Warum es Quanta gibt

Warum Quanta Karteikarten baut, die ihre Quelle mitbringen.

Quanta macht aus deinem Skript, deinem abfotografierten Heft oder einem getippten Thema Karteikarten und Multiple-Choice-Tests, dazu Zusammenfassungen aus deinen Unterlagen, für Physik, Chemie, Mathematik und Informatik mit Formeln und Strukturformeln direkt auf der Karte. An jeder Karteikarte hängt die Stelle, aus der die Aussage stammt. Findet sich keine, steht das an der Karte.

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Alpha-Zerfall

Beleg

Wie verändern sich Massenzahl und Protonenanzahl beim Alpha-Zerfall?

Wird ein Helium-Kern ausgesandt, reduziert sich die Massenzahl des ursprünglichen Kerns um 4 und die Protonenanzahl um 2.

Serlo · „Radioaktivität" · CC-BY-SA

Kein Feature ohne veröffentlichte Grundlage.

Woran du siehst, dass die Regel keine Werbung ist.

1.997 / 2.042

Karteikarten haben die Quellenprüfung bestanden

Eigener offener Datensatz, Stand 28. Juni 2026

Wir haben Quanta über 50 Prüfungsthemen aus Abitur und Studium in zwei Läufen laufen lassen und dabei 2.042 Karteikarten-Kandidaten erzeugt. 1.997 davon haben die Quellenprüfung bestanden (97,8%), der Rest wurde verworfen und nie ausgeliefert. Geprüft hat das ein Programm, das den Wortlaut der Karte mit dem Quelltext abgleicht, keine zweite KI, die über die erste urteilt. Geprüft wird dabei, woher eine Aussage stammt, und nicht, ob sie fachlich richtig ist.

Wie die Prüfung funktioniert

Datensatz

0,3460

Log-Loss von FSRS-6 im offenen Vergleich, kleiner ist besser

srs-benchmark (vormals fsrs-benchmark), open-spaced-repetition, abgerufen am 5. September 2026

Im offenen Vergleich der open-spaced-repetition-Gemeinschaft erreicht FSRS-6 einen Log-Loss von 0,3460 auf 349.923.850 Wiederholungen aus 9.999 Sammlungen. Log-Loss misst den Vorhersagefehler; eine Zeile für SM-2 führt diese Tabelle nicht. Das ist ein Ergebnis dieses Datensatzes und keine pauschale Produktwirkung. Aktuelle Anki-Versionen unterstützen FSRS sowie den Legacy-Scheduler. Quanta implementiert FSRS-6 und berechnet für jede Karteikarte individuell angepasste Wiederholungs-Intervalle. Wie sich FSRS und SM-2 unterscheiden.

Datensatz

rund 80 %

erinnerte Vokabelpaare nach einer Woche mit wiederholtem Abruf

Karpicke & Roediger 2008, Science 319:966–968 · doi:10.1126/science.1152408

Karpicke und Roediger berichten nach einer Woche rund 80 % erinnerte Vokabelpaare in den beiden Bedingungen mit wiederholtem Abruf und 36 % und 33 % in den beiden Bedingungen, in denen die Paare nach dem ersten Treffer aus dem Test genommen wurden; die Werte gelten für diese Versuchsanordnung und sind kein allgemeines Wirkversprechen für jede Lernsituation oder für Quanta.

Der Prüfungsmodus in Quanta erzwingt aktiven Abruf statt passiver Wiederholung, keine Antwort wird angezeigt, bevor du dich aktiv erinnert hast. Das ist der Kern-Unterschied zu klassischen Karteikarten-Apps.

Studie

Interleaving: gemischte Themen statt Blöcke

Kornell und Bjork 2008 · doi:10.1111/j.1467-9280.2008.02127.x

Geblockte Lernphasen (erst Thema A vollständig, dann Thema B) fühlen sich effizienter an, sind es aber nicht. Interleaved Practice, bei der Themen gemischt werden, verbessert in der zitierten Untersuchung die Zuordnung neuer, im Lernen nicht gesehener Beispiele. Eine Prozentzahl steht dazu bewusst nicht hier, sie stünde ohne Fundstelle da. Der Algorithmus in Quanta mischt Karteikarten aus unterschiedlichen Themengebieten, um genau diesen Effekt zu erzeugen.

Studie

Feynman-Prinzip: Erklären als Verständnistest

Prinzip, keine Studie. Kein DOI, deshalb auch keine Kennzahl.

Das Lernprinzip nach Richard Feynman: Wenn du etwas wirklich verstanden hast, kannst du es in einfachen Worten erklären, ohne Fachterminologie. Das Scheitern an der Erklärung zeigt exakt die Lücke im Verständnis. Der Feynman-Tutor in Quanta setzt das um: Du erklärst ein Konzept in eigenen Worten, der Tutor findet die Verständnislücken und stellt gezielte Nachfragen. Keine Multiple-Choice-Fragen, sondern eine echte Verständnisprüfung.

Drei Schritte, zwei davon macht die Maschine.

  1. 01

    Du lädst dein Skript hoch, fotografierst dein Heft ab oder tippst einfach das Thema, das drankommt.

  2. 02

    Quanta liest die Datei, sucht die Belegstellen und schreibt daraus Karteikarten, Zusammenfassungen und Multiple-Choice-Tests. Was sich nicht belegen lässt, wird verworfen.

  3. 03

    Du bewertest jede Karte mit Richtig, Unsicher oder Falsch. Quanta plant die nächsten Wiederholungen rückwärts von deinem Prüfungstermin, damit der Stoff dann sitzt, wenn du ihn brauchst.

Die vier Werkzeuge dahinter

Formeln, die wie Formeln aussehen.

Schreib Gleichungen und Strukturformeln direkt auf die Karteikarte, statt sie in Text zu quetschen. Formeleditor und Molekülbau sitzen dafür in der Karte selbst.

Dein Heft wird zum Kartenstapel.

Foto oder PDF hochladen, und die Karten stehen mit der Stelle da, aus der sie stammen. Der KI-Scan liest die Datei, die Stoffsuche findet die passenden Belege dazu.

Du weißt, was heute dran ist.

Quanta sagt dir jeden Tag, welche Karten fällig sind, und plant sie auf deinen Prüfungstermin (FSRS-6). Forecast, FSRS-Statistiken und die Engine-Logik dahinter zeigen dir, woran du das ablesen kannst.

Ein Tutor, der nachfragt wie ein Prüfer.

Erklär ein Konzept in eigenen Worten. Wo die Erklärung hakt, hakt der Tutor nach. Im Prüfungsmodus zählt danach nur, was du ohne Vorlage abrufen kannst.

Woraus die Regel entstanden ist.

00Die Liste

Vor Quanta stand keine Marktlücke, sondern eine Liste. Drei Dinge fehlten in den Lern-Apps, die für Physik, Chemie, Mathematik und Informatik in Frage kamen.

  1. 01Formeln, die zerfallen

    Wer eine Gleichung auf eine Karteikarte schreiben wollte, bekam Text mit Sonderzeichen. Quanta setzt Formeln nativ, und Strukturformeln ebenso.

  2. 02Niemand, der nachfragt

    Abfragen prüfen, ob du den Wortlaut behalten hast. Ob du das Prinzip erklären kannst, prüft keine Multiple-Choice-Frage.

  3. 03Ein Algorithmus, der das Fach nicht kennt

    Wiederholungsplanung, die nicht weiß, ob eine Karte eine Vokabel oder eine Herleitung ist, plant an der Sache vorbei.

Eine Person, ein Codebestand.

Eine Person

Zwischen einem Fehlerbericht und dem Fix steht niemand. Was du meldest, liest der, der es baut.

Ein Codebestand

Die Beleg-Regel gilt in jedem Teil der App, weil es keine zweite Mannschaft gibt, die eine Ausnahme durchsetzen könnte.

Kein Vertriebsziel

Es gibt keinen Investor und kein Werbegeschäft. Funktionen entstehen aus Fundstellen und nicht aus Quartalszielen, und niemand hat einen Grund, deine Daten weiterzugeben.

Warum Quanta existiert

Ich habe Quanta nicht gebaut, weil der EdTech-Markt eine weitere Karteikarten-App brauchte. Ich wollte Forschung und Produktentscheidungen nachvollziehbar verbinden. Aktuelle Anki-Versionen unterstützen FSRS sowie den Legacy-Scheduler. Quizlet Learn personalisiert den Lernpfad, StudySmarter setzt Spaced Repetition ein. Quanta verbindet FSRS-6 mit Active Recall, Interleaving und transparenten Quellen: FSRS wurde von Ye et al. 2022 auf der ACM KDD veröffentlicht, Active Recall von Karpicke 2008 in Science untersucht und Interleaving von Kornell und Bjork 2008. Quanta implementiert Forschungsergebnisse und dokumentiert die Grundlage. Das ist der Unterschied.

Amos MatzkeGründer, Quanta Study

Was Quanta tut, und was nicht.

Andere Anbieter arbeiten ebenfalls mit Karteikarten und mit verteilten Wiederholungen. Aktuelle Anki-Versionen unterstützen FSRS sowie den Legacy-Scheduler, Quizlet Learn personalisiert den Lernpfad, StudySmarter setzt Spaced Repetition ein. Der Unterschied liegt nicht in der Methode, sondern darin, was an der einzelnen Karte hängen bleibt.

Quanta und Anki im Vergleich

Was Quanta tut

  • Formeln stehen gesetzt auf der Karteikarte, nicht als Text mit Sonderzeichen.
  • Strukturformeln und Moleküle lassen sich auf der Karte bauen und prüfen.
  • An jeder Karte steht, woher die Aussage stammt, oder dass keine Quelle gefunden wurde.
  • Formeln lassen sich diktieren statt tippen.
  • Moleküle lassen sich in drei Dimensionen ansehen.
  • Wiederholungen werden auf den Tag geplant, rückwärts vom Prüfungstermin (FSRS-6).
  • Der Tutor fragt nach, statt vorzusagen.
  • Es gibt keine Werbung, und es gibt keinen Datenverkauf.

Was Quanta nicht tut

  • Quanta ist keine Nachhilfe und ersetzt keinen Lehrer.
  • Quanta ersetzt dein Skript nicht, es arbeitet damit.
  • Quanta prüft die Herkunft einer Aussage, nicht ihre fachliche Richtigkeit. Die letzte Prüfung bleibt bei dir.
  • Wo sich zu einem Thema keine offen lizenzierte Quelle findet, sagt Quanta das an der Karte, statt zu raten.
  • Quanta verspricht dir keine Note.

Häufige Fragen

Was kostet Quanta?
Der Starter-Plan kostet dauerhaft nichts und braucht keine Zahlungsdaten. Es gibt bezahlte Pläne, du musst dich aber zu keinem Zeitpunkt für einen entscheiden, um mit deinem eigenen Material zu lernen. Die aktuellen Preise stehen im Preisvergleich.
Was passiert mit meinem Skript?
Deine Dateien liegen bei europäischen Anbietern. Wir zeigen keine Werbung und verkaufen keine Daten, wir verdienen ausschließlich an bezahlten Plänen. Welche Dienste im Einzelnen beteiligt sind, steht in der Datenschutzerklärung.
Woher weiß ich, dass eine Karteikarte stimmt?
An jeder Karte steht, aus welcher Datei oder welcher Quelle die Aussage stammt. Wo keine Quelle gefunden wurde, steht das ebenfalls an der Karte. Geprüft wird die Herkunft einer Aussage und nicht ihre fachliche Richtigkeit, die letzte Prüfung bleibt bei dir.
Ist das nur für Naturwissenschaften?
Physik, Chemie, Mathematik und Informatik haben die meisten eigenen Werkzeuge, etwa Formeln und Strukturformeln. Karteikarten, Zusammenfassungen und Tests funktionieren für jedes Fach.
Wer steckt dahinter?
Quanta wird von Amos Matzke entwickelt, Gründer und Geschäftsführer der AM Creative Tech UG mit Sitz in Dresden. Kein Investor, kein Werbegeschäft, deshalb auch kein Grund, deine Daten weiterzugeben.
AM
Amos Matzke·Gründer & Geschäftsführer, Full-Stack Architect · ehem. MINT-EC Schüler·April 2026

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A. Matzke

Gründer & Geschäftsführer, Full-Stack Architect

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