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Die Avogadro-Konstante NA verknüpft die Stoffmenge mit der tatsächlichen Teilchenzahl: Ein Mol enthält Teilchen, n Mol entsprechend das n-fache.
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Formel
N dimensionslos (Anzahl) · n in mol · NA = 6,022×1023 mol−1
| Symbol | Bedeutung | Einheit |
|---|---|---|
| Teilchenzahl (Atome, Moleküle, Ionen) | dimensionslos | |
| Stoffmenge | mol | |
| Avogadro-Konstante | mol−1 |
N = n \cdot N_ASeit 2019 definiert der exakt festgelegte Wert das Mol im SI-System. Benannt nach Amedeo Avogadro, dessen Hypothese von 1811 besagt, dass gleiche Gasvolumina bei gleichem Druck und gleicher Temperatur gleich viele Teilchen enthalten. Jean Perrin bestimmte NA experimentell über die Brownsche Bewegung (Nobelpreis 1926).
Gilt universell für jede Teilchensorte; entscheidend ist nur, welche Teilchen gezählt werden (Atome, Moleküle, Ionen, Elektronen).
Das Mol ist seit 2019 direkt über die festgelegte Teilchenzahl NA definiert.
Stoffmenge
Von der Teilchenzahl zurück zur Molangabe.
Masse eines Teilchens
Verbindet molare Masse und Einzelteilchenmasse.
Wie viele Moleküle enthalten 0,25 mol Wasser?
Moleküle.
Wie schwer ist ein einzelnes Wassermolekül ?
.
Die Teilchensorte nicht festlegen.
1 mol H2O enthält NA Moleküle, aber Atome; immer angeben, was gezählt wird.
Zehnerpotenz von NA falsch übernehmen.
; ein Größenordnungs-Check entlarvt Tippfehler sofort.
Der Teilchenzahl N eine Einheit wie mol geben.
N ist eine reine Anzahl; nur n trägt die Einheit mol.
Formelcluster
Die Brücke zwischen Mol-Rechnung und Teilchenmodell.
0,25 mol Wasser enthalten Moleküle. Umgekehrt: Teilchen entsprechen .
Teilchenzahl-Rechnungen, SI-Definition des Mols, Kristallographie, Halbleiterdotierung, Radioaktivität (Aktivität aus Kernzahl)
Eine typische Aufgabe Schritt für Schritt: Avogadro-Konstante (Teilchenzahl) (N = n·N_A).
Aufgabe
Wie viele Moleküle enthalten 0,25 mol Wasser?
Rechenweg
Moleküle.
Aufgabe
Wie schwer ist ein einzelnes Wassermolekül ?
Rechenweg
.
Multipliziere die Stoffmenge mit der Avogadro-Konstante: mit . Beispiel: 0,25 mol Wasser enthalten Moleküle. Ist statt der Stoffmenge eine Masse gegeben, gehst du in zwei Schritten vor: erst , dann . So enthalten 9,0 g Wasser rund Moleküle. Das Ergebnis ist eine reine Anzahl ohne Einheit. Kontrolliere immer die Größenordnung: Alltagsmengen eines Stoffes liegen fast immer im Bereich bis Teilchen; ein Ergebnis wie wäre ein sicheres Zeichen für einen Rechenfehler.
Der Wert ist historisch so gewählt, dass Teilchenmasse und molare Masse denselben Zahlenwert bekommen: Ein Kohlenstoff-12-Atom wiegt 12 u, ein Mol Kohlenstoff-12 wiegt praktisch 12 g. Dafür muss die Zahl der Teilchen pro Mol gerade der Kehrwert der atomaren Masseneinheit in Gramm sein. Ursprünglich war das Mol deshalb über 12 g Kohlenstoff-12 definiert, und NA wurde gemessen, unter anderem von Jean Perrin über die Brownsche Bewegung und später hochpräzise über nahezu perfekte Silizium-Einkristallkugeln. Seit der SI-Reform 2019 ist der Spieß umgedreht: ist exakt festgelegt und definiert seinerseits das Mol.
Teile die molare Masse durch die Avogadro-Konstante: . Ein Wassermolekül wiegt demnach geteilt durch , also etwa . Ein Kohlenstoffatom kommt auf . Solche Zahlen zeigen, warum man Teilchen nicht einzeln wiegt, sondern in Mol-Portionen: Erst Teilchen ergeben wägbare Gramm-Mengen. Umgekehrt funktioniert es genauso: Aus der Masse eines Teilchens in u erhältst du direkt die molare Masse in , denn beide Zahlenwerte sind gleich. Diese Umrechnung taucht in Klausuren gern versteckt auf, etwa bei Massenspektrometrie-Aufgaben oder in der Kernphysik.
Das entscheidest du selbst, und genau deshalb musst du die Teilchensorte immer dazu sagen. Die Formel liefert die Anzahl derjenigen Teilchen, auf die sich die Stoffmenge bezieht. Ein Mol Wasser enthält Wassermoleküle, aber jedes Molekül besteht aus drei Atomen, also stecken Atome darin. Ein Mol Sauerstoffgas O2 enthält NA Moleküle und Sauerstoffatome. Bei Salzen zählt man Formeleinheiten oder direkt Ionen: Ein Mol CaCl2 liefert ein Mol Ca2+- und zwei Mol Cl−-Ionen. Klausurfragen zielen oft genau auf diesen Unterschied; lies also präzise, ob nach Molekülen, Atomen oder Ionen gefragt ist.
Avogadros Hypothese von 1811 besagt: Gleiche Volumina beliebiger Gase enthalten bei gleichem Druck und gleicher Temperatur gleich viele Teilchen. Das ist bemerkenswert, weil die Teilchen selbst völlig verschieden schwer sein können. Daraus folgt das molare Volumen: Bei Normbedingungen (0 °C, 1013 hPa) nimmt ein Mol jedes idealen Gases etwa 22,4 L ein, bei Standardbedingungen (25 °C, 1 bar) etwa 24,8 L (aus V = nRT/p = 8,314·298,15/100 000 m3). Damit kannst du Gasvolumina direkt in Stoffmengen übersetzen: 11,2 L Wasserstoff bei Normbedingungen sind 0,5 mol. Das Gesetz steckt als V ∝ n im idealen Gasgesetz und erklärt, warum Reaktionsgleichungen für Gase auch Volumenverhältnisse beschreiben.
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Wie stellst du N = n·N_A nach Stoffmenge um?
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Welcher typische Fehler passiert bei N = n·N_A?
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