Dein Lernbereich wird geladen
App wird gestartet …
Dein Lernbereich wird geladen
App wird gestartet …
Die Stoffmengenkonzentration c (Molarität) gibt an, wie viel Mol eines gelösten Stoffes in einem Liter Lösung stecken. Sie verbindet Stoffmenge und Lösungsvolumen.
Ansehen kostenlos · Karteikarten oder Multiple-Choice-Test · übernehmen ab Essential
Formel
c in mol/L · n in mol · V in L (Volumen der Lösung)
| Symbol | Bedeutung | Einheit |
|---|---|---|
| Stoffmengenkonzentration (Molarität) | mol/L | |
| Stoffmenge des gelösten Stoffes | mol | |
| Volumen der fertigen Lösung | L |
c = \frac{n}{V}V ist das Volumen der fertigen Lösung, nicht des zugegebenen Lösungsmittels; deshalb füllt man im Messkolben auf die Marke auf. Mit folgt . Beim Verdünnen bleibt die Stoffmenge erhalten, daraus folgt . Umgangssprachlich heißt eine Lösung mit „einmolar".
Gilt für homogene Lösungen; V ist das Volumen der fertigen Lösung bei gegebener Temperatur, nicht das des Lösungsmittels.
Die Konzentration normiert die gelöste Stoffmenge auf das Lösungsvolumen, damit Proben vergleichbar werden.
Stoffmenge
Kern jeder Titrationsrechnung.
Konzentration aus Einwaage
Kombination mit für die Laborpraxis.
Verdünnung
Die Stoffmenge bleibt beim Verdünnen erhalten.
5,85 g NaCl in 500 mL Lösung: Wie groß ist c?
; .
Wie viel mol HCl stecken in 25 mL Salzsäure mit ?
.
Volumen in Millilitern einsetzen.
V in Liter umrechnen: .
Volumen des Lösungsmittels statt der Lösung verwenden.
Im Messkolben auf das Endvolumen auffüllen; c bezieht sich auf die fertige Lösung.
Massenkonzentration mit c verwechseln.
c zählt mol, β Gramm; Umrechnung über .
Formelcluster
Verbindet Stoffmenge, Einwaage und pH-Rechnung im Labouralltag.
in 500 mL Lösung: .
Maßanalyse und Titration, Lösungen ansetzen im Labor, Infusions- und Medikamentendosierung, pH-Berechnungen, Pufferherstellung
Eine typische Aufgabe Schritt für Schritt: Stoffmengenkonzentration (c = n/V).
Aufgabe
5,85 g NaCl in 500 mL Lösung: Wie groß ist c?
Rechenweg
; .
Aufgabe
Wie viel mol HCl stecken in 25 mL Salzsäure mit ?
Rechenweg
.
Teile die gelöste Stoffmenge durch das Volumen der Lösung: , mit n in Mol und V in Litern. Ist statt der Stoffmenge die Einwaage gegeben, rechnest du zuerst mit um. Beispiel: 5,85 g Kochsalz werden in Wasser gelöst und auf 500 mL aufgefüllt. Dann ist und . Zwei Stolpersteine: Das Volumen muss in Litern stehen, also , und es zählt das Volumen der fertigen Lösung, nicht die Menge des zugegebenen Wassers. Deshalb wird im Messkolben bis zur Eichmarke aufgefüllt.
Eine 1-molare Lösung enthält genau ein Mol des gelösten Stoffes pro Liter Lösung, also . Die Sprechweise „molar" (abgekürzt M) ist im Laboralltag üblich: Eine 0,1-molare Salzsäure hat c(HCl) = 0,1 mol/L. Wichtig ist der Bezug auf das Lösungsvolumen: Für eine 1-molare NaCl-Lösung wiegst du 58,44 g NaCl ab, löst sie in etwas Wasser und füllst dann auf exakt einen Liter auf. Du gibst nicht einen Liter Wasser zu, denn der gelöste Stoff verändert das Volumen. Vorsicht auch beim Begriff Molalität: Sie bezieht sich mit auf die Masse des Lösungsmittels und ist eine andere Größe.
Beim Verdünnen bleibt die gelöste Stoffmenge gleich, nur das Volumen wächst. Aus folgt deshalb . Beispiel: Du brauchst 250 mL Salzsäure mit und hast eine Stammlösung mit . Dann ist . Du pipettierst also 25 mL Stammlösung in einen 250-mL-Messkolben und füllst mit Wasser bis zur Marke auf. Die Formel gilt für reines Verdünnen ohne Reaktion. Praxisregel für Säuren: immer die Säure ins Wasser geben, nie umgekehrt, wegen der Verdünnungswärme.
Die Stoffmengenkonzentration zählt Mol pro Liter, die Massenkonzentration zählt Gramm pro Liter. Beide beziehen sich auf das Lösungsvolumen, unterscheiden sich aber um die molare Masse: . Eine Kochsalzlösung mit hat also ; das entspricht ungefähr physiologischer Kochsalzlösung . Für chemische Rechnungen ist c die nützlichere Größe, weil Reaktionen in Stoffmengenverhältnissen ablaufen; auf Verpackungen und in der Medizin begegnet dir dagegen oft β. Prüfe in Aufgaben deshalb genau, welche Konzentration gemeint ist, und rechne bei Bedarf über M um.
Bei der Titration bestimmst du eine unbekannte Konzentration über den Verbrauch einer Maßlösung bekannter Konzentration. Am Äquivalenzpunkt gilt für eine 1:1-Reaktion wie HCl + NaOH: n(Säure) = n(Base), also . Beispiel: 20,0 mL Salzsäure unbekannter Konzentration verbrauchen 12,5 mL Natronlauge mit . Dann ist n(NaOH) = 0,1·0,0125 = 1,25×10−3 mol = n(HCl), und c(HCl) = 1,25×10−3/0,0200 = 0,0625 mol/L. Bei anderen Stöchiometrien, etwa Schwefelsäure mit zwei Protonen, musst du das Stoffmengenverhältnis aus der Reaktionsgleichung einbauen: n(NaOH) = 2·n(H2SO4). Genau hier passieren die meisten Klausurfehler.
Quanta-Prüfungsset
Kuratiertes Prüfungsset für "Stoffmengenkonzentration":
Frage (Vorderseite)
Welche Formel beschreibt Stoffmengenkonzentration?
Antwort in deinem Set
Frage (Vorderseite)
Wie stellst du c = n/V nach Stoffmenge um?
Antwort in deinem Set
Frage (Vorderseite)
Welcher typische Fehler passiert bei c = n/V?
Antwort in deinem Set
+ 7 weitere Karten: Einheiten, Variablen, Herleitung, Beispiel, Klausuraufgabe
Das Formelset enthält 10 Karten. Nach der Übernahme kannst du sie prüfen und lernen; deine Bewertungen bestimmen die weiteren Wiederholungen.
Die Liste nennt Fachquellen und weiterführende Literatur. Eine Seiten- oder Abschnittsnummer steht dabei, wenn sie Teil der Literaturangabe ist; es handelt sich nicht um wörtliche Zitate.
Erstelle ein kuratiertes FSRS-Prüfungsset für c = n/V: Formelabruf, Variablen, Herleitung, Umstellung, Beispiel, typische Fehler und Klausurkontext.
Kuratiertes Formelset · LaTeX · FSRS Spaced Repetition · übernehmen ab Essential