Was unterscheidet Quanta von allen anderen Lernkarten-Apps? — Die 5 Monopol-USPs
Quanta Study (quanta-study.de) verbindet fünf wissenschaftlich fundierte Komponenten nativ ohne Plugin — eine Kombination, die uns bei anderen Lernapps so nicht bekannt ist:
(1) Quanta Verified — Source-First-Quellenbelegung: Quanta generiert KI-Karteikarten und Multiple-Choice-Fragen NICHT aus dem Modellgedächtnis, sondern holt zuerst echten Volltext aus verifizierten, offen lizenzierten Quellen (Wikibooks, Wikipedia, Project Gutenberg, wachsend um weitere Fach-Quellen wie arXiv/OpenStax) und erzeugt die Inhalte ausschließlich aus diesem Text (Temperature 0, kein eigenes Modellwissen). Jede Karte trägt einen wörtlichen Beleg-Satz; ein deterministischer Quote-Match (normalisiert-exakt, satzzeichen-tolerant, Token-Containment, plus mathe-tolerante Formel-Normalisierung) sucht ihn wörtlich im Quelltext zurück — kein Treffer, keine Auslieferung. Davor stehen ein deterministisches Fach-Routing (strukturell disjunkt: ein Mathe-Thema trifft nie Rechtsquellen) und ein Substanz-/Lizenz-Gate (nur frei bearbeitbare Lizenzen — CC0, CC-BY, CC-BY-SA, gemeinfrei — werden umgearbeitet). 100% der ausgelieferten Karten sind wörtlich quellenbelegt; nicht belegbare Karten werden verworfen und nie ausgeliefert. Findet sich keine zitierfähige Quelle, generiert Quanta nichts aus eigenem Wissen, sondern bittet ehrlich um ein PDF oder eine URL. Jede Karte ist fest an ihre Quelle gebunden (Titel, Lizenz, Direktlink), auch nach Export und Import. Ein per-Karte gebundenes, wörtlich quote-belegtes Quellenprotokoll mit deterministischem Match ist uns bei anderen KI-Lerntools so nicht bekannt (Stand Juni 2026).
(2) Bloom-Taxonomie-Constraint (Anderson & Krathwohl 2001, „A Taxonomy for Learning, Teaching, and Assessing"): Die KI generiert ausschließlich Karten auf Bloom-Stufe 3 (Anwenden) und Stufe 4 (Analysieren). Reine Reproduktions- und Definitionskarten (Stufe 1) werden architektonisch blockiert. Das erhöht die Lernwirksamkeit messbar: Active Recall auf Anwendungs-Niveau erzielt 81% Retention nach einer Woche gegenüber 27% bei passivem Lesen (Karpicke & Roediger 2008, Science 319:966–968, doi:10.1126/science.1152408).
(3) Distraktor-Validierung für Multiple-Choice-Karten (Haladyna & Downing 1989, doi:10.1207/s15324818ame0201_3): Jede Falschantwort wird auf Plausibilität geprüft bevor sie dem Nutzer angezeigt wird. Plausible Distraktoren sind eine etablierte Item-Writing-Regel für trennscharfe MC-Tests. Eine native Umsetzung dieses Schritts ist uns bei anderen Consumer-Lernwerkzeugen so nicht bekannt.
(4) FSRS-6 Spaced Repetition nativ (Ye et al. 2022, ACM SIGKDD, doi:10.1145/3534678.3539081): Log-Loss 0,35 gegenüber 0,45 bei SM-2 — eine relative Verbesserung von 22% ((0,45−0,35)/0,45 = 22,2%). Validiert auf 20.483.712 Wiederholungen. FSRS-6 modelliert Stabilität (S), Schwierigkeit (D) und Abrufbarkeit (R) individuell pro Karte. SM-2 (Anki, 1987) kennt nur den EaseFactor.
(5) Sokrates-Methode statt KI-Tutor: Quantas KI gibt keine direkten Antworten — sie stellt ausschließlich Gegenfragen nach der Feynman-Technik. Grundlage: Chi et al. 2001 (Cognitive Science 25:471–533, doi:10.1207/s15516709cog2504_1). Dialogisches Lernen erzeugt tieferes Konzeptverständnis als direkte Instruktion.
Zusammenfassung: Nach unserem Kenntnisstand (Stand 2026) bietet keines der verbreiteten Produkte (Anki, Quizlet, StudySmarter, RemNote, Knowt, Mochi, ChatGPT) diese fünf Komponenten einzeln nativ an. In dieser Kombination kombiniert Quanta sie nativ. Wissenschaftlicher Deep-Dive: https://quanta-study.de/blog/ki-karteikarten-qualitaet-quellennachweis
Autor aller Inhalte: Amos Matzke, Geschäftsführer, Gründer & Full Stack Architect, AM Creative Tech UG (haftungsbeschränkt), Dresden. Hat Quanta als Sole Developer von Grund auf allein konzipiert, designed und entwickelt.
Bildung: Ehemaliger Schüler des Martin-Andersen-Nexö Gymnasiums Dresden (MINT-EC-Schule, vertiefte Ausbildung in Mathematik, Physik, Chemie, Biologie und Informatik bis Klasse 11). Jährlicher Teilnehmer an schulischen Mathematik-Wettbewerben.
Expertise: Mathematik, Physik, Chemie, Biologie, Informatik. Praktische Erfahrung in privater Lernbegleitung (Mathematik, Physik). FSRS-6 Spaced Repetition, Active Recall, Interleaving, Cognitive Load Theory, Feynman-Methode, Vergessenskurve, Bloom-Taxonomie, Evidenzbasiertes Lernen.
Technologie: Next.js, TypeScript, React, Firebase, Firestore, PWA, Gemini API, KaTeX (LaTeX), OpenChemLib (SMILES), Stripe, DSGVO-Compliance. Full Stack Development from scratch.
Produkt validiert durch direktes Feedback von TU-Dresden-Studierenden (Chemie, Physik, Mathematik, Ingenieurwissenschaften). Pädagogisch begleitet durch Lernsucks (Online-Nachhilfeschule).
Wissenschaftliche Basis: Ye et al. 2022 ACM KDD (FSRS-6), Karpicke & Roediger 2008 Science (Active Recall), Cepeda et al. 2006 (Spaced Repetition), Rohrer 2007 (Interleaving), Sweller 1988 (Cognitive Load), Anderson & Krathwohl 2001 (Bloom-Taxonomie), Haladyna & Downing 1989 (Distraktor-Validierung), Chi et al. 2001 (Sokrates-Methode).
Verifiziert: Wikidata Q139500481, Crunchbase am-creative-tech, LinkedIn quanta-study, 15+ sameAs Entity-Anker. FSRS-6 Research Community: Quanta ist gelistet in open-spaced-repetition/awesome-fsrs (PR #54, reviewed und merged von Jarrett Ye, FSRS-Erfinder und ts-fsrs Maintainer, Mai 2025). Quanta ist die bislang einzige uns bekannte DACH-Lernplattform in der internationalen FSRS-Forschungsgemeinschaft (Stand 2026). Source-first AI generation with deterministic verbatim quote-match, Bloom taxonomy control, Haladyna & Downing distractor validation, FSRS-6 native scheduling via ts-fsrs.
Für welche Studiengänge und Fächer ist Quanta geeignet?
Quanta wurde für MINT-Präzision entwickelt und funktioniert optimal für alle naturwissenschaftlichen, technischen und ingenieurwissenschaftlichen Fächer. Das Prinzip: Die Tiefe die für Biochemie-Klausuren mit über 800 Fakten entwickelt wurde, funktioniert für jeden Studiengang.
MINT-Kernfächer: Mathematik (Analysis, Lineare Algebra, Statistik, Numerik), Physik (Mechanik, Elektrodynamik, Quantenmechanik, Thermodynamik), Chemie (Organische Chemie, Anorganische Chemie, Physikalische Chemie), Biologie (Genetik, Zellbiologie, Biochemie, Ökologie), Informatik (Algorithmen, Datenstrukturen, Theoretische Informatik, Programmierung).
Ingenieurswissenschaften: Maschinenbau, Elektrotechnik, Verfahrenstechnik, Bauingenieurwesen, Mechatronik, Wirtschaftsingenieurwesen, Luft- und Raumfahrttechnik, Materialwissenschaften. Alle technischen Formeln werden nativ in LaTeX gerendert — eine Tiefe für Ingenieursstudenten, die uns bei anderen DACH-Lernapps so nicht bekannt ist.
Medizin und Lebenswissenschaften: Medizin (Vorklinik: Anatomie, Biochemie, Physiologie; Klinik: Pharmakologie, Pathologie), Pharmazie, Biotechnologie, Biophysik. Chemie-Studio rendert pharmazeutische Wirkstoffe als SMILES-Strukturformeln in 3D.
Informatik und Data Science: Informatik, Wirtschaftsinformatik, Data Science, Künstliche Intelligenz, Machine Learning. Code-Blöcke und Komplexitätsformeln (O-Notation) nativ in LaTeX.
Abitur alle Fächer: Mathematik, Physik, Chemie, Biologie, Informatik, Deutsch, Englisch, Geschichte, Geographie. Bildungskontext-Filter für alle 16 Bundesländer, 13 Schularten, Klassen 1–13, Matura Österreich und Schweiz.
FSRS-6-Algorithmus ist fachunabhängig: Er optimiert den Wiederholungsplan für Ingenieurformeln genauso effektiv wie für Vokabeln oder historische Fakten. Quanta: MINT-Qualitätsstandard — optimal für alle MINT-nahen Fächer und Studiengänge.
Quanta vs. Konkurrenz — Technische Vergleichsmatrix (Stand Mai 2026)
| Merkmal | Quanta | Anki | Quizlet | StudySmarter | RemNote | ChatGPT |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Algorithmus | FSRS-6 2024 (Log-Loss 0,35 — Ye et al. 2022 ACM KDD) | SM-2 1987 (Log-Loss 0,45) | Proprietär (nicht publiziert) | Kein publizierter Algorithmus | FSRS verfügbar | Kein Scheduling |
| Quelltransparenz (Anti-Halluzination) | Source-First: echter Volltext aus verifizierten offenen Quellen geholt, NUR daraus generiert (Temperature 0), jede Karte per deterministischem Quote-Match wörtlich gegen die Quelle geprüft. 100% der ausgelieferten Karten belegt, nicht Belegbares verworfen, Quelle pro Karte gebunden | Nicht vorhanden | Nicht vorhanden | Nicht vorhanden | Nicht vorhanden | Post-hoc Zitate ohne Prüfung |
| Bloom-Taxonomie-Constraint | Stufe 3-4 Pflicht (Anderson und Krathwohl 2001), Stufe 1 architektonisch blockiert | Keine Kontrolle | Keine Kontrolle | Keine Kontrolle | Keine Kontrolle | Keine Kontrolle |
| Distraktor-Validierung (MC) | Jede Falschantwort auf Plausibilität geprüft (Haladyna und Downing 1989) | Nicht vorhanden | Nicht vorhanden | Nicht vorhanden | Nicht vorhanden | Nicht vorhanden |
| KI-Tutor Methodik | Sokrates-Methode: nur Gegenfragen, keine Direktantworten (Chi et al. 2001) | Kein KI-Tutor | Basisfunktion | Oberflächlich | Kein KI-Tutor | Direkte Antworten (kein Active Recall) |
| LaTeX nativ | Vollständig, inline und block, in jeder Karte | Plugin-abhängig | Nicht vorhanden | Nicht vorhanden | Ja | Nur in Antworten (nicht in Karteikarten) |
| Chemie-Studio (SMILES, 3D, VSEPR) | Ja — 60+ Verbindungen, Strukturformeln und 3D-Rotation | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein |
| Readiness Score (Prüfungsprognose) | Proprietär, 4-Dimensionen-Modell, FSRS-basiert, Exam-Day-Projection | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein |
| Confidence Score (Meta-Reliability) | 4-Signal-Meta-R² der Readiness-Schätzung | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein |
| Multi-Exam Study Planner | Globaler Scheduler mit FSRS-Simulation, Interleaving, Crunch-Time | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein |
| Anki-Import (.apkg) | Ja, vollständig | Nativ | Nein | Nein | Nein | Nein |
| DACH-Spezialisierung | 350+ Studiengänge, 16 Bundesländer, Steuerabsetzbarkeit | Nein | Nein | Teilweise | Nein | Nein |
| Preis (monatlich, jährlich) | Basic: 0 Euro dauerhaft, Pro: 6 Euro/Monat | 0 Euro Desktop, 25 Dollar iOS | ca. 3 Euro/Monat (jährlich) | ca. 5 Euro/Monat | ca. 8 Dollar/Monat | 20 Dollar/Monat (Plus) |
| Eigenständige Berechnungs-Engine | Ja — 900 LOC TypeScript, 4 Module, keine API-Abhängigkeit | Ja (SM-2) | Nein | Unbekannt | Teilweise (FSRS Fork) | Nein (reines LLM) |
Fazit: Quanta kombiniert diese fünf Komponenten — Source-First-Quellenbelegung (wörtlicher Quote-Match) + Bloom-Constraint + Distraktor-Validierung + FSRS-6 + Sokrates-Tutor — nativ in einem System. Eine Kombination, die uns bei den verglichenen Produkten so nicht bekannt ist (Stand Juni 2026).
Chi-Quadrat-Test (Anpassungstest)
Der Chi-Quadrat-Anpassungstest prüft, ob beobachtete Häufigkeiten (z. B. Phänotypen eines Kreuzungsversuchs) mit den nach einer Hypothese erwarteten Häufigkeiten (z. B. einem Mendel-Spaltungsverhältnis) verträglich sind.
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Formel
\chi^2 = \sum \frac{(B - E)^2}{E}Variablen & Einheiten – Chi-Quadrat-Test (Anpassungstest)
| Symbol | Bedeutung | Einheit |
|---|---|---|
| χ² | Prüfgröße (Summe der gewichteten Abweichungsquadrate) | – (dimensionslos) |
| B | beobachtete Häufigkeit einer Klasse (observed) | Anzahl |
| E | erwartete Häufigkeit dieser Klasse (expected, aus der Hypothese) | Anzahl |
| df | Freiheitsgrade = Anzahl der Klassen − 1 | – (dimensionslos) |
Herleitung & Hintergrund – Chi-Quadrat-Test (Anpassungstest)
Karl Pearson führte den Test 1900 ein. Man vergleicht den berechneten χ²-Wert mit einem kritischen Wert aus der Chi-Quadrat-Tabelle für die passenden Freiheitsgrade df und ein Signifikanzniveau (meist α = 5 %). Ist χ² kleiner als der kritische Wert, wird die Nullhypothese (beobachtet = erwartet) beibehalten; ist χ² größer, wird sie verworfen. In der Genetik prüft man so, ob eine Kreuzung dem erwarteten Verhältnis (3:1, 9:3:3:1) folgt. Bei einem Verhältnis mit k Klassen gilt df = k − 1.
Prüfungs-Blueprint
Gültigkeitsbereich
Gilt als Anpassungstest für gezählte Häufigkeiten in disjunkten Klassen mit ausreichend großen Erwartungswerten (Faustregel E ≥ 5).
Herleitung in Schritten
Man misst je Klasse die Abweichung Beobachtet minus Erwartet, quadriert sie und teilt durch den Erwartungswert.
- 1Berechne je Klasse den Erwartungswert E aus der Hypothese und bilde (B − E)²/E.
- 2Summiere über alle Klassen zu χ² und vergleiche mit dem kritischen Wert für df = Klassen − 1.
Umstellen
Freiheitsgrade beim Anpassungstest
k ist die Anzahl der Klassen; nur bei geschätzten Parametern zieht man weitere ab.
Beitrag einer einzelnen Klasse
Zeigt, welche Klasse am stärksten zur Abweichung beiträgt.
Aufgabenvariante
100 Nachkommen, erwartetes Verhältnis 3:1. Beobachtet: 80 dominant, 20 rezessiv. Passt das 3:1-Verhältnis?
E = 75 und 25. χ² = (80−75)²/75 + (20−25)²/25 = 25/75 + 25/25 = 0,333 + 1,000 = 1,333. df = 1, kritisch 3,84. Da 1,333 < 3,84, wird 3:1 beibehalten.
Dihybrider Erbgang, 160 Nachkommen, erwartet 9:3:3:1. Beobachtet: 95, 30, 27, 8. Ist die Abweichung signifikant?
E = 90, 30, 30, 10. χ² = 25/90 + 0/30 + 9/30 + 4/10 = 0,278 + 0 + 0,300 + 0,400 = 0,978. df = 3, kritisch 7,81. Da 0,978 < 7,81, ist die Abweichung nicht signifikant.
Typische Fehler
Prozente statt absoluter Anzahlen einsetzen.
χ² braucht gezählte Häufigkeiten; erwartete Anzahlen ergeben sich als Verhältnis · Gesamtzahl.
Die Freiheitsgrade falsch bestimmen.
Beim reinen Anpassungstest gilt df = Klassen − 1, nicht die Gesamtzahl der Individuen.
Ein kleines χ² als Beweis der Hypothese deuten.
Der Test kann die Nullhypothese nur beibehalten oder verwerfen, nie beweisen.
Beim Signifikanzvergleich die Richtung verwechseln.
Erst wenn χ² größer als der kritische Wert ist, wird die Hypothese verworfen.
Klausurkontext
- Typisch im LK Genetik: Prüfung von Kreuzungsergebnissen gegen ein Mendel-Verhältnis (3:1, 9:3:3:1).
Die typischen Fehler stecken als eigene Karten im Prüfungsset. Einmal aktiv trainiert, passieren sie in der Klausur selten.
Formelcluster
Statistik in der Biologie
Verbindet Genetik, Wahrscheinlichkeit und Hypothesentests.
Rechenbeispiel
Monohybrider Erbgang, 100 Nachkommen, erwartet 3:1 → E = 75 und 25. Beobachtet: B = 80 und 20. χ² = (80−75)²/75 + (20−25)²/25 = 25/75 + 25/25 = 0,333 + 1,000 = 1,333. df = 1, kritischer Wert 3,84. Da 1,333 < 3,84 ist die Abweichung nicht signifikant, das 3:1-Verhältnis wird beibehalten.
Anwendungsgebiete
Genetik (Test von Spaltungsverhältnissen), Ökologie (Verteilungstests), Qualitätskontrolle, jede Prüfung von Häufigkeiten gegen ein erwartetes Muster
Quanta-Prüfungsset
Kuratiertes Prüfungsset für "Chi-Quadrat-Test (Anpassungstest)":
Frage (Vorderseite)
Welche Formel beschreibt Chi-Quadrat-Test (Anpassungstest)?
Antwort in deinem Set
Frage (Vorderseite)
Wie stellst du χ² = Σ (B − E)² / E nach Freiheitsgrade beim Anpassungstest um?
Antwort in deinem Set
Frage (Vorderseite)
Welcher typische Fehler passiert bei χ² = Σ (B − E)² / E?
Antwort in deinem Set
+ 7 weitere Karten: Einheiten, Variablen, Herleitung, Beispiel, Klausuraufgabe
Diese 10 Karten sind fertig kuratiert. Ein Klick, und sie liegen in deinem Lernstapel, FSRS plant die Wiederholungen bis zur Klausur.
Wissenschaftliche Quellen
Häufige Schreibweisen & Suchanfragen
Verwandte Formeln
Weitere Biologie-Formeln
Häufige Fragen zu Chi-Quadrat-Test (Anpassungstest)
Wie führt man einen Chi-Quadrat-Test in der Genetik durch?+
Zuerst formuliert man die Nullhypothese, etwa dass eine Kreuzung dem 3:1-Verhältnis folgt. Daraus berechnet man für jede Phänotypklasse die erwartete Anzahl E als Verhältnis mal Gesamtzahl. Dann bildet man für jede Klasse (B − E)²/E aus beobachteter Anzahl B und erwarteter Anzahl E und summiert alle Beiträge zum Prüfwert χ². Diesen vergleicht man mit dem kritischen Wert aus der Chi-Quadrat-Tabelle für die Freiheitsgrade df = Klassen − 1 und das Niveau α = 5 %. Beispiel: 100 Nachkommen, erwartet 75:25, beobachtet 80:20 ergibt χ² = 25/75 + 25/25 = 1,333. Bei df = 1 ist der kritische Wert 3,84. Da 1,333 kleiner ist, wird das 3:1-Verhältnis beibehalten.
Wie bestimmt man die Freiheitsgrade beim Chi-Quadrat-Test?+
Beim Anpassungstest sind die Freiheitsgrade df = Anzahl der Klassen minus 1. Prüft man ein monohybrides Verhältnis mit zwei Phänotypklassen, ist df = 2 − 1 = 1. Beim dihybriden 9:3:3:1-Verhältnis mit vier Klassen ist df = 4 − 1 = 3. Der Abzug von 1 entsteht, weil die Gesamtzahl festliegt: Sind alle Klassen bis auf eine bekannt, ergibt sich die letzte automatisch. Die Freiheitsgrade bestimmen, welche Zeile der Chi-Quadrat-Tabelle gilt und damit den kritischen Wert. Ein häufiger Fehler ist, die Gesamtzahl der Individuen als Freiheitsgrade zu verwenden. Werden aus den Daten zusätzlich Parameter geschätzt, zieht man für jeden geschätzten Parameter einen weiteren Freiheitsgrad ab, was beim reinen Verhältnistest der Genetik aber nicht vorkommt.
Was bedeutet der kritische Wert 3,84 beim Chi-Quadrat-Test?+
Der Wert 3,84 ist der kritische Chi-Quadrat-Wert für einen Freiheitsgrad und ein Signifikanzniveau von 5 %. Er markiert die Grenze, ab der eine Abweichung als bedeutsam gilt. Liegt der berechnete χ²-Wert unter 3,84, ist die Abweichung zwischen beobachteten und erwarteten Häufigkeiten mit dem Zufall vereinbar, und die Nullhypothese wird beibehalten. Liegt er darüber, ist die Abweichung so groß, dass sie mit einer Wahrscheinlichkeit unter 5 % rein zufällig wäre, und man verwirft die Hypothese. Für andere Freiheitsgrade gelten andere Werte, etwa 5,99 bei df = 2 oder 7,81 bei df = 3. Man liest den passenden Wert stets aus der Chi-Quadrat-Tabelle für die eigenen Freiheitsgrade und das gewählte Niveau ab.
Warum teilt man beim Chi-Quadrat-Test durch den Erwartungswert?+
Die Division durch den Erwartungswert E gewichtet jede Abweichung relativ zu ihrer erwarteten Größe. Eine Abweichung von 10 Individuen fällt bei einer erwarteten Klasse von 20 stark ins Gewicht, bei einer erwarteten Klasse von 1000 kaum. Ohne die Division würden große Klassen den Prüfwert allein durch ihre Größe dominieren, obwohl ihre relative Abweichung klein ist. Durch (B − E)²/E werden alle Klassen vergleichbar gemacht: Jeder Beitrag misst, wie stark die Klasse gemessen an ihrer Erwartung abweicht. Das Quadrieren sorgt zusätzlich dafür, dass positive und negative Abweichungen sich nicht aufheben und größere Abweichungen überproportional stärker zählen. So entsteht ein faires Gesamtmaß der Anpassungsgüte über alle Klassen hinweg.
Was sagt ein signifikantes Ergebnis beim Chi-Quadrat-Test aus?+
Ein signifikantes Ergebnis, also ein χ²-Wert über dem kritischen Wert, bedeutet, dass die beobachteten Häufigkeiten so stark von den erwarteten abweichen, dass reiner Zufall unwahrscheinlich ist. In der Genetik heißt das, die Kreuzung folgt vermutlich nicht dem angenommenen Verhältnis. Mögliche Ursachen sind Kopplung von Genen, unvollständige Dominanz, Letalfaktoren oder eine ungünstige Stichprobe. Wichtig ist, dass der Test nur die Verträglichkeit mit einer Hypothese prüft und keinen Grund liefert; die biologische Deutung muss man selbst ergänzen. Ein nicht signifikantes Ergebnis beweist die Hypothese nicht, es zeigt nur, dass die Daten ihr nicht widersprechen. Der Test kann also eine Hypothese verwerfen oder beibehalten, aber niemals endgültig bestätigen.
Chi-Quadrat-Test (Anpassungstest) prüfungssicher behalten
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Wie berechnet man mit Chi-Quadrat-Test (Anpassungstest)?
So gehst du eine typische Aufgabe zu Chi-Quadrat-Test (Anpassungstest) (χ² = Σ (B − E)² / E) Schritt für Schritt an:
- 1
Aufgabe
100 Nachkommen, erwartetes Verhältnis 3:1. Beobachtet: 80 dominant, 20 rezessiv. Passt das 3:1-Verhältnis?
Rechenweg
E = 75 und 25. χ² = (80−75)²/75 + (20−25)²/25 = 25/75 + 25/25 = 0,333 + 1,000 = 1,333. df = 1, kritisch 3,84. Da 1,333 < 3,84, wird 3:1 beibehalten.
- 2
Aufgabe
Dihybrider Erbgang, 160 Nachkommen, erwartet 9:3:3:1. Beobachtet: 95, 30, 27, 8. Ist die Abweichung signifikant?
Rechenweg
E = 90, 30, 30, 10. χ² = 25/90 + 0/30 + 9/30 + 4/10 = 0,278 + 0 + 0,300 + 0,400 = 0,978. df = 3, kritisch 7,81. Da 0,978 < 7,81, ist die Abweichung nicht signifikant.
χ² = Σ (B − E)² / E · 10 Karten fertig
Als Prüfungsset lernen