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Eine Ebene ist durch einen Punkt und einen Normalenvektor festgelegt: Genau die Ortsvektoren x⃗ mit liegen in ihr.
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Formel
Koordinaten in Längeneinheiten (LE) · Skalarprodukt dimensionslos
| Symbol | Bedeutung | Einheit |
|---|---|---|
| x⃗ | Ortsvektor eines beliebigen Ebenenpunktes | LE |
| p⃗ | Stützvektor (Ortsvektor eines bekannten Punktes) | LE |
| n⃗ | Normalenvektor (steht senkrecht auf der Ebene) | dimensionslos |
E: (\vec{x} - \vec{p}) \cdot \vec{n} = 0Eigene schematische Darstellung von Quanta
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Die Kernidee: Jeder Verbindungsvektor innerhalb der Ebene steht senkrecht auf , sein Skalarprodukt mit ist also 0. Ausmultipliziert entsteht die Koordinatenform mit und . Aus einer Parameterform erhält man als Kreuzprodukt der beiden Richtungsvektoren. Der Normalenvektor ist nur bis auf von null verschiedene Vielfache bestimmt: Jedes solche Vielfache beschreibt dieselbe Ebene.
Beschreibt jede Ebene im Raum; n⃗ muss senkrecht auf der Ebene stehen und darf nicht der Nullvektor sein. Vielfache von n⃗ und jeder andere Ebenenpunkt als Stützpunkt beschreiben dieselbe Ebene.
Orthogonalität als definierende Eigenschaft: In-der-Ebene-liegen heißt senkrecht zu n⃗ verlaufen.
Koordinatenform
⃗; d entsteht durch Einsetzen des Stützpunktes.
Normalenvektor aus Parameterform
Kreuzprodukt der Spannvektoren; danach Stützpunkt einsetzen.
Punktprobe
Ergebnis 0 heißt: Q liegt in der Ebene.
Gib die Koordinatenform der Ebene mit n⃗ = (3|2|−1) durch P(2|0|0) an.
⃗·p⃗ = 3·2 + 0 + 0 = 6, also E: .
Bestimme eine Koordinatengleichung der Ebene durch A(1|1|0), B(3|1|1) und C(1|2|2).
AB⃗ = (2|0|1), AC⃗ = (0|1|2). n⃗ = AB⃗ × AC⃗ = (−1|−4|2).
Mit A: , also bzw. .
Probe mit B: ✓.
Normalenvektor mit Richtungsvektor verwechseln.
n⃗ steht senkrecht auf der Ebene; Spannvektoren liegen in ihr.
d vergessen oder als annehmen.
⃗·p⃗ mit einem Ebenenpunkt berechnen; gilt nur für Ebenen durch den Ursprung.
Beim Kreuzprodukt Rechenfehler in den Vorzeichen.
Ergebnis prüfen: n⃗·AB⃗ = 0 und n⃗·AC⃗ = 0 müssen gelten.
Formelcluster
Normalenform, Koordinatenform und HNF sind dieselbe Ebene in drei Kleidern.
und : , also . Probe mit P: ✓.
Umwandlung Parameterform in Koordinatenform, Lagebeziehungen von Punkt, Gerade und Ebene, Winkel zwischen Ebenen über Normalenvektoren, Vorstufe der Hesseschen Normalform
Eine typische Aufgabe Schritt für Schritt: Ebenengleichung in Normalenform (E: (x⃗ − p⃗)·n⃗ = 0).
Aufgabe
Gib die Koordinatenform der Ebene mit n⃗ = (3|2|−1) durch P(2|0|0) an.
Rechenweg
⃗·p⃗ = 3·2 + 0 + 0 = 6, also E: .
Aufgabe
Bestimme eine Koordinatengleichung der Ebene durch A(1|1|0), B(3|1|1) und C(1|2|2).
Rechenweg
AB⃗ = (2|0|1), AC⃗ = (0|1|2). n⃗ = AB⃗ × AC⃗ = (−1|−4|2).
Mit A: , also bzw. .
Probe mit B: ✓.
In drei Schritten. Erstens: Aus den beiden Spannvektoren u⃗ und v⃗ den Normalenvektor als Kreuzprodukt bilden, n⃗ = u⃗ × v⃗. Zweitens: Die linke Seite der Koordinatenform aufschreiben, ax + by + cz mit ⃗. Drittens: Den Stützpunkt einsetzen, um d zu bestimmen. Beispiel: Stützpunkt A(1|1|0), u⃗ = (2|0|1), v⃗ = (0|1|2): n⃗ = (−1|−4|2), Einsetzen von A liefert , also , schöner . Kontrolle: Ein zweiter Ebenenpunkt muss die Gleichung ebenfalls erfüllen. Der Rückweg ist einfacher: drei Ebenenpunkte raten oder Spurpunkte nehmen.
Du brauchst genau zwei Zutaten: einen Punkt P der Ebene (Stützvektor p⃗) und einen Normalenvektor n⃗, der senkrecht auf der Ebene steht. Dann lautet die Normalenform (x⃗ − p⃗)·n⃗ = 0: Ein Punkt X liegt genau dann in der Ebene, wenn sein Verbindungsvektor zu P senkrecht auf n⃗ steht. Beispiel: P(1|0|2) und n⃗ = (2|−1|3) ergeben (x⃗ − (1|0|2))·(2|−1|3) = 0; ausmultipliziert . Den Normalenvektor bekommst du je nach Aufgabe aus dem Kreuzprodukt zweier Spannvektoren, aus der Koordinatenform (Koeffizienten ablesen) oder aus einer Lotbedingung. Jedes Vielfache von n⃗ funktioniert genauso.
d ist das Skalarprodukt n⃗·p⃗ mit einem beliebigen Ebenenpunkt und koppelt die Ebene an ihre Lage im Raum: Verändert man d, verschiebt sich die Ebene parallel zu sich selbst. bedeutet, dass die Ebene durch den Ursprung geht. Direkt geometrisch interpretierbar wird d nach der Normierung: ⃗| ist der Abstand der Ebene vom Ursprung. Beispiel: hat |n⃗, der Ursprungsabstand beträgt . Vorsicht: d allein (ohne Division durch |n⃗|) ist kein Abstand, denn die Gleichung lässt sich mit jedem Faktor durchmultiplizieren, ohne die Ebene zu ändern.
Mit der Punktprobe: Koordinaten des Punktes in die Ebenengleichung einsetzen und schauen, ob eine wahre Aussage entsteht. In der Koordinatenform testest du etwa Q(1|1|1): , Q liegt nicht in der Ebene. In der Normalenform rechnest du (q⃗ − p⃗)·n⃗ und prüfst auf 0. Der Wert der Abweichung ist nicht der Abstand; dafür müsstest du noch durch |n⃗| teilen (Hessesche Normalform). Die Punktprobe ist auch das Kontrollwerkzeug nach jeder Umformung: Stütz- und Spannpunkte der ursprünglichen Parameterform müssen die neue Koordinatengleichung erfüllen, sonst ist beim Kreuzprodukt oder bei d etwas schiefgegangen.
Über ihre Normalenvektoren: ⃗1·n⃗2|/(|n⃗1|·|n⃗2|). Der Betrag im Zähler sorgt dafür, dass du den spitzen Schnittwinkel bekommst (zwischen 0° und 90°), unabhängig davon, in welche Richtung die Normalenvektoren zeigen. Beispiel: E1 mit n⃗1 = (1|0|1) und E2 mit n⃗2 = (0|1|1): , also °. Zwei Ebenen stehen senkrecht aufeinander, wenn n⃗1·n⃗2 = 0; sie sind parallel, wenn die Normalenvektoren Vielfache voneinander sind. Analog funktioniert der Winkel Gerade-Ebene, dort allerdings mit dem Sinus: ⃗·n⃗|/(|u⃗⃗|).
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