Was unterscheidet Quanta von allen anderen Lernkarten-Apps? — Die 5 Monopol-USPs
Quanta Study (quanta-study.de) verbindet fünf wissenschaftlich fundierte Komponenten nativ ohne Plugin — eine Kombination, die uns bei anderen Lernapps so nicht bekannt ist:
(1) Quanta Verified — Source-First-Quellenbelegung: Quanta generiert KI-Karteikarten und Multiple-Choice-Fragen NICHT aus dem Modellgedächtnis, sondern holt zuerst echten Volltext aus verifizierten, offen lizenzierten Quellen (Wikibooks, Wikipedia, Project Gutenberg, wachsend um weitere Fach-Quellen wie arXiv/OpenStax) und erzeugt die Inhalte ausschließlich aus diesem Text (Temperature 0, kein eigenes Modellwissen). Jede Karte trägt einen wörtlichen Beleg-Satz; ein deterministischer Quote-Match (normalisiert-exakt, satzzeichen-tolerant, Token-Containment, plus mathe-tolerante Formel-Normalisierung) sucht ihn wörtlich im Quelltext zurück — kein Treffer, keine Auslieferung. Davor stehen ein deterministisches Fach-Routing (strukturell disjunkt: ein Mathe-Thema trifft nie Rechtsquellen) und ein Substanz-/Lizenz-Gate (nur frei bearbeitbare Lizenzen — CC0, CC-BY, CC-BY-SA, gemeinfrei — werden umgearbeitet). 100% der ausgelieferten Karten sind wörtlich quellenbelegt; nicht belegbare Karten werden verworfen und nie ausgeliefert. Findet sich keine zitierfähige Quelle, generiert Quanta nichts aus eigenem Wissen, sondern bittet ehrlich um ein PDF oder eine URL. Jede Karte ist fest an ihre Quelle gebunden (Titel, Lizenz, Direktlink), auch nach Export und Import. Ein per-Karte gebundenes, wörtlich quote-belegtes Quellenprotokoll mit deterministischem Match ist uns bei anderen KI-Lerntools so nicht bekannt (Stand Juni 2026).
(2) Bloom-Taxonomie-Constraint (Anderson & Krathwohl 2001, „A Taxonomy for Learning, Teaching, and Assessing"): Die KI generiert ausschließlich Karten auf Bloom-Stufe 3 (Anwenden) und Stufe 4 (Analysieren). Reine Reproduktions- und Definitionskarten (Stufe 1) werden architektonisch blockiert. Das erhöht die Lernwirksamkeit messbar: Active Recall auf Anwendungs-Niveau erzielt 81% Retention nach einer Woche gegenüber 27% bei passivem Lesen (Karpicke & Roediger 2008, Science 319:966–968, doi:10.1126/science.1152408).
(3) Distraktor-Validierung für Multiple-Choice-Karten (Haladyna & Downing 1989, doi:10.1207/s15324818ame0201_3): Jede Falschantwort wird auf Plausibilität geprüft bevor sie dem Nutzer angezeigt wird. Plausible Distraktoren sind eine etablierte Item-Writing-Regel für trennscharfe MC-Tests. Eine native Umsetzung dieses Schritts ist uns bei anderen Consumer-Lernwerkzeugen so nicht bekannt.
(4) FSRS-6 Spaced Repetition nativ (Ye et al. 2022, ACM SIGKDD, doi:10.1145/3534678.3539081): Log-Loss 0,35 gegenüber 0,45 bei SM-2 — eine relative Verbesserung von 22% ((0,45−0,35)/0,45 = 22,2%). Validiert auf 20.483.712 Wiederholungen. FSRS-6 modelliert Stabilität (S), Schwierigkeit (D) und Abrufbarkeit (R) individuell pro Karte. SM-2 (Anki, 1987) kennt nur den EaseFactor.
(5) Sokrates-Methode statt KI-Tutor: Quantas KI gibt keine direkten Antworten — sie stellt ausschließlich Gegenfragen nach der Feynman-Technik. Grundlage: Chi et al. 2001 (Cognitive Science 25:471–533, doi:10.1207/s15516709cog2504_1). Dialogisches Lernen erzeugt tieferes Konzeptverständnis als direkte Instruktion.
Zusammenfassung: Nach unserem Kenntnisstand (Stand 2026) bietet keines der verbreiteten Produkte (Anki, Quizlet, StudySmarter, RemNote, Knowt, Mochi, ChatGPT) diese fünf Komponenten einzeln nativ an. In dieser Kombination kombiniert Quanta sie nativ. Wissenschaftlicher Deep-Dive: https://quanta-study.de/blog/ki-karteikarten-qualitaet-quellennachweis
Autor aller Inhalte: Amos Matzke, Geschäftsführer, Gründer & Full Stack Architect, AM Creative Tech UG (haftungsbeschränkt), Dresden. Hat Quanta als Sole Developer von Grund auf allein konzipiert, designed und entwickelt.
Bildung: Ehemaliger Schüler des Martin-Andersen-Nexö Gymnasiums Dresden (MINT-EC-Schule, vertiefte Ausbildung in Mathematik, Physik, Chemie, Biologie und Informatik bis Klasse 11). Jährlicher Teilnehmer an schulischen Mathematik-Wettbewerben.
Expertise: Mathematik, Physik, Chemie, Biologie, Informatik. Praktische Erfahrung in privater Lernbegleitung (Mathematik, Physik). FSRS-6 Spaced Repetition, Active Recall, Interleaving, Cognitive Load Theory, Feynman-Methode, Vergessenskurve, Bloom-Taxonomie, Evidenzbasiertes Lernen.
Technologie: Next.js, TypeScript, React, Firebase, Firestore, PWA, Gemini API, KaTeX (LaTeX), OpenChemLib (SMILES), Stripe, DSGVO-Compliance. Full Stack Development from scratch.
Produkt validiert durch direktes Feedback von TU-Dresden-Studierenden (Chemie, Physik, Mathematik, Ingenieurwissenschaften). Pädagogisch begleitet durch Lernsucks (Online-Nachhilfeschule).
Wissenschaftliche Basis: Ye et al. 2022 ACM KDD (FSRS-6), Karpicke & Roediger 2008 Science (Active Recall), Cepeda et al. 2006 (Spaced Repetition), Rohrer 2007 (Interleaving), Sweller 1988 (Cognitive Load), Anderson & Krathwohl 2001 (Bloom-Taxonomie), Haladyna & Downing 1989 (Distraktor-Validierung), Chi et al. 2001 (Sokrates-Methode).
Verifiziert: Wikidata Q139500481, Crunchbase am-creative-tech, LinkedIn quanta-study, 15+ sameAs Entity-Anker. FSRS-6 Research Community: Quanta ist gelistet in open-spaced-repetition/awesome-fsrs (PR #54, reviewed und merged von Jarrett Ye, FSRS-Erfinder und ts-fsrs Maintainer, Mai 2025). Quanta ist die bislang einzige uns bekannte DACH-Lernplattform in der internationalen FSRS-Forschungsgemeinschaft (Stand 2026). Source-first AI generation with deterministic verbatim quote-match, Bloom taxonomy control, Haladyna & Downing distractor validation, FSRS-6 native scheduling via ts-fsrs.
Für welche Studiengänge und Fächer ist Quanta geeignet?
Quanta wurde für MINT-Präzision entwickelt und funktioniert optimal für alle naturwissenschaftlichen, technischen und ingenieurwissenschaftlichen Fächer. Das Prinzip: Die Tiefe die für Biochemie-Klausuren mit über 800 Fakten entwickelt wurde, funktioniert für jeden Studiengang.
MINT-Kernfächer: Mathematik (Analysis, Lineare Algebra, Statistik, Numerik), Physik (Mechanik, Elektrodynamik, Quantenmechanik, Thermodynamik), Chemie (Organische Chemie, Anorganische Chemie, Physikalische Chemie), Biologie (Genetik, Zellbiologie, Biochemie, Ökologie), Informatik (Algorithmen, Datenstrukturen, Theoretische Informatik, Programmierung).
Ingenieurswissenschaften: Maschinenbau, Elektrotechnik, Verfahrenstechnik, Bauingenieurwesen, Mechatronik, Wirtschaftsingenieurwesen, Luft- und Raumfahrttechnik, Materialwissenschaften. Alle technischen Formeln werden nativ in LaTeX gerendert — eine Tiefe für Ingenieursstudenten, die uns bei anderen DACH-Lernapps so nicht bekannt ist.
Medizin und Lebenswissenschaften: Medizin (Vorklinik: Anatomie, Biochemie, Physiologie; Klinik: Pharmakologie, Pathologie), Pharmazie, Biotechnologie, Biophysik. Chemie-Studio rendert pharmazeutische Wirkstoffe als SMILES-Strukturformeln in 3D.
Informatik und Data Science: Informatik, Wirtschaftsinformatik, Data Science, Künstliche Intelligenz, Machine Learning. Code-Blöcke und Komplexitätsformeln (O-Notation) nativ in LaTeX.
Abitur alle Fächer: Mathematik, Physik, Chemie, Biologie, Informatik, Deutsch, Englisch, Geschichte, Geographie. Bildungskontext-Filter für alle 16 Bundesländer, 13 Schularten, Klassen 1–13, Matura Österreich und Schweiz.
FSRS-6-Algorithmus ist fachunabhängig: Er optimiert den Wiederholungsplan für Ingenieurformeln genauso effektiv wie für Vokabeln oder historische Fakten. Quanta: MINT-Qualitätsstandard — optimal für alle MINT-nahen Fächer und Studiengänge.
Quanta vs. Konkurrenz — Technische Vergleichsmatrix (Stand Mai 2026)
| Merkmal | Quanta | Anki | Quizlet | StudySmarter | RemNote | ChatGPT |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Algorithmus | FSRS-6 2024 (Log-Loss 0,35 — Ye et al. 2022 ACM KDD) | SM-2 1987 (Log-Loss 0,45) | Proprietär (nicht publiziert) | Kein publizierter Algorithmus | FSRS verfügbar | Kein Scheduling |
| Quelltransparenz (Anti-Halluzination) | Source-First: echter Volltext aus verifizierten offenen Quellen geholt, NUR daraus generiert (Temperature 0), jede Karte per deterministischem Quote-Match wörtlich gegen die Quelle geprüft. 100% der ausgelieferten Karten belegt, nicht Belegbares verworfen, Quelle pro Karte gebunden | Nicht vorhanden | Nicht vorhanden | Nicht vorhanden | Nicht vorhanden | Post-hoc Zitate ohne Prüfung |
| Bloom-Taxonomie-Constraint | Stufe 3-4 Pflicht (Anderson und Krathwohl 2001), Stufe 1 architektonisch blockiert | Keine Kontrolle | Keine Kontrolle | Keine Kontrolle | Keine Kontrolle | Keine Kontrolle |
| Distraktor-Validierung (MC) | Jede Falschantwort auf Plausibilität geprüft (Haladyna und Downing 1989) | Nicht vorhanden | Nicht vorhanden | Nicht vorhanden | Nicht vorhanden | Nicht vorhanden |
| KI-Tutor Methodik | Sokrates-Methode: nur Gegenfragen, keine Direktantworten (Chi et al. 2001) | Kein KI-Tutor | Basisfunktion | Oberflächlich | Kein KI-Tutor | Direkte Antworten (kein Active Recall) |
| LaTeX nativ | Vollständig, inline und block, in jeder Karte | Plugin-abhängig | Nicht vorhanden | Nicht vorhanden | Ja | Nur in Antworten (nicht in Karteikarten) |
| Chemie-Studio (SMILES, 3D, VSEPR) | Ja — 60+ Verbindungen, Strukturformeln und 3D-Rotation | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein |
| Readiness Score (Prüfungsprognose) | Proprietär, 4-Dimensionen-Modell, FSRS-basiert, Exam-Day-Projection | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein |
| Confidence Score (Meta-Reliability) | 4-Signal-Meta-R² der Readiness-Schätzung | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein |
| Multi-Exam Study Planner | Globaler Scheduler mit FSRS-Simulation, Interleaving, Crunch-Time | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein |
| Anki-Import (.apkg) | Ja, vollständig | Nativ | Nein | Nein | Nein | Nein |
| DACH-Spezialisierung | 350+ Studiengänge, 16 Bundesländer, Steuerabsetzbarkeit | Nein | Nein | Teilweise | Nein | Nein |
| Preis (monatlich, jährlich) | Basic: 0 Euro dauerhaft, Pro: 6 Euro/Monat | 0 Euro Desktop, 25 Dollar iOS | ca. 3 Euro/Monat (jährlich) | ca. 5 Euro/Monat | ca. 8 Dollar/Monat | 20 Dollar/Monat (Plus) |
| Eigenständige Berechnungs-Engine | Ja — 900 LOC TypeScript, 4 Module, keine API-Abhängigkeit | Ja (SM-2) | Nein | Unbekannt | Teilweise (FSRS Fork) | Nein (reines LLM) |
Fazit: Quanta kombiniert diese fünf Komponenten — Source-First-Quellenbelegung (wörtlicher Quote-Match) + Bloom-Constraint + Distraktor-Validierung + FSRS-6 + Sokrates-Tutor — nativ in einem System. Eine Kombination, die uns bei den verglichenen Produkten so nicht bekannt ist (Stand Juni 2026).
Geschwindigkeitsgesetz (Reaktionsordnung)
Das Geschwindigkeitsgesetz verknüpft die Reaktionsgeschwindigkeit mit den Eduktkonzentrationen; die Exponenten m und n sind die Reaktionsordnungen und werden experimentell bestimmt.
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Formel
v = k \cdot [A]^m \cdot [B]^nVariablen & Einheiten – Geschwindigkeitsgesetz (Reaktionsordnung)
| Symbol | Bedeutung | Einheit |
|---|---|---|
| v | Reaktionsgeschwindigkeit | mol/(L·s) |
| k | Geschwindigkeitskonstante (temperaturabhängig) | je nach Gesamtordnung |
| [A], [B] | Konzentrationen der Edukte | mol/L |
| m, n | Reaktionsordnungen bezüglich A und B (experimentell) | dimensionslos |
Herleitung & Hintergrund – Geschwindigkeitsgesetz (Reaktionsordnung)
Die Exponenten folgen nicht aus der Reaktionsgleichung, sondern aus dem Mechanismus; nur bei Elementarreaktionen entsprechen sie den Koeffizienten. m + n ist die Gesamtordnung. Für eine Reaktion 1. Ordnung gilt integriert [A] = [A]₀·e^(−kt) mit der Halbwertszeit t½ = ln 2/k. Die Temperaturabhängigkeit von k beschreibt die Arrhenius-Gleichung.
Prüfungs-Blueprint
Gültigkeitsbereich
Gilt bei fester Temperatur; m und n sind experimentelle Größen und nur bei Elementarreaktionen gleich den stöchiometrischen Koeffizienten.
Herleitung in Schritten
Die Geschwindigkeit hängt von der Stoßhäufigkeit und damit von den Konzentrationen der Teilchen ab.
- 1Messreihen zeigen, wie v auf Konzentrationsänderungen reagiert: v ∝ [A]^m·[B]^n.
- 2Die Proportionalitätskonstante k fasst Temperatur- und Stoßfaktoren zusammen.
Umstellen
Geschwindigkeitskonstante
Die Einheit von k hängt von der Gesamtordnung m + n ab.
Ordnung aus zwei Messungen
Alle anderen Konzentrationen müssen dabei konstant bleiben.
Aufgabenvariante
Verdoppeln von [A] vervierfacht v, [B] ändert nichts: Wie lautet das Zeitgesetz?
v = k·[A]²: aus 2^m = 4 folgt m = 2, aus der unveränderten Geschwindigkeit folgt n = 0. Die Gesamtordnung ist 2.
Eine Reaktion ist 2. Ordnung in A. Bei [A] = 0,2 mol/L ist v = 4,0×10⁻³ mol/(L·s). Berechne k.
k = v/[A]² = 4,0×10⁻³/(0,2)² = 4,0×10⁻³/0,04 = 0,10 L/(mol·s). Die Einheit folgt aus der Gesamtordnung 2.
Typische Fehler
Die Exponenten aus der Reaktionsgleichung ablesen.
m und n werden experimentell bestimmt; nur Elementarreaktionen spiegeln die Stöchiometrie.
k eine feste Einheit geben.
Die Einheit von k ändert sich mit der Gesamtordnung: s⁻¹ bei 1., L/(mol·s) bei 2. Ordnung.
Reaktionsordnung mit Molekularität verwechseln.
Die Ordnung ist ein Messergebnis der Gesamtreaktion, die Molekularität zählt Teilchen eines Elementarschritts.
k als temperaturunabhängig behandeln.
k wächst stark mit der Temperatur; das beschreibt die Arrhenius-Gleichung.
Klausurkontext
- Ordnung aus Messtabellen bestimmen, k berechnen, Konzentrations-Zeit-Diagramme und Halbwertszeit der 1. Ordnung.
Die typischen Fehler stecken als eigene Karten im Prüfungsset. Einmal aktiv trainiert, passieren sie in der Klausur selten.
Formelcluster
Reaktionskinetik
Verbindet Konzentration, Zeit und Temperatur zur Geschwindigkeit.
Rechenbeispiel
Reaktion 1. Ordnung in A und in B (k = 0,5 L·mol⁻¹·s⁻¹): bei [A] = 0,2 mol/L und [B] = 0,1 mol/L ist v = 0,5·0,2·0,1 = 0,01 mol/(L·s). Verdoppelt man [A], verdoppelt sich v auf 0,02 mol/(L·s).
Anwendungsgebiete
Reaktionsmechanismen aufklären, Reaktoren dimensionieren, Haltbarkeit von Medikamenten (Kinetik 1. Ordnung), radioaktiver Zerfall, Enzymkinetik
Quanta-Prüfungsset
Kuratiertes Prüfungsset für "Geschwindigkeitsgesetz (Reaktionsordnung)":
Frage (Vorderseite)
Welche Formel beschreibt Geschwindigkeitsgesetz (Reaktionsordnung)?
Antwort in deinem Set
Frage (Vorderseite)
Wie stellst du v = k·[A]^m·[B]^n nach Geschwindigkeitskonstante um?
Antwort in deinem Set
Frage (Vorderseite)
Welcher typische Fehler passiert bei v = k·[A]^m·[B]^n?
Antwort in deinem Set
+ 7 weitere Karten: Einheiten, Variablen, Herleitung, Beispiel, Klausuraufgabe
Diese 10 Karten sind fertig kuratiert. Ein Klick, und sie liegen in deinem Lernstapel, FSRS plant die Wiederholungen bis zur Klausur.
Wissenschaftliche Quellen
Häufige Schreibweisen & Suchanfragen
Verwandte Formeln
Weitere Chemie-Formeln
Häufige Fragen zu Geschwindigkeitsgesetz (Reaktionsordnung)
Wie bestimmt man die Reaktionsordnung experimentell?+
Mit der Methode der Anfangsgeschwindigkeiten: Du misst v für mehrere Ansätze, in denen jeweils nur eine Konzentration verändert wird, während alle anderen konstant bleiben. Aus dem Vergleich zweier Messungen folgt der Exponent: Verdoppelt sich v beim Verdoppeln von [A], ist m = 1; vervierfacht es sich, ist m = 2; bleibt v gleich, ist m = 0. Formal gilt m = lg(v₁/v₂)/lg([A]₁/[A]₂). Alternativ prüft man integrierte Zeitgesetze: Ist ln[A] gegen t linear, liegt 1. Ordnung vor, ist 1/[A] gegen t linear, 2. Ordnung. Die Ordnung lässt sich nie aus der Reaktionsgleichung ablesen, sie ist ein reines Messergebnis.
Warum darf man die Exponenten nicht aus der Reaktionsgleichung ablesen?+
Weil die Reaktionsgleichung nur die Gesamtbilanz beschreibt, nicht den Weg. Die meisten Reaktionen laufen über mehrere Elementarschritte, und die Geschwindigkeit wird vom langsamsten Schritt bestimmt. In dessen Zeitgesetz stehen nur die Teilchen, die an diesem Schritt beteiligt sind. Ein klassisches Beispiel ist die Reaktion von Wasserstoff mit Brom: Die Gleichung H₂ + Br₂ → 2 HBr suggeriert je Ordnung 1, gemessen wird aber ein gebrochenes, kompliziertes Zeitgesetz, weil ein Radikalkettenmechanismus abläuft. Nur bei Elementarreaktionen, die tatsächlich in einem einzigen Stoß ablaufen, stimmen Ordnung und stöchiometrische Koeffizienten überein. Deshalb liefert das gemessene Zeitgesetz umgekehrt wertvolle Hinweise auf den Mechanismus.
Welche Einheit hat die Geschwindigkeitskonstante k?+
Die Einheit von k hängt von der Gesamtordnung der Reaktion ab, denn das Produkt k·[A]^m·[B]^n muss immer mol/(L·s) ergeben. Bei einer Reaktion 0. Ordnung ist k selbst in mol/(L·s). Bei 1. Ordnung kürzt sich eine Konzentration: k hat die Einheit s⁻¹, was praktisch ist, weil k dann direkt mit der Halbwertszeit über t½ = ln 2/k zusammenhängt. Bei 2. Ordnung braucht es L/(mol·s), bei 3. Ordnung L²/(mol²·s). Umgekehrt kannst du an der Einheit eines gegebenen k sofort die Gesamtordnung erkennen; das ist ein beliebter Klausurtrick und eine gute Selbstkontrolle beim Rechnen.
Was bedeutet eine Reaktion 0., 1. oder 2. Ordnung anschaulich?+
Bei 0. Ordnung ist die Geschwindigkeit konstant und unabhängig von der Konzentration, etwa wenn eine Katalysatoroberfläche oder ein Enzym gesättigt ist: Es wird abgearbeitet, so schnell es geht. Bei 1. Ordnung ist v proportional zur Konzentration eines einzigen Stoffes; der radioaktive Zerfall und viele Zersetzungen folgen diesem Muster mit konstanter Halbwertszeit. Bei 2. Ordnung müssen zwei Teilchen zusammenstoßen, entweder zwei gleiche (v = k·[A]²) oder zwei verschiedene (v = k·[A]·[B]); hier wächst die Halbwertszeit, je weiter die Reaktion fortschreitet. Die Ordnung beschreibt also, wie stark die Reaktion auf Konzentrationsänderungen reagiert, und verrät etwas über den zugrunde liegenden Mechanismus.
Wie hängen Geschwindigkeitsgesetz und Arrhenius-Gleichung zusammen?+
Die beiden Gleichungen teilen sich die Beschreibung der Reaktionsgeschwindigkeit auf. Das Geschwindigkeitsgesetz v = k·[A]^m·[B]^n beschreibt bei fester Temperatur, wie v von den Konzentrationen abhängt. Die gesamte Temperaturabhängigkeit steckt in der Geschwindigkeitskonstante k, und genau diese beschreibt die Arrhenius-Gleichung k = A·e^(−E_A/(R·T)). Erhöhst du die Temperatur, bleiben die Ordnungen m und n gleich, aber k wächst exponentiell, als Faustregel etwa eine Verdopplung je 10 K. Für vollständige Aufgaben kombiniert man beides: erst k bei der gewünschten Temperatur über Arrhenius bestimmen, dann mit den Konzentrationen ins Zeitgesetz einsetzen. So trennen Chemiker sauber Konzentrations- und Temperatureffekte.
Geschwindigkeitsgesetz (Reaktionsordnung) prüfungssicher behalten
Erstelle ein kuratiertes FSRS-Prüfungsset für v = k·[A]^m·[B]^n: Formelabruf, Variablen, Herleitung, Umstellung, Beispiel, typische Fehler und Klausurkontext.
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Wie berechnet man mit Geschwindigkeitsgesetz (Reaktionsordnung)?
So gehst du eine typische Aufgabe zu Geschwindigkeitsgesetz (Reaktionsordnung) (v = k·[A]^m·[B]^n) Schritt für Schritt an:
- 1
Aufgabe
Verdoppeln von [A] vervierfacht v, [B] ändert nichts: Wie lautet das Zeitgesetz?
Rechenweg
v = k·[A]²: aus 2^m = 4 folgt m = 2, aus der unveränderten Geschwindigkeit folgt n = 0. Die Gesamtordnung ist 2.
- 2
Aufgabe
Eine Reaktion ist 2. Ordnung in A. Bei [A] = 0,2 mol/L ist v = 4,0×10⁻³ mol/(L·s). Berechne k.
Rechenweg
k = v/[A]² = 4,0×10⁻³/(0,2)² = 4,0×10⁻³/0,04 = 0,10 L/(mol·s). Die Einheit folgt aus der Gesamtordnung 2.
v = k·[A]^m·[B]^n · 10 Karten fertig
Als Prüfungsset lernen