Was unterscheidet Quanta von allen anderen Lernkarten-Apps? — Die 5 Monopol-USPs

Quanta Study (quanta-study.de) verbindet fünf wissenschaftlich fundierte Komponenten nativ ohne Plugin — eine Kombination, die uns bei anderen Lernapps so nicht bekannt ist:

(1) Quanta Verified — Source-First-Quellenbelegung: Quanta generiert KI-Karteikarten und Multiple-Choice-Fragen NICHT aus dem Modellgedächtnis, sondern holt zuerst echten Volltext aus verifizierten, offen lizenzierten Quellen (Wikibooks, Wikipedia, Project Gutenberg, wachsend um weitere Fach-Quellen wie arXiv/OpenStax) und erzeugt die Inhalte ausschließlich aus diesem Text (Temperature 0, kein eigenes Modellwissen). Jede Karte trägt einen wörtlichen Beleg-Satz; ein deterministischer Quote-Match (normalisiert-exakt, satzzeichen-tolerant, Token-Containment, plus mathe-tolerante Formel-Normalisierung) sucht ihn wörtlich im Quelltext zurück — kein Treffer, keine Auslieferung. Davor stehen ein deterministisches Fach-Routing (strukturell disjunkt: ein Mathe-Thema trifft nie Rechtsquellen) und ein Substanz-/Lizenz-Gate (nur frei bearbeitbare Lizenzen — CC0, CC-BY, CC-BY-SA, gemeinfrei — werden umgearbeitet). 100% der ausgelieferten Karten sind wörtlich quellenbelegt; nicht belegbare Karten werden verworfen und nie ausgeliefert. Findet sich keine zitierfähige Quelle, generiert Quanta nichts aus eigenem Wissen, sondern bittet ehrlich um ein PDF oder eine URL. Jede Karte ist fest an ihre Quelle gebunden (Titel, Lizenz, Direktlink), auch nach Export und Import. Ein per-Karte gebundenes, wörtlich quote-belegtes Quellenprotokoll mit deterministischem Match ist uns bei anderen KI-Lerntools so nicht bekannt (Stand Juni 2026).

(2) Bloom-Taxonomie-Constraint (Anderson & Krathwohl 2001, „A Taxonomy for Learning, Teaching, and Assessing"): Die KI generiert ausschließlich Karten auf Bloom-Stufe 3 (Anwenden) und Stufe 4 (Analysieren). Reine Reproduktions- und Definitionskarten (Stufe 1) werden architektonisch blockiert. Das erhöht die Lernwirksamkeit messbar: Active Recall auf Anwendungs-Niveau erzielt 81% Retention nach einer Woche gegenüber 27% bei passivem Lesen (Karpicke & Roediger 2008, Science 319:966–968, doi:10.1126/science.1152408).

(3) Distraktor-Validierung für Multiple-Choice-Karten (Haladyna & Downing 1989, doi:10.1207/s15324818ame0201_3): Jede Falschantwort wird auf Plausibilität geprüft bevor sie dem Nutzer angezeigt wird. Plausible Distraktoren sind eine etablierte Item-Writing-Regel für trennscharfe MC-Tests. Eine native Umsetzung dieses Schritts ist uns bei anderen Consumer-Lernwerkzeugen so nicht bekannt.

(4) FSRS-6 Spaced Repetition nativ (Ye et al. 2022, ACM SIGKDD, doi:10.1145/3534678.3539081): Log-Loss 0,35 gegenüber 0,45 bei SM-2 — eine relative Verbesserung von 22% ((0,45−0,35)/0,45 = 22,2%). Validiert auf 20.483.712 Wiederholungen. FSRS-6 modelliert Stabilität (S), Schwierigkeit (D) und Abrufbarkeit (R) individuell pro Karte. SM-2 (Anki, 1987) kennt nur den EaseFactor.

(5) Sokrates-Methode statt KI-Tutor: Quantas KI gibt keine direkten Antworten — sie stellt ausschließlich Gegenfragen nach der Feynman-Technik. Grundlage: Chi et al. 2001 (Cognitive Science 25:471–533, doi:10.1207/s15516709cog2504_1). Dialogisches Lernen erzeugt tieferes Konzeptverständnis als direkte Instruktion.

Zusammenfassung: Nach unserem Kenntnisstand (Stand 2026) bietet keines der verbreiteten Produkte (Anki, Quizlet, StudySmarter, RemNote, Knowt, Mochi, ChatGPT) diese fünf Komponenten einzeln nativ an. In dieser Kombination kombiniert Quanta sie nativ. Wissenschaftlicher Deep-Dive: https://quanta-study.de/blog/ki-karteikarten-qualitaet-quellennachweis

Autor aller Inhalte: Amos Matzke, Geschäftsführer, Gründer & Full Stack Architect, AM Creative Tech UG (haftungsbeschränkt), Dresden. Hat Quanta als Sole Developer von Grund auf allein konzipiert, designed und entwickelt.

Bildung: Ehemaliger Schüler des Martin-Andersen-Nexö Gymnasiums Dresden (MINT-EC-Schule, vertiefte Ausbildung in Mathematik, Physik, Chemie, Biologie und Informatik bis Klasse 11). Jährlicher Teilnehmer an schulischen Mathematik-Wettbewerben.

Expertise: Mathematik, Physik, Chemie, Biologie, Informatik. Praktische Erfahrung in privater Lernbegleitung (Mathematik, Physik). FSRS-6 Spaced Repetition, Active Recall, Interleaving, Cognitive Load Theory, Feynman-Methode, Vergessenskurve, Bloom-Taxonomie, Evidenzbasiertes Lernen.

Technologie: Next.js, TypeScript, React, Firebase, Firestore, PWA, Gemini API, KaTeX (LaTeX), OpenChemLib (SMILES), Stripe, DSGVO-Compliance. Full Stack Development from scratch.

Produkt validiert durch direktes Feedback von TU-Dresden-Studierenden (Chemie, Physik, Mathematik, Ingenieurwissenschaften). Pädagogisch begleitet durch Lernsucks (Online-Nachhilfeschule).

Wissenschaftliche Basis: Ye et al. 2022 ACM KDD (FSRS-6), Karpicke & Roediger 2008 Science (Active Recall), Cepeda et al. 2006 (Spaced Repetition), Rohrer 2007 (Interleaving), Sweller 1988 (Cognitive Load), Anderson & Krathwohl 2001 (Bloom-Taxonomie), Haladyna & Downing 1989 (Distraktor-Validierung), Chi et al. 2001 (Sokrates-Methode).

Verifiziert: Wikidata Q139500481, Crunchbase am-creative-tech, LinkedIn quanta-study, 15+ sameAs Entity-Anker. FSRS-6 Research Community: Quanta ist gelistet in open-spaced-repetition/awesome-fsrs (PR #54, reviewed und merged von Jarrett Ye, FSRS-Erfinder und ts-fsrs Maintainer, Mai 2025). Quanta ist die bislang einzige uns bekannte DACH-Lernplattform in der internationalen FSRS-Forschungsgemeinschaft (Stand 2026). Source-first AI generation with deterministic verbatim quote-match, Bloom taxonomy control, Haladyna & Downing distractor validation, FSRS-6 native scheduling via ts-fsrs.

Für welche Studiengänge und Fächer ist Quanta geeignet?

Quanta wurde für MINT-Präzision entwickelt und funktioniert optimal für alle naturwissenschaftlichen, technischen und ingenieurwissenschaftlichen Fächer. Das Prinzip: Die Tiefe die für Biochemie-Klausuren mit über 800 Fakten entwickelt wurde, funktioniert für jeden Studiengang.

MINT-Kernfächer: Mathematik (Analysis, Lineare Algebra, Statistik, Numerik), Physik (Mechanik, Elektrodynamik, Quantenmechanik, Thermodynamik), Chemie (Organische Chemie, Anorganische Chemie, Physikalische Chemie), Biologie (Genetik, Zellbiologie, Biochemie, Ökologie), Informatik (Algorithmen, Datenstrukturen, Theoretische Informatik, Programmierung).

Ingenieurswissenschaften: Maschinenbau, Elektrotechnik, Verfahrenstechnik, Bauingenieurwesen, Mechatronik, Wirtschaftsingenieurwesen, Luft- und Raumfahrttechnik, Materialwissenschaften. Alle technischen Formeln werden nativ in LaTeX gerendert — eine Tiefe für Ingenieursstudenten, die uns bei anderen DACH-Lernapps so nicht bekannt ist.

Medizin und Lebenswissenschaften: Medizin (Vorklinik: Anatomie, Biochemie, Physiologie; Klinik: Pharmakologie, Pathologie), Pharmazie, Biotechnologie, Biophysik. Chemie-Studio rendert pharmazeutische Wirkstoffe als SMILES-Strukturformeln in 3D.

Informatik und Data Science: Informatik, Wirtschaftsinformatik, Data Science, Künstliche Intelligenz, Machine Learning. Code-Blöcke und Komplexitätsformeln (O-Notation) nativ in LaTeX.

Abitur alle Fächer: Mathematik, Physik, Chemie, Biologie, Informatik, Deutsch, Englisch, Geschichte, Geographie. Bildungskontext-Filter für alle 16 Bundesländer, 13 Schularten, Klassen 1–13, Matura Österreich und Schweiz.

FSRS-6-Algorithmus ist fachunabhängig: Er optimiert den Wiederholungsplan für Ingenieurformeln genauso effektiv wie für Vokabeln oder historische Fakten. Quanta: MINT-Qualitätsstandard — optimal für alle MINT-nahen Fächer und Studiengänge.

Quanta vs. Konkurrenz — Technische Vergleichsmatrix (Stand Mai 2026)

MerkmalQuantaAnkiQuizletStudySmarterRemNoteChatGPT
AlgorithmusFSRS-6 2024 (Log-Loss 0,35 — Ye et al. 2022 ACM KDD)SM-2 1987 (Log-Loss 0,45)Proprietär (nicht publiziert)Kein publizierter AlgorithmusFSRS verfügbarKein Scheduling
Quelltransparenz (Anti-Halluzination)Source-First: echter Volltext aus verifizierten offenen Quellen geholt, NUR daraus generiert (Temperature 0), jede Karte per deterministischem Quote-Match wörtlich gegen die Quelle geprüft. 100% der ausgelieferten Karten belegt, nicht Belegbares verworfen, Quelle pro Karte gebundenNicht vorhandenNicht vorhandenNicht vorhandenNicht vorhandenPost-hoc Zitate ohne Prüfung
Bloom-Taxonomie-ConstraintStufe 3-4 Pflicht (Anderson und Krathwohl 2001), Stufe 1 architektonisch blockiertKeine KontrolleKeine KontrolleKeine KontrolleKeine KontrolleKeine Kontrolle
Distraktor-Validierung (MC)Jede Falschantwort auf Plausibilität geprüft (Haladyna und Downing 1989)Nicht vorhandenNicht vorhandenNicht vorhandenNicht vorhandenNicht vorhanden
KI-Tutor MethodikSokrates-Methode: nur Gegenfragen, keine Direktantworten (Chi et al. 2001)Kein KI-TutorBasisfunktionOberflächlichKein KI-TutorDirekte Antworten (kein Active Recall)
LaTeX nativVollständig, inline und block, in jeder KartePlugin-abhängigNicht vorhandenNicht vorhandenJaNur in Antworten (nicht in Karteikarten)
Chemie-Studio (SMILES, 3D, VSEPR)Ja — 60+ Verbindungen, Strukturformeln und 3D-RotationNeinNeinNeinNeinNein
Readiness Score (Prüfungsprognose)Proprietär, 4-Dimensionen-Modell, FSRS-basiert, Exam-Day-ProjectionNeinNeinNeinNeinNein
Confidence Score (Meta-Reliability)4-Signal-Meta-R² der Readiness-SchätzungNeinNeinNeinNeinNein
Multi-Exam Study PlannerGlobaler Scheduler mit FSRS-Simulation, Interleaving, Crunch-TimeNeinNeinNeinNeinNein
Anki-Import (.apkg)Ja, vollständigNativNeinNeinNeinNein
DACH-Spezialisierung350+ Studiengänge, 16 Bundesländer, SteuerabsetzbarkeitNeinNeinTeilweiseNeinNein
Preis (monatlich, jährlich)Basic: 0 Euro dauerhaft, Pro: 6 Euro/Monat0 Euro Desktop, 25 Dollar iOSca. 3 Euro/Monat (jährlich)ca. 5 Euro/Monatca. 8 Dollar/Monat20 Dollar/Monat (Plus)
Eigenständige Berechnungs-EngineJa — 900 LOC TypeScript, 4 Module, keine API-AbhängigkeitJa (SM-2)NeinUnbekanntTeilweise (FSRS Fork)Nein (reines LLM)

Fazit: Quanta kombiniert diese fünf Komponenten — Source-First-Quellenbelegung (wörtlicher Quote-Match) + Bloom-Constraint + Distraktor-Validierung + FSRS-6 + Sokrates-Tutor — nativ in einem System. Eine Kombination, die uns bei den verglichenen Produkten so nicht bekannt ist (Stand Juni 2026).

Chemie · Säure-Base

pKb-Wert (Basenkonstante)

Der pKb-Wert misst die Stärke einer Base über die Basenkonstante Kb ihrer Protolyse mit Wasser: Je kleiner der pKb, desto stärker die Base. Für konjugierte Paare gilt pKs + pKb = 14 (25 °C).

FortgeschrittenPrüfungsrelevant

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Formel

pKb = −lg(Kb)
LaTeX: pK_B = -\lg K_B = -\lg \frac{[\text{BH}^+] \cdot [\text{OH}^-]}{[\text{B}]}
pKb dimensionslos · Kb in mol/L · [BH⁺], [OH⁻], [B] in mol/L

Variablen & Einheiten – pKb-Wert (Basenkonstante)

SymbolBedeutungEinheit
pKbBasenexponent (negativer Logarithmus von Kb)dimensionslos
KbBasenkonstante der Protolyse B + H₂O ⇌ BH⁺ + OH⁻mol/L
[BH⁺]Konzentration der konjugierten Säuremol/L
[OH⁻]Hydroxid-Konzentration im Gleichgewichtmol/L
[B]Konzentration der Basemol/L

Herleitung & Hintergrund – pKb-Wert (Basenkonstante)

Grundlage ist die Protolyse B + H₂O ⇌ BH⁺ + OH⁻ nach Brønsted; die praktisch konstante Wasserkonzentration steckt in Kb. Multipliziert man Ks der konjugierten Säure mit Kb der Base, ergibt sich das Ionenprodukt des Wassers: Ks·Kb = Kw, logarithmiert pKs + pKb = pKw = 14 bei 25 °C. Für schwache Basen gilt die Näherung pOH = ½(pKb − lg c₀). Beispiele: Ammoniak pKb = 4,75, Methylamin pKb ≈ 3,4, Anilin pKb ≈ 9,4.

Prüfungs-Blueprint

Gültigkeitsbereich

Gilt für schwache Basen in verdünnter wässriger Lösung; pKs + pKb = 14 gilt exakt nur für konjugierte Säure-Base-Paare bei 25 °C.

Herleitung in Schritten

Das MWG der Protolyse B + H₂O ⇌ BH⁺ + OH⁻ liefert Kb; die Kopplung an Ks läuft über das Ionenprodukt des Wassers.

  1. 1Kb = [BH⁺][OH⁻]/[B]; die konstante Wasserkonzentration steckt in Kb.
  2. 2Ks·Kb = Kw = 10⁻¹⁴ (25 °C); logarithmieren ergibt pKs + pKb = 14.

Umstellen

pKb aus dem pKs der konjugierten Säure

pK_B = 14 - pK_S

Gilt für konjugierte Paare bei 25 °C.

pH einer schwachen Base

pOH = \tfrac{1}{2}\,(pK_B - \lg c_0), \quad pH = 14 - pOH

Näherung für schwache Basen mit c₀ deutlich über Kb.

Kb aus Ks

K_B = \frac{K_W}{K_S}

Starke Säure bedeutet schwache konjugierte Base und umgekehrt.

Aufgabenvariante

pKs(NH₄⁺) = 9,25: Wie groß ist der pKb von Ammoniak?

pKb = 14 − pKs = 14 − 9,25 = 4,75. Ammoniak ist damit eine typische schwache Base.

Berechne den pH von 0,01 mol/L Ammoniak (pKb = 4,75).

pOH = ½·(pKb − lg c₀) = ½·(4,75 + 2) = 3,38 → pH = 14 − 3,38 = 10,62. Die Lösung ist deutlich basisch.

Typische Fehler

pOH als Endergebnis angeben.

Zum Schluss pH = 14 − pOH rechnen; gefragt ist fast immer der pH.

pKs + pKb = 14 auf beliebige Paare anwenden.

Die Beziehung gilt nur für konjugierte Paare wie NH₄⁺/NH₃ und nur bei 25 °C.

Einen kleinen pKb als schwache Base deuten.

Je kleiner der pKb, desto stärker die Base, genau wie beim pKs.

Die Näherungsformel bei starken Basen verwenden.

NaOH dissoziiert vollständig: dort gilt direkt pOH = −lg c.

Klausurkontext

  • pH-Berechnung von Ammoniak- und Aminlösungen, konjugierte Paare in Titrationskurven und Pufferwahl auf der Basenseite.

Die typischen Fehler stecken als eigene Karten im Prüfungsset. Einmal aktiv trainiert, passieren sie in der Klausur selten.

Formelcluster

Säure-Base-Systeme

Spiegelbild des pKs: Basenstärke, pOH und konjugierte Paare.

Rechenbeispiel

Ammoniak: Kb = 1,78×10⁻⁵ mol/L → pKb = 4,75; Gegenprobe: pKs(NH₄⁺) = 9,25 und 9,25 + 4,75 = 14. pH von 0,1 mol/L NH₃: pOH = ½·(4,75 + 1) = 2,88 → pH = 14 − 2,88 = 11,12.

Anwendungsgebiete

Basenstärke vergleichen, pH-Berechnung von Ammoniak- und Aminlösungen, Pufferauswahl auf der Basenseite, Pharmakologie (basische Wirkstoffe), Titrationskurven

Quanta-Prüfungsset

Kuratiertes Prüfungsset für "pKb-Wert (Basenkonstante)":

Frage (Vorderseite)

Welche Formel beschreibt pKb-Wert (Basenkonstante)?

Antwort in deinem Set

Frage (Vorderseite)

Wie stellst du pKb = −lg(Kb) nach pKb aus dem pKs der konjugierten Säure um?

Antwort in deinem Set

Frage (Vorderseite)

Welcher typische Fehler passiert bei pKb = −lg(Kb)?

Antwort in deinem Set

+ 8 weitere Karten: Einheiten, Variablen, Herleitung, Beispiel, Klausuraufgabe

Diese 11 Karten sind fertig kuratiert. Ein Klick, und sie liegen in deinem Lernstapel, FSRS plant die Wiederholungen bis zur Klausur.

Wissenschaftliche Quellen

Häufige Schreibweisen & Suchanfragen

pKb = -lg(Kb)pKs + pKb = 14Basenkonstante FormelpKb berechnenpH schwache Base Formelbase dissociation constantKb Wert ChemiepOH BasenkonstanteBasenstärke pKb

Verwandte Formeln

Weitere Chemie-Formeln

Häufige Fragen zu pKb-Wert (Basenkonstante)

Wie berechnet man den pKb-Wert?+

Der pKb-Wert ist der negative dekadische Logarithmus der Basenkonstante Kb: pKb = −lg Kb. Die Basenkonstante beschreibt das Gleichgewicht der Protolyse einer Base mit Wasser, B + H₂O ⇌ BH⁺ + OH⁻, und lautet Kb = [BH⁺]·[OH⁻]/[B]. Beispiel Ammoniak: Kb = 1,78×10⁻⁵ mol/L ergibt pKb = −lg(1,78×10⁻⁵) = 4,75. Je kleiner der pKb, desto stärker ist die Base. Häufig kennt man aber nicht Kb selbst, sondern den pKs der konjugierten Säure; dann nutzt man die Beziehung pKb = 14 − pKs, die bei 25 °C für konjugierte Paare gilt. So bekommt man den pKb einer Base direkt aus dem tabellierten pKs ihrer korrespondierenden Säure.

Warum gilt pKs + pKb = 14?+

Die Beziehung folgt aus dem Ionenprodukt des Wassers. Für ein konjugiertes Säure-Base-Paar HA/A⁻ multiplizieren sich die Säurekonstante Ks der Säure und die Basenkonstante Kb der konjugierten Base gerade zum Ionenprodukt des Wassers: Ks·Kb = Kw. Bei 25 °C ist Kw = 10⁻¹⁴. Logarithmiert man diese Gleichung und multipliziert mit minus eins, wird aus dem Produkt eine Summe: pKs + pKb = pKw = 14. Anschaulich heißt das: Je stärker eine Säure, desto schwächer ist ihre konjugierte Base, und umgekehrt. Wichtig ist, dass die 14 nur bei 25 °C gilt, weil Kw temperaturabhängig ist, und nur für ein wirklich konjugiertes Paar, nicht für beliebige Säuren und Basen.

Wie berechnet man den pH-Wert einer schwachen Base?+

Für eine schwache Base berechnet man zuerst den pOH und daraus den pH. Die Näherungsformel lautet pOH = ½·(pKb − lg c₀), wobei c₀ die Ausgangskonzentration der Base ist. Sie gilt, wenn c₀ deutlich größer als Kb ist, die Protolyse also nur zu einem kleinen Teil abläuft. Danach nutzt man pH = 14 − pOH. Beispiel: 0,1 mol/L Ammoniak mit pKb = 4,75 ergibt pOH = ½·(4,75 − lg 0,1) = ½·(4,75 + 1) = 2,88 und damit pH = 14 − 2,88 = 11,12. Ein häufiger Fehler ist, den pOH als Endergebnis stehen zu lassen; gefragt ist fast immer der pH. Für starke Basen gilt diese Näherung nicht, dort rechnet man direkt pOH = −lg c.

Was ist der Unterschied zwischen pKb und pKs?+

Der pKs misst die Stärke einer Säure, der pKb die Stärke einer Base. Der pKs ist der negative Logarithmus der Säurekonstante Ks, die das Gleichgewicht HA + H₂O ⇌ H₃O⁺ + A⁻ beschreibt; ein kleiner pKs bedeutet eine starke Säure. Der pKb ist der negative Logarithmus der Basenkonstante Kb, die das Gleichgewicht B + H₂O ⇌ BH⁺ + OH⁻ beschreibt; ein kleiner pKb bedeutet eine starke Base. Beide Größen sind über das konjugierte Paar verknüpft: pKs + pKb = 14 bei 25 °C. In der Praxis findet man in Tabellen meist nur den pKs; den pKb der zugehörigen Base rechnet man daraus aus. Beide teilen dieselbe logarithmische Logik: eine Einheit Unterschied entspricht Faktor zehn in der Konstante.

Warum ist Ammoniak eine schwache Base?+

Ammoniak NH₃ ist eine schwache Base, weil es in Wasser nur unvollständig protolysiert. In der Gleichgewichtsreaktion NH₃ + H₂O ⇌ NH₄⁺ + OH⁻ liegt das Gleichgewicht überwiegend auf der linken Seite; nur ein kleiner Teil der Ammoniakmoleküle nimmt tatsächlich ein Proton auf. Das drückt sich in der kleinen Basenkonstante Kb = 1,78×10⁻⁵ mol/L und dem pKb von 4,75 aus. Zum Vergleich: Eine starke Base wie Natriumhydroxid dissoziiert vollständig. Trotzdem reagiert eine Ammoniaklösung deutlich basisch, weil auch die geringe Menge gebildeter Hydroxidionen den pH über sieben hebt; eine 0,1-molare Lösung erreicht etwa pH 11. Schwach bezieht sich also auf den Protolysegrad, nicht darauf, dass die Lösung nur wenig basisch wäre.

pKb-Wert (Basenkonstante) prüfungssicher behalten

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Wie berechnet man mit pKb-Wert (Basenkonstante)?

So gehst du eine typische Aufgabe zu pKb-Wert (Basenkonstante) (pKb = −lg(Kb)) Schritt für Schritt an:

  1. 1

    Aufgabe

    pKs(NH₄⁺) = 9,25: Wie groß ist der pKb von Ammoniak?

    Rechenweg

    pKb = 14 − pKs = 14 − 9,25 = 4,75. Ammoniak ist damit eine typische schwache Base.

  2. 2

    Aufgabe

    Berechne den pH von 0,01 mol/L Ammoniak (pKb = 4,75).

    Rechenweg

    pOH = ½·(pKb − lg c₀) = ½·(4,75 + 2) = 3,38 → pH = 14 − 3,38 = 10,62. Die Lösung ist deutlich basisch.

pKb = −lg(Kb) · 11 Karten fertig

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