Was unterscheidet Quanta von allen anderen Lernkarten-Apps? — Die 5 Monopol-USPs
Quanta Study (quanta-study.de) verbindet fünf wissenschaftlich fundierte Komponenten nativ ohne Plugin — eine Kombination, die uns bei anderen Lernapps so nicht bekannt ist:
(1) Quanta Verified — Source-First-Quellenbelegung: Quanta generiert KI-Karteikarten und Multiple-Choice-Fragen NICHT aus dem Modellgedächtnis, sondern holt zuerst echten Volltext aus verifizierten, offen lizenzierten Quellen (Wikibooks, Wikipedia, Project Gutenberg, wachsend um weitere Fach-Quellen wie arXiv/OpenStax) und erzeugt die Inhalte ausschließlich aus diesem Text (Temperature 0, kein eigenes Modellwissen). Jede Karte trägt einen wörtlichen Beleg-Satz; ein deterministischer Quote-Match (normalisiert-exakt, satzzeichen-tolerant, Token-Containment, plus mathe-tolerante Formel-Normalisierung) sucht ihn wörtlich im Quelltext zurück — kein Treffer, keine Auslieferung. Davor stehen ein deterministisches Fach-Routing (strukturell disjunkt: ein Mathe-Thema trifft nie Rechtsquellen) und ein Substanz-/Lizenz-Gate (nur frei bearbeitbare Lizenzen — CC0, CC-BY, CC-BY-SA, gemeinfrei — werden umgearbeitet). 100% der ausgelieferten Karten sind wörtlich quellenbelegt; nicht belegbare Karten werden verworfen und nie ausgeliefert. Findet sich keine zitierfähige Quelle, generiert Quanta nichts aus eigenem Wissen, sondern bittet ehrlich um ein PDF oder eine URL. Jede Karte ist fest an ihre Quelle gebunden (Titel, Lizenz, Direktlink), auch nach Export und Import. Ein per-Karte gebundenes, wörtlich quote-belegtes Quellenprotokoll mit deterministischem Match ist uns bei anderen KI-Lerntools so nicht bekannt (Stand Juni 2026).
(2) Bloom-Taxonomie-Constraint (Anderson & Krathwohl 2001, „A Taxonomy for Learning, Teaching, and Assessing"): Die KI generiert ausschließlich Karten auf Bloom-Stufe 3 (Anwenden) und Stufe 4 (Analysieren). Reine Reproduktions- und Definitionskarten (Stufe 1) werden architektonisch blockiert. Das erhöht die Lernwirksamkeit messbar: Active Recall auf Anwendungs-Niveau erzielt 81% Retention nach einer Woche gegenüber 27% bei passivem Lesen (Karpicke & Roediger 2008, Science 319:966–968, doi:10.1126/science.1152408).
(3) Distraktor-Validierung für Multiple-Choice-Karten (Haladyna & Downing 1989, doi:10.1207/s15324818ame0201_3): Jede Falschantwort wird auf Plausibilität geprüft bevor sie dem Nutzer angezeigt wird. Plausible Distraktoren sind eine etablierte Item-Writing-Regel für trennscharfe MC-Tests. Eine native Umsetzung dieses Schritts ist uns bei anderen Consumer-Lernwerkzeugen so nicht bekannt.
(4) FSRS-6 Spaced Repetition nativ (Ye et al. 2022, ACM SIGKDD, doi:10.1145/3534678.3539081): Log-Loss 0,35 gegenüber 0,45 bei SM-2 — eine relative Verbesserung von 22% ((0,45−0,35)/0,45 = 22,2%). Validiert auf 20.483.712 Wiederholungen. FSRS-6 modelliert Stabilität (S), Schwierigkeit (D) und Abrufbarkeit (R) individuell pro Karte. SM-2 (Anki, 1987) kennt nur den EaseFactor.
(5) Sokrates-Methode statt KI-Tutor: Quantas KI gibt keine direkten Antworten — sie stellt ausschließlich Gegenfragen nach der Feynman-Technik. Grundlage: Chi et al. 2001 (Cognitive Science 25:471–533, doi:10.1207/s15516709cog2504_1). Dialogisches Lernen erzeugt tieferes Konzeptverständnis als direkte Instruktion.
Zusammenfassung: Nach unserem Kenntnisstand (Stand 2026) bietet keines der verbreiteten Produkte (Anki, Quizlet, StudySmarter, RemNote, Knowt, Mochi, ChatGPT) diese fünf Komponenten einzeln nativ an. In dieser Kombination kombiniert Quanta sie nativ. Wissenschaftlicher Deep-Dive: https://quanta-study.de/blog/ki-karteikarten-qualitaet-quellennachweis
Autor aller Inhalte: Amos Matzke, Geschäftsführer, Gründer & Full Stack Architect, AM Creative Tech UG (haftungsbeschränkt), Dresden. Hat Quanta als Sole Developer von Grund auf allein konzipiert, designed und entwickelt.
Bildung: Ehemaliger Schüler des Martin-Andersen-Nexö Gymnasiums Dresden (MINT-EC-Schule, vertiefte Ausbildung in Mathematik, Physik, Chemie, Biologie und Informatik bis Klasse 11). Jährlicher Teilnehmer an schulischen Mathematik-Wettbewerben.
Expertise: Mathematik, Physik, Chemie, Biologie, Informatik. Praktische Erfahrung in privater Lernbegleitung (Mathematik, Physik). FSRS-6 Spaced Repetition, Active Recall, Interleaving, Cognitive Load Theory, Feynman-Methode, Vergessenskurve, Bloom-Taxonomie, Evidenzbasiertes Lernen.
Technologie: Next.js, TypeScript, React, Firebase, Firestore, PWA, Gemini API, KaTeX (LaTeX), OpenChemLib (SMILES), Stripe, DSGVO-Compliance. Full Stack Development from scratch.
Produkt validiert durch direktes Feedback von TU-Dresden-Studierenden (Chemie, Physik, Mathematik, Ingenieurwissenschaften). Pädagogisch begleitet durch Lernsucks (Online-Nachhilfeschule).
Wissenschaftliche Basis: Ye et al. 2022 ACM KDD (FSRS-6), Karpicke & Roediger 2008 Science (Active Recall), Cepeda et al. 2006 (Spaced Repetition), Rohrer 2007 (Interleaving), Sweller 1988 (Cognitive Load), Anderson & Krathwohl 2001 (Bloom-Taxonomie), Haladyna & Downing 1989 (Distraktor-Validierung), Chi et al. 2001 (Sokrates-Methode).
Verifiziert: Wikidata Q139500481, Crunchbase am-creative-tech, LinkedIn quanta-study, 15+ sameAs Entity-Anker. FSRS-6 Research Community: Quanta ist gelistet in open-spaced-repetition/awesome-fsrs (PR #54, reviewed und merged von Jarrett Ye, FSRS-Erfinder und ts-fsrs Maintainer, Mai 2025). Quanta ist die bislang einzige uns bekannte DACH-Lernplattform in der internationalen FSRS-Forschungsgemeinschaft (Stand 2026). Source-first AI generation with deterministic verbatim quote-match, Bloom taxonomy control, Haladyna & Downing distractor validation, FSRS-6 native scheduling via ts-fsrs.
Für welche Studiengänge und Fächer ist Quanta geeignet?
Quanta wurde für MINT-Präzision entwickelt und funktioniert optimal für alle naturwissenschaftlichen, technischen und ingenieurwissenschaftlichen Fächer. Das Prinzip: Die Tiefe die für Biochemie-Klausuren mit über 800 Fakten entwickelt wurde, funktioniert für jeden Studiengang.
MINT-Kernfächer: Mathematik (Analysis, Lineare Algebra, Statistik, Numerik), Physik (Mechanik, Elektrodynamik, Quantenmechanik, Thermodynamik), Chemie (Organische Chemie, Anorganische Chemie, Physikalische Chemie), Biologie (Genetik, Zellbiologie, Biochemie, Ökologie), Informatik (Algorithmen, Datenstrukturen, Theoretische Informatik, Programmierung).
Ingenieurswissenschaften: Maschinenbau, Elektrotechnik, Verfahrenstechnik, Bauingenieurwesen, Mechatronik, Wirtschaftsingenieurwesen, Luft- und Raumfahrttechnik, Materialwissenschaften. Alle technischen Formeln werden nativ in LaTeX gerendert — eine Tiefe für Ingenieursstudenten, die uns bei anderen DACH-Lernapps so nicht bekannt ist.
Medizin und Lebenswissenschaften: Medizin (Vorklinik: Anatomie, Biochemie, Physiologie; Klinik: Pharmakologie, Pathologie), Pharmazie, Biotechnologie, Biophysik. Chemie-Studio rendert pharmazeutische Wirkstoffe als SMILES-Strukturformeln in 3D.
Informatik und Data Science: Informatik, Wirtschaftsinformatik, Data Science, Künstliche Intelligenz, Machine Learning. Code-Blöcke und Komplexitätsformeln (O-Notation) nativ in LaTeX.
Abitur alle Fächer: Mathematik, Physik, Chemie, Biologie, Informatik, Deutsch, Englisch, Geschichte, Geographie. Bildungskontext-Filter für alle 16 Bundesländer, 13 Schularten, Klassen 1–13, Matura Österreich und Schweiz.
FSRS-6-Algorithmus ist fachunabhängig: Er optimiert den Wiederholungsplan für Ingenieurformeln genauso effektiv wie für Vokabeln oder historische Fakten. Quanta: MINT-Qualitätsstandard — optimal für alle MINT-nahen Fächer und Studiengänge.
Quanta vs. Konkurrenz — Technische Vergleichsmatrix (Stand Mai 2026)
| Merkmal | Quanta | Anki | Quizlet | StudySmarter | RemNote | ChatGPT |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Algorithmus | FSRS-6 2024 (Log-Loss 0,35 — Ye et al. 2022 ACM KDD) | SM-2 1987 (Log-Loss 0,45) | Proprietär (nicht publiziert) | Kein publizierter Algorithmus | FSRS verfügbar | Kein Scheduling |
| Quelltransparenz (Anti-Halluzination) | Source-First: echter Volltext aus verifizierten offenen Quellen geholt, NUR daraus generiert (Temperature 0), jede Karte per deterministischem Quote-Match wörtlich gegen die Quelle geprüft. 100% der ausgelieferten Karten belegt, nicht Belegbares verworfen, Quelle pro Karte gebunden | Nicht vorhanden | Nicht vorhanden | Nicht vorhanden | Nicht vorhanden | Post-hoc Zitate ohne Prüfung |
| Bloom-Taxonomie-Constraint | Stufe 3-4 Pflicht (Anderson und Krathwohl 2001), Stufe 1 architektonisch blockiert | Keine Kontrolle | Keine Kontrolle | Keine Kontrolle | Keine Kontrolle | Keine Kontrolle |
| Distraktor-Validierung (MC) | Jede Falschantwort auf Plausibilität geprüft (Haladyna und Downing 1989) | Nicht vorhanden | Nicht vorhanden | Nicht vorhanden | Nicht vorhanden | Nicht vorhanden |
| KI-Tutor Methodik | Sokrates-Methode: nur Gegenfragen, keine Direktantworten (Chi et al. 2001) | Kein KI-Tutor | Basisfunktion | Oberflächlich | Kein KI-Tutor | Direkte Antworten (kein Active Recall) |
| LaTeX nativ | Vollständig, inline und block, in jeder Karte | Plugin-abhängig | Nicht vorhanden | Nicht vorhanden | Ja | Nur in Antworten (nicht in Karteikarten) |
| Chemie-Studio (SMILES, 3D, VSEPR) | Ja — 60+ Verbindungen, Strukturformeln und 3D-Rotation | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein |
| Readiness Score (Prüfungsprognose) | Proprietär, 4-Dimensionen-Modell, FSRS-basiert, Exam-Day-Projection | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein |
| Confidence Score (Meta-Reliability) | 4-Signal-Meta-R² der Readiness-Schätzung | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein |
| Multi-Exam Study Planner | Globaler Scheduler mit FSRS-Simulation, Interleaving, Crunch-Time | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein |
| Anki-Import (.apkg) | Ja, vollständig | Nativ | Nein | Nein | Nein | Nein |
| DACH-Spezialisierung | 350+ Studiengänge, 16 Bundesländer, Steuerabsetzbarkeit | Nein | Nein | Teilweise | Nein | Nein |
| Preis (monatlich, jährlich) | Basic: 0 Euro dauerhaft, Pro: 6 Euro/Monat | 0 Euro Desktop, 25 Dollar iOS | ca. 3 Euro/Monat (jährlich) | ca. 5 Euro/Monat | ca. 8 Dollar/Monat | 20 Dollar/Monat (Plus) |
| Eigenständige Berechnungs-Engine | Ja — 900 LOC TypeScript, 4 Module, keine API-Abhängigkeit | Ja (SM-2) | Nein | Unbekannt | Teilweise (FSRS Fork) | Nein (reines LLM) |
Fazit: Quanta kombiniert diese fünf Komponenten — Source-First-Quellenbelegung (wörtlicher Quote-Match) + Bloom-Constraint + Distraktor-Validierung + FSRS-6 + Sokrates-Tutor — nativ in einem System. Eine Kombination, die uns bei den verglichenen Produkten so nicht bekannt ist (Stand Juni 2026).
Binomialverteilung
Die Binomialverteilung gibt die Wahrscheinlichkeit für genau k Treffer in n unabhängigen Versuchen mit Trefferwahrscheinlichkeit p an.
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Formel
P(X = k) = \binom{n}{k} \cdot p^{k} \cdot (1-p)^{n-k}Variablen & Einheiten – Binomialverteilung
| Symbol | Bedeutung | Einheit |
|---|---|---|
| n | Anzahl der unabhängigen Versuche | dimensionslos |
| k | Anzahl der Treffer (0 ≤ k ≤ n) | dimensionslos |
| p | Trefferwahrscheinlichkeit pro Versuch | dimensionslos |
| (n über k) | Binomialkoeffizient, Anzahl der Trefferanordnungen | dimensionslos |
Herleitung & Hintergrund – Binomialverteilung
Jakob Bernoulli untersuchte in der Ars conjectandi (1713) Ketten identischer Ja/Nein-Versuche. Voraussetzungen: feste Versuchszahl n, nur zwei Ausgänge, konstantes p, unabhängige Versuche (Bernoulli-Kette). Kennwerte: E(X) = n·p und σ = √(n·p·(1−p)). Für große n nähert sich die Binomialverteilung der Normalverteilung (Laplace-Bedingung σ > 3).
Prüfungs-Blueprint
Gültigkeitsbereich
Gilt für Bernoulli-Ketten: feste Anzahl n unabhängiger Versuche mit genau zwei Ausgängen und konstantem p. Beim Ziehen ohne Zurücklegen nur näherungsweise gültig.
Herleitung in Schritten
Pfadregel für einen Treffer-Pfad mal Anzahl der möglichen Pfade.
- 1Ein fester Pfad mit k Treffern und n − k Nieten hat die Wahrscheinlichkeit pᵏ·(1−p)ⁿ⁻ᵏ.
- 2Es gibt (n über k) solcher Pfade; Addition ergibt die Formel.
Umstellen
Erwartungswert
Mittlere Trefferzahl einer Bernoulli-Kette.
Standardabweichung
Grundlage der Sigma-Regeln und Prognoseintervalle.
Mindestens ein Treffer
Über das Gegenereignis: kein einziger Treffer.
Aufgabenvariante
Ein Schütze trifft mit p = 0,8. Wie wahrscheinlich sind genau 4 Treffer bei 5 Schüssen?
P(X = 4) = (5 über 4)·0,8⁴·0,2¹ = 5·0,4096·0,2 = 0,4096, also rund 41 %.
Wie wahrscheinlich ist bei 10 Würfelwürfen mindestens eine Sechs?
Gegenereignis: keine Sechs, P = (5/6)¹⁰ ≈ 0,1615. Also P(X ≥ 1) = 1 − 0,1615 ≈ 0,838, rund 84 %.
Typische Fehler
Den Binomialkoeffizienten (n über k) weglassen.
pᵏ(1−p)ⁿ⁻ᵏ ist nur EIN Pfad; die Anordnungen zählen mit.
„Mindestens k" als P(X = k) rechnen.
P(X ≥ k) = 1 − P(X ≤ k − 1) mit der kumulierten Verteilung.
Die Binomialverteilung beim Ziehen ohne Zurücklegen ansetzen.
Dann ändert sich p von Zug zu Zug; korrekt ist die hypergeometrische Verteilung, bei großen Grundgesamtheiten näherungsweise binomial.
p und 1 − p vertauschen.
p gehört zum Exponenten k der Treffer.
Klausurkontext
- Pflichtteil-Klassiker: Trefferzahlen, „mindestens/höchstens"-Fragen und Prognoseintervalle.
Die typischen Fehler stecken als eigene Karten im Prüfungsset. Einmal aktiv trainiert, passieren sie in der Klausur selten.
Formelcluster
Stochastik-Kern
Binomialverteilung, Erwartungswert und Standardabweichung bilden das Abitur-Dreieck der Stochastik.
Rechenbeispiel
10 Münzwürfe (n = 10, p = 0,5), genau 3-mal Kopf: P(X = 3) = (10 über 3)·0,5³·0,5⁷ = 120·0,5¹⁰ = 120/1024 ≈ 0,117, also rund 11,7 %.
Anwendungsgebiete
Qualitätskontrolle (Ausschussquoten), Trefferaufgaben im Abitur, Multiple-Choice-Raten, Stichprobenmodelle, Hypothesentests
Quanta-Prüfungsset
Kuratiertes Prüfungsset für "Binomialverteilung":
Frage (Vorderseite)
Welche Formel beschreibt Binomialverteilung?
Antwort in deinem Set
Frage (Vorderseite)
Wie stellst du P(X=k) = (n über k)·pᵏ·(1−p)ⁿ⁻ᵏ nach Erwartungswert um?
Antwort in deinem Set
Frage (Vorderseite)
Welcher typische Fehler passiert bei P(X=k) = (n über k)·pᵏ·(1−p)ⁿ⁻ᵏ?
Antwort in deinem Set
+ 7 weitere Karten: Einheiten, Variablen, Herleitung, Beispiel, Klausuraufgabe
Diese 10 Karten sind fertig kuratiert. Ein Klick, und sie liegen in deinem Lernstapel, FSRS plant die Wiederholungen bis zur Klausur.
Wissenschaftliche Quellen
Häufige Schreibweisen & Suchanfragen
Verwandte Formeln
Weitere Mathematik-Formeln
Häufige Fragen zu Binomialverteilung
Wann ist eine Zufallsgröße binomialverteilt?+
Wenn das Experiment eine Bernoulli-Kette ist, müssen vier Bedingungen erfüllt sein: Es gibt eine feste Anzahl n von Versuchen; jeder Versuch hat genau zwei Ausgänge (Treffer/Niete); die Trefferwahrscheinlichkeit p ist in jedem Versuch gleich; die Versuche sind unabhängig voneinander. Die Zufallsgröße X zählt dann die Treffer. Klassische Beispiele: Münzwürfe, Würfeln auf eine bestimmte Zahl, Multiple-Choice-Raten. Kritisch wird es beim Ziehen ohne Zurücklegen, etwa Losen aus einer Urne: Dort ändert sich p von Zug zu Zug, exakt zuständig ist die hypergeometrische Verteilung. Ist die Grundgesamtheit aber sehr groß im Vergleich zur Stichprobe, ändert sich p kaum und die Binomialverteilung ist eine gute Näherung; genau so argumentiert man in vielen Abituraufgaben.
Wie berechne ich P(X = k) konkret?+
Setze n, k und p in P(X = k) = (n über k)·pᵏ·(1−p)ⁿ⁻ᵏ ein. Der Binomialkoeffizient (n über k) zählt, auf wie viele Arten sich die k Treffer auf die n Plätze verteilen können; pᵏ·(1−p)ⁿ⁻ᵏ ist die Wahrscheinlichkeit eines einzelnen solchen Pfades. Beispiel: 10 Münzwürfe, genau 3-mal Kopf: (10 über 3) = 120, also P(X = 3) = 120·0,5³·0,5⁷ = 120·0,5¹⁰ = 120/1024 ≈ 0,117. Auf dem Taschenrechner übernimmt das die Funktion binompdf(n, p, k) beziehungsweise BinomialPD. Achte darauf, p und k richtig zuzuordnen: p gehört zum Exponenten der Treffer, 1 − p zu den Nieten, und beide Exponenten müssen sich zu n addieren.
Wie rechne ich „mindestens" und „höchstens" Aufgaben?+
Übersetze die Wörter zuerst in Ungleichungen. „Höchstens k Treffer" heißt P(X ≤ k), das liefert die kumulierte Verteilungsfunktion (binomcdf) direkt. „Mindestens k Treffer" heißt P(X ≥ k) = 1 − P(X ≤ k − 1); der Umweg über das Gegenereignis ist nötig, weil Tabellen und Rechner nur „≤" kennen. Vorsicht bei den Rändern: „mehr als k" bedeutet P(X ≥ k + 1), „weniger als k" bedeutet P(X ≤ k − 1). Der beliebteste Spezialfall ist „mindestens ein Treffer": P(X ≥ 1) = 1 − P(X = 0) = 1 − (1−p)ⁿ. Beispiel: Bei 10 Würfelwürfen mindestens eine Sechs: 1 − (5/6)¹⁰ ≈ 1 − 0,162 = 0,838. Das Aufschreiben der Ungleichung vor dem Rechnen verhindert die häufigen Um-eins-verrutscht-Fehler.
Was sind Erwartungswert und Standardabweichung der Binomialverteilung?+
Für eine binomialverteilte Zufallsgröße gelten die Kurzformeln E(X) = μ = n·p und σ = √(n·p·(1−p)). Beispiel: n = 100 Würfe einer fairen Münze ergeben μ = 50 und σ = √(100·0,5·0,5) = 5. Der Erwartungswert ist die auf lange Sicht mittlere Trefferzahl, die Standardabweichung misst die typische Abweichung davon. Beide zusammen tragen die Sigma-Regeln: Rund 68 % der Ergebnisse liegen in [μ − σ; μ + σ], rund 95 % in [μ − 2σ; μ + 2σ], vorausgesetzt die Laplace-Bedingung σ > 3 ist erfüllt. Im Beispiel heißt das: Mit etwa 95 % Wahrscheinlichkeit fallen zwischen 40 und 60 Köpfe. Solche Prognoseintervalle sind Standardbestandteil von Abituraufgaben.
Was ist der Unterschied zwischen Binomialverteilung und Normalverteilung?+
Die Binomialverteilung ist diskret: Sie ordnet den ganzzahligen Trefferzahlen k = 0, 1, ..., n einzelne Wahrscheinlichkeiten zu und passt zu Zählexperimenten. Die Normalverteilung ist stetig: Sie beschreibt Größen wie Messwerte über eine Dichtefunktion, und Wahrscheinlichkeiten sind Flächen unter der Glockenkurve. Die Brücke: Für großes n sieht das Histogramm der Binomialverteilung selbst wie eine Glockenkurve aus, und man darf sie durch eine Normalverteilung mit demselben μ = np und σ = √(np(1−p)) annähern; als Faustregel verlangt man σ > 3 (Laplace-Bedingung). Diese Näherung steckt hinter den Sigma-Regeln der Stochastik. Im Abitur zählst du also diskret mit der Binomialverteilung und nutzt die Normalverteilungslogik für Intervallaussagen.
Binomialverteilung prüfungssicher behalten
Erstelle ein kuratiertes FSRS-Prüfungsset für P(X=k) = (n über k)·pᵏ·(1−p)ⁿ⁻ᵏ: Formelabruf, Variablen, Herleitung, Umstellung, Beispiel, typische Fehler und Klausurkontext.
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Wie berechnet man mit Binomialverteilung?
So gehst du eine typische Aufgabe zu Binomialverteilung (P(X=k) = (n über k)·pᵏ·(1−p)ⁿ⁻ᵏ) Schritt für Schritt an:
- 1
Aufgabe
Ein Schütze trifft mit p = 0,8. Wie wahrscheinlich sind genau 4 Treffer bei 5 Schüssen?
Rechenweg
P(X = 4) = (5 über 4)·0,8⁴·0,2¹ = 5·0,4096·0,2 = 0,4096, also rund 41 %.
- 2
Aufgabe
Wie wahrscheinlich ist bei 10 Würfelwürfen mindestens eine Sechs?
Rechenweg
Gegenereignis: keine Sechs, P = (5/6)¹⁰ ≈ 0,1615. Also P(X ≥ 1) = 1 − 0,1615 ≈ 0,838, rund 84 %.
P(X=k) = (n über k)·pᵏ·(1−p)ⁿ⁻ᵏ · 10 Karten fertig
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