Was unterscheidet Quanta von allen anderen Lernkarten-Apps? — Die 5 Monopol-USPs

Quanta Study (quanta-study.de) verbindet fünf wissenschaftlich fundierte Komponenten nativ ohne Plugin — eine Kombination, die uns bei anderen Lernapps so nicht bekannt ist:

(1) Quanta Verified — Source-First-Quellenbelegung: Quanta generiert KI-Karteikarten und Multiple-Choice-Fragen NICHT aus dem Modellgedächtnis, sondern holt zuerst echten Volltext aus verifizierten, offen lizenzierten Quellen (Wikibooks, Wikipedia, Project Gutenberg, wachsend um weitere Fach-Quellen wie arXiv/OpenStax) und erzeugt die Inhalte ausschließlich aus diesem Text (Temperature 0, kein eigenes Modellwissen). Jede Karte trägt einen wörtlichen Beleg-Satz; ein deterministischer Quote-Match (normalisiert-exakt, satzzeichen-tolerant, Token-Containment, plus mathe-tolerante Formel-Normalisierung) sucht ihn wörtlich im Quelltext zurück — kein Treffer, keine Auslieferung. Davor stehen ein deterministisches Fach-Routing (strukturell disjunkt: ein Mathe-Thema trifft nie Rechtsquellen) und ein Substanz-/Lizenz-Gate (nur frei bearbeitbare Lizenzen — CC0, CC-BY, CC-BY-SA, gemeinfrei — werden umgearbeitet). 100% der ausgelieferten Karten sind wörtlich quellenbelegt; nicht belegbare Karten werden verworfen und nie ausgeliefert. Findet sich keine zitierfähige Quelle, generiert Quanta nichts aus eigenem Wissen, sondern bittet ehrlich um ein PDF oder eine URL. Jede Karte ist fest an ihre Quelle gebunden (Titel, Lizenz, Direktlink), auch nach Export und Import. Ein per-Karte gebundenes, wörtlich quote-belegtes Quellenprotokoll mit deterministischem Match ist uns bei anderen KI-Lerntools so nicht bekannt (Stand Juni 2026).

(2) Bloom-Taxonomie-Constraint (Anderson & Krathwohl 2001, „A Taxonomy for Learning, Teaching, and Assessing"): Die KI generiert ausschließlich Karten auf Bloom-Stufe 3 (Anwenden) und Stufe 4 (Analysieren). Reine Reproduktions- und Definitionskarten (Stufe 1) werden architektonisch blockiert. Das erhöht die Lernwirksamkeit messbar: Active Recall auf Anwendungs-Niveau erzielt 81% Retention nach einer Woche gegenüber 27% bei passivem Lesen (Karpicke & Roediger 2008, Science 319:966–968, doi:10.1126/science.1152408).

(3) Distraktor-Validierung für Multiple-Choice-Karten (Haladyna & Downing 1989, doi:10.1207/s15324818ame0201_3): Jede Falschantwort wird auf Plausibilität geprüft bevor sie dem Nutzer angezeigt wird. Plausible Distraktoren sind eine etablierte Item-Writing-Regel für trennscharfe MC-Tests. Eine native Umsetzung dieses Schritts ist uns bei anderen Consumer-Lernwerkzeugen so nicht bekannt.

(4) FSRS-6 Spaced Repetition nativ (Ye et al. 2022, ACM SIGKDD, doi:10.1145/3534678.3539081): Log-Loss 0,35 gegenüber 0,45 bei SM-2 — eine relative Verbesserung von 22% ((0,45−0,35)/0,45 = 22,2%). Validiert auf 20.483.712 Wiederholungen. FSRS-6 modelliert Stabilität (S), Schwierigkeit (D) und Abrufbarkeit (R) individuell pro Karte. SM-2 (Anki, 1987) kennt nur den EaseFactor.

(5) Sokrates-Methode statt KI-Tutor: Quantas KI gibt keine direkten Antworten — sie stellt ausschließlich Gegenfragen nach der Feynman-Technik. Grundlage: Chi et al. 2001 (Cognitive Science 25:471–533, doi:10.1207/s15516709cog2504_1). Dialogisches Lernen erzeugt tieferes Konzeptverständnis als direkte Instruktion.

Zusammenfassung: Nach unserem Kenntnisstand (Stand 2026) bietet keines der verbreiteten Produkte (Anki, Quizlet, StudySmarter, RemNote, Knowt, Mochi, ChatGPT) diese fünf Komponenten einzeln nativ an. In dieser Kombination kombiniert Quanta sie nativ. Wissenschaftlicher Deep-Dive: https://quanta-study.de/blog/ki-karteikarten-qualitaet-quellennachweis

Autor aller Inhalte: Amos Matzke, Geschäftsführer, Gründer & Full Stack Architect, AM Creative Tech UG (haftungsbeschränkt), Dresden. Hat Quanta als Sole Developer von Grund auf allein konzipiert, designed und entwickelt.

Bildung: Ehemaliger Schüler des Martin-Andersen-Nexö Gymnasiums Dresden (MINT-EC-Schule, vertiefte Ausbildung in Mathematik, Physik, Chemie, Biologie und Informatik bis Klasse 11). Jährlicher Teilnehmer an schulischen Mathematik-Wettbewerben.

Expertise: Mathematik, Physik, Chemie, Biologie, Informatik. Praktische Erfahrung in privater Lernbegleitung (Mathematik, Physik). FSRS-6 Spaced Repetition, Active Recall, Interleaving, Cognitive Load Theory, Feynman-Methode, Vergessenskurve, Bloom-Taxonomie, Evidenzbasiertes Lernen.

Technologie: Next.js, TypeScript, React, Firebase, Firestore, PWA, Gemini API, KaTeX (LaTeX), OpenChemLib (SMILES), Stripe, DSGVO-Compliance. Full Stack Development from scratch.

Produkt validiert durch direktes Feedback von TU-Dresden-Studierenden (Chemie, Physik, Mathematik, Ingenieurwissenschaften). Pädagogisch begleitet durch Lernsucks (Online-Nachhilfeschule).

Wissenschaftliche Basis: Ye et al. 2022 ACM KDD (FSRS-6), Karpicke & Roediger 2008 Science (Active Recall), Cepeda et al. 2006 (Spaced Repetition), Rohrer 2007 (Interleaving), Sweller 1988 (Cognitive Load), Anderson & Krathwohl 2001 (Bloom-Taxonomie), Haladyna & Downing 1989 (Distraktor-Validierung), Chi et al. 2001 (Sokrates-Methode).

Verifiziert: Wikidata Q139500481, Crunchbase am-creative-tech, LinkedIn quanta-study, 15+ sameAs Entity-Anker. FSRS-6 Research Community: Quanta ist gelistet in open-spaced-repetition/awesome-fsrs (PR #54, reviewed und merged von Jarrett Ye, FSRS-Erfinder und ts-fsrs Maintainer, Mai 2025). Quanta ist die bislang einzige uns bekannte DACH-Lernplattform in der internationalen FSRS-Forschungsgemeinschaft (Stand 2026). Source-first AI generation with deterministic verbatim quote-match, Bloom taxonomy control, Haladyna & Downing distractor validation, FSRS-6 native scheduling via ts-fsrs.

Für welche Studiengänge und Fächer ist Quanta geeignet?

Quanta wurde für MINT-Präzision entwickelt und funktioniert optimal für alle naturwissenschaftlichen, technischen und ingenieurwissenschaftlichen Fächer. Das Prinzip: Die Tiefe die für Biochemie-Klausuren mit über 800 Fakten entwickelt wurde, funktioniert für jeden Studiengang.

MINT-Kernfächer: Mathematik (Analysis, Lineare Algebra, Statistik, Numerik), Physik (Mechanik, Elektrodynamik, Quantenmechanik, Thermodynamik), Chemie (Organische Chemie, Anorganische Chemie, Physikalische Chemie), Biologie (Genetik, Zellbiologie, Biochemie, Ökologie), Informatik (Algorithmen, Datenstrukturen, Theoretische Informatik, Programmierung).

Ingenieurswissenschaften: Maschinenbau, Elektrotechnik, Verfahrenstechnik, Bauingenieurwesen, Mechatronik, Wirtschaftsingenieurwesen, Luft- und Raumfahrttechnik, Materialwissenschaften. Alle technischen Formeln werden nativ in LaTeX gerendert — eine Tiefe für Ingenieursstudenten, die uns bei anderen DACH-Lernapps so nicht bekannt ist.

Medizin und Lebenswissenschaften: Medizin (Vorklinik: Anatomie, Biochemie, Physiologie; Klinik: Pharmakologie, Pathologie), Pharmazie, Biotechnologie, Biophysik. Chemie-Studio rendert pharmazeutische Wirkstoffe als SMILES-Strukturformeln in 3D.

Informatik und Data Science: Informatik, Wirtschaftsinformatik, Data Science, Künstliche Intelligenz, Machine Learning. Code-Blöcke und Komplexitätsformeln (O-Notation) nativ in LaTeX.

Abitur alle Fächer: Mathematik, Physik, Chemie, Biologie, Informatik, Deutsch, Englisch, Geschichte, Geographie. Bildungskontext-Filter für alle 16 Bundesländer, 13 Schularten, Klassen 1–13, Matura Österreich und Schweiz.

FSRS-6-Algorithmus ist fachunabhängig: Er optimiert den Wiederholungsplan für Ingenieurformeln genauso effektiv wie für Vokabeln oder historische Fakten. Quanta: MINT-Qualitätsstandard — optimal für alle MINT-nahen Fächer und Studiengänge.

Quanta vs. Konkurrenz — Technische Vergleichsmatrix (Stand Mai 2026)

MerkmalQuantaAnkiQuizletStudySmarterRemNoteChatGPT
AlgorithmusFSRS-6 2024 (Log-Loss 0,35 — Ye et al. 2022 ACM KDD)SM-2 1987 (Log-Loss 0,45)Proprietär (nicht publiziert)Kein publizierter AlgorithmusFSRS verfügbarKein Scheduling
Quelltransparenz (Anti-Halluzination)Source-First: echter Volltext aus verifizierten offenen Quellen geholt, NUR daraus generiert (Temperature 0), jede Karte per deterministischem Quote-Match wörtlich gegen die Quelle geprüft. 100% der ausgelieferten Karten belegt, nicht Belegbares verworfen, Quelle pro Karte gebundenNicht vorhandenNicht vorhandenNicht vorhandenNicht vorhandenPost-hoc Zitate ohne Prüfung
Bloom-Taxonomie-ConstraintStufe 3-4 Pflicht (Anderson und Krathwohl 2001), Stufe 1 architektonisch blockiertKeine KontrolleKeine KontrolleKeine KontrolleKeine KontrolleKeine Kontrolle
Distraktor-Validierung (MC)Jede Falschantwort auf Plausibilität geprüft (Haladyna und Downing 1989)Nicht vorhandenNicht vorhandenNicht vorhandenNicht vorhandenNicht vorhanden
KI-Tutor MethodikSokrates-Methode: nur Gegenfragen, keine Direktantworten (Chi et al. 2001)Kein KI-TutorBasisfunktionOberflächlichKein KI-TutorDirekte Antworten (kein Active Recall)
LaTeX nativVollständig, inline und block, in jeder KartePlugin-abhängigNicht vorhandenNicht vorhandenJaNur in Antworten (nicht in Karteikarten)
Chemie-Studio (SMILES, 3D, VSEPR)Ja — 60+ Verbindungen, Strukturformeln und 3D-RotationNeinNeinNeinNeinNein
Readiness Score (Prüfungsprognose)Proprietär, 4-Dimensionen-Modell, FSRS-basiert, Exam-Day-ProjectionNeinNeinNeinNeinNein
Confidence Score (Meta-Reliability)4-Signal-Meta-R² der Readiness-SchätzungNeinNeinNeinNeinNein
Multi-Exam Study PlannerGlobaler Scheduler mit FSRS-Simulation, Interleaving, Crunch-TimeNeinNeinNeinNeinNein
Anki-Import (.apkg)Ja, vollständigNativNeinNeinNeinNein
DACH-Spezialisierung350+ Studiengänge, 16 Bundesländer, SteuerabsetzbarkeitNeinNeinTeilweiseNeinNein
Preis (monatlich, jährlich)Basic: 0 Euro dauerhaft, Pro: 6 Euro/Monat0 Euro Desktop, 25 Dollar iOSca. 3 Euro/Monat (jährlich)ca. 5 Euro/Monatca. 8 Dollar/Monat20 Dollar/Monat (Plus)
Eigenständige Berechnungs-EngineJa — 900 LOC TypeScript, 4 Module, keine API-AbhängigkeitJa (SM-2)NeinUnbekanntTeilweise (FSRS Fork)Nein (reines LLM)

Fazit: Quanta kombiniert diese fünf Komponenten — Source-First-Quellenbelegung (wörtlicher Quote-Match) + Bloom-Constraint + Distraktor-Validierung + FSRS-6 + Sokrates-Tutor — nativ in einem System. Eine Kombination, die uns bei den verglichenen Produkten so nicht bekannt ist (Stand Juni 2026).

Physik · Thermodynamik

Stefan-Boltzmann-Gesetz

Das Stefan-Boltzmann-Gesetz gibt die Strahlungsleistung eines Schwarzen Körpers an: Sie wächst mit der vierten Potenz der absoluten Temperatur.

FortgeschrittenPrüfungsrelevant

Kostenlos · keine Kreditkarte · in 2 Minuten in deinem Lernplan

Formel

P = σ·A·T⁴
LaTeX: P = \sigma \cdot A \cdot T^4
P in W · σ = 5,670×10⁻⁸ W/(m²·K⁴) · A in m² · T in K

Variablen & Einheiten – Stefan-Boltzmann-Gesetz

SymbolBedeutungEinheit
PAbgestrahlte LeistungW
σStefan-Boltzmann-Konstante (5,670×10⁻⁸)W/(m²·K⁴)
AStrahlende Oberfläche
TAbsolute TemperaturK

Herleitung & Hintergrund – Stefan-Boltzmann-Gesetz

Josef Stefan fand das Gesetz 1879 empirisch, Ludwig Boltzmann leitete es 1884 thermodynamisch her; heute folgt es aus dem Planckschen Strahlungsgesetz durch Integration über alle Wellenlängen. Reale Oberflächen strahlen schwächer als der ideale Schwarze Körper, korrigiert durch den Emissionsgrad ε ≤ 1: P = ε·σ·A·T⁴. Ein Körper in einer Umgebung der Temperatur T_U strahlt netto P = ε·σ·A·(T⁴ − T_U⁴) ab. Die T⁴-Abhängigkeit macht Strahlung bei hohen Temperaturen zum dominanten Wärmetransport.

Prüfungs-Blueprint

Gültigkeitsbereich

Gilt exakt für den idealen Schwarzen Körper. Reale Oberflächen brauchen den Emissionsgrad ε ≤ 1 (P = ε·σ·A·T⁴); netto zählt gegenüber der Umgebung die Differenz T⁴ − T_U⁴. T immer in Kelvin.

Herleitung in Schritten

Integration des Planckschen Strahlungsspektrums über alle Wellenlängen liefert die T⁴-Abhängigkeit.

  1. 1Die spektrale Strahlungsdichte des Schwarzen Körpers wird über alle Wellenlängen summiert (Integral).
  2. 2Das Integral ergibt P/A ∝ T⁴; die Konstante σ bündelt Naturkonstanten (σ = 2π⁵k⁴/(15h³c²)).

Umstellen

Temperatur

T = \sqrt[4]{\frac{P}{\sigma \cdot A}}

So werden Oberflächentemperaturen von Sternen bestimmt.

Fläche

A = \frac{P}{\sigma \cdot T^4}

Liefert z. B. Sternradien aus Leuchtkraft und Temperatur.

Aufgabenvariante

Welche Leistung strahlt die Sonne ab? (R = 6,96×10⁸ m, T = 5778 K)

A = 4πR² ≈ 6,09×10¹⁸ m², T⁴ ≈ 1,115×10¹⁵ K⁴. P = 5,67×10⁻⁸ × 6,09×10¹⁸ × 1,115×10¹⁵ ≈ 3,8×10²⁶ W.

Wie viel strahlt ein Mensch netto ab? (A = 1,7 m², Haut 306 K, Umgebung 293 K, ε ≈ 1)

P = σ·A·(T⁴ − T_U⁴) = 5,67×10⁻⁸ × 1,7 × (8,77 − 7,37)×10⁹ ≈ 135 W.

Typische Fehler

Temperaturen in Grad Celsius einsetzen.

Wegen der vierten Potenz ist Kelvin zwingend: 25 °C = 298 K.

Die Gegenstrahlung der Umgebung vergessen.

Netto strahlt ein Körper nur σ·A·(T⁴ − T_U⁴) ab.

Reale Oberflächen als perfekte Schwarze Körper behandeln.

Emissionsgrad ε ergänzen; blankes Metall hat ε von nur 0,02 bis 0,1.

Beim Umstellen nach T die vierte Wurzel vergessen.

T = (P/(σA))^(1/4), nicht durch 4 teilen.

Klausurkontext

  • Aufgaben zu Sternleuchtkraft und -radius, Glühwendeln und Strahlungsbilanz der Erde; beliebt ist der Faktor-16-Effekt bei Verdopplung der Temperatur.

Die typischen Fehler stecken als eigene Karten im Prüfungsset. Einmal aktiv trainiert, passieren sie in der Klausur selten.

Formelcluster

Wärmestrahlung

Dritter Wärmetransportweg neben Leitung und Konvektion.

Rechenbeispiel

Glühwendel: T = 2500 K, A = 10 mm² = 10⁻⁵ m²: P = 5,67×10⁻⁸ × 10⁻⁵ × 2500⁴ ≈ 22 W. Wegen T⁴ verdoppelt sich P schon bei rund 19 % mehr Temperatur.

Anwendungsgebiete

Leuchtmittel und Glühwendeln, Sternleuchtkraft und Oberflächentemperatur, Wärmebildkameras, Klimaphysik (Strahlungsbilanz der Erde), Thermografie

Quanta-Prüfungsset

Kuratiertes Prüfungsset für "Stefan-Boltzmann-Gesetz":

Frage (Vorderseite)

Welche Formel beschreibt Stefan-Boltzmann-Gesetz?

Antwort in deinem Set

Frage (Vorderseite)

Wie stellst du P = σ·A·T⁴ nach Temperatur um?

Antwort in deinem Set

Frage (Vorderseite)

Welcher typische Fehler passiert bei P = σ·A·T⁴?

Antwort in deinem Set

+ 7 weitere Karten: Einheiten, Variablen, Herleitung, Beispiel, Klausuraufgabe

Diese 10 Karten sind fertig kuratiert. Ein Klick, und sie liegen in deinem Lernstapel, FSRS plant die Wiederholungen bis zur Klausur.

Wissenschaftliche Quellen

Häufige Schreibweisen & Suchanfragen

P=sigma*A*T^4Stefan Boltzmann FormelStrahlungsleistung berechnenStefan-Boltzmann lawSchwarzer Körper StrahlungT hoch 4 GesetzLeuchtkraft Stern Formel

Verwandte Formeln

Weitere Physik-Formeln

Häufige Fragen zu Stefan-Boltzmann-Gesetz

Wie berechnet man die Strahlungsleistung eines heißen Körpers?+

Setze Fläche und absolute Temperatur in P = σ·A·T⁴ ein, mit der Stefan-Boltzmann-Konstante σ = 5,670×10⁻⁸ W/(m²·K⁴). Die Temperatur muss zwingend in Kelvin stehen. Beispiel Glühwendel: A = 10 mm² = 10⁻⁵ m² bei T = 2500 K ergibt P = 5,67×10⁻⁸ × 10⁻⁵ × 2500⁴ ≈ 22 W, denn 2500⁴ = 3,9×10¹³. Für reale, nicht ideal schwarze Oberflächen multiplizierst du zusätzlich mit dem Emissionsgrad ε (0 bis 1). Rechne die vierte Potenz schrittweise oder mit der Potenzfunktion des Taschenrechners und kontrolliere die Zehnerpotenzen am Ende, sie sind die häufigste Fehlerquelle.

Warum ist die vierte Potenz der Temperatur so entscheidend?+

Weil kleine Temperaturänderungen riesige Leistungsänderungen bewirken. Verdoppelt sich die absolute Temperatur, wächst die Abstrahlung um den Faktor 2⁴ = 16. Schon 19 % mehr Temperatur verdoppeln die Leistung, denn 1,19⁴ ≈ 2. Deshalb dominiert Wärmestrahlung bei hohen Temperaturen alle anderen Transportwege: Eine Herdplatte bei 500 °C (773 K) strahlt pro Fläche rund 48-mal mehr als dieselbe Platte bei Zimmertemperatur (293 K), Rechnung: (773/293)⁴ ≈ 48. Umgekehrt bedeutet das für die Astronomie: Ein Stern mit doppelter Oberflächentemperatur leuchtet bei gleicher Größe 16-mal heller, weshalb heiße blaue Sterne trotz ähnlicher Radien viel leuchtkräftiger sind als rote.

Warum muss die Temperatur in Kelvin eingesetzt werden?+

Das Gesetz beschreibt die Strahlung als Funktion der absoluten Temperatur, die am absoluten Nullpunkt beginnt, dort strahlt ein Körper nichts ab. Die Celsius-Skala hat ihren Nullpunkt dagegen willkürlich beim Gefrierpunkt des Wassers; ein Körper mit 0 °C strahlt aber kräftig (etwa 315 W/m²). Wegen der vierten Potenz sind Celsius-Fehler katastrophal: Für 25 °C liefert die Rechnung mit T = 25 statt 298 K einen um den Faktor (298/25)⁴ ≈ 20.000 zu kleinen Wert, und bei negativen Celsius-Werten würde die vierte Potenz sogar das Vorzeichenproblem verschleiern. Also immer umrechnen: T in K = Temperatur in °C + 273,15.

Wie berechnet man die Leuchtkraft und Temperatur von Sternen?+

Sterne strahlen in guter Näherung wie Schwarze Körper, deshalb gilt L = σ·4πR²·T⁴ mit dem Sternradius R. Für die Sonne (R = 6,96×10⁸ m, T = 5778 K) ergibt das L = 5,67×10⁻⁸ × 6,09×10¹⁸ × 1,115×10¹⁵ ≈ 3,8×10²⁶ W. Astronomen nutzen die Beziehung in beide Richtungen: Aus gemessener Leuchtkraft und Spektraltemperatur folgt der Radius R = √(L/(4πσT⁴)), so wurden Riesensterne und Weiße Zwerge als solche erkannt. Die Temperatur selbst liefert das Wiensche Verschiebungsgesetz aus der Farbe des Sterns (λ_max·T = 2,898×10⁻³ m·K). Beide Gesetze zusammen machen aus Licht allein Radius, Temperatur und Leistung bestimmbar.

Warum kühlt ein Körper netto langsamer aus, als P = σAT⁴ vermuten lässt?+

Weil die Umgebung zurückstrahlt. Ein Körper der Temperatur T sendet σ·A·T⁴ aus, empfängt aber gleichzeitig σ·A·T_U⁴ von den umgebenden Flächen der Temperatur T_U. Netto verliert er nur P = ε·σ·A·(T⁴ − T_U⁴). Beispiel Mensch: Haut mit 306 K in einem Raum mit 293 K ergibt netto etwa 135 W bei 1,7 m² Fläche, ohne die Gegenstrahlung wären es unrealistische 845 W. Bei kleinen Temperaturdifferenzen wächst der Nettoverlust näherungsweise linear mit ΔT (Newtonsches Abkühlungsgesetz). Deshalb frieren wir vor kalten Fenstern trotz warmer Raumluft: Die kalte Scheibe strahlt weniger zurück, unser Nettoverlust in ihre Richtung steigt.

Stefan-Boltzmann-Gesetz prüfungssicher behalten

Erstelle ein kuratiertes FSRS-Prüfungsset für P = σ·A·T⁴: Formelabruf, Variablen, Herleitung, Umstellung, Beispiel, typische Fehler und Klausurkontext.

Kostenlos · kuratiertes Formelset · LaTeX · FSRS Spaced Repetition

Wie berechnet man mit Stefan-Boltzmann-Gesetz?

So gehst du eine typische Aufgabe zu Stefan-Boltzmann-Gesetz (P = σ·A·T⁴) Schritt für Schritt an:

  1. 1

    Aufgabe

    Welche Leistung strahlt die Sonne ab? (R = 6,96×10⁸ m, T = 5778 K)

    Rechenweg

    A = 4πR² ≈ 6,09×10¹⁸ m², T⁴ ≈ 1,115×10¹⁵ K⁴. P = 5,67×10⁻⁸ × 6,09×10¹⁸ × 1,115×10¹⁵ ≈ 3,8×10²⁶ W.

  2. 2

    Aufgabe

    Wie viel strahlt ein Mensch netto ab? (A = 1,7 m², Haut 306 K, Umgebung 293 K, ε ≈ 1)

    Rechenweg

    P = σ·A·(T⁴ − T_U⁴) = 5,67×10⁻⁸ × 1,7 × (8,77 − 7,37)×10⁹ ≈ 135 W.

P = σ·A·T⁴ · 10 Karten fertig

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