Die potentielle Energie (Lageenergie) eines Körpers der Masse m in der Höhe h im homogenen Gravitationsfeld g.
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Formel
E_{pot} = m \cdot g \cdot h| Symbol | Bedeutung | Einheit |
|---|---|---|
| E_pot | Potentielle Energie | J |
| m | Masse | kg |
| g | Erdbeschleunigung (9,81 m/s²) | m/s² |
| h | Höhe über Referenzniveau | m |
Gilt exakt nur in homogenen Gravitationsfeldern (Näherung auf Erdoberfläche). Für große Höhen: E_pot = -G·M·m/r (allgemeine Form). Der Energieerhaltungssatz: E_kin + E_pot = const. (für konservative Kräfte).
Prüfungs-Blueprint
Gültigkeitsbereich
Gilt im näherungsweise homogenen Gravitationsfeld nahe der Erdoberfläche und für eine frei gewählte Bezugshöhe.
Herleitung in Schritten
Potentielle Energie ist Hubarbeit gegen die Gewichtskraft.
Umstellen
Höhe aus Energie
Die Nullhöhe ist frei wählbar; nur Energiedifferenzen sind physikalisch entscheidend.
Aufgabenvariante
Welche Energie gewinnt ein 50 kg Körper bei 4 m Höhe?
E = mgh = 50·9,81·4 ≈ 1962 J.
Typische Fehler
h absolut statt relativ zum gewählten Bezugsniveau interpretieren.
Vor jeder Rechnung das Nullniveau festlegen.
Klausurkontext
Die typischen Fehler stecken als eigene Karten im Prüfungsset. Einmal aktiv trainiert, passieren sie in der Klausur selten.
Formelcluster
Ergänzt kinetische Energie und gravitative Kraftmodelle.
Rechenbeispiel
Bergsteiger (m = 80 kg) auf 3.000 m Höhe: E_pot = 80 × 9,81 × 3.000 ≈ 2,35 MJ — Energie eines Sprengstoffpakets.
Anwendungsgebiete
Pumpspeicherkraftwerke, Fallturm-Experimente, Brückenstatik, Raumfahrt
Quanta-Prüfungsset
Kuratiertes Prüfungsset für "Potentielle Energie (Lagehöhe)":
Frage (Vorderseite)
Welche Formel beschreibt Potentielle Energie (Lagehöhe)?
Antwort in deinem Set
Frage (Vorderseite)
Wie stellst du Epot = mgh nach Höhe aus Energie um?
Antwort in deinem Set
Frage (Vorderseite)
Welcher typische Fehler passiert bei Epot = mgh?
Antwort in deinem Set
+ 7 weitere Karten: Einheiten, Variablen, Herleitung, Beispiel, Klausuraufgabe
Diese 10 Karten sind fertig kuratiert. Ein Klick, und sie liegen in deinem Lernstapel, FSRS plant die Wiederholungen bis zur Klausur.
Häufige Schreibweisen & Suchanfragen
Multipliziere die Masse in Kilogramm mit dem Ortsfaktor g ≈ 9,81 m/s² und mit der Höhe h in Metern: E_pot = m·g·h. Das Ergebnis ist die Lageenergie in Joule. Ein Körper von 50 kg auf 4 m Höhe besitzt E_pot = 50·9,81·4 ≈ 1962 J. Die Höhe h ist dabei immer relativ zu einem selbst gewählten Nullniveau zu verstehen, meist der Boden oder die Tischplatte. Physikalisch bedeutsam sind nur Höhendifferenzen, denn die absolute Höhe hängt vom gewählten Bezugspunkt ab. Setze g je nach Aufgabe als 9,81 oder gerundet 10 m/s² ein.
Weil physikalisch nur Energiedifferenzen wirken, nicht der absolute Energiewert. Wenn ein Körper von einer Höhe zu einer anderen fällt, zählt allein der Höhenunterschied für die umgesetzte Energie. Legst du das Nullniveau an den Boden oder an die Tischkante, ändert sich zwar der Zahlenwert von E_pot, die Differenz zwischen Start und Ziel bleibt aber gleich. Deshalb legst du das Nullniveau vor jeder Rechnung bewusst fest und behältst es bei. Ein häufiger Fehler ist, h als absolute Höhe über dem Meeresspiegel zu interpretieren, obwohl in der Aufgabe die Höhe über dem Boden gemeint ist.
Ohne Reibung bleibt die mechanische Gesamtenergie konstant, also E_pot + E_kin = konstant. Beim Fall verliert der Körper Höhe und damit potentielle Energie, gewinnt aber genau denselben Betrag an kinetischer Energie. Setzt du m·g·h = ½·m·v², kürzt sich die Masse heraus und du erhältst die Aufprallgeschwindigkeit v = √(2·g·h). Aus 5 m Höhe ergibt sich zum Beispiel v = √(2·9,81·5) ≈ 9,9 m/s, unabhängig von der Masse. Dieser Energieansatz ist oft schneller als die Bewegungsgleichungen, weil du die Fallzeit gar nicht kennen musst.
Die Formel setzt ein nahezu homogenes Schwerefeld voraus, also einen konstanten Ortsfaktor g. Das gilt gut in Bodennähe, solange die Höhe klein gegen den Erdradius ist. Steigst du auf mehrere hundert Kilometer Höhe, etwa in eine Satellitenbahn, nimmt g merklich ab und du brauchst die allgemeine potentielle Energie im Gravitationsfeld, E_pot = −G·m·M/r. Auch auf anderen Himmelskörpern musst du deren eigenen Ortsfaktor einsetzen, auf dem Mond etwa rund 1,62 m/s². Für Alltagshöhen von Metern bis wenigen Kilometern liefert E_pot = m·g·h jedoch sehr genaue Werte.
Teile die potentielle Energie durch das Produkt aus Masse und Ortsfaktor: h = E_pot/(m·g). Die Höhe ist also der Quotient aus Lageenergie und Gewichtskraft, denn m·g ist gerade die Gewichtskraft F_G. Setze die Energie in Joule, die Masse in Kilogramm und g in m/s² ein, dann kommt h in Metern heraus. Beispiel: 1962 J bei 50 kg ergeben h = 1962/(50·9,81) = 4 m. Willst du stattdessen die Masse bestimmen, formst du zu m = E_pot/(g·h) um. Prüfe das Ergebnis stets auf Plausibilität, negative Höhen deuten meist auf einen Vorzeichen- oder Bezugsfehler hin.
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So gehst du eine typische Aufgabe zu Potentielle Energie (Lagehöhe) (Epot = mgh) Schritt für Schritt an:
Aufgabe
Welche Energie gewinnt ein 50 kg Körper bei 4 m Höhe?
Rechenweg
E = mgh = 50·9,81·4 ≈ 1962 J.