Wellengleichung (c = λ·f)
Die Grundgleichung der Wellenlehre verknüpft Ausbreitungsgeschwindigkeit, Wellenlänge und Frequenz jeder Welle.
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Formel
c = \lambda \cdot fVariablen & Einheiten – Wellengleichung (c = λ·f)
| Symbol | Bedeutung | Einheit |
|---|---|---|
| c | Ausbreitungsgeschwindigkeit der Welle | m/s |
| λ | Wellenlänge | m |
| f | Frequenz | Hz |
Herleitung & Hintergrund – Wellengleichung (c = λ·f)
In einer Periodendauer T = 1/f wandert die Welle genau eine Wellenlänge weiter: c = λ/T = λ·f. Die Geschwindigkeit c ist eine Eigenschaft des Mediums (Schall in Luft: 343 m/s bei 20 °C, Licht im Vakuum: 3×10⁸ m/s). Beim Medienwechsel bleibt f gleich, λ ändert sich — die Grundlage der Brechung.
Prüfungs-Blueprint
Gültigkeitsbereich
Gilt für jede periodische Welle — mechanisch wie elektromagnetisch. Die Geschwindigkeit c ist eine Eigenschaft des Mediums; in dispersiven Medien hängt sie zusätzlich von der Frequenz ab.
Herleitung in Schritten
In einer Periodendauer T rückt die Welle genau um eine Wellenlänge vor.
- 1Geschwindigkeit = Strecke pro Zeit: c = λ/T.
- 2Mit f = 1/T folgt c = λ·f.
Umstellen
Wellenlänge aus Geschwindigkeit und Frequenz
Hohe Frequenz bedeutet kurze Wellenlänge — bei fester Ausbreitungsgeschwindigkeit.
Frequenz aus Geschwindigkeit und Wellenlänge
Beim Medienwechsel bleibt f konstant, λ passt sich an.
Aufgabenvariante
Grünes Licht hat λ = 500 nm. Bestimme die Frequenz (c = 3×10⁸ m/s).
f = c/λ = 3×10⁸ / 5×10⁻⁷ = 6×10¹⁴ Hz.
Eine Wasserwelle hat f = 2 Hz und λ = 1,5 m. Wie schnell läuft sie?
c = λ·f = 1,5 × 2 = 3 m/s.
Typische Fehler
Nanometer nicht in Meter umrechnen.
1 nm = 10⁻⁹ m — sonst ist das Ergebnis um Größenordnungen falsch.
Annehmen, dass beim Übergang in ein anderes Medium die Frequenz wechselt.
Die Frequenz bleibt erhalten; c und λ ändern sich gemeinsam.
Schall- und Lichtgeschwindigkeit verwechseln.
Schall in Luft: 343 m/s; Licht im Vakuum: 3×10⁸ m/s.
Klausurkontext
- Grundschritt in Akustik-, Optik- und Funkaufgaben: Antennenlänge λ/4, Saitenschwingung, Farben des Lichts.
Die typischen Fehler stecken als eigene Karten im Prüfungsset. Einmal aktiv trainiert, passieren sie in der Klausur selten.
Formelcluster
Wellenlehre
Von der Schwingung zur Welle: Frequenz kommt vom Erreger, c vom Medium.
Rechenbeispiel
Der Kammerton a¹ (f = 440 Hz) in Luft (c = 343 m/s): λ = 343/440 ≈ 0,78 m.
Anwendungsgebiete
Funktechnik (Antennenlänge), Musikinstrumente, Ultraschalldiagnostik, Radar- und Lichtwellenleiter
Quanta-Prüfungsset
Kuratiertes Prüfungsset für "Wellengleichung (c = λ·f)":
Frage (Vorderseite)
Welche Formel beschreibt Wellengleichung (c = λ·f)?
Antwort in deinem Set
Frage (Vorderseite)
Wie stellst du c = λ·f nach Wellenlänge aus Geschwindigkeit und Frequenz um?
Antwort in deinem Set
Frage (Vorderseite)
Welcher typische Fehler passiert bei c = λ·f?
Antwort in deinem Set
+ 7 weitere Karten: Einheiten, Variablen, Herleitung, Beispiel, Klausuraufgabe
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Wissenschaftliche Quellen
Häufige Schreibweisen & Suchanfragen
Verwandte Formeln
Weitere Physik-Formeln
Häufige Fragen zu Wellengleichung (c = λ·f)
Wie rechnet man mit der Wellengleichung c = λ·f?+
Multipliziere Wellenlänge und Frequenz, dann erhältst du die Ausbreitungsgeschwindigkeit. Meist ist aber c bekannt und eine der beiden anderen Größen gesucht: λ = c/f oder f = c/λ. Beispiel: Der Kammerton a¹ mit f = 440 Hz breitet sich in Luft mit c = 343 m/s aus, seine Wellenlänge ist λ = 343/440 ≈ 0,78 m. Für Licht setzt du c = 3×10⁸ m/s ein: Grünes Licht mit λ = 500 nm = 5×10⁻⁷ m hat f = 6×10¹⁴ Hz. Achte streng auf die Einheiten — Nanometer, Zentimeter und Kilohertz müssen vor dem Einsetzen in Meter und Hertz umgerechnet werden.
Was bleibt beim Übergang einer Welle in ein anderes Medium gleich?+
Die Frequenz. Sie wird vom Erreger bestimmt — die Welle im neuen Medium wird von der ankommenden Welle angetrieben und schwingt zwangsläufig im selben Takt. Die Ausbreitungsgeschwindigkeit ändert sich dagegen mit dem Medium, und mit ihr passt sich die Wellenlänge an: λ = c/f. Licht, das von Luft in Glas eintritt, wird langsamer (c/n mit n ≈ 1,5), seine Wellenlänge staucht sich entsprechend, die Frequenz und damit die Farbe bleiben gleich. Genau dieser Geschwindigkeitswechsel ist die Ursache der Brechung. Der häufige Fehler in Klausuren ist, die Frequenzänderung zu behaupten — merke: Der Takt kommt von der Quelle, das Tempo vom Medium.
Warum hört man Blitz und Donner nicht gleichzeitig?+
Weil Licht und Schall extrem unterschiedliche Ausbreitungsgeschwindigkeiten haben. Das Licht des Blitzes erreicht dich mit rund 3×10⁸ m/s praktisch sofort; der Schall kriecht mit etwa 343 m/s hinterher. Pro Sekunde Verzögerung ist das Gewitter also rund 340 m entfernt — daraus folgt die bekannte Faustregel: Sekunden zwischen Blitz und Donner zählen und durch 3 teilen, das ergibt die Entfernung in Kilometern. Zählst du 6 s, ist das Gewitter etwa 2 km weit weg. Dasselbe Prinzip nutzen Echolot und Ultraschallmessung: Aus Laufzeit und bekannter Geschwindigkeit folgt die Distanz s = c·t (beim Echo halbiert, weil der Schall hin und zurück läuft).
Warum sind UKW-Antennen kürzer als Langwellen-Antennen?+
Weil Antennen auf die Wellenlänge des Signals abgestimmt werden — effizient strahlen und empfangen sie bei Längen von λ/2 oder λ/4. Die Wellenlänge folgt aus λ = c/f mit c = 3×10⁸ m/s. Ein UKW-Sender bei 100 MHz hat λ = 3×10⁸/10⁸ = 3 m, die λ/4-Antenne ist also nur 75 cm lang — der klassische Autoantennen-Stab. Ein Langwellensender bei 150 kHz hat dagegen λ = 2.000 m; solche Sender brauchen riesige Mastanlagen. WLAN bei 2,4 GHz kommt mit λ ≈ 12,5 cm aus, weshalb die Antennen in Router und Smartphone passen. Die Formel c = λ·f ist damit die Grundlage jeder Funkantennen-Dimensionierung.
Gilt c = λ·f für alle Wellenarten?+
Ja — die Beziehung folgt allein aus der Definition von Wellenlänge und Periodendauer und gilt für Schall, Wasserwellen, Seilwellen, Erdbebenwellen und elektromagnetische Wellen gleichermaßen. Was sich unterscheidet, ist die Geschwindigkeit c selbst: Sie ist eine Eigenschaft des Mediums und der Wellenart. Schall läuft in Luft mit 343 m/s, in Wasser mit rund 1.480 m/s, in Stahl mit etwa 5.900 m/s; Licht braucht gar kein Medium und schafft im Vakuum 3×10⁸ m/s. In dispersiven Medien kommt eine Feinheit hinzu: Dort hängt c zusätzlich von der Frequenz ab — deshalb zerlegt ein Prisma weißes Licht in Farben, und Wasserwellen verschiedener Länge laufen verschieden schnell. Die Gleichung selbst bleibt trotzdem für jede einzelne Frequenz gültig.
Wellengleichung (c = λ·f) prüfungssicher behalten
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Wie berechnet man mit Wellengleichung (c = λ·f)?
So gehst du eine typische Aufgabe zu Wellengleichung (c = λ·f) (c = λ·f) Schritt für Schritt an:
- 1
Aufgabe
Grünes Licht hat λ = 500 nm. Bestimme die Frequenz (c = 3×10⁸ m/s).
Rechenweg
f = c/λ = 3×10⁸ / 5×10⁻⁷ = 6×10¹⁴ Hz.
- 2
Aufgabe
Eine Wasserwelle hat f = 2 Hz und λ = 1,5 m. Wie schnell läuft sie?
Rechenweg
c = λ·f = 1,5 × 2 = 3 m/s.