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Dijkstra bestimmt von einem Startknoten aus kürzeste Wege in gewichteten Graphen, wenn alle Kantengewichte nichtnegativ sind.
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Formel
w und δ sind additive Pfadkosten; V Knoten und E Kanten; mit binärer Prioritätswarteschlange und Adjazenzlisten O((|V|+|E|) log |V|).
| Symbol | Bedeutung | Einheit |
|---|---|---|
| Endlicher gerichteter oder ungerichteter Graph | Knoten und Kanten | |
| Nichtnegatives Gewicht der Kante von u nach v | Kosten je Kante | |
| Startknoten und Zielknoten | Knoten | |
| Kleinste Summe der Kantengewichte auf einem Weg von s nach v | Pfadkosten | |
| Aktuell beste bekannte obere Schranke für δ(s,v) | Pfadkosten |
\delta(s,v)=\min_{p:s\leadsto v}\sum_{e\in p}w(e),\quad d(v)\gets\min(d(v),d(u)+w(u,v))Eigene schematische Darstellung von Quanta
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Initialisiere d(s)=0 und alle übrigen Distanzen mit ∞. Für jede Kante (u,v) prüft die Relaxation d(v)←min(d(v),d(u)+w(u,v)), ob der Weg über u besser ist. Eine Min-Prioritätswarteschlange wählt jeweils den noch offenen Knoten mit dem kleinsten vorläufigen Wert. Weil alle Kantengewichte nichtnegativ sind, kann dessen Distanz danach endgültig feststehen. Negative Kanten verletzen diese Begründung; dafür ist Dijkstra ungeeignet. Mit binärer Heap-Prioritätswarteschlange und Adjazenzlisten beträgt die Laufzeit O((|V|+|E|)log|V|); andere Warteschlangen ändern die Laufzeit.
Initialisiere d(s)=0 und alle übrigen Distanzen mit ∞. Für jede Kante (u,v) prüft die Relaxation d(v)←min(d(v),d(u)+w(u,v)), ob der Weg über u besser ist. Eine Min-Prioritätswarteschlange wählt jeweils den noch offenen Knoten mit dem kleinsten vorläufigen Wert. Weil alle Kantengewichte nichtnegativ sind, kann dessen Distanz danach endgültig feststehen. Negative Kanten verletzen diese Begründung; dafür ist Dijkstra ungeeignet. Mit binärer Heap-Prioritätswarteschlange und Adjazenzlisten beträgt die Laufzeit O((|V|+|E|)log|V|); andere Warteschlangen ändern die Laufzeit.
Dijkstra hält beste bekannte Distanzen fest und verbessert sie durch Kantenrelaxation.
Kantenrelaxation
Aktualisiere d(v) nur, wenn der Weg über u kürzer ist; Dijkstra setzt nichtnegative Kantengewichte voraus.
Gerichteter Graph mit Kantengewichten: s→a(2), s→b(5), a→b(1), a→t(6), b→t(2). Führe Dijkstra von s nach t aus.
Nach s: d(a)=2, d(b)=5.
Über a sinkt d(b) auf 3.
Über b wird d(t)=5.
Der Weg s→a→b→t kostet 2+1+2=5; die Alternativen kosten 8 und 7.
Den zuerst entdeckten Weg zu einem Knoten sofort als endgültig festschreiben.
Erst beim Entnehmen des kleinsten vorläufigen Werts finalisieren; das setzt nichtnegative Kanten voraus.
Formelcluster
Dijkstra bestimmt von einem Startknoten aus kürzeste Wege in gewichteten Graphen, wenn alle Kantengewichte nichtnegativ sind.
Kanten: s→a mit 2, s→b mit 5, a→b mit 1, a→t mit 6 und b→t mit 2. Nach s erhält a den Wert 2 und b zunächst 5. Über a sinkt b auf 3; über b sinkt t auf 5. Der kürzeste Weg s→a→b→t kostet 2+1+2=5. Probe: Der direkte Weg s→a→t kostet 8 und s→b→t kostet 7.
Wegstrecken, Routingkosten und nichtnegative Gewichte in Netzwerken als kürzeste Pfade berechnen.
Eine typische Aufgabe Schritt für Schritt: Dijkstra-Algorithmus für gewichtete kürzeste Wege (Kürzester Pfad: min Σw(e); Relaxation: d(v) ← min(d(v), d(u)+w(u,v))).
Aufgabe
Gerichteter Graph mit Kantengewichten: s→a(2), s→b(5), a→b(1), a→t(6), b→t(2). Führe Dijkstra von s nach t aus.
Rechenweg
Nach s: d(a)=2, d(b)=5.
Über a sinkt d(b) auf 3.
Über b wird d(t)=5.
Der Weg s→a→b→t kostet 2+1+2=5; die Alternativen kosten 8 und 7.
Die Beziehung \delta(s,v)=\min_{p:s\leadsto v}\sum_{e\in p}w(e),\quad d(v)\gets\min(d(v),d(u)+w(u,v)) beschreibt Dijkstra bestimmt von einem Startknoten aus kürzeste Wege in gewichteten Graphen, wenn alle Kantengewichte nichtnegativ sind. Im Beispiel Kanten: s→a mit 2, s→b mit 5, a→b mit 1, a→t mit 6 und b→t mit 2. Sie gilt unter den im Hintergrund genannten Voraussetzungen. Gültigkeitsgrenze: Initialisiere d(s)=0 und alle übrigen Distanzen mit ∞. Für jede Kante (u,v) prüft die Relaxation d(v)←min(d(v),d(u)+w(u,v)), ob der Weg über u besser ist. Eine Min-Prioritätswarteschlange wählt jeweils den noch offenen Quelle: MIT OpenCourseWare 6.006, Lecture 13: Dijkstra’s Algorithm.
Schreibe zuerst die gesuchte Größe und alle gegebenen Werte mit ihren Bezeichnungen auf. Setze sie in \delta(s,v)=\min_{p:s\leadsto v}\sum_{e\in p}w(e),\quad d(v)\gets\min(d(v),d(u)+w(u,v)) ein und prüfe, ob die Einheiten zusammenpassen. Das Beispiel Kanten: s→a mit 2, s→b mit 5, a→b mit 1, a→t mit 6 und b→t mit 2. Nach s erhält a den Wert 2 und b zunächst 5. Über a sinkt b auf 3; über b sinkt t auf 5. Der kürzeste Weg s→a→b→t kostet 2+1+2=5. Probe: Der direkte Weg s→a→t kostet 8 und s→b→t kostet 7. liefert eine Rechenprobe: Werte Formel und Ergebnis müssen dieselbe Größenordnung und Bedeutung ergeben; runde erst am Ende. Gültigkeitsgrenze: Initialisiere d(s)=0 und alle übrigen Distanzen mit ∞. Für jede Kante (u,v) prüft die Relaxation d(v)←min(d(v),d(u)+w(u,v)), ob der Weg über u besser ist. Eine Min-Prioritätswarteschlange wählt jeweils den noch offenen Quelle: MIT OpenCourseWare 6.006, Lecture 13: Dijkstra’s Algorithm.
Die Formel gilt nur, wenn die Größen so definiert sind wie in der Quelle und im Hintergrundtext. Prüfe insbesondere Randfälle, Messbedingungen und ob ein Näherungszeichen statt Gleichheit gemeint ist. Ein formal korrektes Einsetzen kann trotzdem fachlich falsch sein, wenn diese Voraussetzungen verletzt werden oder die betrachtete Population beziehungsweise Systemgrenze wechselt. Gültigkeitsgrenze: Initialisiere d(s)=0 und alle übrigen Distanzen mit ∞. Für jede Kante (u,v) prüft die Relaxation d(v)←min(d(v),d(u)+w(u,v)), ob der Weg über u besser ist. Eine Min-Prioritätswarteschlange wählt jeweils den noch offenen Quelle: MIT OpenCourseWare 6.006, Lecture 13: Dijkstra’s Algorithm.
Die angegebene Einheit lautet: w und δ sind additive Pfadkosten; V Knoten und E Kanten; mit binärer Prioritätswarteschlange und Adjazenzlisten O((|V|+|E|) log |V|).. Vor dem Einsetzen müssen alle Werte auf ein konsistentes Einheitensystem gebracht werden; Anzahlen, Prozentangaben und dimensionslose Verhältnisse sind dabei nicht austauschbar. Die Variablenliste benennt die Rolle jedes Symbols. Einheitenkontrolle erkennt viele Fehler, ersetzt aber nicht die Prüfung, ob die Formelannahmen erfüllt sind. Gültigkeitsgrenze: Initialisiere d(s)=0 und alle übrigen Distanzen mit ∞. Für jede Kante (u,v) prüft die Relaxation d(v)←min(d(v),d(u)+w(u,v)), ob der Weg über u besser ist. Eine Min-Prioritätswarteschlange wählt jeweils den noch offenen Quelle: MIT OpenCourseWare 6.006, Lecture 13: Dijkstra’s Algorithm.
Ein Vergleich hilft, wenn beide Größen dieselbe Aufgabe beantworten, aber unterschiedliche Eigenschaften betonen. Berichte Definition, Eingabedaten, Schwelle oder Aggregation zusammen mit dem Zahlenwert. Die Quelle MIT OpenCourseWare 6.006, Lecture 13: Dijkstra’s Algorithm. stützt die hier verwendete Definition; bei anderen Konventionen können Ergebnisse abweichen. Verwende die Kennzahl deshalb passend zum konkreten Lern- oder Analyseziel. Gültigkeitsgrenze: Initialisiere d(s)=0 und alle übrigen Distanzen mit ∞. Für jede Kante (u,v) prüft die Relaxation d(v)←min(d(v),d(u)+w(u,v)), ob der Weg über u besser ist. Eine Min-Prioritätswarteschlange wählt jeweils den noch offenen Quelle: MIT OpenCourseWare 6.006, Lecture 13: Dijkstra’s Algorithm.
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Welcher typische Fehler passiert bei Kürzester Pfad: min Σw(e); Relaxation: d(v) ← min(d(v), d(u)+w(u,v))?
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