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Beim kritischen Gegendruck erreicht die ideale konvergente Düse am Hals Mach 1; ein weiterer Abfall des Gegendrucks erhöht den Massenstrom im Modell nicht.
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Formel
p in Pa; T in K; R in J/(kg·K); A in m2; ṁ in kg/s; γ dimensionslos
| Symbol | Bedeutung | Einheit |
|---|---|---|
| p* | Kritischer statischer Druck am Hals | Pa |
| Stagnationsdruck vor der Düse | Pa | |
| Stagnationstemperatur | K | |
| Halsfläche | m2 | |
| Verhältnis der Wärmekapazitäten cp/cv | dimensionslos | |
| Spezifische Gaskonstante | J/(kg·K) | |
| Massenstrom durch den kritischen Hals | kg/s |
\frac{p^*}{p_0}=\left(\frac{2}{\gamma+1}\right)^{\!\gamma/(\gamma-1)},\quad \dot m=A_t\frac{p_0}{\sqrt{T_0}}\sqrt{\frac{\gamma}{R}}\left(\frac{2}{\gamma+1}\right)^{\!\frac{\gamma+1}{2(\gamma-1)}}Gilt für stationäre, eindimensionale, isentrope Strömung eines kalorisch idealen Gases mit konstantem γ in einer konvergenten Düse; am kritischen Querschnitt gilt M=1. Verluste, Grenzschichten, reale Gase und nichtgleichförmige Profile verändern den Durchsatz. Unterhalb des kritischen Gegendrucks bleibt ṁ im idealen Modell konstant; für supersonische Expansion ist eine divergente Düse erforderlich.
Gilt für stationäre, eindimensionale, isentrope Strömung eines kalorisch idealen Gases mit konstantem γ in einer konvergenten Düse; am kritischen Querschnitt gilt M=1. Verluste, Grenzschichten, reale Gase und nichtgleichförmige Profile verändern den Durchsatz. Unterhalb des kritischen Gegendrucks bleibt ṁ im idealen Modell konstant; für supersonische Expansion ist eine divergente Düse erforderlich.
Beim kritischen Gegendruck erreicht die ideale konvergente Düse am Hals Mach 1; ein weiterer Abfall des Gegendrucks erhöht den Massenstrom im Modell nicht.
Grundgleichung für die Zielgröße
Bei Umstellungen Vorzeichen, Randbedingungen und Einheiten beibehalten.
Berechne das Zahlenbeispiel zu „Kritisches Druckverhältnis und abgewürgter Düsenmassenstrom“ und prüfe Einheit sowie Größenordnung.
Für Luft mit γ=1,4 ist p*/p0=(2/2,4)3⋅5≈0,528.
Bei p0=500 kPa liegt der kritische Halsdruck bei etwa 264 kPa.
Mit T0=300 K, At=1,0·10−4 m2 und R=287 J/(kg·K) ergibt die Massenstromformel ṁ≈0,1166 kg/s.
Einheitentest: At·p0/√T0·√(1/R) hat kg/s.
Eine verwandte Größe mit gleicher Symbolschreibweise einsetzen.
Nutze Variablendefinitionen und prüfe: p in Pa; T in K; R in J/(kg·K); A in m2; ṁ in kg/s; γ dimensionslos.
Formelcluster
Beim kritischen Gegendruck erreicht die ideale konvergente Düse am Hals Mach 1; ein weiterer Abfall des Gegendrucks erhöht den Massenstrom im Modell nicht.
Für Luft mit γ=1,4 ist p*/p0=(2/2,4)3⋅5≈0,528. Bei p0=500 kPa liegt der kritische Halsdruck bei etwa 264 kPa. Mit T0=300 K, At=1,0·10−4 m2 und R=287 J/(kg·K) ergibt die Massenstromformel ṁ≈0,1166 kg/s. Einheitentest: At·p0/√T0·√(1/R) hat kg/s.
Düsen, Ventile und Entspannungsströmungen auf kritischen Durchsatz und Abwürgen prüfen.
Eine typische Aufgabe Schritt für Schritt: Kritisches Druckverhältnis und abgewürgter Düsenmassenstrom (p*/p₀; ṁ bei M=1 am Düsenhals).
Aufgabe
Berechne das Zahlenbeispiel zu „Kritisches Druckverhältnis und abgewürgter Düsenmassenstrom“ und prüfe Einheit sowie Größenordnung.
Rechenweg
Für Luft mit γ=1,4 ist p*/p0=(2/2,4)3⋅5≈0,528.
Bei p0=500 kPa liegt der kritische Halsdruck bei etwa 264 kPa.
Mit T0=300 K, At=1,0·10−4 m2 und R=287 J/(kg·K) ergibt die Massenstromformel ṁ≈0,1166 kg/s.
Einheitentest: At·p0/√T0·√(1/R) hat kg/s.
Berechne zuerst p*/p0 aus γ. Ist der Gegendruck größer als p*, bleibt eine ideale konvergente Düse subsonisch; beim Erreichen von p* wird der Hals schallkritisch. Fällt der Gegendruck weiter, steigt der idealisierte Massenstrom nicht weiter. Das Verhältnis verwendet statische kritische Druckgröße zu Stagnationsdruck und ist nicht der Druckabfall über beliebige Ventile. Das Modell setzt ein kalorisch ideales Gas, konstantes γ und isentrope eindimensionale Halsströmung voraus. Der kritische Zustand beginnt bei M=1. Anwendungsbereich: Düsen, Ventile und Entspannungsströmungen auf kritischen Durchsatz und Abwürgen prüfen. Das Zahlenbeispiel Für Luft mit γ=1,4 ist p*/p0=(2/2,4)3⋅5≈0,528. Bei p0=500 kPa liegt der kritische Halsdruck bei etwa 264 kPa. Mit T0=300 K, At=1,0·10−4 m2 und R=287 J/(kg·K) ergibt die Massenstromformel ṁ≈0,1166 kg/s. Einheitentest: At·p0/√T0·√(1/R) hat kg/s verankert die Aussage in einer konkreten Messsituation.
Bei kritischer Strömung ist die lokale Dichte durch p* und T* festgelegt und die Geschwindigkeit am Hals entspricht der Schallgeschwindigkeit. Der Massenstrom ist daher ρ* a* At. Ein größeres At erhöht den idealen Durchsatz proportional, solange Stagnationszustand und Gas unverändert bleiben. Reale Durchflussbeiwerte reduzieren den Wert durch Verluste und sollten bei Bauteilauslegung ergänzt werden. Das Modell setzt ein kalorisch ideales Gas, konstantes γ und isentrope eindimensionale Halsströmung voraus. Der kritische Zustand beginnt bei M=1. Die Einheiten dazu sind p in Pa; T in K; R in J/(kg·K); A in m2; ṁ in kg/s; γ dimensionslos. Für Luft mit γ=1,4 ist p*/p0=(2/2,4)3⋅5≈0,528. Bei p0=500 kPa liegt der kritische Halsdruck bei etwa 264 kPa. Mit T0=300 K, At=1,0·10−4 m2 und R=287 J/(kg·K) ergibt die Massenstromformel ṁ≈0,1166 kg/s. Einheitentest: At·p0/√T0·√(1/R) hat kg/s. Das prüft, ob die Bezugsgrößen zusammenpassen.
R ist hier die spezifische Gaskonstante des konkreten Gases in J/(kg·K), nicht die universelle molare Konstante in J/(mol·K). Die Wurzel γ/R trägt entsprechend die Masseneinheiten für den Massenstrom. Bei Verwendung der molaren Konstante müssen Molmasse und Zustandsgrößen konsistent in eine molare Durchsatzform umgeschrieben werden. Diese Verwechslung erzeugt einen großen Dimensions- und Zahlenfehler. Das Modell setzt ein kalorisch ideales Gas, konstantes γ und isentrope eindimensionale Halsströmung voraus. Der kritische Zustand beginnt bei M=1. Geltungsbereich: Gilt für stationäre, eindimensionale, isentrope Strömung eines kalorisch idealen Gases mit konstantem γ in einer konvergenten Düse; am kritischen Querschnitt gilt M=1. Verluste, Grenzschichten, reale Gase und nichtgleichförmige Profile verändern den Durchsatz. Unterhalb des kritischen Gegendrucks bleibt ṁ im idealen Modell konstant; für supersonische Expansion ist eine divergente Düse erforderlich. Eine praktische Anwendung ist Düsen, Ventile und Entspannungsströmungen auf kritischen Durchsatz und Abwürgen prüfen.
Eine konvergente Düse kann im idealen Modell nur bis Mach 1 beschleunigen. Für kontrollierte weitere Expansion auf Überschall muss hinter dem Hals ein divergenter Querschnitt folgen. Die Druckanpassung hängt dann vom Flächenverhältnis und Gegendruck ab; außerhalb des Auslegungsfalls können Stoßwellen auftreten. Die kritische Massenstromformel beschreibt den Halsdurchsatz, nicht das gesamte Überschallfeld. Das Modell setzt ein kalorisch ideales Gas, konstantes γ und isentrope eindimensionale Halsströmung voraus. Der kritische Zustand beginnt bei M=1. Die Rechnung lässt sich mit diesem Fall prüfen: Für Luft mit γ=1,4 ist p*/p0=(2/2,4)3⋅5≈0,528. Bei p0=500 kPa liegt der kritische Halsdruck bei etwa 264 kPa. Mit T0=300 K, At=1,0·10−4 m2 und R=287 J/(kg·K) ergibt die Massenstromformel ṁ≈0,1166 kg/s. Einheitentest: At·p0/√T0·√(1/R) hat kg/s. Behalte dabei Modellgrenzen und Einheiten im Blick.
Für γ=1,4 ergibt die Potenz (2/2,4)^(1,4/0,4)≈0,528; mit 500 kPa folgt p*≈264 kPa. Setze R=287 J/(kg·K), T0=300 K und At=10−4 m2 in die Massenstromformel ein; das Ergebnis liegt bei ungefähr 0,117 kg/s. Prüfe besonders, dass Druck in Pa, Fläche in m2 und absolute Temperatur in K eingesetzt wird. Das Modell setzt ein kalorisch ideales Gas, konstantes γ und isentrope eindimensionale Halsströmung voraus. Der kritische Zustand beginnt bei M=1. Die Beziehung beschreibt Beim kritischen Gegendruck erreicht die ideale konvergente Düse am Hals Mach 1; ein weiterer Abfall des Gegendrucks erhöht den Massenstrom im Modell nicht. Das hilft, die Zielgröße von benachbarten Größen zu unterscheiden.
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