Kurz erklärt: Bloom-Taxonomie, mit Quelle, Einordnung, Abgrenzung zum Nachbarbegriff und praktischem Lernbezug.
6 Kognitionsstufen: Erinnern → Verstehen → Anwenden → Analysieren → Bewerten → Erschaffen.
Quelle: Bloom, B. S. (1956). Taxonomy of Educational Objectives. David McKay; Anderson & Krathwohl (2001)
Der Unterschied zwischen Stufe 1 und Stufe 3 entscheidet, ob eine Karteikarte auf die Prüfung vorbereitet.
Ein Beispiel aus der Biologie, einmal durch alle sechs Stufen der revidierten Fassung.
| Stufe | Eine Frage auf dieser Stufe |
|---|---|
| 1 Erinnern | Nenne die drei Schritte der Proteinbiosynthese. |
| 2 Verstehen | Erkläre, warum die Transkription im Zellkern stattfindet und die Translation nicht. |
| 3 Anwenden | Eine Punktmutation trifft die dritte Base eines Codons. Bestimme die möglichen Folgen. |
| 4 Analysieren | Vergleiche die Genregulation bei Bakterien und Eukaryoten und benenne den entscheidenden Unterschied. |
| 5 Bewerten | Beurteile, ob das vorgelegte Experiment die behauptete Aussage trägt. |
| 6 Erschaffen | Entwirf ein Experiment, das zwischen den beiden Erklärungen unterscheidet. |
Auf mehreren. Stufe 1 und 2 sichern die Begriffe, ohne die höhere Stufen nicht funktionieren, und Stufe 3 und höher trainieren das, was Prüfungen verlangen. Beim Erzeugen mit KI lässt sich die Stufe ab Essential ausdrücklich wählen, ohne eigene Wahl mischt Quanta klausurnah.
Aus der Taxonomie von Benjamin Bloom (1956), in der überarbeiteten Fassung von Anderson und Krathwohl (2001). Die überarbeitete Fassung benennt die Stufen als Tätigkeiten, also Erinnern statt Wissen, und setzt Erschaffen an die Spitze.