Kurz erklärt: Metakognition, mit Quelle, Einordnung, Abgrenzung zum Nachbarbegriff und praktischem Lernbezug.
Das Wissen über das eigene Wissen – „Weiß ich, was ich nicht weiß?"
Quelle: Flavell, J. H. (1979). Metacognition. American Psychologist 34(10), 906–911.
Beides beantwortet die Frage „wie gut kann ich das". Nur eines davon lässt sich nachrechnen.
Weil Vertrautheit sich wie Wissen anfühlt. Nach dem Lesen ist der Stoff präsent, der Abruf gelingt mühelos, und daraus wird auf Können geschlossen. Ein Abrufversuch ohne Vorlage korrigiert diese Einschätzung sofort.
Er ersetzt die Selbsteinschätzung durch eine Größe, die auf deinen Abrufversuchen beruht und das Vergessen bis zum Stichtag mitrechnet. Er ist damit ein metakognitives Werkzeug und ausdrücklich keine Bestehensprognose.