Kurz erklärt: Intervalltraining, mit Quelle, Einordnung, Abgrenzung zum Nachbarbegriff und praktischem Lernbezug.
Konfigurierbares Fokus-Pausen-Training (10–90 min Fokus, 1–30 min Pause) basierend auf Cirillo (2006) und Ariga & Lleras (2011).
Quelle: Cirillo, F. (2006). The Pomodoro Technique; Ariga & Lleras (2011), Cognition 118(3), 439–443; Danziger et al. (2011), PNAS 108(17)
Beide Wege verbringen Zeit mit dem Stoff. Sie unterscheiden sich darin, was am Ende der Zeit noch ankommt.
Die klassische Voreinstellung stammt aus der Pomodoro-Technik. Sie ist ein Anfang, kein Gesetz.
| Einstellung | Wofür sie passt |
|---|---|
| 25 Minuten Fokus, 5 Minuten Pause | Die Pomodoro-Voreinstellung nach Cirillo (2006). Passt für Karteikarten-Durchgänge und kleinteilige Aufgaben. |
| 50 bis 90 Minuten Fokus, längere Pause | Passt für Aufgaben mit langer Anlaufzeit, etwa Übungsblätter oder Beweise, bei denen ein Wechsel den Faden kostet. |
Cirillo, F. (2006), The Pomodoro Technique; Ariga und Lleras (2011), Cognition 118(3), 439 bis 443; Danziger und Kollegen (2011), PNAS 108(17).
Sie sind die bekannteste, nicht die einzige. Cirillo schlug 25 und 5 Minuten vor, und das passt gut zu kleinteiligen Aufgaben. Für Aufgaben mit langer Anlaufzeit kostet ein Wechsel nach 25 Minuten mehr, als die Pause bringt, deshalb ist die Zeit einstellbar.
Etwas anderes als Bildschirm. Der gemessene Effekt kurzer Unterbrechungen beruht auf einem Wechsel der Aufmerksamkeit. Wer in der Pause weiterliest, macht keine Pause, sondern wechselt nur das Thema.