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Amdahls Gesetz begrenzt den Gesamtspeedup durch den seriell verbleibenden Programmanteil.
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Formel
Sn dimensionslos; P Anteil des Laufzeitanteils zwischen 0 und 1; N Prozessorzahl
| Symbol | Bedeutung | Einheit |
|---|---|---|
| Speedup gegenüber einer Prozessoreinheit | dimensionslos | |
| Anteil des Programms, der parallelisiert werden kann | dimensionslos | |
| Anzahl gleich schneller Verarbeitungseinheiten | Anzahl |
S_N=\frac{1}{(1-P)+P/N}Das Modell nimmt an, dass der Anteil P ideal auf N Einheiten parallelisiert wird, während 1−P seriell bleibt. Kommunikations-, Synchronisations- und Lastverteilungskosten sind nicht enthalten; realer Speedup ist deshalb meist kleiner. Für N→∞ nähert sich S dem Grenzwert 1/(1−P). Der Prozentanteil muss sich auf Laufzeit beziehungsweise Arbeit beziehen, nicht pauschal auf Quellcodezeilen.
Das Modell nimmt an, dass der Anteil P ideal auf N Einheiten parallelisiert wird, während 1−P seriell bleibt. Kommunikations-, Synchronisations- und Lastverteilungskosten sind nicht enthalten; realer Speedup ist deshalb meist kleiner. Für N→∞ nähert sich S dem Grenzwert 1/(1−P). Der Prozentanteil muss sich auf Laufzeit beziehungsweise Arbeit beziehen, nicht pauschal auf Quellcodezeilen.
Amdahls Gesetz begrenzt den Gesamtspeedup durch den seriell verbleibenden Programmanteil.
Serieller Anteil aus Speedup
Ideale parallele Ausführung, N≥1.
Erkläre am Beispiel zu Amdahlsches Gesetz (Parallel-Speedup), welche Eingabegrößen zur gesuchten Ausgabe führen.
Das Beispiel verknüpft konkrete Eingaben mit dem Ergebnis.
Amdahls Gesetz begrenzt den Gesamtspeedup durch den seriell verbleibenden Programmanteil.
Gültig ist die Beziehung nur unter den genannten Voraussetzungen.
Die Beziehung ohne ihre angegebenen Voraussetzungen auf einen anderen Fall übertragen.
Prüfe vor dem Einsetzen den Gültigkeitsbereich: Das Modell nimmt an, dass der Anteil P ideal auf N Einheiten parallelisiert wird, während 1−P seriell bleibt. Kommunikations-, Synchronisations- und Lastverteilungskosten sind nicht enthalten; realer Speedup ist deshalb meist.
Formelcluster
Amdahls Gesetz begrenzt den Gesamtspeedup durch den seriell verbleibenden Programmanteil.
Bei P=0,8 und N=4 folgt S4=1/(0,2+0,8/4)=2,5. Vier Prozessoren liefern im idealisierten Modell also nur den 2,5-fachen Speedup.
Nutzen zusätzlicher Prozessorkerne abschätzen und serielle Engpässe priorisieren.
Eine typische Aufgabe Schritt für Schritt: Amdahlsches Gesetz (Parallel-Speedup) (Sₙ = 1/((1−P)+P/N)).
Aufgabe
Erkläre am Beispiel zu Amdahlsches Gesetz (Parallel-Speedup), welche Eingabegrößen zur gesuchten Ausgabe führen.
Rechenweg
Das Beispiel verknüpft konkrete Eingaben mit dem Ergebnis.
Amdahls Gesetz begrenzt den Gesamtspeedup durch den seriell verbleibenden Programmanteil.
Gültig ist die Beziehung nur unter den genannten Voraussetzungen.
Amdahls Gesetz schätzt, wie stark ein Programm durch N parallele Einheiten beschleunigt werden kann, wenn nur der Anteil P parallel ausführbar ist. Der Rest 1−P bleibt seriell und setzt eine Obergrenze. Die Formel beschreibt eine Laufzeitrelation, keine Verbesserung jeder Einzeloperation. Ein kleiner serieller Anteil kann bei vielen Prozessoren zum dominierenden Engpass werden. Amdahls Modell nimmt unveränderte Arbeit, keine Parallelisierungskosten und gleiche Verarbeitungseinheiten an. Das Ergebnis ist eine theoretische Grenze; reale Synchronisations- und Kommunikationskosten verschlechtern sie. P muss als gemessener Laufzeitanteil verstanden werden, nicht als Anteil paralleler Quelltextzeilen. Berücksichtige die Eingabegröße beim Vergleich.
Der Nenner ist (1−0,8)+0,8/4=0,2+0,2=0,4. Daher ist S4=1/0,4=2,5. Vier Einheiten liefern in diesem idealisierten Fall nicht den vierfachen Durchsatz, weil ein Fünftel der Laufzeit seriell bleibt. Prüfe, dass P als Anteil zwischen null und eins eingesetzt wird, nicht als Prozentwert 80. Amdahls Modell nimmt unveränderte Arbeit, keine Parallelisierungskosten und gleiche Verarbeitungseinheiten an. Das Ergebnis ist eine theoretische Grenze; reale Synchronisations- und Kommunikationskosten verschlechtern sie. P muss als gemessener Laufzeitanteil verstanden werden, nicht als Anteil paralleler Quelltextzeilen. Berücksichtige die Eingabegröße beim Vergleich.
Für N gegen unendlich geht P/N gegen null. Übrig bleibt Smax=1/(1−P). Bei P=0,8 ist die Grenze also fünf, selbst wenn unendlich viele ideale Prozessoren bereitstehen. Diese Grenze zeigt, warum das Optimieren des seriellen Abschnitts oft mehr bringt als weitere Kerne. Ist P=1, sagt das einfache Modell unbegrenzten Speedup voraus, was reale Systeme wegen Overhead nicht erreichen. Amdahls Modell nimmt unveränderte Arbeit, keine Parallelisierungskosten und gleiche Verarbeitungseinheiten an. Das Ergebnis ist eine theoretische Grenze; reale Synchronisations- und Kommunikationskosten verschlechtern sie. P muss als gemessener Laufzeitanteil verstanden werden, nicht als Anteil paralleler Quelltextzeilen. Berücksichtige die Eingabegröße beim Vergleich.
P ist der Anteil der ursprünglichen Ausführungszeit, der auf dem betrachteten System tatsächlich parallelisiert werden kann. Zähle ihn nicht anhand von Codezeilen oder Funktionen, denn kurze und lange Berechnungen haben verschiedenes Gewicht. Miss repräsentative Läufe und trenne serielle Abschnitte, Synchronisation und Kommunikation. Wenn sich Eingabegröße oder Architektur ändern, kann auch der gemessene Anteil variieren. Amdahls Modell nimmt unveränderte Arbeit, keine Parallelisierungskosten und gleiche Verarbeitungseinheiten an. Das Ergebnis ist eine theoretische Grenze; reale Synchronisations- und Kommunikationskosten verschlechtern sie. P muss als gemessener Laufzeitanteil verstanden werden, nicht als Anteil paralleler Quelltextzeilen. Berücksichtige die Eingabegröße beim Vergleich.
Die Gleichung ignoriert Kommunikation, Synchronisation, Lastungleichgewicht, Speicherbandbreite und Startkosten. Diese Effekte verbrauchen Zeit, obwohl sie nicht zur parallelen Nutzarbeit gehören. Auf kleinen Problemen kann zusätzlicher Parallelisierungsaufwand den Gewinn ganz aufheben. Verwende Amdahl als ideale Obergrenze und miss die konkrete Implementierung mit denselben Eingaben und derselben Messdefinition. Amdahls Modell nimmt unveränderte Arbeit, keine Parallelisierungskosten und gleiche Verarbeitungseinheiten an. Das Ergebnis ist eine theoretische Grenze; reale Synchronisations- und Kommunikationskosten verschlechtern sie. P muss als gemessener Laufzeitanteil verstanden werden, nicht als Anteil paralleler Quelltextzeilen. Berücksichtige die Eingabegröße beim Vergleich.
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