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AMAT schätzt die mittlere Zugriffszeit aus Cache-Hit-Zeit und erwarteter Miss-Zusatzzeit.
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Formel
t in s oder ns; rmiss dimensionsloser Anteil zwischen 0 und 1
| Symbol | Bedeutung | Einheit |
|---|---|---|
| tAMAT | Mittlere Speicherzugriffszeit | s |
| thit | Cache-Zugriffszeit, die jeder Zugriff bezahlt | s |
| rmiss | Anteil der Zugriffe mit Cache-Miss | dimensionslos |
| tpenalty | Zusätzliche Miss-Zeit nach dem Cache-Zugriff | s |
t_{AMAT}=t_{hit}+r_{miss}\,t_{penalty}Das einfache Modell nimmt einen Cache-Level, serielle Prüfung und einen konstanten Miss Penalty an. Jeder Zugriff bezahlt die Hit-Zeit; nur ein Anteil rmiss bezahlt zusätzlich die Miss-Strafe. Bei mehreren Ebenen wird die Strafe rekursiv erweitert, und Parallelität kann gemessene Latenz ändern. Nutze gleiche Zeitbasis und miss rate pro Zugriff, nicht als Prozentzahl 5 statt 0,05.
Das einfache Modell nimmt einen Cache-Level, serielle Prüfung und einen konstanten Miss Penalty an. Jeder Zugriff bezahlt die Hit-Zeit; nur ein Anteil rmiss bezahlt zusätzlich die Miss-Strafe. Bei mehreren Ebenen wird die Strafe rekursiv erweitert, und Parallelität kann gemessene Latenz ändern. Nutze gleiche Zeitbasis und miss rate pro Zugriff, nicht als Prozentzahl 5 statt 0,05.
AMAT schätzt die mittlere Zugriffszeit aus Cache-Hit-Zeit und erwarteter Miss-Zusatzzeit.
Miss-Rate aus AMAT
Miss penalty is additional to hit time.
Erkläre am Beispiel zu Durchschnittliche Speicherzugriffszeit (AMAT), welche Eingabegrößen zur gesuchten Ausgabe führen.
Das Beispiel verknüpft konkrete Eingaben mit dem Ergebnis.
AMAT schätzt die mittlere Zugriffszeit aus Cache-Hit-Zeit und erwarteter Miss-Zusatzzeit.
Gültig ist die Beziehung nur unter den genannten Voraussetzungen.
Die Beziehung ohne ihre angegebenen Voraussetzungen auf einen anderen Fall übertragen.
Prüfe vor dem Einsetzen den Gültigkeitsbereich: Das einfache Modell nimmt einen Cache-Level, serielle Prüfung und einen konstanten Miss Penalty an. Jeder Zugriff bezahlt die Hit-Zeit; nur ein Anteil rmiss bezahlt zusätzlich die Miss-Strafe. Bei mehreren Ebenen.
Formelcluster
AMAT schätzt die mittlere Zugriffszeit aus Cache-Hit-Zeit und erwarteter Miss-Zusatzzeit.
Mit Hit-Zeit 4 ns, Miss Rate 0,05 und zusätzlicher Miss-Strafe 40 ns gilt AMAT=4+0,05·40=6 ns.
Cache-Design und Speicherhierarchien vergleichen sowie Hit-Zeit, Miss Rate und Miss-Strafe getrennt optimieren.
Eine typische Aufgabe Schritt für Schritt: Durchschnittliche Speicherzugriffszeit (AMAT) (AMAT = HitTime + MissRate·MissPenalty).
Aufgabe
Erkläre am Beispiel zu Durchschnittliche Speicherzugriffszeit (AMAT), welche Eingabegrößen zur gesuchten Ausgabe führen.
Rechenweg
Das Beispiel verknüpft konkrete Eingaben mit dem Ergebnis.
AMAT schätzt die mittlere Zugriffszeit aus Cache-Hit-Zeit und erwarteter Miss-Zusatzzeit.
Gültig ist die Beziehung nur unter den genannten Voraussetzungen.
Average memory access time ist die erwartete mittlere Zugriffszeit einer Speicherhierarchie. Jeder Zugriff benötigt zuerst die Cache-Hit-Zeit; zusätzlich wird die Miss-Strafe mit der Wahrscheinlichkeit eines Misses gewichtet. Die Kennzahl fasst damit schnellen Normalfall und seltene langsame Fälle zusammen. Sie ersetzt keine vollständige Laufzeitmessung, hilft aber beim Vergleich von Cache-Konfigurationen. Das einfache AMAT-Modell setzt voraus, dass jeder Zugriff zuerst die Cache-Hit-Zeit bezahlt und ein Miss danach eine Zusatzstrafe auslöst. Bei mehreren Cacheebenen müssen lokale Miss-Raten und Strafen rekursiv zusammengesetzt werden. Miss-Raten beziehen sich auf die Zugriffe, die eine Ebene tatsächlich erreichen. Diese Werte beschreiben Latenz pro Zugriff; Durchsatz und überlappende Zugriffe benötigen zusätzliche Modelle.
Verwende 4 ns Hit-Zeit, rmiss=0,05 und 40 ns zusätzliche Miss-Strafe: AMAT=4+0,05·40=6 ns. Der Miss-Anteil ist eine Wahrscheinlichkeit als Dezimalzahl, nicht die Zahl 5. Ein Prozent der Zugriffe erfährt eine zusätzliche Strafe; jeder Zugriff bezahlt dennoch die Hit-Zeit. Das einfache AMAT-Modell setzt voraus, dass jeder Zugriff zuerst die Cache-Hit-Zeit bezahlt und ein Miss danach eine Zusatzstrafe auslöst. Bei mehreren Cacheebenen müssen lokale Miss-Raten und Strafen rekursiv zusammengesetzt werden. Miss-Raten beziehen sich auf die Zugriffe, die eine Ebene tatsächlich erreichen. Diese Werte beschreiben Latenz pro Zugriff; Durchsatz und überlappende Zugriffe benötigen zusätzliche Modelle.
In dieser Konvention ist Miss Penalty die zusätzliche Zeit nach der Hit-Prüfung. Ein Miss dauert also thit+tpenalty. Manche Materialien nennen dagegen die gesamte Miss-Zeit Miss Time; dann lautet die gewichtete Form hit_rate·hit_time+miss_rate·miss_time. Prüfe die Definition in der Quelle, um die Hit-Zeit nicht doppelt zu zählen. Das einfache AMAT-Modell setzt voraus, dass jeder Zugriff zuerst die Cache-Hit-Zeit bezahlt und ein Miss danach eine Zusatzstrafe auslöst. Bei mehreren Cacheebenen müssen lokale Miss-Raten und Strafen rekursiv zusammengesetzt werden. Miss-Raten beziehen sich auf die Zugriffe, die eine Ebene tatsächlich erreichen. Diese Werte beschreiben Latenz pro Zugriff; Durchsatz und überlappende Zugriffe benötigen zusätzliche Modelle.
Wenn Hit-Zeit und Miss-Strafe konstant bleiben, senkt eine kleinere Miss-Rate die mittlere Zeit linear. Sinkt rmiss etwa von 0,05 auf 0,025 bei 40 ns Strafe, fällt der Zusatzanteil von 2 ns auf 1 ns. Änderungen an Cachegröße können aber zugleich Hit-Zeit oder Energiebedarf erhöhen. Optimiere daher nicht nur einen Faktor isoliert. Das einfache AMAT-Modell setzt voraus, dass jeder Zugriff zuerst die Cache-Hit-Zeit bezahlt und ein Miss danach eine Zusatzstrafe auslöst. Bei mehreren Cacheebenen müssen lokale Miss-Raten und Strafen rekursiv zusammengesetzt werden. Miss-Raten beziehen sich auf die Zugriffe, die eine Ebene tatsächlich erreichen. Diese Werte beschreiben Latenz pro Zugriff; Durchsatz und überlappende Zugriffe benötigen zusätzliche Modelle.
Bei seriellen Ebenen zahlt jeder Zugriff die L1-Hit-Zeit. Ein L1-Miss führt nur mit seiner lokalen Miss-Rate zu L2; dessen Zugriff und möglicher Hauptspeicher-Miss bilden den zusätzlichen Penalty. Verwende Miss-Raten bedingt auf den Zugang zur jeweiligen Ebene, nicht globale Raten ohne Umrechnung. Eine rekursive Berechnung macht diese bedingten Wege sichtbar. Das einfache AMAT-Modell setzt voraus, dass jeder Zugriff zuerst die Cache-Hit-Zeit bezahlt und ein Miss danach eine Zusatzstrafe auslöst. Bei mehreren Cacheebenen müssen lokale Miss-Raten und Strafen rekursiv zusammengesetzt werden. Miss-Raten beziehen sich auf die Zugriffe, die eine Ebene tatsächlich erreichen. Diese Werte beschreiben Latenz pro Zugriff; Durchsatz und überlappende Zugriffe benötigen zusätzliche Modelle.
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