Kurz erklärt: KaTeX, mit Quelle, Einordnung, Abgrenzung zum Nachbarbegriff und praktischem Lernbezug.
Open-source LaTeX-Rendering (Khan Academy). Quanta bietet natives KaTeX in der Karteikarten-App.
Quelle: Khan Academy, MIT-Lizenz. Knuth, D. (1984). The TeXbook. Addison-Wesley.
Beide zeigen eine Formel. Nur eine davon bleibt bearbeitbar, durchsuchbar und lesbar für Vorlesesoftware.
Die Eingabe ist gewöhnliches LaTeX, wie im Skript. Der Satz passiert beim Anzeigen.
| Eingabe | Ergebnis auf der Karteikarte |
|---|---|
| \frac{d}{dx}e^{-x^2} | Der Ableitungsoperator als Bruch, der Exponent hochgestellt, das Minus im Exponenten an der richtigen Stelle. |
| \int_0^\infty e^{-x}\,dx | Integralzeichen mit unterer und oberer Grenze, das Unendlichzeichen als Symbol statt als Wort. |
| \vec{F} = m\vec{a} | Vektorpfeile über den Größen, damit die Gleichung nicht mit der skalaren Fassung verwechselt wird. |
Für einfache Formeln reicht wenig: Brüche, Exponenten und Wurzeln sind je ein Befehl. Wer Formeln aus einem Skript übernimmt, kann die Notation meist direkt abschreiben. Für Anderes gibt es den LaTeX-Editor als eigenes Werkzeug.
Weil ein Bild nicht mitwächst. Es lässt sich nicht korrigieren, nicht durchsuchen, nicht vorlesen und wird auf kleinen Anzeigen unlesbar. Als Text bleibt die Formel in jeder Größe scharf und in jedem Zusammenhang bearbeitbar.