Kurz erklärt: Readiness Score, mit Quelle, Einordnung, Abgrenzung zum Nachbarbegriff und praktischem Lernbezug.
Proprietäre 0–100%-Messung der Prüfungsbereitschaft – in dieser Form bei anderen DACH-Apps nicht bekannt (Stand 2026).
Quelle: Quanta, 2026 – proprietäres Modell basierend auf FSRS-6
Beide zeigen eine Prozentzahl. Sie messen völlig Verschiedenes.
Der Readiness Score bündelt produktinterne Lernsignale je Thema und hilft dabei, weiteren Übungsbedarf zu priorisieren. Er ist keine Bestehensprognose und keine Garantie, und er kennt weder deine Prüfungsordnung noch die Aufgaben, die dir gestellt werden.
Er beantwortet eine engere Frage, und die beantwortet er gut: Wie wahrscheinlich ist es nach dem Modell, dass du die Karteikarten dieses Themas am Stichtag abrufen kannst. Was du in dein Thema aufgenommen hast, entscheidest du, und der Score kann nur über das urteilen, was darin liegt.
Sein Nutzen liegt deshalb im Vergleich zwischen deinen Themen, nicht in der absoluten Zahl. Ein Thema bei 60 und eines bei 90 sagt dir, wo die nächste Stunde hingehört.
Nein. Er bündelt produktinterne Lernsignale je Thema und hilft beim Priorisieren. Er kennt weder deine Prüfungsordnung noch die gestellten Aufgaben und ist deshalb keine Bestehensprognose und keine Garantie.
Weil er auf die Zukunft rechnet. Die prognostizierte Abrufbarkeit sinkt mit der Zeit seit der letzten Wiederholung. Ein fallender Score ohne Fehler heißt schlicht, dass der Abstand zum Stichtag wächst und Wiederholungen fällig werden.
Wiederholungsplaner mit Gedächtnismodell je Karteikarte; Log-Loss 0,3460 im offenen Vergleich.
Das Wissen über das eigene Wissen – „Weiß ich, was ich nicht weiß?"
Cepeda et al. (2006, Psychological Bulletin 132(3), 354–380) zeigen in einer Metaanalyse von 317 Experimenten einen robusten Spacing-Effekt über viele Bedingungen, aber keinen universellen 2–3x-Faktor für jede Lernsituation.