QUANTA STUDY
CommunityTafelwerkApp herunterladen
DE/ENAnmelden
DE/EN
QUANTA STUDY

Karteikarten mit sichtbaren Quellen, präziser Formeldarstellung und einem Lernplan für deine nächste Prüfung.

Produkt

  • KI-Karteikarten
  • Karteikarten-App
  • Multiple Choice
  • KI-Tutor
  • Lernplan
  • Spaced Repetition
  • App installieren

Werkzeuge

  • PDF zu Karteikarten
  • Multiple Choice aus PDF
  • Karteikarten-Generator
  • Skript zusammenfassen
  • Formel-Tools
  • Tafelwerk
  • Periodensystem
  • Glossar

Angebot

  • Preise
  • Für Schulen
  • Für Nachhilfeschulen
  • Lückentext-Aufgaben
  • Studiengänge
  • Anki-Alternative
  • Quizlet-Alternative
  • Preisvergleich

Quanta

  • Mission
  • Magazin
  • Community
  • Studien
  • Nachhilfe finden
  • KI-Halluzination
  • FAQ
  • Karriere

© 2026 QUANTA ·AM Creative Tech UG (haftungsbeschränkt)

ImpressumDatenschutzAGBLizenzenVerträge hier kündigen
QUANTA STUDY
Jetzt lernen

SM-2-Algorithmus verständlich definiert und wissenschaftlich eingeordnet

Kurz erklärt: SM-2-Algorithmus, mit Quelle, Einordnung, Abgrenzung zum Nachbarbegriff und praktischem Lernbezug.

Alle Begriffe im Glossar

SuperMemo 2 (1987), Grundlage von Ankis Legacy-Planung; ohne individuelles Gedächtnismodell.

Quelle: Woźniak, P. A. (1990). SuperMemo; Ye et al. 2022, ACM KDD

Wie SM-2 das nächste Intervall berechnet

Definition
SM-2 (SuperMemo 2) ist ein Spaced-Repetition-Algorithmus, entwickelt 1987 von Piotr Woźniak an der Universität Poznań, Polen.
Etymologie
„SM" steht für „SuperMemo", eine der ersten kommerziellen Lernrepetitions-Softwares.
Funktionsweise
SM-2 berechnet Wiederholungsintervalle basierend auf einem fixen Easiness Factor (EF) pro Karteikarte und einer linearen Intervallfunktion: I(n) = I(n−1) × EF. Der EF wird nach jeder Bewertung (0–5) angepasst.
Limitation
SM-2 modelliert kein individuelles Gedächtnisprofil, keine Stabilitätsprognose und keine aktuelle Abrufbarkeit.
Zum Log-Loss
der offene Vergleich der open-spaced-repetition-Gemeinschaft führt für SM-2 heute keine Zeile, es gibt dort also keinen SM-2-Wert, den man gegen FSRS-6 stellen könnte. SM-2 ist seit 1987 unverändert und bildet die Grundlage von Ankis Scheduling.

SM-2 gegen ein Gedächtnismodell

SM-2 ist eine Rechenvorschrift, kein Modell davon, wie Erinnern funktioniert.

Was SM-2 kennt

  • ›Einen Leichtigkeitsfaktor je Karteikarte
  • ›Die Zahl der bisherigen erfolgreichen Wiederholungen
  • ›Deine letzte Bewertung auf einer Skala von 0 bis 5

Was SM-2 nicht kennt

  • ›Wie wahrscheinlich du die Karteikarte gerade jetzt erinnerst
  • ›Wie stabil die Erinnerung geworden ist
  • ›Dass dieselbe Karteikarte für zwei Personen verschieden schwer ist
  • ›Dass ein knapper Treffer mehr bringt als ein müheloser

Warum ein besserer Log-Loss praktisch etwas ändert

SM-2 multipliziert das letzte Intervall mit einem Leichtigkeitsfaktor. Das ist einfach, robust und seit 1987 unverändert, und es funktioniert. Es hat nur keinen Begriff davon, wie wahrscheinlich du eine Karteikarte gerade erinnerst.

Genau das misst der Log-Loss: wie gut ein Modell den Ausgang der nächsten Wiederholung vorhersagt. Im offenen Vergleich der open-spaced-repetition-Gemeinschaft erreicht FSRS-6 einen Log-Loss von 0,3460 auf 349.923.850 Wiederholungen aus 9.999 Sammlungen (abgerufen am 5. September 2026); Log-Loss misst den Vorhersagefehler, kleiner ist besser, und eine Zeile für SM-2 führt diese Tabelle nicht. Die begutachtete Arbeit dahinter, Ye et al. 2022, berichtet 220 Millionen Verhaltensprotokolle und eine Verbesserung von 12,6 % gegenüber dem Stand der Technik. Beides sind Ergebnisse dieser Datensätze und keine pauschale Produktwirkung.

Praktisch heißt eine schlechtere Vorhersage: Termine liegen zu früh oder zu spät. Zu früh kostet Zeit, weil du wiederholst, was noch sitzt. Zu spät kostet Stabilität, weil du erst nach dem Vergessen wiederkommst.

Fragen zu SM-2

Ist SM-2 schlecht?

Nein. SM-2 hat verteiltes Wiederholen praktisch nutzbar gemacht und trägt bis heute Ankis Legacy-Planung. Ein Zahlenvergleich mit FSRS-6 lässt sich aus dem offenen Vergleich derzeit nicht ziehen: Für SM-2 führt er keine Zeile.

Nutzt Quanta SM-2?

Nein. Quanta plant nativ mit FSRS-6. SM-2 steht in diesem Glossar als Vergleichsbegriff, weil es die Grundlage vieler bekannter Karteikarten-Programme ist.

Weiter zu FSRS-6 und Leitner-System

FSRS-6

Wiederholungsplaner mit Gedächtnismodell je Karteikarte; Log-Loss 0,3460 im offenen Vergleich.

Leitner-System

Klassisches 5-Boxen-System für Karteikarten (1972). FSRS-6 ersetzt die fixen Boxen durch individuelle Intervalle.

Spaced Repetition

Cepeda et al. (2006, Psychological Bulletin 132(3), 354–380) zeigen in einer Metaanalyse von 317 Experimenten einen robusten Spacing-Effekt über viele Bedingungen, aber keinen universellen 2–3x-Faktor für jede Lernsituation.

Lernmethoden vertiefen

Spaced Repetition

Wissenschaftlich optimierte Wiederholung

Aktiver Abruf

Retrieval Practice für besseres Behalten

Interleaving

Gemischtes Lernen für Transferleistung

Neuro-Adaptiv

KI-gesteuertes Mastery Learning

Intervalltraining

Fokus-Phasen & Pausen-Zyklen

Passend dazu bei Quanta

Tafelwerk

Formeln mit Herleitung und Rechenbeispiel

Karteikarten-App

Was die App kann, ohne Marketing-Nebel

KI-Halluzination

Warum KI erfindet und was dagegen hilft

Blog

Lernmethoden, nachgerechnet statt behauptet

Studiengänge

Lernstoff nach Studiengang sortiert

AM
Amos Matzke·Gründer & Geschäftsführer, Full-Stack Architect · ehem. MINT-EC Schüler·September 2026
TeilenWhatsAppFacebookXLinkedInTelegramRedditE-Mail