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Die Ergun-Gleichung kombiniert viskose und trägheitsbedingte Beiträge zum Druckgradienten einer Durchströmung durch ein gepacktes Partikelbett.
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Formel
Δp/L in Pa/m; μ in Pa·s; us in m/s; dp in m; ρ in kg/m3; ε dimensionslos
| Symbol | Bedeutung | Einheit |
|---|---|---|
| Druckabfall pro Bettlänge | Pa/m | |
| Bettporosität bzw. Hohlraumanteil | dimensionslos | |
| Dynamische Fluidviskosität | Pa·s | |
| Superficial velocity bezogen auf leeren Behälterquerschnitt | m/s | |
| Charakteristischer Partikeldurchmesser | m | |
| Fluiddichte | kg/m3 |
\frac{\Delta p}{L}=150\frac{(1-\varepsilon)^2}{\varepsilon^3}\frac{\mu u_s}{d_p^2}+1.75\frac{1-\varepsilon}{\varepsilon^3}\frac{\rho u_s^2}{d_p}Empirische Korrelation für ein durchströmtes Festbett; us ist der Leerrohr- bzw. oberflächliche Geschwindigkeitswert, nicht die Porengeschwindigkeit. Die angegebene Form setzt kugelförmige Partikel (Sphärizität 1) voraus; bei anderer Form muss der Partikeldurchmesser mit einem Sphärizitäts-/Formfaktor korrigiert oder eine passende effektive Partikelgröße verwendet werden. Die Form setzt außerdem Bettporosität und Stoffwerte voraus. Wandkanalisierung, stark unregelmäßige Partikel, Kompressibilität, sehr kleine Betten und Fluidisierung können zusätzliche Korrekturen erfordern. Die zwei Terme repräsentieren viskose und inertiale Verluste; Gültigkeit und Koeffizienten sind empirisch.
Empirische Korrelation für ein durchströmtes Festbett; us ist der Leerrohr- bzw. oberflächliche Geschwindigkeitswert, nicht die Porengeschwindigkeit. Die angegebene Form setzt kugelförmige Partikel (Sphärizität 1) voraus; bei anderer Form muss der Partikeldurchmesser mit einem Sphärizitäts-/Formfaktor korrigiert oder eine passende effektive Partikelgröße verwendet werden. Die Form setzt außerdem Bettporosität und Stoffwerte voraus. Wandkanalisierung, stark unregelmäßige Partikel, Kompressibilität, sehr kleine Betten und Fluidisierung können zusätzliche Korrekturen erfordern. Die zwei Terme repräsentieren viskose und inertiale Verluste; Gültigkeit und Koeffizienten sind empirisch.
Die Ergun-Gleichung kombiniert viskose und trägheitsbedingte Beiträge zum Druckgradienten einer Durchströmung durch ein gepacktes Partikelbett.
Grundgleichung für die Zielgröße
Bei Umstellungen Vorzeichen, Randbedingungen und Einheiten beibehalten.
Berechne das Zahlenbeispiel zu „Ergun-Gleichung für den Druckverlust im Festbett“ und prüfe Einheit sowie Größenordnung.
Für ε=0,40, μ=0,001 Pa·s, ρ=1000 kg/m3, us=0,010 m/s und dp=0,005 m ergibt der viskose Term 337,5 Pa/m und der inertiale Term 328,1 Pa/m.
Insgesamt Δp/L≈665,6 Pa/m.
Probe: beide Summanden haben Pa/m; der viskose Anteil skaliert mit us, der trägheitsbedingte mit us2.
Eine verwandte Größe mit gleicher Symbolschreibweise einsetzen.
Nutze Variablendefinitionen und prüfe: Δp/L in Pa/m; μ in Pa·s; us in m/s; dp in m; ρ in kg/m3; ε dimensionslos.
Formelcluster
Die Ergun-Gleichung kombiniert viskose und trägheitsbedingte Beiträge zum Druckgradienten einer Durchströmung durch ein gepacktes Partikelbett.
Für ε=0,40, μ=0,001 Pa·s, ρ=1000 kg/m3, us=0,010 m/s und dp=0,005 m ergibt der viskose Term 337,5 Pa/m und der inertiale Term 328,1 Pa/m. Insgesamt Δp/L≈665,6 Pa/m. Probe: beide Summanden haben Pa/m; der viskose Anteil skaliert mit us, der trägheitsbedingte mit us2.
Druckverlust in Katalysatorbetten, Filtern und gepackten Kolonnen überschlagen.
Eine typische Aufgabe Schritt für Schritt: Ergun-Gleichung für den Druckverlust im Festbett (Viskoser plus inertialer Beitrag im Partikelbett).
Aufgabe
Berechne das Zahlenbeispiel zu „Ergun-Gleichung für den Druckverlust im Festbett“ und prüfe Einheit sowie Größenordnung.
Rechenweg
Für ε=0,40, μ=0,001 Pa·s, ρ=1000 kg/m3, us=0,010 m/s und dp=0,005 m ergibt der viskose Term 337,5 Pa/m und der inertiale Term 328,1 Pa/m.
Insgesamt Δp/L≈665,6 Pa/m.
Probe: beide Summanden haben Pa/m; der viskose Anteil skaliert mit us, der trägheitsbedingte mit us2.
Sie berechnet sich aus Volumenstrom geteilt durch den gesamten leeren Behälterquerschnitt. Das Fluid strömt tatsächlich nur durch die Hohlräume, weshalb die mittlere Porengeschwindigkeit höher ist. Die Ergun-Korrelation ist ausdrücklich mit us formuliert; eine direkte Ersetzung durch Porengeschwindigkeit zählt die Porosität doppelt und verfälscht den Druckverlust. Die Korrelation nutzt oberflächliche Geschwindigkeit und empirische Koeffizienten für gepackte Partikelbetten. Anwendungsbereich: Druckverlust in Katalysatorbetten, Filtern und gepackten Kolonnen überschlagen. Das Zahlenbeispiel Für ε=0,40, μ=0,001 Pa·s, ρ=1000 kg/m3, us=0,010 m/s und dp=0,005 m ergibt der viskose Term 337,5 Pa/m und der inertiale Term 328,1 Pa/m. Insgesamt Δp/L≈665,6 Pa/m. Probe: beide Summanden haben Pa/m; der viskose Anteil skaliert mit us, der trägheitsbedingte mit us2 verankert die Aussage in einer konkreten Messsituation.
Bei kleiner Geschwindigkeit ist der erste Summand proportional zu us, während der zweite mit us2 wächst. Deshalb ist der lineare viskose Anteil bei langsamem Durchfluss meist wichtiger; mit zunehmender Geschwindigkeit steigt der inertiale Anteil schneller. Die Beiträge sind keine getrennten Betriebsregime mit harter Grenze, sondern werden addiert. Prüfe beide Werte einzeln, bevor du eine Vereinfachung vornimmst. Die Korrelation nutzt oberflächliche Geschwindigkeit und empirische Koeffizienten für gepackte Partikelbetten. Die Einheiten dazu sind Δp/L in Pa/m; μ in Pa·s; us in m/s; dp in m; ρ in kg/m3; ε dimensionslos. Für ε=0,40, μ=0,001 Pa·s, ρ=1000 kg/m3, us=0,010 m/s und dp=0,005 m ergibt der viskose Term 337,5 Pa/m und der inertiale Term 328,1 Pa/m. Insgesamt Δp/L≈665,6 Pa/m. Probe: beide Summanden haben Pa/m; der viskose Anteil skaliert mit us, der trägheitsbedingte mit us2. Das prüft, ob die Bezugsgrößen zusammenpassen.
Beide Terme enthalten starke Faktoren mit ε3 im Nenner, sodass ein dichter gepacktes Bett bei gleichen Partikeln und Durchsatz deutlich höheren Druckverlust verursacht. Kleine Änderungen der Porosität können deshalb wichtig sein. Nutze eine gemessene oder passend bestimmte Bettporosität und prüfe Wand- und Kanalbildung; ein ideal homogener Querschnitt kann reale Packungsstrukturen verfehlen. Die Korrelation nutzt oberflächliche Geschwindigkeit und empirische Koeffizienten für gepackte Partikelbetten. Die Rechnung lässt sich mit diesem Fall prüfen: Für ε=0,40, μ=0,001 Pa·s, ρ=1000 kg/m3, us=0,010 m/s und dp=0,005 m ergibt der viskose Term 337,5 Pa/m und der inertiale Term 328,1 Pa/m. Insgesamt Δp/L≈665,6 Pa/m. Probe: beide Summanden haben Pa/m; der viskose Anteil skaliert mit us, der trägheitsbedingte mit us2. Behalte dabei Modellgrenzen und Einheiten im Blick.
Mit den Beispielwerten beträgt der viskose Anteil 337,5 Pa/m und der inertiale Anteil 328,1 Pa/m. Addiert man sie, erhält man rund 665,6 Pa/m. Multipliziert mit einer Bettlänge ergibt sich der Druckabfall nur dann direkt, wenn die Eigenschaften längs konstant sind. Achte darauf, dp in Metern und μ in Pa·s einzusetzen; Millimeterwerte müssen umgerechnet werden. Die Korrelation nutzt oberflächliche Geschwindigkeit und empirische Koeffizienten für gepackte Partikelbetten. Die Rechnung lässt sich mit diesem Fall prüfen: Für ε=0,40, μ=0,001 Pa·s, ρ=1000 kg/m3, us=0,010 m/s und dp=0,005 m ergibt der viskose Term 337,5 Pa/m und der inertiale Term 328,1 Pa/m. Insgesamt Δp/L≈665,6 Pa/m. Probe: beide Summanden haben Pa/m; der viskose Anteil skaliert mit us, der trägheitsbedingte mit us2. Behalte dabei Modellgrenzen und Einheiten im Blick.
Ein Festbett bildet ein verzweigtes Porennetz mit Umlenkungen und wechselnden freien Querschnitten; ein glattes Rohr besitzt eine andere Geometrie und Wandreibung. Ergun berücksichtigt Partikeldurchmesser und Porosität, während Rohrmodelle Reynolds-Zahl, Rauheit und Rohrdurchmesser verwenden. Verwende deshalb für ein gepacktes Bett Ergun oder eine validierte Packungskorrelation und für Rohrleitungen eine passende Rohrverlustgleichung. Die Korrelation nutzt oberflächliche Geschwindigkeit und empirische Koeffizienten für gepackte Partikelbetten. Die Beziehung beschreibt Die Ergun-Gleichung kombiniert viskose und trägheitsbedingte Beiträge zum Druckgradienten einer Durchströmung durch ein gepacktes Partikelbett. Das hilft, die Zielgröße von benachbarten Größen zu unterscheiden.
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