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Der Wärmefluss in einem leitfähigen Material zeigt entgegen dem Temperaturgradienten; in einer ebenen Schicht ergibt sich die bekannte stationäre Leitungsrate.
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Formel
q in W/m2; Q̇ in W; k in W/(m·K); T in K; x in m
| Symbol | Bedeutung | Einheit |
|---|---|---|
| q⃗ | Wärmeflussdichte als Vektor | W/m2 |
| Wärmeleitfähigkeit des Materials | W/(m·K) | |
| Räumlicher Temperaturgradient | K/m | |
| Q̇ | Wärmeübertragungsrate durch die Fläche | W |
| Querschnittsfläche senkrecht zum Wärmefluss | m2 |
\vec q=-k\nabla T, \qquad \dot Q=-kA\frac{dT}{dx}Eigene schematische Darstellung von Quanta
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Das Minuszeichen kodiert Wärmeleitung vom warmen zum kälteren Bereich. In einer ebenen homogenen Schicht mit konstantem k, konstantem Querschnitt und stationärer eindimensionaler Leitung wird Q̇=kA(Theiß−Tkalt)/L. Bei temperaturabhängigem k, Kontaktwiderständen, Quellen im Volumen oder instationärer Temperaturverteilung ist diese vereinfachte Form anzupassen. Der lokale differentielle Ausdruck ist das konstitutive Fourier-Gesetz; die einfache Schichtform ist sein integrierter Spezialfall.
Die ebene Wandform setzt stationäre eindimensionale Leitung, konstantes k und konstante Fläche voraus.
Integriere den lokalen Fluss entgegen dem Temperaturgradienten durch die Schicht.
Wärmerate
Einheiten: W, W/(m·K), m2, K und m.
k=0,8, A=10, L=0,2, ΔT=15. Finde Q̇.
Q̇=0,8·10·15/0,2=600 W.
Minuszeichen als Betrag statt Richtung verstehen.
Es zeigt Wärmefluss entgegen dem Temperaturgradienten.
Formelcluster
Leitung ist ein anderer Mechanismus als Konvektion oder Strahlung.
Eine Wand mit k=0,8 W/(m·K), A=10 m2, Dicke L=0,20 m und Temperaturdifferenz 15 K leitet stationär Q̇≈0,8·10·15/0,20=600 W.
Wärmeverluste durch Wände, Isolierungen und Bauteile abschätzen sowie Temperaturprofile in leitenden Medien modellieren.
Eine typische Aufgabe Schritt für Schritt: Fouriersches Wärmeleitungsgesetz (q⃗ = −k∇T; Q̇ = −kA·dT/dx).
Aufgabe
k=0,8, A=10, L=0,2, ΔT=15. Finde Q̇.
Rechenweg
Q̇=0,8·10·15/0,2=600 W.
Das Minuszeichen zeigt, dass der Wärmefluss entgegen dem Temperaturgradienten gerichtet ist. Wenn T mit x zunimmt, ist dT/dx positiv und qx negativ: Wärme fließt in Richtung fallender Temperatur. Es beschreibt also die Flussrichtung gemäß Koordinatenwahl, nicht eine negative Wärmeleitfähigkeit. k selbst ist für passive Materialien positiv. Wärmeleitfähigkeit k hängt vom Material und häufig von der Temperatur ab. Die einfache Wandform ist ein stationärer Spezialfall; bei zeitabhängiger Temperatur braucht man Wärmespeicherung und Randbedingungen. Unterscheide Wärmeflussdichte q in W/m2 von Wärmerate Q̇ in W. Kontaktwiderstände, Schichten und Wärmequellen verändern die Rechnung.
Für eine homogene ebene Wand im stationären eindimensionalen Fall gilt Q̇=kAΔT/L. Multipliziere Leitfähigkeit und Fläche mit der Temperaturdifferenz und teile durch die Dicke. Beispiel: k=0,8, A=10 m2, ΔT=15 K und L=0,20 m ergeben 600 W. Verwende konsistente SI-Einheiten und die warme minus kalte Temperatur. Wärmeleitfähigkeit k hängt vom Material und häufig von der Temperatur ab. Die einfache Wandform ist ein stationärer Spezialfall; bei zeitabhängiger Temperatur braucht man Wärmespeicherung und Randbedingungen. Unterscheide Wärmeflussdichte q in W/m2 von Wärmerate Q̇ in W. Kontaktwiderstände, Schichten und Wärmequellen verändern die Rechnung.
q ist die Wärmeflussdichte, also Wärmerate pro Fläche in W/m2. Q̇ ist die gesamte durch eine Fläche transportierte Wärmeenergie pro Zeit in W. Bei gleichmäßigem Fluss gilt Q̇=qA. Bei einem örtlich veränderlichen Fluss muss man q über die Fläche integrieren, statt einfach einen Einzelwert zu multiplizieren. Wärmeleitfähigkeit k hängt vom Material und häufig von der Temperatur ab. Die einfache Wandform ist ein stationärer Spezialfall; bei zeitabhängiger Temperatur braucht man Wärmespeicherung und Randbedingungen. Unterscheide Wärmeflussdichte q in W/m2 von Wärmerate Q̇ in W. Kontaktwiderstände, Schichten und Wärmequellen verändern die Rechnung.
Sie setzt stationäre eindimensionale Leitung, konstantes Materialverhalten und gleichbleibende Fläche voraus. Bei zeitlichen Änderungen muss thermische Speicherung berücksichtigt werden; bei mehreren Dimensionen variieren Temperaturgradienten räumlich. Temperaturabhängiges k, interne Wärmequellen und Kontaktwiderstände erfordern ebenfalls ein erweitertes Modell. Die lokale Fourier-Beziehung bleibt ein Ausgangspunkt, aber Randbedingungen entscheiden die Lösung. Wärmeleitfähigkeit k hängt vom Material und häufig von der Temperatur ab. Die einfache Wandform ist ein stationärer Spezialfall; bei zeitabhängiger Temperatur braucht man Wärmespeicherung und Randbedingungen. Unterscheide Wärmeflussdichte q in W/m2 von Wärmerate Q̇ in W. Kontaktwiderstände, Schichten und Wärmequellen verändern die Rechnung.
Bei stationärer Leitung durch Schichten in Reihe ist derselbe Wärmestrom durch jede Schicht gerichtet. Die Temperaturabfälle addieren sich; jede Schicht trägt einen thermischen Widerstand L/(kA) bei. Der Gesamtwiderstand ist die Summe dieser Werte und Q̇=ΔT/Rth. Grenzflächenwiderstände können weitere Beiträge hinzufügen und dürfen bei präzisen Bauteilen nicht ignoriert werden. Wärmeleitfähigkeit k hängt vom Material und häufig von der Temperatur ab. Die einfache Wandform ist ein stationärer Spezialfall; bei zeitabhängiger Temperatur braucht man Wärmespeicherung und Randbedingungen. Unterscheide Wärmeflussdichte q in W/m2 von Wärmerate Q̇ in W. Kontaktwiderstände, Schichten und Wärmequellen verändern die Rechnung.
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