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Für zwei diffuse graue Flächen in einer geschlossenen Strahlungsanordnung ergibt sich der Netto-Wärmestrom aus Temperaturdifferenz im vierten Potenzgesetz und den Flächenwiderständen.
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Formel
Q̇ in W; σ in W/(m2·K4); A in m2; T in K; ε und F dimensionslos
| Symbol | Bedeutung | Einheit |
|---|---|---|
| Q̇12 | Netto-Strahlungswärmestrom von Fläche 1 zu 2 | W |
| Stefan-Boltzmann-Konstante | W/(m2·K4) | |
| Absolute Oberflächentemperaturen | K | |
| Hemisphärische Emissionsgrade der grauen Flächen | dimensionslos | |
| Austauschflächen | m2 | |
| Sichtfaktor von Fläche 1 auf Fläche 2 | dimensionslos |
\dot Q_{12}=\frac{\sigma(T_1^4-T_2^4)}{\frac{1-\varepsilon_1}{A_1\varepsilon_1}+\frac{1}{A_1F_{12}}+\frac{1-\varepsilon_2}{A_2\varepsilon_2}}Diese Widerstandsform gilt für diffuse graue Oberflächen mit konstanten Emissionsgraden, die einen Zweiflächen-Enclosure-Austausch bilden; alle weiteren Strahlungspfade müssen ausgeschlossen oder als zusätzliche Netzwerkzweige modelliert sein. T ist absolut in Kelvin. Der Sichtfaktor ist geometrisch und erfüllt Reziprozität A1F12=A2F21. Konvektion, leitender Kontakt, spektrale Effekte und nichtgraue Oberflächen sind nicht enthalten.
Diese Widerstandsform gilt für diffuse graue Oberflächen mit konstanten Emissionsgraden, die einen Zweiflächen-Enclosure-Austausch bilden; alle weiteren Strahlungspfade müssen ausgeschlossen oder als zusätzliche Netzwerkzweige modelliert sein. T ist absolut in Kelvin. Der Sichtfaktor ist geometrisch und erfüllt Reziprozität A1F12=A2F21. Konvektion, leitender Kontakt, spektrale Effekte und nichtgraue Oberflächen sind nicht enthalten.
Für zwei diffuse graue Flächen in einer geschlossenen Strahlungsanordnung ergibt sich der Netto-Wärmestrom aus Temperaturdifferenz im vierten Potenzgesetz und den Flächenwiderständen.
Grundgleichung für die Zielgröße
Bei Umstellungen Vorzeichen, Randbedingungen und Einheiten beibehalten.
Berechne das Zahlenbeispiel zu „Netto-Wärmestrahlung zwischen grauen Flächen“ und prüfe Einheit sowie Größenordnung.
A1=1 m2, A2=2 m2, ε1=0,8, ε2=0,6, F12=0,5, T1=500 K und T2=300 K.
Der Nenner ist 0,25+2+0,3333=2,5833 m−2; σ(T14−T24)≈3084,5 W/m2.
Daher Q̇12≈1194 W von 1 nach 2.
Der Temperaturterm erzwingt die Richtung, der Gesamtwiderstand liefert Watt.
Eine verwandte Größe mit gleicher Symbolschreibweise einsetzen.
Nutze Variablendefinitionen und prüfe: Q̇ in W; σ in W/(m2·K4); A in m2; T in K; ε und F dimensionslos.
Formelcluster
Für zwei diffuse graue Flächen in einer geschlossenen Strahlungsanordnung ergibt sich der Netto-Wärmestrom aus Temperaturdifferenz im vierten Potenzgesetz und den Flächenwiderständen.
A1=1 m2, A2=2 m2, ε1=0,8, ε2=0,6, F12=0,5, T1=500 K und T2=300 K. Der Nenner ist 0,25+2+0,3333=2,5833 m−2; σ(T14−T24)≈3084,5 W/m2. Daher Q̇12≈1194 W von 1 nach 2. Der Temperaturterm erzwingt die Richtung, der Gesamtwiderstand liefert Watt.
Strahlungsaustausch zwischen Ofenflächen, Abschirmungen und technischen Gehäusen abschätzen.
Eine typische Aufgabe Schritt für Schritt: Netto-Wärmestrahlung zwischen grauen Flächen (Strahlungsnetzwerk mit Sichtfaktor F₁₂).
Aufgabe
Berechne das Zahlenbeispiel zu „Netto-Wärmestrahlung zwischen grauen Flächen“ und prüfe Einheit sowie Größenordnung.
Rechenweg
A1=1 m2, A2=2 m2, ε1=0,8, ε2=0,6, F12=0,5, T1=500 K und T2=300 K.
Der Nenner ist 0,25+2+0,3333=2,5833 m−2; σ(T14−T24)≈3084,5 W/m2.
Daher Q̇12≈1194 W von 1 nach 2.
Der Temperaturterm erzwingt die Richtung, der Gesamtwiderstand liefert Watt.
Jede diffuse graue Fläche emittiert idealisiert proportional zu σT4. Der Nettoantrieb zwischen Flächen entsteht daher als σ(T14−T24), nicht als lineare Temperaturdifferenz. Bei ähnlichen Temperaturen kann man den Ausdruck algebraisch linearisieren, aber nur als Näherung um einen Referenzwert. Verwende stets Kelvin, weil das Strahlungsgesetz eine absolute Temperatur verlangt. Gilt für diffuse graue Flächen in einem Zweiflächen-Gehäuse. T ist Kelvin; Sichtfaktoren müssen geometrisch und reziprok konsistent sein. Anwendungsbereich: Strahlungsaustausch zwischen Ofenflächen, Abschirmungen und technischen Gehäusen abschätzen. Das Zahlenbeispiel A1=1 m2, A2=2 m2, ε1=0,8, ε2=0,6, F12=0,5, T1=500 K und T2=300 K. Der Nenner ist 0,25+2+0,3333=2,5833 m−2; σ(T14−T24)≈3084,5 W/m2. Daher Q̇12≈1194 W von 1 nach 2. Der Temperaturterm erzwingt die Richtung, der Gesamtwiderstand liefert Watt verankert die Aussage in einer konkreten Messsituation.
F12 ist der Anteil der von Fläche 1 diffus ausgesandten Strahlung, der direkt Fläche 2 trifft. Er hängt nur von Geometrie und Orientierung ab, liegt zwischen null und eins und muss mit Reziprozität A1F12=A2F21 vereinbar sein. Abschirmungen oder dritte Flächen ändern den Austauschpfad; dann reicht ein einzelner F12-Term nicht mehr aus. Gilt für diffuse graue Flächen in einem Zweiflächen-Gehäuse. T ist Kelvin; Sichtfaktoren müssen geometrisch und reziprok konsistent sein. Die Einheiten dazu sind Q̇ in W; σ in W/(m2·K4); A in m2; T in K; ε und F dimensionslos. A1=1 m2, A2=2 m2, ε1=0,8, ε2=0,6, F12=0,5, T1=500 K und T2=300 K. Der Nenner ist 0,25+2+0,3333=2,5833 m−2; σ(T14−T24)≈3084,5 W/m2. Daher Q̇12≈1194 W von 1 nach 2. Der Temperaturterm erzwingt die Richtung, der Gesamtwiderstand liefert Watt. Das prüft, ob die Bezugsgrößen zusammenpassen.
Das Strahlungsnetzwerk enthält einen Oberflächenwiderstand für die Nichtschwärze von Fläche 1, einen geometrischen Raumwiderstand über den Sichtfaktor und einen zweiten Oberflächenwiderstand für Fläche 2. Sie liegen für den idealisierten Austausch in Reihe. Ein Emissionsgrad nahe eins verkleinert den jeweiligen Oberflächenwiderstand; eine schlechte Sichtverbindung vergrößert den Raumwiderstand. Alle Teile müssen zu denselben Flächen passen. Gilt für diffuse graue Flächen in einem Zweiflächen-Gehäuse. T ist Kelvin; Sichtfaktoren müssen geometrisch und reziprok konsistent sein. Geltungsbereich: Diese Widerstandsform gilt für diffuse graue Oberflächen mit konstanten Emissionsgraden, die einen Zweiflächen-Enclosure-Austausch bilden; alle weiteren Strahlungspfade müssen ausgeschlossen oder als zusätzliche Netzwerkzweige modelliert sein. T ist absolut in Kelvin. Der Sichtfaktor ist geometrisch und erfüllt Reziprozität A1F12=A2F21. Konvektion, leitender Kontakt, spektrale Effekte und nichtgraue Oberflächen sind nicht enthalten. Eine praktische Anwendung ist Strahlungsaustausch zwischen Ofenflächen, Abschirmungen und technischen Gehäusen abschätzen.
Ist T1>T2, ist T14−T24 positiv und der Wärmefluss ist nach der Konvention von 1 nach 2 gerichtet. Bei vertauschten Temperaturen wechselt das Vorzeichen. Der Betrag gibt die Nettoleistung an, nicht den Bruttoaustausch in beide Richtungen. Konvektion und Leitung können parallel weitere Wärmeströme erzeugen und müssen in einer Gesamtbilanz separat addiert werden. Gilt für diffuse graue Flächen in einem Zweiflächen-Gehäuse. T ist Kelvin; Sichtfaktoren müssen geometrisch und reziprok konsistent sein. Die Rechnung lässt sich mit diesem Fall prüfen: A1=1 m2, A2=2 m2, ε1=0,8, ε2=0,6, F12=0,5, T1=500 K und T2=300 K. Der Nenner ist 0,25+2+0,3333=2,5833 m−2; σ(T14−T24)≈3084,5 W/m2. Daher Q̇12≈1194 W von 1 nach 2. Der Temperaturterm erzwingt die Richtung, der Gesamtwiderstand liefert Watt. Behalte dabei Modellgrenzen und Einheiten im Blick.
Der Nenner der Beispielrechnung beträgt etwa 2,583 m−2 und σ(5004−3004) etwa 3084,5 W/m2. Division ergibt rund 1194 W. Weil Fläche und Emissionsgrad dimensionslos in den Widerstandstermen stehen, hat der gesamte Nenner m−2; der Zähler W/m2 liefert somit Watt. Die Richtung ist von der heißeren ersten zur kälteren zweiten Fläche. Gilt für diffuse graue Flächen in einem Zweiflächen-Gehäuse. T ist Kelvin; Sichtfaktoren müssen geometrisch und reziprok konsistent sein. Die Beziehung beschreibt Für zwei diffuse graue Flächen in einer geschlossenen Strahlungsanordnung ergibt sich der Netto-Wärmestrom aus Temperaturdifferenz im vierten Potenzgesetz und den Flächenwiderständen. Das hilft, die Zielgröße von benachbarten Größen zu unterscheiden.
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Wie stellst du Strahlungsnetzwerk mit Sichtfaktor F₁₂ nach Grundgleichung für die Zielgröße um?
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Welcher typische Fehler passiert bei Strahlungsnetzwerk mit Sichtfaktor F₁₂?
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