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Die Standardunsicherheit eines berechneten Ergebnisses folgt näherungsweise aus Eingangunsicherheiten, Sensitivitäten und Kovarianzen.
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Formel
u(xi) hat dieselbe Einheit wie xi; ∂f/∂xi·u(xi) hat die Einheit von y; uc(y) hat die Einheit von y.
| Symbol | Bedeutung | Einheit |
|---|---|---|
| y=f(x1,…,xn) | aus Messgrößen berechnetes Ergebnis | Ausgabeeinheit |
| Standardunsicherheit der Eingangsgröße | Einheit von xi | |
| Sensitivitätskoeffizient am Schätzwert | Einheit y / Einheit xi | |
| Kovarianz zweier Eingangsgrößen | Einheit xi·xj |
u_c^2(y)=\sum_i\left(\frac{\partial f}{\partial x_i}\right)^2u^2(x_i)+2\sum_{i<j}\frac{\partial f}{\partial x_i}\frac{\partial f}{\partial x_j}u(x_i,x_j)Die NIST-Form linearisiert das Messmodell erster Ordnung am besten Schätzwert. Sie setzt kleine Unsicherheiten und ein glattes Modell voraus. Bei unkorrelierten Eingängen entfallen Kovarianzterme und die Beiträge werden quadratisch addiert. Korrelationen können die Unsicherheit erhöhen oder senken. Das Ergebnis ist eine Standardunsicherheit, nicht automatisch ein erweitertes Konfidenzintervall.
Die NIST-Form linearisiert das Messmodell erster Ordnung am besten Schätzwert. Sie setzt kleine Unsicherheiten und ein glattes Modell voraus. Bei unkorrelierten Eingängen entfallen Kovarianzterme und die Beiträge werden quadratisch addiert. Korrelationen können die Unsicherheit erhöhen oder senken. Das Ergebnis ist eine Standardunsicherheit, nicht automatisch ein erweitertes Konfidenzintervall.
Die Standardunsicherheit eines berechneten Ergebnisses folgt näherungsweise aus Eingangunsicherheiten, Sensitivitäten und Kovarianzen.
Unkorrelierte Eingangsgrößen
Nur verwenden, wenn Kovarianzen null oder begründet vernachlässigbar sind.
Rechne das Beispiel zu „Fortpflanzung von Messunsicherheiten“ erneut und erläutere, warum die Probe passt.
Für A=l·b mit l=2,00±0,02 m und b=3,00±0,03 m, unkorreliert, gilt A=6,00 m2 und u(A)=√(0,062+0,062)=0,0849 m2.
Probe: unter der Wurzel stehen m4, das Ergebnis hat m2.
Eine Annahme der Formel übergehen: Die NIST-Form linearisiert das Messmodell erster Ordnung am besten Schätzwert
Einheiten und Modellbedingungen vor dem Einsetzen prüfen; anschließend das Resultat in die Ausgangsbeziehung oder einen Grenzfall zurücksetzen.
Formelcluster
Verwandte Beziehungen im Tafelwerk: stichprobenvarianz, kovarianz-stichprobe, standardfehler-anteil.
Für A=l·b mit l=2,00±0,02 m und b=3,00±0,03 m, unkorreliert, gilt A=6,00 m2 und u(A)=√(0,062+0,062)=0,0849 m2. Probe: unter der Wurzel stehen m4, das Ergebnis hat m2.
Laborberichte, Kalibrierung und metrologische Unsicherheitsbudgets.
Eine typische Aufgabe Schritt für Schritt: Fortpflanzung von Messunsicherheiten (u²c(y) = Σᵢ(ciui)² + 2Σᵢ<ⱼ cicj u(xᵢ,xⱼ)).
Aufgabe
Rechne das Beispiel zu „Fortpflanzung von Messunsicherheiten“ erneut und erläutere, warum die Probe passt.
Rechenweg
Für A=l·b mit l=2,00±0,02 m und b=3,00±0,03 m, unkorreliert, gilt A=6,00 m2 und u(A)=√(0,062+0,062)=0,0849 m2.
Probe: unter der Wurzel stehen m4, das Ergebnis hat m2.
Die Standardunsicherheit eines berechneten Ergebnisses folgt näherungsweise aus Eingangunsicherheiten, Sensitivitäten und Kovarianzen. Die Schreibweise u2c(y) = Σi(ciui)2 + 2Σi<j cicj u(xi,xj) macht sichtbar, welche Größen zusammenhängen. Dabei bedeuten y=f(x1,…,xn): aus Messgrößen berechnetes Ergebnis (Ausgabeeinheit); u(xi): Standardunsicherheit der Eingangsgröße (Einheit von xi); ci=∂f/∂xi: Sensitivitätskoeffizient am Schätzwert (Einheit y / Einheit xi). u(xi) hat dieselbe Einheit wie xi; ∂f/∂xi·u(xi) hat die Einheit von y; uc(y) hat die Einheit von y. Für die Anwendung ist entscheidend, ob die gegebenen Größen dieselbe Bedeutung und Bezugsrichtung wie in der Definition haben. Typische Aufgaben verwenden die Beziehung für Laborberichte, Kalibrierung und metrologische Unsicherheitsbudgets.. Lies daher zuerst die Größen und ihre Dimensionen, bevor du Zahlen einsetzt; so erkennst du zum Beispiel sofort, ob das Ergebnis eine Länge, Rate, Wahrscheinlichkeit oder dimensionslose Kennzahl sein muss.
Beginne mit einer Skizze oder einer Liste der bekannten Größen, ordne jede Größe einem Symbol zu und bringe Einheiten in eine gemeinsame Form. Dann wähle die passende Gleichungsform und setze erst danach Werte ein. Beispiel: Für A=l·b mit l=2,00±0,02 m und b=3,00±0,03 m, unkorreliert, gilt A=6,00 m2 und u(A)=√(0,062+0,062)=0,0849 m2. Probe: unter der Wurzel stehen m4, das Ergebnis hat m2. Die Probe ist Teil der Rechnung: Die NIST-Form linearisiert das Messmodell erster Ordnung am besten Schätzwert Vergleiche zusätzlich Größenordnung und Einheit mit dem Sachkontext. Runde erst am Schluss, denn vorzeitiges Runden kann bei mehreren Rechenschritten besonders bei kleinen Differenzen oder Summen sichtbar auf das Ergebnis durchschlagen.
Die NIST-Form linearisiert das Messmodell erster Ordnung am besten Schätzwert. Sie setzt kleine Unsicherheiten und ein glattes Modell voraus. Bei unkorrelierten Eingängen entfallen Kovarianzterme und die Beiträge werden quadratisch addiert. Korrelationen können die Unsicherheit erhöhen oder senken. Das Ergebnis ist eine Standardunsicherheit, nicht automatisch ein erweitertes Konfidenzintervall. Das ist keine nebensächliche Fußnote: Bei einer Verletzung der Annahmen kann die Formel ein präzises, aber unpassendes Ergebnis liefern. Kontrolliere deshalb vor dem Rechnen, welche Werte beobachtet, geschätzt oder modelliert sind und ob Sonderfälle die Gleichung ändern. Laborberichte, Kalibrierung und metrologische Unsicherheitsbudgets. Bei numerischen Verfahren prüfe außerdem Schrittweite und Stabilität; bei Statistik Stichprobendesign und Verteilung; bei Analysis Differenzierbarkeit, Rand und Orientierung. Verwende eine alternative Methode, wenn diese Bedingungen nicht erfüllt sind.
Beide Beziehungen passen in denselben Themenbereich, beantworten aber verschiedene Fragen. „Fortpflanzung von Messunsicherheiten“: Die Standardunsicherheit eines berechneten Ergebnisses folgt näherungsweise aus Eingangunsicherheiten, Sensitivitäten und Kovarianzen. Die Anschlussformel „Stichprobenvarianz“ Die korrigierte Stichprobenvarianz misst die Streuung der Beobachtungen um den Stichprobenmittelwert und schätzt die Varianz der Grundgesamtheit. Wähle zuerst nach der gesuchten Größe und dem Modell: Laborberichte, Kalibrierung und metrologische Unsicherheitsbudgets. Die Beispielrechnung Für A=l·b mit l=2,00±0,02 m und b=3,00±0,03 m, unkorreliert, gilt A=6,00 m2 und u(A)=√(0,062+0,062)=0,0849 m2. Probe: unter der Wurzel stehen m4, das Ergebnis hat m2. zeigt, welche Größen in dieser Beziehung tatsächlich eingehen. Ein sinnvoller Lernschritt ist, beide Formeln mit denselben Ausgangsdaten zu vergleichen und zu markieren, welche Zusatzannahme die zweite benötigt. So wird aus einer Merkliste eine nachvollziehbare Auswahlregel.
Kovarianzen nur bei Unabhängigkeit weglassen; Sensitivitäten gehören dazu. Zusätzlich müssen die verwendeten Symbole exakt zur Definition passen: y=f(x1,…,xn): aus Messgrößen berechnetes Ergebnis (Ausgabeeinheit); u(xi): Standardunsicherheit der Eingangsgröße (Einheit von xi); ci=∂f/∂xi: Sensitivitätskoeffizient am Schätzwert (Einheit y / Einheit xi). Rechne nicht nur mechanisch, sondern schreibe die Annahme neben den Ansatz und kontrolliere danach Dimension und Vorzeichen. Für die vorliegende Beziehung gelten außerdem: Die NIST-Form linearisiert das Messmodell erster Ordnung am besten Schätzwert Im Beispiel Für A=l·b mit l=2,00±0,02 m und b=3,00±0,03 m, unkorreliert, gilt A=6,00 m2 und u(A)=√(0,062+0,062)=0,0849 m2. Probe: unter der Wurzel stehen m4, das Ergebnis hat m2. kannst du diese Prüfungen direkt nachvollziehen. Wenn die Annahme nicht passt, suche eine andere Beziehung aus dem Kapitel statt Werte in eine unpassende Formel zu zwingen.
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Frage (Vorderseite)
Welche Formel beschreibt Fortpflanzung von Messunsicherheiten?
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Frage (Vorderseite)
Wie stellst du u²c(y) = Σᵢ(ciui)² + 2Σᵢ<ⱼ cicj u(xᵢ,xⱼ) nach Unkorrelierte Eingangsgrößen um?
Antwort in deinem Set
Frage (Vorderseite)
Welcher typische Fehler passiert bei u²c(y) = Σᵢ(ciui)² + 2Σᵢ<ⱼ cicj u(xᵢ,xⱼ)?
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Das Formelset enthält 9 Karten. Nach der Übernahme kannst du sie prüfen und lernen; deine Bewertungen bestimmen die weiteren Wiederholungen.
Die Liste nennt Fachquellen und weiterführende Literatur. Eine Seiten- oder Abschnittsnummer steht dabei, wenn sie Teil der Literaturangabe ist; es handelt sich nicht um wörtliche Zitate.
Erstelle ein kuratiertes FSRS-Prüfungsset für u²c(y) = Σᵢ(ciui)² + 2Σᵢ<ⱼ cicj u(xᵢ,xⱼ): Formelabruf, Variablen, Herleitung, Umstellung, Beispiel, typische Fehler und Klausurkontext.
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