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Das Bohr-Modell ordnet dem Wasserstoffatom diskrete Energieniveaus zu. Bei einem Übergang wird ein Photon mit der Energiedifferenz aufgenommen oder abgegeben.
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Formel
En und |Ef−Ei| in derselben Energieeinheit; hν muss in dieser Einheit angegeben sein; n dimensionslos; h in J·s und ν in Hz liefern hν in J.
| Symbol | Bedeutung | Einheit |
|---|---|---|
| Energie des gebundenen Zustands mit Hauptquantenzahl n | eV oder J | |
| Hauptquantenzahl | dimensionslos | |
| Energie von Anfangs- bzw. Endzustand | dieselbe Energieeinheit | |
| positive Photonenergie als Betrag der Energiedifferenz | dieselbe Energieeinheit |
E_n=-\frac{13.6\,\mathrm{eV}}{n^2},\qquad h\nu=|E_f-E_i|Eigene schematische Darstellung von Quanta
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Die Niveaus gelten für das idealisierte nichtrelativistische Bohr-Modell des wasserstoffartigen Atoms mit einem Elektron; Feinstruktur, Lamb-Verschiebung und externe Felder fehlen. Bei Emission ist Ef<Ei, die Atomänderung ΔE_atom=Ef−Ei also negativ; die positive Photonenergie ist hν=|ΔE_atom|. Bei Absorption steigt das Atomniveau. Aus λ=c/ν folgt λ=hc/|ΔE_atom|. Bei gemischten eV- und SI-Angaben müssen Energien vor dem Vergleich umgerechnet werden.
Die Niveaus gelten für das idealisierte nichtrelativistische Bohr-Modell des wasserstoffartigen Atoms mit einem Elektron; Feinstruktur, Lamb-Verschiebung und externe Felder fehlen. Bei Emission ist Ef<Ei, die Atomänderung ΔE_atom=Ef−Ei also negativ; die positive Photonenergie ist hν=|ΔE_atom|. Bei Absorption steigt das Atomniveau. Aus λ=c/ν folgt λ=hc/|ΔE_atom|. Bei gemischten eV- und SI-Angaben müssen Energien vor dem Vergleich umgerechnet werden.
Das Bohr-Modell ordnet dem Wasserstoffatom diskrete Energieniveaus zu. Bei einem Übergang wird ein Photon mit der Energiedifferenz aufgenommen oder abgegeben.
Photonwellenlänge beim Übergang
Für Emission und Absorption positive Photonenergie einsetzen; das Atom kann dabei Energie gewinnen oder verlieren.
Berechne die Größe mit den Beispielwerten zur Beziehung „Bohr-Energieniveaus und Übergänge im Wasserstoffatom“.
Beim Übergang ni=3 nach nf=2 gilt |ΔE|=13,6 eV·(1/22−1/32)=1,889 eV.
Mit hc≈1239,84 eV·nm ergibt sich λ≈1239,84/1,889=656,3 nm.
Probe: Das Photon liegt im roten sichtbaren Bereich und seine Energie ist positiv, obwohl das Atom Energie verliert.
Einheiten oder Voraussetzungen aus der Formelbeschreibung übergehen: En und |Ef−Ei| in derselben Energieeinheit; hν muss in dieser Einheit angegeben sein; n dimensionslos; h in J·s und ν in Hz liefern hν in J.
Einheiten vor dem Einsetzen angleichen und Gültigkeitsbereich prüfen; erst dann runden.
Formelcluster
Verwandte Beziehungen: photoeffekt-einstein, compton-verschiebung, relativistische-energie-impuls-beziehung.
Beim Übergang ni=3 nach nf=2 gilt |ΔE|=13,6 eV·(1/22−1/32)=1,889 eV. Mit hc≈1239,84 eV·nm ergibt sich λ≈1239,84/1,889=656,3 nm. Probe: Das Photon liegt im roten sichtbaren Bereich und seine Energie ist positiv, obwohl das Atom Energie verliert.
Linienspektren des Wasserstoffs, Anregung und Emission von Photonen sowie Übergang zum quantenmechanischen Atommodell.
Eine typische Aufgabe Schritt für Schritt: Bohr-Energieniveaus und Übergänge im Wasserstoffatom (En = −13,6 eV/n²; hν = |Ef − Ei|).
Aufgabe
Berechne die Größe mit den Beispielwerten zur Beziehung „Bohr-Energieniveaus und Übergänge im Wasserstoffatom“.
Rechenweg
Beim Übergang ni=3 nach nf=2 gilt |ΔE|=13,6 eV·(1/22−1/32)=1,889 eV.
Mit hc≈1239,84 eV·nm ergibt sich λ≈1239,84/1,889=656,3 nm.
Probe: Das Photon liegt im roten sichtbaren Bereich und seine Energie ist positiv, obwohl das Atom Energie verliert.
Die Beziehung Bohr-Energieniveaus und Übergänge im Wasserstoffatom ordnet messbare Größen zu und macht sichtbar, welche Größen das Ergebnis bestimmen. Das Bohr-Modell ordnet dem Wasserstoffatom diskrete Energieniveaus zu. Bei einem Übergang wird ein Photon mit der Energiedifferenz aufgenommen oder abgegeben. Vor dem Einsetzen muss der betrachtete Zustand klar sein. Die Formel ist keine bloße Rechenabkürzung: Ihre Proportionalitäten erlauben Vorhersagen, auch ohne Zahlen. Prüfe zum Beispiel, ob eine Verdopplung einer Eingangsgröße das Ergebnis verdoppelt oder ob ein Winkel, eine Fläche oder ein Quadrat die Abhängigkeit verändert. So lässt sich das Ergebnis vorab abschätzen. Das ist besonders nützlich, wenn eine Aufgabe nur eine qualitative Prognose verlangt. Zugleich wird klar, welche Größen man messen und welche Bedingungen man dokumentieren muss.
Beim Übergang ni=3 nach nf=2 gilt |ΔE|=13,6 eV·(1/22−1/32)=1,889 eV. Mit hc≈1239,84 eV·nm ergibt sich λ≈1239,84/1,889=656,3 nm. Probe: Das Photon liegt im roten sichtbaren Bereich und seine Energie ist positiv, obwohl das Atom Energie verliert. Eine saubere Rechnung nennt zuerst bekannte Größen samt Einheiten, stellt dann nach der gesuchten Größe um und rundet erst am Ende. Vergleiche außerdem Einheit und Größenordnung mit dem beschriebenen Vorgang; die Gleichung allein entscheidet nicht, ob die Eingangsdaten sinnvoll sind. Wenn ein Zahlenwert überraschend wirkt, prüfe zuerst Vorzeichen, Einheitenumrechnungen und eingesetzte Winkel. Die Formelprobe hilft zusätzlich: Ersetze einen Parameter gedanklich durch null oder durch einen verdoppelten Wert und prüfe, ob das Ergebnis sinnvoll reagiert. In einem Versuch sollte man Messwerte und Modellannahmen getrennt notieren; dadurch erkennt man eher, ob ein Unterschied vom Rechnen oder von der Idealisierung stammt.
Die Niveaus gelten für das idealisierte nichtrelativistische Bohr-Modell des wasserstoffartigen Atoms mit einem Elektron; Feinstruktur, Lamb-Verschiebung und externe Felder fehlen. Bei Emission ist Ef<Ei, die Atomänderung ΔE_atom=Ef−Ei also negativ; die positive Photonenergie ist hν=|ΔE_atom|. Bei Absorption steigt das Atomniveau. Aus λ=c/ν folgt λ=hc/|ΔE_atom|. Bei gemischten eV- und SI-Angaben müssen Energien vor dem Vergleich umgerechnet werden. Werden diese Voraussetzungen verletzt, genügt es nicht, dieselben Zahlen weiter einzusetzen: Man braucht eine allgemeinere Beschreibung oder zusätzliche Terme. Achte besonders auf Vorzeichen, Bezugssystem und die Definition der verwendeten Größe. Bei Messungen können Abweichungen auftreten, weil reale Körper, Felder oder Prozesse nicht ideal sind. Beschreibe deshalb kurz, welche Annahme für deine Rechnung entscheidend ist; so lässt sich später unterscheiden, ob ein Fehler beim Einsetzen oder in der Modellwahl liegt. Ein Grenzfall, der die Voraussetzungen verletzt, ist kein Anlass, die Formel blind fortzuschreiben.
Schreibe die Einheiten zunächst neben jeden Messwert und führe Umrechnungen vor dem Einsetzen aus. Prüfe dann, ob die Einheiten auf beiden Seiten der Beziehung zusammenpassen; zum Beispiel muss ein Ergebnis für eine Geschwindigkeit die Dimension Länge pro Zeit haben, während eine Energie Joule verlangt. Beim Übergang ni=3 nach nf=2 gilt |ΔE|=13,6 eV·(1/22−1/32)=1,889 eV. Mit hc≈1239,84 eV·nm ergibt sich λ≈1239,84/1,889=656,3 nm. Probe: Das Photon liegt im roten sichtbaren Bereich und seine Energie ist positiv, obwohl das Atom Energie verliert. liefert einen konkreten Größenordnungscheck: Vergleiche das Ergebnis mit dem beschriebenen Vorgang und frage, ob es plausibel groß ist. Runde Zwischenwerte nicht früh, weil sich kleine Rundungsfehler bei Potenzen, Wurzeln oder sehr kleinen Größen verstärken können. Eine korrekte Dimension beweist die Rechnung nicht, schließt aber viele falsche Umstellungen und Einheitenfehler aus.
Linienspektren des Wasserstoffs, Anregung und Emission von Photonen sowie Übergang zum quantenmechanischen Atommodell. In einer Aufgabe liefert diese Beziehung meist nur einen Teil der gesuchten Beschreibung: Eine weitere Gleichung kann etwa eine fehlende Messgröße, eine Erhaltungsbilanz oder eine Randbedingung ergänzen. Lege zuerst fest, welches System betrachtet wird und welche Größen darin bekannt sind. Verwende anschließend jede Formel nur für die Annahmen, unter denen sie gilt; gleiche Symbole können in verschiedenen Modellen unterschiedliche Rollen haben. Schreibe die gemeinsame Rechnung in klaren Zwischenschritten auf. So wird erkennbar, welche Aussage aus Bohr-Energieniveaus und Übergänge im Wasserstoffatom stammt und welche Information die ergänzende Beziehung beiträgt.
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Welcher typische Fehler passiert bei En = −13,6 eV/n²; hν = |Ef − Ei|?
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