Dein Lernbereich wird geladen
App wird gestartet …
Dein Lernbereich wird geladen
App wird gestartet …
Die Molalität gibt die Stoffmenge eines gelösten Stoffes pro Kilogramm Lösungsmittel an und bleibt bei Temperaturänderung unverändert.
Ansehen kostenlos · Karteikarten oder Multiple-Choice-Test · übernehmen ab Essential
Formel
b in mol/kg · n in mol · mLösungsmittel in kg
| Symbol | Bedeutung | Einheit |
|---|---|---|
| Molalität des gelösten Stoffes | mol/kg | |
| Stoffmenge des gelösten Stoffes | mol | |
| Masse des reinen Lösungsmittels, nicht der gesamten Lösung | kg |
b = \frac{n_\text{Stoff}}{m_\text{Loesungsmittel}}Die Molalität ist eine Stoffmengenkonzentration auf Massebasis: b=n/mLösungsmittel. Anders als die Molarität verwendet sie nicht das temperaturabhängige Lösungsvolumen, sondern die Masse des Lösungsmittels. Daher ändert sich ihr Wert bei Erwärmung nicht allein durch Ausdehnung. Sie ist besonders für kolligative Eigenschaften wie Siedepunktserhöhung, Gefrierpunktserniedrigung und osmotische Beziehungen nützlich. Bei Elektrolyten muss man zusätzlich berücksichtigen, wie viele gelöste Teilchen effektiv vorliegen. Der Nenner ist die Masse des Lösungsmittels, nicht die Masse der Lösung.
Gilt als Konzentrationsangabe auf Lösungsmittel-Massebasis; b ist bei konstanten Stoffmengen temperaturunabhängig. Den Nenner bildet nur das Lösungsmittel.
Die Molalität vergleicht die Stoffmenge des gelösten Stoffes mit der Masse des Lösungsmittels.
Stoffmenge aus Molalität
Die Lösungsmittelmasse muss in kg stehen.
5,00 g Glucose (M=180,16 g/mol) werden in 0,100 kg Wasser gelöst. Berechne b.
n=5,00/180,16=0,02775 mol; b=0,02775/0,100=0,2775 mol/kg.
Wie viel Lösungsmittel enthält eine Lösung mit n=0,50 mol und b=2,0 mol/kg?
m=n/b=0,50/2,0=0,25 kg Lösungsmittel.
Die Masse der gesamten Lösung in den Nenner setzen.
Molalität verwendet ausschließlich die Masse des Lösungsmittels.
Gramm statt Kilogramm als Nenner verwenden.
100 g sind 0,100 kg; die Einheit mol/kg gibt die Umrechnung vor.
Formelcluster
Molalität nutzt Lösungsmittelmasse und bleibt bei thermischer Ausdehnung konstant.
5,00 g Glucose (M=180,16 g/mol) werden in 100,0 g Wasser gelöst: n=5,00/180,16=0,02775 mol und mWasser=0,1000 kg. Damit b=0,02775/0,1000=0,2775 mol/kg. Probe: 0,2775 mol/kg·0,1000 kg=0,02775 mol, passend zur eingewogenen Glucose.
Kolligative Eigenschaften, temperaturunabhängige Konzentrationsangaben und Lösungsgleichgewichte, bei denen die Lösungsmittelmasse bekannt ist
Eine typische Aufgabe Schritt für Schritt: Molalität (b = n / m(Lösungsmittel)).
Aufgabe
5,00 g Glucose (M=180,16 g/mol) werden in 0,100 kg Wasser gelöst. Berechne b.
Rechenweg
n=5,00/180,16=0,02775 mol; b=0,02775/0,100=0,2775 mol/kg.
Aufgabe
Wie viel Lösungsmittel enthält eine Lösung mit n=0,50 mol und b=2,0 mol/kg?
Rechenweg
m=n/b=0,50/2,0=0,25 kg Lösungsmittel.
Die Molalität b gibt die Stoffmenge eines gelösten Stoffes pro Kilogramm Lösungsmittel an: b=n/mLösungsmittel. Entscheidend ist, dass der Nenner die Masse des reinen Lösungsmittels und nicht die Masse der gesamten Lösung ist. Löst man 0,50 mol NaCl in 1,00 kg Wasser, beträgt die formale Molalität 0,50 mol/kg. Für die Teilchenzahl in kolligativen Eigenschaften kann zusätzlich der Dissoziationsgrad wichtig sein. Die Einheit mol/kg bleibt auch dann sinnvoll, wenn sich das Lösungsvolumen mit der Temperatur ändert. Gib immer an, welche Komponente als Lösungsmittel zählt, und wandle die Masse vor dem Dividieren in Kilogramm um. Bei mehreren gelösten Stoffen wird die Molalität für jede Komponente separat angegeben.
Die Molalität soll die Zusammensetzung unabhängig von einer temperaturabhängigen Volumenmessung ausdrücken. Volumina dehnen sich beim Erwärmen aus, Massen bleiben im üblichen Versuch konstant. Deshalb eignet sich b besonders für Gefrierpunktserniedrigung und Siedepunktserhöhung. Der Nenner ist die Masse des Lösungsmittels vor beziehungsweise ohne gelösten Stoff. Bei 100 g Wasser sind das 0,100 kg; wenn 0,20 mol Stoff darin gelöst sind, ergibt sich b=2,0 mol/kg. Wer stattdessen die Lösungsmasse einsetzt, berechnet eine andere Größe. Gib immer an, welche Komponente als Lösungsmittel zählt, und wandle die Masse vor dem Dividieren in Kilogramm um. Bei mehreren gelösten Stoffen wird die Molalität für jede Komponente separat angegeben.
Molalität ist Stoffmenge pro Masse Lösungsmittel in mol/kg. Die Stoffmengenkonzentration c ist Stoffmenge pro Volumen Lösung in mol/L. Sie sind nicht identisch, weil Lösungsmittel- und Lösungsvolumen verschieden sind und die Dichte benötigt wird, um zwischen beiden umzurechnen. Bei verdünnten wässrigen Lösungen nahe Raumtemperatur liegen Zahlenwerte manchmal ungefähr gleich, das ist aber eine Näherung und keine Definition. Nutze die Größe, die in der Gleichung und Quelle verlangt wird, und beschrifte den Nenner ausdrücklich. Gib immer an, welche Komponente als Lösungsmittel zählt, und wandle die Masse vor dem Dividieren in Kilogramm um. Bei mehreren gelösten Stoffen wird die Molalität für jede Komponente separat angegeben.
Wandle die Lösungsmittelmasse zuerst in Kilogramm um und bestimme die Stoffmenge des gelösten Stoffes. Beispiel: 0,10 mol Glucose in 250 g Wasser. Die Lösungsmittelmasse ist 0,250 kg, daher b=0,10/0,250=0,40 mol/kg. Eine Plausibilitätskontrolle ist wichtig: Bei gleicher Stoffmenge führt weniger Lösungsmittel zu höherer Molalität. Die gelöste Stoffmasse darf nicht zum Nenner addiert werden. Falls die Stoffmenge erst aus einer Grammangabe berechnet wird, gilt n=m/M mit passender molarer Masse. Gib immer an, welche Komponente als Lösungsmittel zählt, und wandle die Masse vor dem Dividieren in Kilogramm um. Bei mehreren gelösten Stoffen wird die Molalität für jede Komponente separat angegeben.
Bei einer geschlossenen Probe ändern sich Stoffmenge und Massen von Lösungsmittel und gelöstem Stoff beim Erwärmen normalerweise nicht. Weil Molalität nur diese Größen verwendet, bleibt b daher meist konstant. Eine Volumenkonzentration kann sich dagegen durch thermische Ausdehnung ändern, obwohl keine Stoffmenge hinzukommt oder verschwindet. Ausnahmen entstehen, wenn Stoff entweicht, ausfällt, reagiert oder Wasser verdampft. Für genaue thermodynamische Rechnungen müssen außerdem Aktivität und Nichtidealität berücksichtigt werden; konstante Molalität garantiert nicht automatisch ideales Lösungsverhalten. Gib immer an, welche Komponente als Lösungsmittel zählt, und wandle die Masse vor dem Dividieren in Kilogramm um. Bei mehreren gelösten Stoffen wird die Molalität für jede Komponente separat angegeben.
Quanta-Prüfungsset
Kuratiertes Prüfungsset für "Molalität":
Frage (Vorderseite)
Welche Formel beschreibt Molalität?
Antwort in deinem Set
Frage (Vorderseite)
Wie stellst du b = n / m(Lösungsmittel) nach Stoffmenge aus Molalität um?
Antwort in deinem Set
Frage (Vorderseite)
Welcher typische Fehler passiert bei b = n / m(Lösungsmittel)?
Antwort in deinem Set
+ 7 weitere Karten: Einheiten, Variablen, Herleitung, Beispiel, Klausuraufgabe
Das Formelset enthält 10 Karten. Nach der Übernahme kannst du sie prüfen und lernen; deine Bewertungen bestimmen die weiteren Wiederholungen.
Die Liste nennt Fachquellen und weiterführende Literatur. Eine Seiten- oder Abschnittsnummer steht dabei, wenn sie Teil der Literaturangabe ist; es handelt sich nicht um wörtliche Zitate.
Erstelle ein kuratiertes FSRS-Prüfungsset für b = n / m(Lösungsmittel): Formelabruf, Variablen, Herleitung, Umstellung, Beispiel, typische Fehler und Klausurkontext.
Kuratiertes Formelset · LaTeX · FSRS Spaced Repetition · übernehmen ab Essential