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Lagrange- und Newton-Darstellung liefern dasselbe eindeutige Polynom, das durch n+1 Punkte mit verschiedenen Stützstellen verläuft.
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Formel
x und Stützstellen xi teilen eine Koordinateneinheit; pn(x) und yi haben die Ausgabeeinheit.
| Symbol | Bedeutung | Einheit |
|---|---|---|
| paarweise verschiedene Stützstellen | Einheit von x | |
| bekannter Funktionswert f(xi) | Einheit von y | |
| Polynom höchstens n-ten Grades durch alle Datenpunkte | Einheit von y | |
| erste geteilte Differenz im Newton-Polynom | f pro Koordinateneinheit |
p_n(x)=\sum_{i=0}^n y_i\prod_{j\ne i}\frac{x-x_j}{x_i-x_j}=f[x_0]+\sum_{k=1}^nf[x_0,\ldots,x_k]\prod_{j=0}^{k-1}(x-x_j)Für n+1 paarweise verschiedene xi existiert genau ein Interpolationspolynom vom Grad höchstens n. Die Lagrange-Form ist direkt, während Newtons Form über geteilte Differenzen neue Stützpunkte leichter ergänzt. Interpolation trifft die Daten exakt, ist aber keine Garantie für geringe Fehler zwischen den Punkten. Hohe Grade und ungünstige Stützstellen können stark oszillieren; bei vielen Daten sind stückweise Polynome oder Splines oft stabiler. Extrapolation außerhalb des Stützstellenbereichs ist besonders unsicher.
Für n+1 paarweise verschiedene xi existiert genau ein Interpolationspolynom vom Grad höchstens n. Die Lagrange-Form ist direkt, während Newtons Form über geteilte Differenzen neue Stützpunkte leichter ergänzt. Interpolation trifft die Daten exakt, ist aber keine Garantie für geringe Fehler zwischen den Punkten. Hohe Grade und ungünstige Stützstellen können stark oszillieren; bei vielen Daten sind stückweise Polynome oder Splines oft stabiler. Extrapolation außerhalb des Stützstellenbereichs ist besonders unsicher.
Lagrange- und Newton-Darstellung liefern dasselbe eindeutige Polynom, das durch n+1 Punkte mit verschiedenen Stützstellen verläuft.
Newton-Form ergänzen
Neuen Stützpunkt nur mit xn+1 verschieden von den vorhandenen ergänzen.
Rechne das Beispiel zu „Polynominterpolation nach Lagrange und Newton“ erneut und erläutere, warum die Probe passt.
Durch (0,1), (1,2), (2,5) erhält Newtons Form p2(x)=1+1·x+1·x(x−1)=x2+1.
Probe: p2(0)=1, p2(1)=2 und p2(2)=5; alle Stützwerte werden exakt getroffen. Die Koeffizienten sind f[x0]=1, f[x0,x1]=1 und f[x0,x1,x2]=1.
Eine Annahme der Formel übergehen: Für n+1 paarweise verschiedene xi existiert genau ein Interpolationspolynom vom Grad höchstens n
Einheiten und Modellbedingungen vor dem Einsetzen prüfen; anschließend das Resultat in die Ausgangsbeziehung oder einen Grenzfall zurücksetzen.
Formelcluster
Verwandte Beziehungen im Tafelwerk: kleinste-quadrate-matrix, taylor-reihe, runge-kutta-verfahren-vierter-ordnung.
Durch (0,1), (1,2), (2,5) erhält Newtons Form p2(x)=1+1·x+1·x(x−1)=x2+1. Probe: p2(0)=1, p2(1)=2 und p2(2)=5; alle Stützwerte werden exakt getroffen. Die Koeffizienten sind f[x0]=1, f[x0,x1]=1 und f[x0,x1,x2]=1.
Tabellierte Messwerte auswerten, fehlende Zwischenwerte abschätzen und numerische Verfahren herleiten.
Eine typische Aufgabe Schritt für Schritt: Polynominterpolation nach Lagrange und Newton (Lagrange- und Newton-Form des Interpolationspolynoms).
Aufgabe
Rechne das Beispiel zu „Polynominterpolation nach Lagrange und Newton“ erneut und erläutere, warum die Probe passt.
Rechenweg
Durch (0,1), (1,2), (2,5) erhält Newtons Form p2(x)=1+1·x+1·x(x−1)=x2+1.
Probe: p2(0)=1, p2(1)=2 und p2(2)=5; alle Stützwerte werden exakt getroffen. Die Koeffizienten sind f[x0]=1, f[x0,x1]=1 und f[x0,x1,x2]=1.
Lagrange- und Newton-Darstellung liefern dasselbe eindeutige Polynom, das durch n+1 Punkte mit verschiedenen Stützstellen verläuft. Die Schreibweise Lagrange- und Newton-Form des Interpolationspolynoms macht sichtbar, welche Größen zusammenhängen. Dabei bedeuten xi: paarweise verschiedene Stützstellen (Einheit von x); yi: bekannter Funktionswert f(xi) (Einheit von y); pn(x): Polynom höchstens n-ten Grades durch alle Datenpunkte (Einheit von y). x und Stützstellen xi teilen eine Koordinateneinheit; pn(x) und yi haben die Ausgabeeinheit. Für die Anwendung ist entscheidend, ob die gegebenen Größen dieselbe Bedeutung und Bezugsrichtung wie in der Definition haben. Typische Aufgaben verwenden die Beziehung für Tabellierte Messwerte auswerten, fehlende Zwischenwerte abschätzen und numerische Verfahren herleiten.. Lies daher zuerst die Größen und ihre Dimensionen, bevor du Zahlen einsetzt; so erkennst du zum Beispiel sofort, ob das Ergebnis eine Länge, Rate, Wahrscheinlichkeit oder dimensionslose Kennzahl sein muss.
Beginne mit einer Skizze oder einer Liste der bekannten Größen, ordne jede Größe einem Symbol zu und bringe Einheiten in eine gemeinsame Form. Dann wähle die passende Gleichungsform und setze erst danach Werte ein. Beispiel: Durch (0,1), (1,2), (2,5) erhält Newtons Form p2(x)=1+1·x+1·x(x−1)=x2+1. Probe: p2(0)=1, p2(1)=2 und p2(2)=5; alle Stützwerte werden exakt getroffen. Die Koeffizienten sind f[x0]=1, f[x0,x1]=1 und f[x0,x1,x2]=1. Die Probe ist Teil der Rechnung: Für n+1 paarweise verschiedene xi existiert genau ein Interpolationspolynom vom Grad höchstens n Vergleiche zusätzlich Größenordnung und Einheit mit dem Sachkontext. Runde erst am Schluss, denn vorzeitiges Runden kann bei mehreren Rechenschritten besonders bei kleinen Differenzen oder Summen sichtbar auf das Ergebnis durchschlagen.
Für n+1 paarweise verschiedene xi existiert genau ein Interpolationspolynom vom Grad höchstens n. Die Lagrange-Form ist direkt, während Newtons Form über geteilte Differenzen neue Stützpunkte leichter ergänzt. Interpolation trifft die Daten exakt, ist aber keine Garantie für geringe Fehler zwischen den Punkten. Hohe Grade und ungünstige Stützstellen können stark oszillieren; bei vielen Daten sind stückweise Polynome oder Splines oft stabiler. Extrapolation außerhalb des Stützstellenbereichs ist besonders unsicher. Das ist keine nebensächliche Fußnote: Bei einer Verletzung der Annahmen kann die Formel ein präzises, aber unpassendes Ergebnis liefern. Kontrolliere deshalb vor dem Rechnen, welche Werte beobachtet, geschätzt oder modelliert sind und ob Sonderfälle die Gleichung ändern. Tabellierte Messwerte auswerten, fehlende Zwischenwerte abschätzen und numerische Verfahren herleiten. Bei numerischen Verfahren prüfe außerdem Schrittweite und Stabilität; bei Statistik Stichprobendesign und Verteilung; bei Analysis Differenzierbarkeit, Rand und Orientierung. Verwende eine alternative Methode, wenn diese Bedingungen nicht erfüllt sind.
Beide Beziehungen passen in denselben Themenbereich, beantworten aber verschiedene Fragen. „Polynominterpolation nach Lagrange und Newton“: Lagrange- und Newton-Darstellung liefern dasselbe eindeutige Polynom, das durch n+1 Punkte mit verschiedenen Stützstellen verläuft. Die Anschlussformel „Lineare Ausgleichsrechnung (Methode der kleinsten Quadrate)“ Die lineare Ausgleichsrechnung wählt Parameter, deren Modellwerte die Summe der quadrierten Abweichungen zu überbestimmten Messdaten minimieren. Wähle zuerst nach der gesuchten Größe und dem Modell: Tabellierte Messwerte auswerten, fehlende Zwischenwerte abschätzen und numerische Verfahren herleiten. Die Beispielrechnung Durch (0,1), (1,2), (2,5) erhält Newtons Form p2(x)=1+1·x+1·x(x−1)=x2+1. Probe: p2(0)=1, p2(1)=2 und p2(2)=5; alle Stützwerte werden exakt getroffen. Die Koeffizienten sind f[x0]=1, f[x0,x1]=1 und f[x0,x1,x2]=1. zeigt, welche Größen in dieser Beziehung tatsächlich eingehen. Ein sinnvoller Lernschritt ist, beide Formeln mit denselben Ausgangsdaten zu vergleichen und zu markieren, welche Zusatzannahme die zweite benötigt. So wird aus einer Merkliste eine nachvollziehbare Auswahlregel.
Die Lagrange-Form schreibt das Polynom direkt aus den Stützpunkten auf; die Newton-Form verwendet geteilte Differenzen und lässt sich bei einem neuen, verschiedenen Stützpunkt ergänzen. Für (0,1), (1,2), (2,5) ergeben beide x2+1, das alle drei Werte exakt trifft. Ein exakter Fit garantiert jedoch keine geringe Abweichung zwischen den Datenpunkten. Bei vielen oder ungünstig verteilten Stützstellen können hohe Polynome oszillieren. Stückweise Interpolation oder Splines sind dann oft stabiler. Extrapolation außerhalb des Stützbereichs braucht eine eigene Modellbegründung. Für Eindeutigkeit müssen alle Knoten paarweise verschieden sein.
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