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Der Schubmodul ist im linear-elastischen Bereich das Verhältnis von Schubspannung zu technischer Schubdehnung.
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Formel
G, τ in Pa; γ dimensionslos (rad)
| Symbol | Bedeutung | Einheit |
|---|---|---|
| Schubmodul des Materials | Pa | |
| Schubspannung | Pa | |
| Technische Schubdehnung bzw. kleine Scherung | dimensionslos |
G=\frac{\tau}{\gamma}Das Schubgesetz τ=Gγ ist die lineare Materialbeziehung für kleine elastische Scherdeformation. Für isotrope linear-elastische Materialien gilt zusätzlich G=E/[2(1+ν)]; bei Anisotropie können Normal- und Schubantworten gekoppelt sein. Die Formel gilt nicht unverändert nach plastischem Fließen oder bei großen nichtlinearen Verformungen. γ ist eine Winkelgröße in Radiant und dimensionslos.
Das Schubgesetz τ=Gγ ist die lineare Materialbeziehung für kleine elastische Scherdeformation. Für isotrope linear-elastische Materialien gilt zusätzlich G=E/[2(1+ν)]; bei Anisotropie können Normal- und Schubantworten gekoppelt sein. Die Formel gilt nicht unverändert nach plastischem Fließen oder bei großen nichtlinearen Verformungen. γ ist eine Winkelgröße in Radiant und dimensionslos.
Der Schubmodul ist im linear-elastischen Bereich das Verhältnis von Schubspannung zu technischer Schubdehnung.
Grundgleichung für die Zielgröße
Bei Umstellungen Vorzeichen, Randbedingungen und Einheiten beibehalten.
Berechne das Zahlenbeispiel zu „Schubmodul und Schubgesetz“ und prüfe Einheit sowie Größenordnung.
Bei τ=24 MPa und γ=3·10−4 folgt G=24·106/(3·10−4)=80 GPa.
Eine verwandte Größe mit gleicher Symbolschreibweise einsetzen.
Nutze Variablendefinitionen und prüfe: G, τ in Pa; γ dimensionslos (rad).
Formelcluster
Der Schubmodul ist im linear-elastischen Bereich das Verhältnis von Schubspannung zu technischer Schubdehnung.
Bei τ=24 MPa und γ=3·10−4 folgt G=24·106/(3·10−4)=80 GPa.
Elastische Schubverformung und Torsionssteifigkeit von Werkstoffen modellieren.
Eine typische Aufgabe Schritt für Schritt: Schubmodul und Schubgesetz (G = τ/γ).
Aufgabe
Berechne das Zahlenbeispiel zu „Schubmodul und Schubgesetz“ und prüfe Einheit sowie Größenordnung.
Rechenweg
Bei τ=24 MPa und γ=3·10−4 folgt G=24·106/(3·10−4)=80 GPa.
G beschreibt, wie stark ein Material einer elastischen Scherverformung widersteht. Bei gleicher Schubspannung führt ein größerer G-Wert zu einer kleineren Scherung γ. Die Beziehung ist analog zu E=σ/ε, aber sie verknüpft Schubgrößen statt axialer Normalspannung und Längsdehnung. Der Wert ist eine Materialeigenschaft innerhalb des gewählten Zustandsbereichs. Bestimme den Schubmodul nur im kleinen, linear-elastischen Bereich und verwende Schubspannung sowie Winkeldehnung aus demselben Versuch. Einheitencheck: Pa geteilt durch dimensionslose γ ergibt Pa. Für isotrope Werkstoffe verbindet G=E/[2(1+ν)] Schub- und Zugkennwerte. Kontrolliere abschließend Einheiten, Gültigkeitsbereich, Messbedingungen und verwendete Bezugsgrößen mit der konkreten Aufgabe vor jeder Anwendung.
Für isotrope linear-elastische Materialien gilt G=E/[2(1+ν)]. Wenn E=200 GPa und ν=0,25 ist, ergibt sich G=80 GPa. Diese Beziehung folgt aus der isotropen Elastizität und ist keine allgemeine Identität für jedes Material. Bei anisotropen Werkstoffen sollten gemessene richtungsabhängige Schubkennwerte eingesetzt werden. Bestimme den Schubmodul nur im kleinen, linear-elastischen Bereich und verwende Schubspannung sowie Winkeldehnung aus demselben Versuch. Einheitencheck: Pa geteilt durch dimensionslose γ ergibt Pa. Für isotrope Werkstoffe verbindet G=E/[2(1+ν)] Schub- und Zugkennwerte. Kontrolliere abschließend Einheiten, Gültigkeitsbereich, Messbedingungen und verwendete Bezugsgrößen mit der konkreten Aufgabe vor jeder Anwendung.
Technische Scherdehnung ist für kleine Winkel der relative seitliche Versatz geteilt durch die Höhe des Elements, also ein Längenverhältnis. Sie kann zusätzlich als Winkel in Radiant angegeben werden; Radiant ist dimensionslos. Nutze nicht Gradwerte direkt in einer linearen Spannungsformel, ohne sie in Radiant umzurechnen. Bestimme den Schubmodul nur im kleinen, linear-elastischen Bereich und verwende Schubspannung sowie Winkeldehnung aus demselben Versuch. Einheitencheck: Pa geteilt durch dimensionslose γ ergibt Pa. Für isotrope Werkstoffe verbindet G=E/[2(1+ν)] Schub- und Zugkennwerte. Kontrolliere abschließend Einheiten, Gültigkeitsbereich, Messbedingungen und verwendete Bezugsgrößen mit der konkreten Aufgabe vor jeder Anwendung.
Schreibe zuerst neben jeden Zahlenwert die Größe und Einheit aus der Variablenliste: G, τ in Pa; γ dimensionslos (rad). Setze erst ein, wenn die Werte in einem konsistenten Einheitensystem vorliegen, und notiere Vorzeichen oder Bezugsrichtung ausdrücklich. Das Beispiel Bei τ=24 MPa und γ=3·10−4 folgt G=24·106/(3·10−4)=80 GPa. bietet eine Rechenprobe: Endgröße, Einheit und Größenordnung müssen zur beschriebenen Situation passen. Runde erst nach den Zwischenrechnungen, damit kleine Beiträge nicht vorzeitig verschwinden. Bestimme den Schubmodul nur im kleinen, linear-elastischen Bereich und verwende Schubspannung sowie Winkeldehnung aus demselben Versuch. Einheitencheck: Pa geteilt durch dimensionslose γ ergibt Pa. Für isotrope Werkstoffe verbindet G=E/[2(1+ν)] Schub- und Zugkennwerte. Kontrolliere abschließend Einheiten, Gültigkeitsbereich, Messbedingungen und verwendete Bezugsgrößen mit der konkreten Aufgabe vor jeder Anwendung.
Der Hintergrund nennt als Ausgangspunkt: Das Schubgesetz τ=Gγ ist die lineare Materialbeziehung für kleine elastische Scherdeformation. Für isotrope linear-elastische Materialien gilt zusätzlich G=E/[2(1+ν)];. Das begrenzt, wann das Ergebnis als Fachmodell gelten darf. Vergleiche deshalb die Randbedingungen der Aufgabe mit dieser Voraussetzung, bevor du Zahlen einsetzt; reale Bauteile, Stoffwerte oder Belastungen können zusätzliche Effekte einbringen. MIT OpenCourseWare, Introduction to Structural Mechanics, shear stress and shear modulus. belegt die verwendete Beziehung, ersetzt aber nicht die Prüfung, ob deine konkrete Situation innerhalb des Modells liegt. Bestimme den Schubmodul nur im kleinen, linear-elastischen Bereich und verwende Schubspannung sowie Winkeldehnung aus demselben Versuch. Einheitencheck: Pa geteilt durch dimensionslose γ ergibt Pa. Für isotrope Werkstoffe verbindet G=E/[2(1+ν)] Schub- und Zugkennwerte. Kontrolliere abschließend Einheiten, Gültigkeitsbereich, Messbedingungen und verwendete Bezugsgrößen mit der konkreten Aufgabe vor jeder Anwendung.
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