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Bei der stetigen Gleichverteilung sind alle gleich langen Teilintervalle innerhalb [a,b] gleich wahrscheinlich.
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Formel
x,a,b,E[X] in der Messgröße; Var(X) in quadrierten Einheiten; Dichte in 1/(Einheit von x).
| Symbol | Bedeutung | Einheit |
|---|---|---|
| untere und obere Grenze des Trägerintervalls | Einheit von x | |
| Wahrscheinlichkeitsdichte für a≤x≤b, sonst 0 | 1/(Einheit von x) | |
| Erwartungswert | Einheit von x | |
| Varianz | Einheit von x2 |
f_X(x)=\frac1{b-a},\quad E[X]=\frac{a+b}{2},\quad Var(X)=\frac{(b-a)^2}{12}Die Dichte ist im Intervall konstant und so normiert, dass ihre Fläche eins beträgt. Wahrscheinlichkeiten sind Flächen unter der Dichte: Ein einzelner Punkt hat Wahrscheinlichkeit null. Erwartungswert und Varianz gelten für endliche a<b. Die Verteilung ist ein Modell für eine unbekannte Lage innerhalb eines Intervalls ohne bevorzugte Werte; systematische Häufungen verletzen diese Annahme.
Die Dichte ist im Intervall konstant und so normiert, dass ihre Fläche eins beträgt. Wahrscheinlichkeiten sind Flächen unter der Dichte: Ein einzelner Punkt hat Wahrscheinlichkeit null. Erwartungswert und Varianz gelten für endliche a<b. Die Verteilung ist ein Modell für eine unbekannte Lage innerhalb eines Intervalls ohne bevorzugte Werte; systematische Häufungen verletzen diese Annahme.
Bei der stetigen Gleichverteilung sind alle gleich langen Teilintervalle innerhalb [a,b] gleich wahrscheinlich.
Wahrscheinlichkeit für ein Teilintervall
Voraussetzung a≤c≤d≤b; Einzelpunkte haben Wahrscheinlichkeit null.
Rechne das Beispiel zu „Stetige Gleichverteilung“ erneut und erläutere, warum die Probe passt.
Für X gleichverteilt auf [2,8] ist f=1/6, E[X]=5 und Var(X)=36/12=3, also σ=√3≈1,73.
Probe: Die Verteilung ist symmetrisch um 5; das Intervall [3,7] hat Wahrscheinlichkeit 4/6=2/3.
Eine Annahme der Formel übergehen: Die Dichte ist im Intervall konstant und so normiert, dass ihre Fläche eins beträgt
Einheiten und Modellbedingungen vor dem Einsetzen prüfen; anschließend das Resultat in die Ausgangsbeziehung oder einen Grenzfall zurücksetzen.
Formelcluster
Verwandte Beziehungen im Tafelwerk: normalverteilung, referenz-verteilungen-geometrisch-hypergeometrisch-gamma.
Für X gleichverteilt auf [2,8] ist f=1/6, E[X]=5 und Var(X)=36/12=3, also σ=√3≈1,73. Probe: Die Verteilung ist symmetrisch um 5; das Intervall [3,7] hat Wahrscheinlichkeit 4/6=2/3.
Messzeitpunkte, Zufallsstartwerte und Unsicherheiten modellieren, wenn nur ein Bereich bekannt ist und keine Lage bevorzugt wird.
Eine typische Aufgabe Schritt für Schritt: Stetige Gleichverteilung (f=1/(b−a); E=(a+b)/2; Var=(b−a)²/12).
Aufgabe
Rechne das Beispiel zu „Stetige Gleichverteilung“ erneut und erläutere, warum die Probe passt.
Rechenweg
Für X gleichverteilt auf [2,8] ist f=1/6, E[X]=5 und Var(X)=36/12=3, also σ=√3≈1,73.
Probe: Die Verteilung ist symmetrisch um 5; das Intervall [3,7] hat Wahrscheinlichkeit 4/6=2/3.
Bei der stetigen Gleichverteilung sind alle gleich langen Teilintervalle innerhalb [a,b] gleich wahrscheinlich. Die Kurzform f=1/(b−a); E=(a+b)/2; Var=(b−a)2/12 zeigt, wie die definierten Größen zusammenwirken; x,a,b,E[X] in der Messgröße; Var(X) in quadrierten Einheiten; Dichte in 1/(Einheit von x). Für die Deutung zählt der Modellkontext: Messzeitpunkte, Zufallsstartwerte und Unsicherheiten modellieren, wenn nur ein Bereich bekannt ist und keine Lage bevorzugt wird. Lies außerdem ab, ob eine Größe linear, quadratisch, invers oder über eine andere Funktion eingeht. Dadurch kannst du vor dem Rechnen vorhersagen, wie sich das Ergebnis bei geänderten Eingaben verhält. Die Formel ist also zugleich Rechenregel und Aussage über die Struktur des Modells.
Ordne zunächst jede Angabe einem Symbol zu und gleiche die Einheiten an. Für X gleichverteilt auf [2,8] ist f=1/6, E[X]=5 und Var(X)=36/12=3, also σ=√3≈1,73. Probe: Die Verteilung ist symmetrisch um 5; das Intervall [3,7] hat Wahrscheinlichkeit 4/6=2/3. Führe die Probe unabhängig aus: Die Dichte ist im Intervall konstant und so normiert, dass ihre Fläche eins beträgt Vergleiche am Ende die Einheit und Größenordnung mit dem Sachkontext; runde erst, wenn alle Schritte abgeschlossen sind. Eine solche Kontrolle deckt nicht nur Rechenfehler auf, sondern auch ein falsches Modell oder einen übersehenen Vorfaktor. Wenn mehrere Größen in einer Beziehung auftreten, ändere gedanklich eine davon und prüfe, ob der erwartete Trend zum Ergebnis passt.
Der zentrale Schritt ist: Die Dichte ist im Intervall konstant und so normiert, dass ihre Fläche eins beträgt. Daraus wird f=1/(b−a); E=(a+b)/2; Var=(b−a)2/12 gewonnen. Die Herleitung trennt Definitionen, fachliche Annahmen und die anschließende Umformung. Das ist wichtig, weil korrekte Algebra keine fehlende Voraussetzung ersetzt. Für X gleichverteilt auf [2,8] ist f=1/6, E[X]=5 und Var(X)=36/12=3, also σ=√3≈1,73. Wahrscheinlichkeiten sind Flächen unter der Dichte: Ein einzelner Punkt hat Wahrscheinlichkeit null Messzeitpunkte, Zufallsstartwerte und Unsicherheiten modellieren, wenn nur ein Bereich bekannt ist und keine Lage bevorzugt wird. Rekonstruiere zuerst den Grundgedanken und lerne danach die Kurzform; so kannst du auch erkennen, wann eine ähnliche Formel nicht passt.
Die Dichte ist im Intervall konstant und so normiert, dass ihre Fläche eins beträgt. Wahrscheinlichkeiten sind Flächen unter der Dichte: Ein einzelner Punkt hat Wahrscheinlichkeit null. Erwartungswert und Varianz gelten für endliche a<b. Die Verteilung ist ein Modell für eine unbekannte Lage innerhalb eines Intervalls ohne bevorzugte Werte; systematische Häufungen verletzen diese Annahme. Beachte dazu x,a,b,E[X] in der Messgröße; Var(X) in quadrierten Einheiten; Dichte in 1/(Einheit von x). Eine Verletzung des Gültigkeitsbereichs kann ein präzises, aber sachlich falsches Resultat erzeugen. Prüfe, ob Geometrie, Glattheit, Unabhängigkeit, Symmetrie oder Verteilungsannahmen aus der Beschreibung in der konkreten Aufgabe erfüllt sind. Ist eine Bedingung nicht gegeben, kennzeichne das Ergebnis als Näherung oder wähle ein allgemeineres Verfahren. Mehr Dezimalstellen verbessern keine unpassende Modellwahl. Diese Prüfung ist besonders wichtig, wenn eine ähnliche Nachbarformel andere Voraussetzungen verwendet.
Beide Beziehungen sind fachlich benachbart, beantworten aber unterschiedliche Fragen. Stetige Gleichverteilung: Bei der stetigen Gleichverteilung sind alle gleich langen Teilintervalle innerhalb [a,b] gleich wahrscheinlich. Normalverteilung (Gaußsche Glockenkurve): Die Normalverteilung ist die wichtigste Wahrscheinlichkeitsverteilung — sie beschreibt viele natürliche Phänomene. Für die Auswahl ist entscheidend, welche Größe gesucht wird und welche Voraussetzungen die Daten erfüllen. Messzeitpunkte, Zufallsstartwerte und Unsicherheiten modellieren, wenn nur ein Bereich bekannt ist und keine Lage bevorzugt wird. Als Gegenprobe kannst du im Beispiel Für X gleichverteilt auf [2,8] ist f=1/6, E[X]=5 und Var(X)=36/12=3, also σ=√3≈1,73 markieren, welche zusätzliche Größe die andere Beziehung benötigen würde. So erkennst du, wann eine Formel genügt und wann beide nacheinander gebraucht werden.
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Welche Formel beschreibt Stetige Gleichverteilung?
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Frage (Vorderseite)
Wie stellst du f=1/(b−a); E=(a+b)/2; Var=(b−a)²/12 nach Wahrscheinlichkeit für ein Teilintervall um?
Antwort in deinem Set
Frage (Vorderseite)
Welcher typische Fehler passiert bei f=1/(b−a); E=(a+b)/2; Var=(b−a)²/12?
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