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Die Stoßzahl vergleicht die Relativgeschwindigkeit nach der Trennung mit der Relativgeschwindigkeit vor dem Stoß entlang der Stoßachse.
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Formel
Alle Geschwindigkeiten in m/s; e dimensionslos.
| Symbol | Bedeutung | Einheit |
|---|---|---|
| Stoßzahl | dimensionslos | |
| Geschwindigkeiten vor dem Stoß entlang der Stoßachse | m/s | |
| Geschwindigkeiten nach dem Stoß entlang der Stoßachse | m/s |
e=\frac{v_2-v_1}{u_1-u_2}Die Konvention setzt u1>u2 für Annäherung und v2>v1 für Trennung entlang derselben Stoßachse voraus. e=1 beschreibt einen elastischen Stoß in diesem Freiheitsgrad, e=0 einen vollkommen unelastischen Stoß ohne relative Trennung. Für passive gewöhnliche Kollisionen liegt e zwischen 0 und 1. Impulserhaltung muss zusätzlich gelten, wenn äußere Impulse während der kurzen Stoßdauer vernachlässigbar sind; e allein bestimmt die Endgeschwindigkeiten nicht.
Die Konvention setzt u1>u2 für Annäherung und v2>v1 für Trennung entlang derselben Stoßachse voraus. e=1 beschreibt einen elastischen Stoß in diesem Freiheitsgrad, e=0 einen vollkommen unelastischen Stoß ohne relative Trennung. Für passive gewöhnliche Kollisionen liegt e zwischen 0 und 1. Impulserhaltung muss zusätzlich gelten, wenn äußere Impulse während der kurzen Stoßdauer vernachlässigbar sind; e allein bestimmt die Endgeschwindigkeiten nicht.
Die Stoßzahl vergleicht die Relativgeschwindigkeit nach der Trennung mit der Relativgeschwindigkeit vor dem Stoß entlang der Stoßachse.
Stoßzahl
Geschwindigkeiten entlang derselben Stoßachse und mit Annäherung vor dem Stoß.
Berechne die Größe mit den Beispielwerten zur Beziehung „Stoßzahl (Rückprallkoeffizient)“.
Zwei gleiche 1-kg-Massen haben vor dem Stoß u1=3 m/s und u2=0.
Für e=0,5 und Impulserhaltung ergibt sich v1=0,75 m/s, v2=2,25 m/s.
Probe: (2,25−0,75)/(3−0)=0,50; der Impuls bleibt 3 kg·m/s und die kinetische Energie sinkt von 4,50 auf 2,81 J.
Einheiten oder Voraussetzungen aus der Formelbeschreibung übergehen: Alle Geschwindigkeiten in m/s; e dimensionslos.
Einheiten vor dem Einsetzen angleichen und Gültigkeitsbereich prüfen; erst dann runden.
Formelcluster
Verwandte Beziehungen: impulserhaltung, energie-kinetisch.
Zwei gleiche 1-kg-Massen haben vor dem Stoß u1=3 m/s und u2=0. Für e=0,5 und Impulserhaltung ergibt sich v1=0,75 m/s, v2=2,25 m/s. Probe: (2,25−0,75)/(3−0)=0,50; der Impuls bleibt 3 kg·m/s und die kinetische Energie sinkt von 4,50 auf 2,81 J.
Stoßversuche, Ballrückprall und Verluste in eindimensionalen Kollisionsmodellen beschreiben.
Eine typische Aufgabe Schritt für Schritt: Stoßzahl (Rückprallkoeffizient) (e=(v₂−v₁)/(u₁−u₂)).
Aufgabe
Berechne die Größe mit den Beispielwerten zur Beziehung „Stoßzahl (Rückprallkoeffizient)“.
Rechenweg
Zwei gleiche 1-kg-Massen haben vor dem Stoß u1=3 m/s und u2=0.
Für e=0,5 und Impulserhaltung ergibt sich v1=0,75 m/s, v2=2,25 m/s.
Probe: (2,25−0,75)/(3−0)=0,50; der Impuls bleibt 3 kg·m/s und die kinetische Energie sinkt von 4,50 auf 2,81 J.
Die Beziehung Stoßzahl (Rückprallkoeffizient) ordnet messbare Größen zu und macht sichtbar, welche Größen das Ergebnis bestimmen. Die Stoßzahl vergleicht die Relativgeschwindigkeit nach der Trennung mit der Relativgeschwindigkeit vor dem Stoß entlang der Stoßachse. Vor dem Einsetzen muss der betrachtete Zustand klar sein. Die Formel ist keine bloße Rechenabkürzung: Ihre Proportionalitäten erlauben Vorhersagen, auch ohne Zahlen. Prüfe zum Beispiel, ob eine Verdopplung einer Eingangsgröße das Ergebnis verdoppelt oder ob ein Winkel, eine Fläche oder ein Quadrat die Abhängigkeit verändert. So lässt sich das Ergebnis vorab abschätzen. Das ist besonders nützlich, wenn eine Aufgabe nur eine qualitative Prognose verlangt. Zugleich wird klar, welche Größen man messen und welche Bedingungen man dokumentieren muss.
Zwei gleiche 1-kg-Massen haben vor dem Stoß u1=3 m/s und u2=0. Für e=0,5 und Impulserhaltung ergibt sich v1=0,75 m/s, v2=2,25 m/s. Probe: (2,25−0,75)/(3−0)=0,50; der Impuls bleibt 3 kg·m/s und die kinetische Energie sinkt von 4,50 auf 2,81 J. Eine saubere Rechnung nennt zuerst bekannte Größen samt Einheiten, stellt dann nach der gesuchten Größe um und rundet erst am Ende. Vergleiche außerdem Einheit und Größenordnung mit dem beschriebenen Vorgang; die Gleichung allein entscheidet nicht, ob die Eingangsdaten sinnvoll sind. Wenn ein Zahlenwert überraschend wirkt, prüfe zuerst Vorzeichen, Einheitenumrechnungen und eingesetzte Winkel. Die Formelprobe hilft zusätzlich: Ersetze einen Parameter gedanklich durch null oder durch einen verdoppelten Wert und prüfe, ob das Ergebnis sinnvoll reagiert. In einem Versuch sollte man Messwerte und Modellannahmen getrennt notieren; dadurch erkennt man eher, ob ein Unterschied vom Rechnen oder von der Idealisierung stammt.
Die Konvention setzt u1>u2 für Annäherung und v2>v1 für Trennung entlang derselben Stoßachse voraus. e=1 beschreibt einen elastischen Stoß in diesem Freiheitsgrad, e=0 einen vollkommen unelastischen Stoß ohne relative Trennung. Für passive gewöhnliche Kollisionen liegt e zwischen 0 und 1. Impulserhaltung muss zusätzlich gelten, wenn äußere Impulse während der kurzen Stoßdauer vernachlässigbar sind; e allein bestimmt die Endgeschwindigkeiten nicht. Werden diese Voraussetzungen verletzt, genügt es nicht, dieselben Zahlen weiter einzusetzen: Man braucht eine allgemeinere Beschreibung oder zusätzliche Terme. Achte besonders auf Vorzeichen, Bezugssystem und die Definition der verwendeten Größe. Bei Messungen können Abweichungen auftreten, weil reale Körper, Felder oder Prozesse nicht ideal sind. Beschreibe deshalb kurz, welche Annahme für deine Rechnung entscheidend ist; so lässt sich später unterscheiden, ob ein Fehler beim Einsetzen oder in der Modellwahl liegt. Ein Grenzfall, der die Voraussetzungen verletzt, ist kein Anlass, die Formel blind fortzuschreiben.
Schreibe die Einheiten zunächst neben jeden Messwert und führe Umrechnungen vor dem Einsetzen aus. Prüfe dann, ob die Einheiten auf beiden Seiten der Beziehung zusammenpassen; zum Beispiel muss ein Ergebnis für eine Geschwindigkeit die Dimension Länge pro Zeit haben, während eine Energie Joule verlangt. Zwei gleiche 1-kg-Massen haben vor dem Stoß u1=3 m/s und u2=0. Für e=0,5 und Impulserhaltung ergibt sich v1=0,75 m/s, v2=2,25 m/s. Probe: (2,25−0,75)/(3−0)=0,50; der Impuls bleibt 3 kg·m/s und die kinetische Energie sinkt von 4,50 auf 2,81 J. liefert einen konkreten Größenordnungscheck: Vergleiche das Ergebnis mit dem beschriebenen Vorgang und frage, ob es plausibel groß ist. Runde Zwischenwerte nicht früh, weil sich kleine Rundungsfehler bei Potenzen, Wurzeln oder sehr kleinen Größen verstärken können. Eine korrekte Dimension beweist die Rechnung nicht, schließt aber viele falsche Umstellungen und Einheitenfehler aus.
Stoßversuche, Ballrückprall und Verluste in eindimensionalen Kollisionsmodellen beschreiben. In einer Aufgabe liefert diese Beziehung meist nur einen Teil der gesuchten Beschreibung: Eine weitere Gleichung kann etwa eine fehlende Messgröße, eine Erhaltungsbilanz oder eine Randbedingung ergänzen. Lege zuerst fest, welches System betrachtet wird und welche Größen darin bekannt sind. Verwende anschließend jede Formel nur für die Annahmen, unter denen sie gilt; gleiche Symbole können in verschiedenen Modellen unterschiedliche Rollen haben. Schreibe die gemeinsame Rechnung in klaren Zwischenschritten auf. So wird erkennbar, welche Aussage aus Stoßzahl (Rückprallkoeffizient) stammt und welche Information die ergänzende Beziehung beiträgt.
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Welcher typische Fehler passiert bei e=(v₂−v₁)/(u₁−u₂)?
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