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Bei kleiner Temperaturänderung ändert sich die Länge eines homogenen Stabs näherungsweise proportional zu Ausgangslänge und Temperaturdifferenz.
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Formel
ΔL, L0 in m; α in K−1; ΔT in K (Temperaturdifferenz)
| Symbol | Bedeutung | Einheit |
|---|---|---|
| Thermische Längenänderung | m | |
| Linearer Wärmeausdehnungskoeffizient | K−1 | |
| Ausgangslänge | m | |
| Temperaturänderung | K |
\Delta L=\alpha L_0\Delta TDie lineare Form ist die Integration von dL/L=αdT, wenn α über den Temperaturbereich näherungsweise konstant bleibt. Bei räumlich veränderlicher Temperatur oder temperaturabhängigem α muss integriert werden. Sie berechnet freie thermische Dehnung: Ein vollständig behinderter Stab entwickelt stattdessen thermische Spannung, die von Randbedingungen und Materialverhalten abhängt. Für Temperaturdifferenzen sind Zahlenwerte in kelvin und grad Celsius gleich groß.
Die lineare Form ist die Integration von dL/L=αdT, wenn α über den Temperaturbereich näherungsweise konstant bleibt. Bei räumlich veränderlicher Temperatur oder temperaturabhängigem α muss integriert werden. Sie berechnet freie thermische Dehnung: Ein vollständig behinderter Stab entwickelt stattdessen thermische Spannung, die von Randbedingungen und Materialverhalten abhängt. Für Temperaturdifferenzen sind Zahlenwerte in kelvin und grad Celsius gleich groß.
Bei kleiner Temperaturänderung ändert sich die Länge eines homogenen Stabs näherungsweise proportional zu Ausgangslänge und Temperaturdifferenz.
Grundgleichung für die Zielgröße
Bei Umstellungen Vorzeichen, Randbedingungen und Einheiten beibehalten.
Berechne das Zahlenbeispiel zu „Lineare thermische Längenänderung“ und prüfe Einheit sowie Größenordnung.
Eine 2,0 m lange Schiene mit α=12·10−6 K−1 erwärmt sich um 30 K. ΔL=12·10−6·2·30=0,00072 m=0,72 mm.
Eine verwandte Größe mit gleicher Symbolschreibweise einsetzen.
Nutze Variablendefinitionen und prüfe: ΔL, L0 in m; α in K−1; ΔT in K (Temperaturdifferenz).
Formelcluster
Bei kleiner Temperaturänderung ändert sich die Länge eines homogenen Stabs näherungsweise proportional zu Ausgangslänge und Temperaturdifferenz.
Eine 2,0 m lange Schiene mit α=12·10−6 K−1 erwärmt sich um 30 K. ΔL=12·10−6·2·30=0,00072 m=0,72 mm.
Dehnfugen, thermische Passungen und freie Bauteilverformungen überschlägig berechnen.
Eine typische Aufgabe Schritt für Schritt: Lineare thermische Längenänderung (ΔL = αL₀ΔT).
Aufgabe
Berechne das Zahlenbeispiel zu „Lineare thermische Längenänderung“ und prüfe Einheit sowie Größenordnung.
Rechenweg
Eine 2,0 m lange Schiene mit α=12·10−6 K−1 erwärmt sich um 30 K. ΔL=12·10−6·2·30=0,00072 m=0,72 mm.
Für eine Temperaturdifferenz sind die Zahlenwerte in kelvin und Grad Celsius identisch. Ein Anstieg von 20 °C entspricht ΔT=20 K. Verwechsle die Differenz nicht mit einer absoluten Temperatur; in Strahlungsgesetzen spielt die absolute Kelvin-Skala eine andere Rolle. Die Einheit α ist K−1, sodass αΔT dimensionslos ist. Die Beziehung beschreibt freie, gleichmäßige Längenausdehnung bei näherungsweise konstantem Wärmeausdehnungskoeffizienten. Sie liefert keine Spannung, solange das Bauteil frei expandieren kann. Behinderung, Temperaturgradienten und temperaturabhängige Kennwerte erfordern ein erweitertes Modell und Randbedingungen. Kontrolliere abschließend Einheiten, Gültigkeitsbereich, Messbedingungen und verwendete Bezugsgrößen mit der konkreten Aufgabe vor jeder Anwendung.
Wenn der Wärmeausdehnungskoeffizient über den Temperaturbereich deutlich variiert, integriere α(T) über die Temperatur. Bei Bauteilen mit Temperaturgradienten hängt die lokale Dehnung vom jeweiligen Temperaturfeld ab. Außerdem beschreibt die Formel die freie Längenänderung eines homogenen Stabs; Geometrie, Verbundwerkstoffe oder Zwangsbedingungen können zusätzliche Effekte erzeugen. Die Beziehung beschreibt freie, gleichmäßige Längenausdehnung bei näherungsweise konstantem Wärmeausdehnungskoeffizienten. Sie liefert keine Spannung, solange das Bauteil frei expandieren kann. Behinderung, Temperaturgradienten und temperaturabhängige Kennwerte erfordern ein erweitertes Modell und Randbedingungen. Kontrolliere abschließend Einheiten, Gültigkeitsbereich, Messbedingungen und verwendete Bezugsgrößen mit der konkreten Aufgabe vor jeder Anwendung.
Ja, eine vollständig verhinderte thermische Dehnung kann eine mechanische Reaktion auslösen. Im einfachen linearelastischen Stabmodell mit vollständiger axialer Einspannung folgt näherungsweise σ=−EαΔT; das Vorzeichen steht für Druck bei Erwärmung. Teilweise nachgiebige Lager, Temperaturgradienten und plastisches Verhalten verändern diese Abschätzung erheblich. Die Beziehung beschreibt freie, gleichmäßige Längenausdehnung bei näherungsweise konstantem Wärmeausdehnungskoeffizienten. Sie liefert keine Spannung, solange das Bauteil frei expandieren kann. Behinderung, Temperaturgradienten und temperaturabhängige Kennwerte erfordern ein erweitertes Modell und Randbedingungen. Kontrolliere abschließend Einheiten, Gültigkeitsbereich, Messbedingungen und verwendete Bezugsgrößen mit der konkreten Aufgabe vor jeder Anwendung.
Schreibe zuerst neben jeden Zahlenwert die Größe und Einheit aus der Variablenliste: ΔL, L0 in m; α in K−1; ΔT in K (Temperaturdifferenz). Setze erst ein, wenn die Werte in einem konsistenten Einheitensystem vorliegen, und notiere Vorzeichen oder Bezugsrichtung ausdrücklich. Das Beispiel Eine 2,0 m lange Schiene mit α=12·10−6 K−1 erwärmt sich um 30 K. ΔL=12·10−6·2·30=0,00072 m=0,72 mm. bietet eine Rechenprobe: Endgröße, Einheit und Größenordnung müssen zur beschriebenen Situation passen. Runde erst nach den Zwischenrechnungen, damit kleine Beiträge nicht vorzeitig verschwinden. Die Beziehung beschreibt freie, gleichmäßige Längenausdehnung bei näherungsweise konstantem Wärmeausdehnungskoeffizienten. Sie liefert keine Spannung, solange das Bauteil frei expandieren kann. Behinderung, Temperaturgradienten und temperaturabhängige Kennwerte erfordern ein erweitertes Modell und Randbedingungen. Kontrolliere abschließend Einheiten, Gültigkeitsbereich, Messbedingungen und verwendete Bezugsgrößen mit der konkreten Aufgabe vor jeder Anwendung.
Der Hintergrund nennt als Ausgangspunkt: Die lineare Form ist die Integration von dL/L=αdT, wenn α über den Temperaturbereich näherungsweise konstant bleibt. Bei räumlich. Das begrenzt, wann das Ergebnis als Fachmodell gelten darf. Vergleiche deshalb die Randbedingungen der Aufgabe mit dieser Voraussetzung, bevor du Zahlen einsetzt; reale Bauteile, Stoffwerte oder Belastungen können zusätzliche Effekte einbringen. Engineering LibreTexts (Roylance), Constitutive Relations, thermal expansion. belegt die verwendete Beziehung, ersetzt aber nicht die Prüfung, ob deine konkrete Situation innerhalb des Modells liegt. Die Beziehung beschreibt freie, gleichmäßige Längenausdehnung bei näherungsweise konstantem Wärmeausdehnungskoeffizienten. Sie liefert keine Spannung, solange das Bauteil frei expandieren kann. Behinderung, Temperaturgradienten und temperaturabhängige Kennwerte erfordern ein erweitertes Modell und Randbedingungen. Kontrolliere abschließend Einheiten, Gültigkeitsbereich, Messbedingungen und verwendete Bezugsgrößen mit der konkreten Aufgabe vor jeder Anwendung.
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