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Die WKB-Näherung schätzt die exponentiell kleine Transmissionswahrscheinlichkeit eines Teilchens durch eine classisch verbotene rechteckige Barriere.
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Formel
a in m; m in kg; E und V0 in J; ℏ in J·s; T dimensionslos.
| Symbol | Bedeutung | Einheit |
|---|---|---|
| Transmissionswahrscheinlichkeit in Exponentialnäherung | dimensionslos | |
| Breite der Barriere | m | |
| Teilchenmasse | kg | |
| Barrierenenergie | J | |
| Teilchenenergie mit E<V0 | J | |
| reduziertes Plancksches Wirkungsquantum | J·s |
T\approx e^{-2a\sqrt{2m(V_0-E)}/\hbar}Für eine konstante Barriere ist κ=√[2m(V0−E)]/ℏ und die WKB-Transmission näherungsweise exp(−2κa). Diese exponentielle Näherung ist besonders sinnvoll bei einer breiten Barriere mit κa≫1; sie lässt den genauen Vorfaktor aus. Bei schmalen Barrieren oder E nahe V0 ist die exakte Streulösung erforderlich. Das Modell ignoriert dissipative Wechselwirkungen und setzt eine eindimensionale, stationäre Situation voraus.
Für eine konstante Barriere ist κ=√[2m(V0−E)]/ℏ und die WKB-Transmission näherungsweise exp(−2κa). Diese exponentielle Näherung ist besonders sinnvoll bei einer breiten Barriere mit κa≫1; sie lässt den genauen Vorfaktor aus. Bei schmalen Barrieren oder E nahe V0 ist die exakte Streulösung erforderlich. Das Modell ignoriert dissipative Wechselwirkungen und setzt eine eindimensionale, stationäre Situation voraus.
Die WKB-Näherung schätzt die exponentiell kleine Transmissionswahrscheinlichkeit eines Teilchens durch eine classisch verbotene rechteckige Barriere.
Exponent der Transmission
Exponentialnäherung für E<V0 und hinreichend große κa.
Berechne die Größe mit den Beispielwerten zur Beziehung „Tunneleffekt: Transmission durch eine Potentialbarriere“.
Elektron mit E=0,10 eV an einer 0,50-nm-Barriere der Höhe V0=0,50 eV: κ≈3,24·109 m−1, also 2κa≈3,24 und T≈e−3·24≈0,039.
Probe: Eine doppelt so breite Barriere quadriert näherungsweise den Exponenten und macht T viel kleiner.
Einheiten oder Voraussetzungen aus der Formelbeschreibung übergehen: a in m; m in kg; E und V0 in J; ℏ in J·s; T dimensionslos.
Einheiten vor dem Einsetzen angleichen und Gültigkeitsbereich prüfen; erst dann runden.
Formelcluster
Verwandte Beziehungen: schroedinger-gleichung-zeitabhaengig, compton-verschiebung.
Elektron mit E=0,10 eV an einer 0,50-nm-Barriere der Höhe V0=0,50 eV: κ≈3,24·109 m−1, also 2κa≈3,24 und T≈e−3·24≈0,039. Probe: Eine doppelt so breite Barriere quadriert näherungsweise den Exponenten und macht T viel kleiner.
Tunnelmikroskopie, Halbleiterbauteile und quantenmechanische Durchlässigkeit von Barrieren einordnen.
Eine typische Aufgabe Schritt für Schritt: Tunneleffekt: Transmission durch eine Potentialbarriere (T≈exp(−2a√[2m(V₀−E)]/ℏ)).
Aufgabe
Berechne die Größe mit den Beispielwerten zur Beziehung „Tunneleffekt: Transmission durch eine Potentialbarriere“.
Rechenweg
Elektron mit E=0,10 eV an einer 0,50-nm-Barriere der Höhe V0=0,50 eV: κ≈3,24·109 m−1, also 2κa≈3,24 und T≈e−3·24≈0,039.
Probe: Eine doppelt so breite Barriere quadriert näherungsweise den Exponenten und macht T viel kleiner.
Die Beziehung Tunneleffekt: Transmission durch eine Potentialbarriere ordnet messbare Größen zu und macht sichtbar, welche Größen das Ergebnis bestimmen. Die WKB-Näherung schätzt die exponentiell kleine Transmissionswahrscheinlichkeit eines Teilchens durch eine classisch verbotene rechteckige Barriere. Vor dem Einsetzen muss der betrachtete Zustand klar sein. Die Formel ist keine bloße Rechenabkürzung: Ihre Proportionalitäten erlauben Vorhersagen, auch ohne Zahlen. Prüfe zum Beispiel, ob eine Verdopplung einer Eingangsgröße das Ergebnis verdoppelt oder ob ein Winkel, eine Fläche oder ein Quadrat die Abhängigkeit verändert. So lässt sich das Ergebnis vorab abschätzen. Das ist besonders nützlich, wenn eine Aufgabe nur eine qualitative Prognose verlangt. Zugleich wird klar, welche Größen man messen und welche Bedingungen man dokumentieren muss.
Elektron mit E=0,10 eV an einer 0,50-nm-Barriere der Höhe V0=0,50 eV: κ≈3,24·109 m−1, also 2κa≈3,24 und T≈e−3·24≈0,039. Probe: Eine doppelt so breite Barriere quadriert näherungsweise den Exponenten und macht T viel kleiner. Eine saubere Rechnung nennt zuerst bekannte Größen samt Einheiten, stellt dann nach der gesuchten Größe um und rundet erst am Ende. Vergleiche außerdem Einheit und Größenordnung mit dem beschriebenen Vorgang; die Gleichung allein entscheidet nicht, ob die Eingangsdaten sinnvoll sind. Wenn ein Zahlenwert überraschend wirkt, prüfe zuerst Vorzeichen, Einheitenumrechnungen und eingesetzte Winkel. Die Formelprobe hilft zusätzlich: Ersetze einen Parameter gedanklich durch null oder durch einen verdoppelten Wert und prüfe, ob das Ergebnis sinnvoll reagiert. In einem Versuch sollte man Messwerte und Modellannahmen getrennt notieren; dadurch erkennt man eher, ob ein Unterschied vom Rechnen oder von der Idealisierung stammt.
Für eine konstante Barriere ist κ=√[2m(V0−E)]/ℏ und die WKB-Transmission näherungsweise exp(−2κa). Diese exponentielle Näherung ist besonders sinnvoll bei einer breiten Barriere mit κa≫1; sie lässt den genauen Vorfaktor aus. Bei schmalen Barrieren oder E nahe V0 ist die exakte Streulösung erforderlich. Das Modell ignoriert dissipative Wechselwirkungen und setzt eine eindimensionale, stationäre Situation voraus. Werden diese Voraussetzungen verletzt, genügt es nicht, dieselben Zahlen weiter einzusetzen: Man braucht eine allgemeinere Beschreibung oder zusätzliche Terme. Achte besonders auf Vorzeichen, Bezugssystem und die Definition der verwendeten Größe. Bei Messungen können Abweichungen auftreten, weil reale Körper, Felder oder Prozesse nicht ideal sind. Beschreibe deshalb kurz, welche Annahme für deine Rechnung entscheidend ist; so lässt sich später unterscheiden, ob ein Fehler beim Einsetzen oder in der Modellwahl liegt. Ein Grenzfall, der die Voraussetzungen verletzt, ist kein Anlass, die Formel blind fortzuschreiben.
Schreibe die Einheiten zunächst neben jeden Messwert und führe Umrechnungen vor dem Einsetzen aus. Prüfe dann, ob die Einheiten auf beiden Seiten der Beziehung zusammenpassen; zum Beispiel muss ein Ergebnis für eine Geschwindigkeit die Dimension Länge pro Zeit haben, während eine Energie Joule verlangt. Elektron mit E=0,10 eV an einer 0,50-nm-Barriere der Höhe V0=0,50 eV: κ≈3,24·109 m−1, also 2κa≈3,24 und T≈e−3·24≈0,039. Probe: Eine doppelt so breite Barriere quadriert näherungsweise den Exponenten und macht T viel kleiner. liefert einen konkreten Größenordnungscheck: Vergleiche das Ergebnis mit dem beschriebenen Vorgang und frage, ob es plausibel groß ist. Runde Zwischenwerte nicht früh, weil sich kleine Rundungsfehler bei Potenzen, Wurzeln oder sehr kleinen Größen verstärken können. Eine korrekte Dimension beweist die Rechnung nicht, schließt aber viele falsche Umstellungen und Einheitenfehler aus.
Tunnelmikroskopie, Halbleiterbauteile und quantenmechanische Durchlässigkeit von Barrieren einordnen. In einer Aufgabe liefert diese Beziehung meist nur einen Teil der gesuchten Beschreibung: Eine weitere Gleichung kann etwa eine fehlende Messgröße, eine Erhaltungsbilanz oder eine Randbedingung ergänzen. Lege zuerst fest, welches System betrachtet wird und welche Größen darin bekannt sind. Verwende anschließend jede Formel nur für die Annahmen, unter denen sie gilt; gleiche Symbole können in verschiedenen Modellen unterschiedliche Rollen haben. Schreibe die gemeinsame Rechnung in klaren Zwischenschritten auf. So wird erkennbar, welche Aussage aus Tunneleffekt: Transmission durch eine Potentialbarriere stammt und welche Information die ergänzende Beziehung beiträgt.
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Wie stellst du T≈exp(−2a√[2m(V₀−E)]/ℏ) nach Exponent der Transmission um?
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Welcher typische Fehler passiert bei T≈exp(−2a√[2m(V₀−E)]/ℏ)?
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Die Liste nennt Fachquellen und weiterführende Literatur. Eine Seiten- oder Abschnittsnummer steht dabei, wenn sie Teil der Literaturangabe ist; es handelt sich nicht um wörtliche Zitate.
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