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Die zeitabhängige Schrödinger-Gleichung entwickelt den Quantenzustand; bei zeitunabhängigem Potential führt Separation auf stationäre Energieeigenzustände.
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Formel
1D-Einzelteilchen: x in m, t in s, V und E in J, Ψ und ψ in m−1/2 bei ∫|ψ|2dx=1.
| Symbol | Bedeutung | Einheit |
|---|---|---|
| normierte komplexe zeitabhängige Wellenfunktion | m−1/2 | |
| reduzierte Planck-Konstante | J·s | |
| Teilchenmasse | kg | |
| Potentialenergie; für stationäre Zustände V(x) | J | |
| Ort | m | |
| Zeit | s | |
| stationäre räumliche Eigenfunktion | m−1/2 | |
| Energieeigenwert des stationären Zustands | J |
i\hbar\partial_t\Psi=\left[-\frac{\hbar^2}{2m}\partial_x^2+V(x,t)\right]\Psi;\quad\left[-\frac{\hbar^2}{2m}\partial_x^2+V(x)\right]\psi=E\psi,\ \Psi=\psi e^{-iEt/\hbar}Hier steht die eindimensionale nichtrelativistische Einteilchenform mit kinetischem Operator und skalarer Potentialenergie. Für V unabhängig von t setzt man Ψ(x,t)=ψ(x)e^(−iEt/ℏ); daraus folgt [−ℏ2/(2m)∂2x+V(x)]ψ=Eψ. Die Wahrscheinlichkeitsdichte |Ψ|2 ist dann zeitlich konstant. Wellenfunktionen müssen normierbar sein und die Randbedingungen des Potentials erfüllen. Relativistische Energien, Spin-Kopplung oder mehrere wechselwirkende Teilchen erfordern eine erweiterte Theorie.
Hier steht die eindimensionale nichtrelativistische Einteilchenform mit kinetischem Operator und skalarer Potentialenergie. Für V unabhängig von t setzt man Ψ(x,t)=ψ(x)e^(−iEt/ℏ); daraus folgt [−ℏ2/(2m)∂2x+V(x)]ψ=Eψ. Die Wahrscheinlichkeitsdichte |Ψ|2 ist dann zeitlich konstant. Wellenfunktionen müssen normierbar sein und die Randbedingungen des Potentials erfüllen. Relativistische Energien, Spin-Kopplung oder mehrere wechselwirkende Teilchen erfordern eine erweiterte Theorie.
Die zeitabhängige Schrödinger-Gleichung entwickelt den Quantenzustand; bei zeitunabhängigem Potential führt Separation auf stationäre Energieeigenzustände.
Stationäre Energieeigenwertgleichung
Gilt nach Separation für zeitunabhängiges Potential; Ψ=ψe^(−iEt/ℏ).
Berechne die Größe mit den Beispielwerten zur Beziehung „Zeitabhängige Schrödinger-Gleichung“.
Für ein freies Elektron mit k=1,00×1010 m−1 ist E=ℏ2k2/(2me)≈3,81 eV.
Die stationäre räumliche Gleichung liefert Hψ=Eψ; mit Ψ=ψe^(−iEt/ℏ) gilt iℏ∂tΨ=EΨ.
Probe: ω=E/ℏ≈5,79×1015 s−1 und die Wahrscheinlichkeitsdichte des ebenen Zustands bleibt konstant.
Einheiten oder Voraussetzungen aus der Formelbeschreibung übergehen: 1D-Einzelteilchen: x in m, t in s, V und E in J, Ψ und ψ in m−1/2 bei ∫|ψ|2dx=1.
Einheiten vor dem Einsetzen angleichen und Gültigkeitsbereich prüfen; erst dann runden.
Formelcluster
Verwandte Beziehungen: de-broglie-wellenlaenge, heisenberg-unschaerfe, quantenteilchen-im-kasten, compton-verschiebung.
Für ein freies Elektron mit k=1,00×1010 m−1 ist E=ℏ2k2/(2me)≈3,81 eV. Die stationäre räumliche Gleichung liefert Hψ=Eψ; mit Ψ=ψe^(−iEt/ℏ) gilt iℏ∂tΨ=EΨ. Probe: ω=E/ℏ≈5,79×1015 s−1 und die Wahrscheinlichkeitsdichte des ebenen Zustands bleibt konstant.
Atomare Energiezustände, Potentialtöpfe, Tunnelmodelle und zeitliche Entwicklung von Wellenpaketen.
Eine typische Aufgabe Schritt für Schritt: Zeitabhängige Schrödinger-Gleichung (iℏ∂tΨ=HΨ; Hψ=Eψ, Ψ=ψe⁻ⁱᴱᵗ/ℏ).
Aufgabe
Berechne die Größe mit den Beispielwerten zur Beziehung „Zeitabhängige Schrödinger-Gleichung“.
Rechenweg
Für ein freies Elektron mit k=1,00×1010 m−1 ist E=ℏ2k2/(2me)≈3,81 eV.
Die stationäre räumliche Gleichung liefert Hψ=Eψ; mit Ψ=ψe^(−iEt/ℏ) gilt iℏ∂tΨ=EΨ.
Probe: ω=E/ℏ≈5,79×1015 s−1 und die Wahrscheinlichkeitsdichte des ebenen Zustands bleibt konstant.
Die Beziehung Zeitabhängige Schrödinger-Gleichung ordnet messbare Größen zu und macht sichtbar, welche Größen das Ergebnis bestimmen. Die zeitabhängige Schrödinger-Gleichung entwickelt den Quantenzustand; bei zeitunabhängigem Potential führt Separation auf stationäre Energieeigenzustände. Vor dem Einsetzen muss der betrachtete Zustand klar sein. Die Formel ist keine bloße Rechenabkürzung: Ihre Proportionalitäten erlauben Vorhersagen, auch ohne Zahlen. Prüfe zum Beispiel, ob eine Verdopplung einer Eingangsgröße das Ergebnis verdoppelt oder ob ein Winkel, eine Fläche oder ein Quadrat die Abhängigkeit verändert. So lässt sich das Ergebnis vorab abschätzen. Das ist besonders nützlich, wenn eine Aufgabe nur eine qualitative Prognose verlangt. Zugleich wird klar, welche Größen man messen und welche Bedingungen man dokumentieren muss.
Für ein freies Elektron mit k=1,00×1010 m−1 ist E=ℏ2k2/(2me)≈3,81 eV. Die stationäre räumliche Gleichung liefert Hψ=Eψ; mit Ψ=ψe^(−iEt/ℏ) gilt iℏ∂tΨ=EΨ. Probe: ω=E/ℏ≈5,79×1015 s−1 und die Wahrscheinlichkeitsdichte des ebenen Zustands bleibt konstant. Eine saubere Rechnung nennt zuerst bekannte Größen samt Einheiten, stellt dann nach der gesuchten Größe um und rundet erst am Ende. Vergleiche außerdem Einheit und Größenordnung mit dem beschriebenen Vorgang; die Gleichung allein entscheidet nicht, ob die Eingangsdaten sinnvoll sind. Wenn ein Zahlenwert überraschend wirkt, prüfe zuerst Vorzeichen, Einheitenumrechnungen und eingesetzte Winkel. Die Formelprobe hilft zusätzlich: Ersetze einen Parameter gedanklich durch null oder durch einen verdoppelten Wert und prüfe, ob das Ergebnis sinnvoll reagiert. In einem Versuch sollte man Messwerte und Modellannahmen getrennt notieren; dadurch erkennt man eher, ob ein Unterschied vom Rechnen oder von der Idealisierung stammt.
Hier steht die eindimensionale nichtrelativistische Einteilchenform mit kinetischem Operator und skalarer Potentialenergie. Für V unabhängig von t setzt man Ψ(x,t)=ψ(x)e^(−iEt/ℏ); daraus folgt [−ℏ2/(2m)∂2x+V(x)]ψ=Eψ. Die Wahrscheinlichkeitsdichte |Ψ|2 ist dann zeitlich konstant. Wellenfunktionen müssen normierbar sein und die Randbedingungen des Potentials erfüllen. Relativistische Energien, Spin-Kopplung oder mehrere wechselwirkende Teilchen erfordern eine erweiterte Theorie. Werden diese Voraussetzungen verletzt, genügt es nicht, dieselben Zahlen weiter einzusetzen: Man braucht eine allgemeinere Beschreibung oder zusätzliche Terme. Achte besonders auf Vorzeichen, Bezugssystem und die Definition der verwendeten Größe. Bei Messungen können Abweichungen auftreten, weil reale Körper, Felder oder Prozesse nicht ideal sind. Beschreibe deshalb kurz, welche Annahme für deine Rechnung entscheidend ist; so lässt sich später unterscheiden, ob ein Fehler beim Einsetzen oder in der Modellwahl liegt. Ein Grenzfall, der die Voraussetzungen verletzt, ist kein Anlass, die Formel blind fortzuschreiben.
Schreibe die Einheiten zunächst neben jeden Messwert und führe Umrechnungen vor dem Einsetzen aus. Prüfe dann, ob die Einheiten auf beiden Seiten der Beziehung zusammenpassen; zum Beispiel muss ein Ergebnis für eine Geschwindigkeit die Dimension Länge pro Zeit haben, während eine Energie Joule verlangt. Für ein freies Elektron mit k=1,00×1010 m−1 ist E=ℏ2k2/(2me)≈3,81 eV. Die stationäre räumliche Gleichung liefert Hψ=Eψ; mit Ψ=ψe^(−iEt/ℏ) gilt iℏ∂tΨ=EΨ. Probe: ω=E/ℏ≈5,79×1015 s−1 und die Wahrscheinlichkeitsdichte des ebenen Zustands bleibt konstant. liefert einen konkreten Größenordnungscheck: Vergleiche das Ergebnis mit dem beschriebenen Vorgang und frage, ob es plausibel groß ist. Runde Zwischenwerte nicht früh, weil sich kleine Rundungsfehler bei Potenzen, Wurzeln oder sehr kleinen Größen verstärken können. Eine korrekte Dimension beweist die Rechnung nicht, schließt aber viele falsche Umstellungen und Einheitenfehler aus.
Atomare Energiezustände, Potentialtöpfe, Tunnelmodelle und zeitliche Entwicklung von Wellenpaketen. In einer Aufgabe liefert diese Beziehung meist nur einen Teil der gesuchten Beschreibung: Eine weitere Gleichung kann etwa eine fehlende Messgröße, eine Erhaltungsbilanz oder eine Randbedingung ergänzen. Lege zuerst fest, welches System betrachtet wird und welche Größen darin bekannt sind. Verwende anschließend jede Formel nur für die Annahmen, unter denen sie gilt; gleiche Symbole können in verschiedenen Modellen unterschiedliche Rollen haben. Schreibe die gemeinsame Rechnung in klaren Zwischenschritten auf. So wird erkennbar, welche Aussage aus Zeitabhängige Schrödinger-Gleichung stammt und welche Information die ergänzende Beziehung beiträgt.
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