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Ein Teilchen zwischen unendlich hohen Wänden besitzt diskrete Energien und stehende Eigenfunktionen.
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Formel
E in J; m in kg; L,x in m; ψ in m−1/2; n dimensionslos.
| Symbol | Bedeutung | Einheit |
|---|---|---|
| Energie des n-ten Zustands | J | |
| positive ganzzahlige Quantenzahl | dimensionslos | |
| Teilchenmasse | kg | |
| Kastenlänge | m | |
| normierte Ortswellenfunktion im Kasten | m−1/2 |
E_n=\frac{n^2\pi^2\hbar^2}{2mL^2},\quad\psi_n(x)=\sqrt{\frac{2}{L}}\sin\!\left(\frac{n\pi x}{L}\right),\ n=1,2,\ldotsEigene schematische Darstellung von Quanta
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Das Modell setzt V=0 für 0<x<L und unendlich hohe Potentialwände außerhalb voraus, sodass ψ(0)=ψ(L)=0. Die erlaubten stehenden Wellen ergeben ganzzahlige n; n=0 ist kein Zustand, weil die Wellenfunktion dann überall null wäre. Die Energie ist nicht kontinuierlich und skaliert wie n2/L2. Endliche Wände erlauben Eindringen in die Barriere und ändern die Energiewerte.
Das Modell setzt V=0 für 0<x<L und unendlich hohe Potentialwände außerhalb voraus, sodass ψ(0)=ψ(L)=0. Die erlaubten stehenden Wellen ergeben ganzzahlige n; n=0 ist kein Zustand, weil die Wellenfunktion dann überall null wäre. Die Energie ist nicht kontinuierlich und skaliert wie n2/L2. Endliche Wände erlauben Eindringen in die Barriere und ändern die Energiewerte.
Ein Teilchen zwischen unendlich hohen Wänden besitzt diskrete Energien und stehende Eigenfunktionen.
Energie des Grundzustands
Eindimensionaler Kasten mit unendlich hohen Wänden; n beginnt bei 1.
Berechne die Größe mit den Beispielwerten zur Beziehung „Energiezustände im eindimensionalen Potentialkasten“.
Elektron in einem Kasten der Länge L=1,00 nm: E1=π2ℏ2/(2meL2)≈0,376 eV; E2=4E1≈1,50 eV.
Probe: ∫0ᴸ|ψ1|2dx=(2/L)·(L/2)=1.
Einheiten oder Voraussetzungen aus der Formelbeschreibung übergehen: E in J; m in kg; L,x in m; ψ in m−1/2; n dimensionslos.
Einheiten vor dem Einsetzen angleichen und Gültigkeitsbereich prüfen; erst dann runden.
Formelcluster
Verwandte Beziehungen: schroedinger-gleichung-zeitabhaengig, de-broglie-wellenlaenge, heisenberg-unschaerfe.
Elektron in einem Kasten der Länge L=1,00 nm: E1=π2ℏ2/(2meL2)≈0,376 eV; E2=4E1≈1,50 eV. Probe: ∫0ᴸ|ψ1|2dx=(2/L)·(L/2)=1.
Quantisierung, nanoskalige Strukturen, qualitative Modelle für gebundene Zustände und diskrete Spektren.
Eine typische Aufgabe Schritt für Schritt: Energiezustände im eindimensionalen Potentialkasten (En = n²π²ℏ²/(2mL²)).
Aufgabe
Berechne die Größe mit den Beispielwerten zur Beziehung „Energiezustände im eindimensionalen Potentialkasten“.
Rechenweg
Elektron in einem Kasten der Länge L=1,00 nm: E1=π2ℏ2/(2meL2)≈0,376 eV; E2=4E1≈1,50 eV.
Probe: ∫0ᴸ|ψ1|2dx=(2/L)·(L/2)=1.
Die Beziehung Energiezustände im eindimensionalen Potentialkasten ordnet messbare Größen zu und macht sichtbar, welche Größen das Ergebnis bestimmen. Ein Teilchen zwischen unendlich hohen Wänden besitzt diskrete Energien und stehende Eigenfunktionen. Vor dem Einsetzen muss der betrachtete Zustand klar sein. Die Formel ist keine bloße Rechenabkürzung: Ihre Proportionalitäten erlauben Vorhersagen, auch ohne Zahlen. Prüfe zum Beispiel, ob eine Verdopplung einer Eingangsgröße das Ergebnis verdoppelt oder ob ein Winkel, eine Fläche oder ein Quadrat die Abhängigkeit verändert. So lässt sich das Ergebnis vorab abschätzen. Das ist besonders nützlich, wenn eine Aufgabe nur eine qualitative Prognose verlangt. Zugleich wird klar, welche Größen man messen und welche Bedingungen man dokumentieren muss.
Elektron in einem Kasten der Länge L=1,00 nm: E1=π2ℏ2/(2meL2)≈0,376 eV; E2=4E1≈1,50 eV. Probe: ∫0ᴸ|ψ1|2dx=(2/L)·(L/2)=1. Eine saubere Rechnung nennt zuerst bekannte Größen samt Einheiten, stellt dann nach der gesuchten Größe um und rundet erst am Ende. Vergleiche außerdem Einheit und Größenordnung mit dem beschriebenen Vorgang; die Gleichung allein entscheidet nicht, ob die Eingangsdaten sinnvoll sind. Wenn ein Zahlenwert überraschend wirkt, prüfe zuerst Vorzeichen, Einheitenumrechnungen und eingesetzte Winkel. Die Formelprobe hilft zusätzlich: Ersetze einen Parameter gedanklich durch null oder durch einen verdoppelten Wert und prüfe, ob das Ergebnis sinnvoll reagiert. In einem Versuch sollte man Messwerte und Modellannahmen getrennt notieren; dadurch erkennt man eher, ob ein Unterschied vom Rechnen oder von der Idealisierung stammt.
Das Modell setzt V=0 für 0<x<L und unendlich hohe Potentialwände außerhalb voraus, sodass ψ(0)=ψ(L)=0. Die erlaubten stehenden Wellen ergeben ganzzahlige n; n=0 ist kein Zustand, weil die Wellenfunktion dann überall null wäre. Die Energie ist nicht kontinuierlich und skaliert wie n2/L2. Endliche Wände erlauben Eindringen in die Barriere und ändern die Energiewerte. Werden diese Voraussetzungen verletzt, genügt es nicht, dieselben Zahlen weiter einzusetzen: Man braucht eine allgemeinere Beschreibung oder zusätzliche Terme. Achte besonders auf Vorzeichen, Bezugssystem und die Definition der verwendeten Größe. Bei Messungen können Abweichungen auftreten, weil reale Körper, Felder oder Prozesse nicht ideal sind. Beschreibe deshalb kurz, welche Annahme für deine Rechnung entscheidend ist; so lässt sich später unterscheiden, ob ein Fehler beim Einsetzen oder in der Modellwahl liegt. Ein Grenzfall, der die Voraussetzungen verletzt, ist kein Anlass, die Formel blind fortzuschreiben.
Schreibe die Einheiten zunächst neben jeden Messwert und führe Umrechnungen vor dem Einsetzen aus. Prüfe dann, ob die Einheiten auf beiden Seiten der Beziehung zusammenpassen; zum Beispiel muss ein Ergebnis für eine Geschwindigkeit die Dimension Länge pro Zeit haben, während eine Energie Joule verlangt. Elektron in einem Kasten der Länge L=1,00 nm: E1=π2ℏ2/(2meL2)≈0,376 eV; E2=4E1≈1,50 eV. Probe: ∫0ᴸ|ψ1|2dx=(2/L)·(L/2)=1. liefert einen konkreten Größenordnungscheck: Vergleiche das Ergebnis mit dem beschriebenen Vorgang und frage, ob es plausibel groß ist. Runde Zwischenwerte nicht früh, weil sich kleine Rundungsfehler bei Potenzen, Wurzeln oder sehr kleinen Größen verstärken können. Eine korrekte Dimension beweist die Rechnung nicht, schließt aber viele falsche Umstellungen und Einheitenfehler aus.
Quantisierung, nanoskalige Strukturen, qualitative Modelle für gebundene Zustände und diskrete Spektren. In einer Aufgabe liefert diese Beziehung meist nur einen Teil der gesuchten Beschreibung: Eine weitere Gleichung kann etwa eine fehlende Messgröße, eine Erhaltungsbilanz oder eine Randbedingung ergänzen. Lege zuerst fest, welches System betrachtet wird und welche Größen darin bekannt sind. Verwende anschließend jede Formel nur für die Annahmen, unter denen sie gilt; gleiche Symbole können in verschiedenen Modellen unterschiedliche Rollen haben. Schreibe die gemeinsame Rechnung in klaren Zwischenschritten auf. So wird erkennbar, welche Aussage aus Energiezustände im eindimensionalen Potentialkasten stammt und welche Information die ergänzende Beziehung beiträgt.
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Wie stellst du En = n²π²ℏ²/(2mL²) nach Energie des Grundzustands um?
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Welcher typische Fehler passiert bei En = n²π²ℏ²/(2mL²)?
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