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Die Verteilungsanteile geben an, welcher Anteil einer zweiprotonigen Säure als H2A, HA− oder A2− vorliegt.
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Formel
α dimensionless · Ka and [H+] on the same concentration standard scale
| Symbol | Bedeutung | Einheit |
|---|---|---|
| Anteil H2A | dimensionslos | |
| Anteil HA− | dimensionslos | |
| Anteil A2− | dimensionslos | |
| erste Säuredissoziationskonstante | dimensionslos | |
| zweite Säuredissoziationskonstante | dimensionslos | |
| Hydroniumkonzentration als H+ notiert | mol/L |
D=[H^+]^2+K_{a1}[H^+]+K_{a1}K_{a2};\;\alpha_0=\frac{[H^+]^2}{D},\;\alpha_1=\frac{K_{a1}[H^+]}{D},\;\alpha_2=\frac{K_{a1}K_{a2}}{D}Assumes a diprotic acid in a single aqueous phase with defined stepwise equilibrium constants; concentration expressions approximate activities in dilute solutions.
Assumes a diprotic acid in a single aqueous phase with defined stepwise equilibrium constants; concentration expressions approximate activities in dilute solutions.
Die Verteilungsanteile geben an, welcher Anteil einer zweiprotonigen Säure als H2A, HA− oder A2− vorliegt.
Nach einer Zielgröße umstellen
Die Umstellung gilt unter denselben Modellannahmen wie die Ausgangsbeziehung.
Berechne Speziesverteilung einer zweiprotonigen Säure mit den im Beispiel genannten Daten und begründe die Probe.
Für H2A mit pKa1=4 und pKa2=8 bei pH=6: [H+]=10−6, D=10−12+10−10+10−12=1,02·10−10; α0≈0,0098, α1≈0,9804, α2≈0,0098.
Probe: Anteile summieren sich zu 1.
pKa direkt als Anteil interpretieren oder die zweite Protolyse ignorieren
Beide stufenweisen Gleichgewichte in D aufnehmen und danach α-Werte prüfen.
Formelcluster
Speziesverteilung einer zweiprotonigen Säure beantwortet eine klar abgegrenzte Teilfrage. Verknüpfte Beziehungen ergänzen sie, wenn deren zusätzliche Voraussetzungen erfüllt sind.
Henderson-Hasselbalch-Gleichung
pH-Wert-Definition
Massenwirkungsgesetz (Gleichgewichtskonstante)
Pufferkapazität eines Säure-Base-Paares
Verteilungsverhältnis bei der Flüssig-Flüssig-Extraktion
Für H2A mit pKa1=4 und pKa2=8 bei pH=6: [H+]=10−6, D=10−12+10−10+10−12=1,02·10−10; α0≈0,0098, α1≈0,9804, α2≈0,0098. Probe: Anteile summieren sich zu 1.
pH-abhängige Speziation bei Puffern, Titrationen und Metallkomplexbildung abschätzen
Eine typische Aufgabe Schritt für Schritt: Speziesverteilung einer zweiprotonigen Säure (α₀, α₁, α₂ aus D).
Aufgabe
Berechne Speziesverteilung einer zweiprotonigen Säure mit den im Beispiel genannten Daten und begründe die Probe.
Rechenweg
Für H2A mit pKa1=4 und pKa2=8 bei pH=6: [H+]=10−6, D=10−12+10−10+10−12=1,02·10−10; α0≈0,0098, α1≈0,9804, α2≈0,0098.
Probe: Anteile summieren sich zu 1.
Die Verteilungsanteile geben an, welcher Anteil einer zweiprotonigen Säure als H2A, HA− oder A2− vorliegt. Die Beziehung α0, α1, α2 aus D ist für pH-abhängige Speziation bei Puffern, Titrationen und Metallkomplexbildung abschätzen gedacht. Für H2A mit pKa1=4 und pKa2=8 bei pH=6: [H+]=10−6, D=10−12+10−10+10−12=1,02·10−10; α0≈0,0098, α1≈0,9804, α2≈0,0098. Probe: Anteile summieren sich zu 1. Die Probe am Ende kontrolliert eine für diese Formel relevante Bilanz, Richtung oder Größenordnung. Ordne die Größen zuerst dem konkreten Versuch zu; erst dann setzt du Werte ein. Das Ergebnis beschreibt den Modellzusammenhang, nicht automatisch jeden Mechanismus der realen Probe.
Die Symbole bedeuten: α0: Anteil H2A (dimensionslos); α1: Anteil HA− (dimensionslos); α2: Anteil A2− (dimensionslos); Ka1: erste Säuredissoziationskonstante (dimensionslos); Ka2: zweite Säuredissoziationskonstante (dimensionslos); [H+]: Hydroniumkonzentration als H+ notiert (mol/L). Beachte α dimensionless · Ka and [H+] on the same concentration standard scale. Alle Konzentrationen, Aktivitäten, Volumina und Zeiten müssen kompatible Skalen verwenden. Ein Logarithmus braucht ein dimensionsloses Argument; eine Bilanz muss alle beitragenden Spezies enthalten. Notiere außerdem Temperatur und Standardzustand, sofern sie Teil der Definition sind. Eine Stoffmenge ist ohne molare Masse keine Masse; eine Aktivität ist keine unnormierte Konzentration. Schreibe dazu, ob Messwerte direkt gemessen oder aus Tabellen übernommen wurden.
Assumes a diprotic acid in a single aqueous phase with defined stepwise equilibrium constants; concentration expressions approximate activities in dilute solutions. Prüfe diese Annahme für die konkrete Probe, Temperatur und Phase. Bei Nichtidealität, Stofftransport oder Nebenreaktionen kann selbst eine genaue Rechnung systematisch falsch liegen. Vergleiche daher Reaktionsgleichung und verwendete Aktivitäts- oder Konzentrationsskala mit dem Modell. Dokumentiere die Annahme, die den Zahlenwert am stärksten beeinflusst. Bei Grenzfällen wie konzentrierten Lösungen prüfe zusätzlich Aktivitäten und Phasenzustand. Andere Bedingungen erfordern eine erneute Modellprüfung. Berichte auch Messunsicherheiten und verwendete Standardwerte.
Rechne das Beispiel nach: Für H2A mit pKa1=4 und pKa2=8 bei pH=6: [H+]=10−6, D=10−12+10−10+10−12=1,02·10−10; α0≈0,0098, α1≈0,9804, α2≈0,0098. Probe: Anteile summieren sich zu 1. Prüfe α dimensionless · Ka and [H+] on the same concentration standard scale und setze den Wert in α0, α1, α2 aus D zurück. Frage zusätzlich, ob Vorzeichen, Bilanz oder Größenordnung chemisch plausibel sind. Bei einer Abweichung prüfe zuerst Einheiten, Koeffizienten und Bezugswerte; Rundung ist selten die erste Ursache. Die Rückeinsetzung kontrolliert die Algebra, der Modellvergleich die Eignung für das Experiment.
Speziesverteilung einer zweiprotonigen Säure ist mit Henderson-Hasselbalch-Gleichung, pH-Wert-Definition, Massenwirkungsgesetz (Gleichgewichtskonstante), Pufferkapazität eines Säure-Base-Paares, Verteilungsverhältnis bei der Flüssig-Flüssig-Extraktion verknüpft, beantwortet aber eine eigene Frage: pH-abhängige Speziation bei Puffern, Titrationen und Metallkomplexbildung abschätzen. Verwechsle sie nicht mit einer Formel, die eine benachbarte Größe oder einen anderen Standardzustand beschreibt. Benenne zuerst die gesuchte Größe und die Bedingungen der Probe, dann wähle die Beziehung, die diese Größe enthält. Ähnlich aussehende Gleichungen können andere stöchiometrische Bezüge oder Gültigkeitsbereiche besitzen. Die verwandten Einträge liefern gegebenenfalls Eingaben für den nächsten Schritt, ersetzen diese Abgrenzung aber nicht. So bleibt die Interpretation überprüfbar.
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Wie stellst du α₀, α₁, α₂ aus D nach Nach einer Zielgröße umstellen um?
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Welcher typische Fehler passiert bei α₀, α₁, α₂ aus D?
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