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Bei einer antiproportionalen Zuordnung bleibt das Produkt xy konstant; wächst x um einen Faktor, sinkt y um denselben Faktor.
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Formel
x und y in den jeweiligen Kontext-Einheiten; k in Einheit x mal Einheit y.
| Symbol | Bedeutung | Einheit |
|---|---|---|
| abhängige Größe | kontextabhängig | |
| von null verschiedene unabhängige Größe | kontextabhängig | |
| konstantes Produkt x·y | kontextabhängig |
y=\frac{k}{x},\quad k=xyEigene schematische Darstellung von Quanta
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Die Produktform xy=k ist oft die klarste Prüfung auf Antiproportionalität. Der Graph y=k/x ist keine Gerade und das Produkt, nicht der Quotient, bleibt konstant. Das Modell braucht feste Rahmenbedingungen: Mehr Arbeitskräfte verkürzen beispielsweise die Zeit nur, wenn Arbeitsmenge und Leistung je Person gleich bleiben.
x darf nicht null sein; die Deutung als antiproportionale Sachbeziehung setzt zusätzlich konstante Rahmenbedingungen voraus.
Wenn das Produkt xy konstant ist, folgt durch Division y=k/x.
Konstantes Produkt bestimmen
Bei jedem gültigen Wertepaar bleibt das Produkt gleich.
Eine Arbeit dauert mit 4 Personen 30 Stunden. Wie lange dauert sie idealisiert mit 10 gleich schnellen Personen?
k=4·30=120 Personenstunden.
Für 10 Personen gilt t=120/10=12 Stunden.
Voraussetzung: gleiche Arbeitsmenge und gleiche Leistung pro Person.
x·y nicht konstant halten oder die Aufgabenbedingungen beim Skalieren ändern.
Prüfe Produktkonstanz und nenne die Annahmen des Modells.
Formelcluster
Das Produkt bleibt konstant, während eine Größe mit der anderen im entgegengesetzten Verhältnis wächst.
Eine Arbeit benötigt bei 4 gleich schnellen Personen 30 Stunden. Das Produkt ist k=4·30=120 Personenstunden; bei 10 Personen dauert sie idealisiert 120/10=12 Stunden. Probe: 4·30=10·12=120.
Dreisatz bei fester Arbeit, Füll- und Durchflussaufgaben sowie Vergleiche antiproportionaler Größen.
Eine typische Aufgabe Schritt für Schritt: Antiproportionale Zuordnung (y = k/x).
Aufgabe
Eine Arbeit dauert mit 4 Personen 30 Stunden. Wie lange dauert sie idealisiert mit 10 gleich schnellen Personen?
Rechenweg
k=4·30=120 Personenstunden.
Für 10 Personen gilt t=120/10=12 Stunden.
Voraussetzung: gleiche Arbeitsmenge und gleiche Leistung pro Person.
Bei einer antiproportionalen Zuordnung bleibt das Produkt x·y konstant. Wenn x verdoppelt wird, halbiert sich y; wenn x vervierfacht wird, sinkt y auf ein Viertel. Bei 4 Personen und 30 Stunden Arbeit sind es 120 Personenstunden. Mit 10 gleich schnellen Personen braucht dieselbe Arbeit idealisiert 120/10=12 Stunden. Prüfe also das Produkt mehrerer Wertepaare. Dass eine Größe steigt, während eine andere fällt, reicht nicht: Die Änderung muss genau dem Kehrwert folgen. Die Konstante k trägt die Einheit des Produkts, etwa Personenstunden; sie ist nicht grundsätzlich dimensionslos.
Das Modell setzt eine feste Arbeitsmenge und dieselbe Leistung pro Person voraus. In der Realität können Abstimmung, begrenzter Platz, unterschiedliche Fähigkeiten oder Materialengpässe verhindern, dass doppelt so viele Personen die Zeit halbieren. Deshalb ist y=k/x eine prüfbare Modellannahme und nicht automatisch ein Naturgesetz für jedes Team. Formuliere in Sachaufgaben, was konstant bleibt. Wenn die Zusatzannahmen plausibel sind, kannst du k aus Personen·Zeit berechnen und durch die neue Personenzahl teilen. Wenn Material, Strecke oder Arbeitsmenge mit der Personenzahl wächst, bleibt das Produkt nicht zwingend gleich.
Bei einer antiproportionalen Aufgabe bleibt das Produkt gleich. Vier gleich schnelle Pumpen leeren einen Behälter in 30 Minuten: k=4·30=120 Pumpenminuten. Mit sechs Pumpen dauert es 120/6=20 Minuten. Alternativ rechnest du von vier auf eine Pumpe hoch und von einer auf sechs herunter. Kontrolliere mit dem Produkt: 4·30=6·20. Das funktioniert nur, wenn Förderleistung jeder Pumpe und Wassermenge gleich bleiben. Nicht zuerst beide Zahlen mit demselben Faktor multiplizieren, denn das wäre eine direkte Proportionalität. Der umgekehrte Dreisatz teilt beim Wechsel von mehr x durch denselben Faktor, statt beide Größen gemeinsam zu vervielfachen.
Für positives k besteht der Graph aus zwei getrennten Kurvenästen in Quadrant I und III; bei negativem k liegen sie in Quadrant II und IV. Beide Achsen werden angenähert, aber nicht erreicht, denn x=0 ist in der Formel ausgeschlossen und y wird für sehr große x klein. Anders als eine Gerade zeigt der Graph eine gekrümmte Beziehung. Verdoppelt man x, halbiert sich y. Im Schulkontext liegt der betrachtete Bereich oft nur bei positiven Größen, sodass nur ein Ast relevant ist. Die Achsen werden nur angenähert; x=0 ist ausgeschlossen und die Kurve erreicht für endliche Werte keine Achse.
Antiproportionalität ist eine genaue mathematische Form: y=k/x und x·y=k. Eine negative Korrelation bedeutet nur, dass größere x-Werte tendenziell mit kleineren y-Werten einhergehen; sie verlangt keine konstante Produktbeziehung. Messdaten können negativ korreliert sein, ohne antiproportional zu sein. Prüfe daher zuerst, ob das Produkt in den gegebenen Wertepaaren ungefähr konstant bleibt und ob ein plausibler Mechanismus die Form erklärt. Für statistische Daten ist ein passendes Modell mit Unsicherheit meist aussagekräftiger als das Etikett „Dreisatz“. Prüfe die Sachannahmen, bevor du rechnest; ein fallender Trend allein beweist keine Antiproportionalität.
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