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Eine diskrete Markov-Kette entwickelt Zustände mit einer Übergangsmatrix; der nächste Zustand hängt bedingt nur vom aktuellen Zustand ab.
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Formel
Übergangswahrscheinlichkeiten und Zustandswahrscheinlichkeiten sind dimensionslos; jede Matrixzeile summiert sich zu 1.
| Symbol | Bedeutung | Einheit |
|---|---|---|
| Zeilenvektor der Zustandswahrscheinlichkeiten zum Schritt n | dimensionslos, 0…1 | |
| Übergangswahrscheinlichkeit vom Zustand i nach j | dimensionslos, 0…1 | |
| diskrete Schrittzahl | Anzahl |
\boldsymbol\pi_{n+1}=\boldsymbol\pi_nP,\quad P_{ij}=\Pr(X_{n+1}=j\mid X_n=i)Hier werden Wahrscheinlichkeitsverteilungen als Zeilenvektoren geschrieben, daher gilt πn+1=πnP. Jede Zeile von P muss nichtnegative Einträge mit Summe 1 enthalten. Die Markov-Annahme lautet: Vergangene Zustände beeinflussen den nächsten Schritt nicht zusätzlich, sobald der aktuelle Zustand bekannt ist. Eine stationäre Verteilung π erfüllt πP=π; ihre Eindeutigkeit oder Konvergenz folgt nicht allein aus dieser Gleichung, sondern braucht Bedingungen wie Irreduzibilität und Aperiodizität.
Hier werden Wahrscheinlichkeitsverteilungen als Zeilenvektoren geschrieben, daher gilt πn+1=πnP. Jede Zeile von P muss nichtnegative Einträge mit Summe 1 enthalten. Die Markov-Annahme lautet: Vergangene Zustände beeinflussen den nächsten Schritt nicht zusätzlich, sobald der aktuelle Zustand bekannt ist. Eine stationäre Verteilung π erfüllt πP=π; ihre Eindeutigkeit oder Konvergenz folgt nicht allein aus dieser Gleichung, sondern braucht Bedingungen wie Irreduzibilität und Aperiodizität.
Eine diskrete Markov-Kette entwickelt Zustände mit einer Übergangsmatrix; der nächste Zustand hängt bedingt nur vom aktuellen Zustand ab.
Stationäre Verteilung
Eine stationäre Verteilung existiert; Eindeutigkeit braucht zusätzliche Kettenbedingungen.
Rechne das Beispiel zu „Diskrete Markov-Kette und Übergangsmatrix“ erneut und erläutere, warum die Probe passt.
Mit P=[0,8 0,2; 0,3 0,7] und π0=(1;0) als Zeilenvektor folgt π1=(0,8;0,2).
Die stationäre Verteilung ist π=(0,6;0,4): πP=(0,6·0,8+0,4·0,3; 0,6·0,2+0,4·0,7)=(0,6;0,4).
Probe: Die Einträge sind nichtnegativ und summieren zu 1.
Eine Annahme der Formel übergehen: Hier werden Wahrscheinlichkeitsverteilungen als Zeilenvektoren geschrieben, daher gilt πn+1=πnP
Einheiten und Modellbedingungen vor dem Einsetzen prüfen; anschließend das Resultat in die Ausgangsbeziehung oder einen Grenzfall zurücksetzen.
Formelcluster
Verwandte Beziehungen im Tafelwerk: eigenwerte-vektoren, zentraler-grenzwertsatz, bedingte-wahrscheinlichkeit, bayes-theorem.
Mit P=[0,8 0,2; 0,3 0,7] und π0=(1;0) als Zeilenvektor folgt π1=(0,8;0,2). Die stationäre Verteilung ist π=(0,6;0,4): πP=(0,6·0,8+0,4·0,3; 0,6·0,2+0,4·0,7)=(0,6;0,4). Probe: Die Einträge sind nichtnegativ und summieren zu 1.
Zustandswechsel, Warteschlangen, Zuverlässigkeit, zufällige Spaziergänge und langfristige Besuchshäufigkeiten modellieren.
Eine typische Aufgabe Schritt für Schritt: Diskrete Markov-Kette und Übergangsmatrix (πₙ₊₁ = πₙP; Pᵢⱼ = P(Xₙ₊₁=j | Xₙ=i)).
Aufgabe
Rechne das Beispiel zu „Diskrete Markov-Kette und Übergangsmatrix“ erneut und erläutere, warum die Probe passt.
Rechenweg
Mit P=[0,8 0,2; 0,3 0,7] und π0=(1;0) als Zeilenvektor folgt π1=(0,8;0,2).
Die stationäre Verteilung ist π=(0,6;0,4): πP=(0,6·0,8+0,4·0,3; 0,6·0,2+0,4·0,7)=(0,6;0,4).
Probe: Die Einträge sind nichtnegativ und summieren zu 1.
Eine diskrete Markov-Kette entwickelt Zustände mit einer Übergangsmatrix; der nächste Zustand hängt bedingt nur vom aktuellen Zustand ab. Die Schreibweise πn+1 = πnP; Pij = P(Xn+1=j | Xn=i) macht sichtbar, welche Größen zusammenhängen. Dabei bedeuten πn: Zeilenvektor der Zustandswahrscheinlichkeiten zum Schritt n (dimensionslos, 0…1); Pij: Übergangswahrscheinlichkeit vom Zustand i nach j (dimensionslos, 0…1); n: diskrete Schrittzahl (Anzahl). Übergangswahrscheinlichkeiten und Zustandswahrscheinlichkeiten sind dimensionslos; jede Matrixzeile summiert sich zu 1. Für die Anwendung ist entscheidend, ob die gegebenen Größen dieselbe Bedeutung und Bezugsrichtung wie in der Definition haben. Typische Aufgaben verwenden die Beziehung für Zustandswechsel, Warteschlangen, Zuverlässigkeit, zufällige Spaziergänge und langfristige Besuchshäufigkeiten modellieren.. Lies daher zuerst die Größen und ihre Dimensionen, bevor du Zahlen einsetzt; so erkennst du zum Beispiel sofort, ob das Ergebnis eine Länge, Rate, Wahrscheinlichkeit oder dimensionslose Kennzahl sein muss.
Beginne mit einer Skizze oder einer Liste der bekannten Größen, ordne jede Größe einem Symbol zu und bringe Einheiten in eine gemeinsame Form. Dann wähle die passende Gleichungsform und setze erst danach Werte ein. Beispiel: Mit P=[0,8 0,2; 0,3 0,7] und π0=(1;0) als Zeilenvektor folgt π1=(0,8;0,2). Die stationäre Verteilung ist π=(0,6;0,4): πP=(0,6·0,8+0,4·0,3; 0,6·0,2+0,4·0,7)=(0,6;0,4). Probe: Die Einträge sind nichtnegativ und summieren zu 1. Die Probe ist Teil der Rechnung: Hier werden Wahrscheinlichkeitsverteilungen als Zeilenvektoren geschrieben, daher gilt πn+1=πnP Vergleiche zusätzlich Größenordnung und Einheit mit dem Sachkontext. Runde erst am Schluss, denn vorzeitiges Runden kann bei mehreren Rechenschritten besonders bei kleinen Differenzen oder Summen sichtbar auf das Ergebnis durchschlagen.
Hier werden Wahrscheinlichkeitsverteilungen als Zeilenvektoren geschrieben, daher gilt πn+1=πnP. Jede Zeile von P muss nichtnegative Einträge mit Summe 1 enthalten. Die Markov-Annahme lautet: Vergangene Zustände beeinflussen den nächsten Schritt nicht zusätzlich, sobald der aktuelle Zustand bekannt ist. Eine stationäre Verteilung π erfüllt πP=π; ihre Eindeutigkeit oder Konvergenz folgt nicht allein aus dieser Gleichung, sondern braucht Bedingungen wie Irreduzibilität und Aperiodizität. Das ist keine nebensächliche Fußnote: Bei einer Verletzung der Annahmen kann die Formel ein präzises, aber unpassendes Ergebnis liefern. Kontrolliere deshalb vor dem Rechnen, welche Werte beobachtet, geschätzt oder modelliert sind und ob Sonderfälle die Gleichung ändern. Zustandswechsel, Warteschlangen, Zuverlässigkeit, zufällige Spaziergänge und langfristige Besuchshäufigkeiten modellieren. Bei numerischen Verfahren prüfe außerdem Schrittweite und Stabilität; bei Statistik Stichprobendesign und Verteilung; bei Analysis Differenzierbarkeit, Rand und Orientierung. Verwende eine alternative Methode, wenn diese Bedingungen nicht erfüllt sind.
Beide Beziehungen passen in denselben Themenbereich, beantworten aber verschiedene Fragen. „Diskrete Markov-Kette und Übergangsmatrix“: Eine diskrete Markov-Kette entwickelt Zustände mit einer Übergangsmatrix; der nächste Zustand hängt bedingt nur vom aktuellen Zustand ab. Die Anschlussformel „Eigenwerte und Eigenvektoren“ Eigenvektoren behalten unter einer linearen Abbildung ihre Richtung; der zugehörige Eigenwert gibt den Streckungsfaktor an. Die Eigenwerte erhält man aus der charakteristischen Gleichung. Wähle zuerst nach der gesuchten Größe und dem Modell: Zustandswechsel, Warteschlangen, Zuverlässigkeit, zufällige Spaziergänge und langfristige Besuchshäufigkeiten modellieren. Die Beispielrechnung Mit P=[0,8 0,2; 0,3 0,7] und π0=(1;0) als Zeilenvektor folgt π1=(0,8;0,2). Die stationäre Verteilung ist π=(0,6;0,4): πP=(0,6·0,8+0,4·0,3; 0,6·0,2+0,4·0,7)=(0,6;0,4). Probe: Die Einträge sind nichtnegativ und summieren zu 1. zeigt, welche Größen in dieser Beziehung tatsächlich eingehen. Ein sinnvoller Lernschritt ist, beide Formeln mit denselben Ausgangsdaten zu vergleichen und zu markieren, welche Zusatzannahme die zweite benötigt. So wird aus einer Merkliste eine nachvollziehbare Auswahlregel.
Mit Zeilenvektoren ist die nächste Verteilung πn+1=πnP. Im Beispiel ist π=(0,6;0,4) stationär, denn πP=π. Daraus folgt nicht, dass jede Startverteilung gegen π konvergiert. Dafür braucht die Kette im Allgemeinen weitere Eigenschaften, etwa Irreduzibilität und Aperiodizität; periodische Ketten können oszillieren. Prüfe vor dem Multiplizieren, dass jede Zeile von P zu 1 summiert und π als Zeilenvektor notiert ist. Diese Orientierung entscheidet, ob die Übergangsmatrix links oder rechts multipliziert wird. Bei endlichen Zustandsräumen löst man πP=π zusammen mit der Normierung, die Gesamtwahrscheinlichkeit eins festlegt.
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Welcher typische Fehler passiert bei πₙ₊₁ = πₙP; Pᵢⱼ = P(Xₙ₊₁=j | Xₙ=i)?
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