Dein Lernbereich wird geladen
App wird gestartet …
Dein Lernbereich wird geladen
App wird gestartet …
Die Titrationsbilanz setzt an der Äquivalenz den stöchiometrischen Stoffmengenumsatz von Probe und Maßlösung gleich.
Ansehen kostenlos · Karteikarten oder Multiple-Choice-Test · übernehmen ab Essential
Formel
c in mol/L · V in L oder derselben Volumeneinheit · ν stöchiometrischer Koeffizient
| Symbol | Bedeutung | Einheit |
|---|---|---|
| Stoffmengenkonzentration des Analyten A | mol/L | |
| Volumen der Analytprobe | L | |
| Koeffizient von A in der ausgeglichenen Reaktionsgleichung | dimensionslos | |
| Konzentration der Maßlösung T | mol/L | |
| bis zum Äquivalenzpunkt verbrauchtes Maßlösungsvolumen | L | |
| Koeffizient von T in der ausgeglichenen Reaktionsgleichung | dimensionslos |
\frac{c_A V_A}{\nu_A}=\frac{c_T V_T}{\nu_T}Am Äquivalenzpunkt stimmen die um die Reaktionskoeffizienten normierten Stoffmengen überein: nA/νA=nT/νT. Die kompakte Beziehung setzt eine bekannte, vollständig ausgeglichene Reaktion und eine eindeutig ermittelte Äquivalenz voraus. Sie gilt nicht generell als cAV_A=cTV_T; das wäre nur bei einem 1:1-Verhältnis korrekt. Bei mehrstufigen Säuren ist der betrachtete Reaktionsschritt festzulegen.
Gilt am stöchiometrischen Äquivalenzpunkt für eine bekannte, ausgeglichene Reaktion und standardisierte Maßlösung.
Die Titrationsbilanz setzt an der Äquivalenz den stöchiometrischen Stoffmengenumsatz von Probe und Maßlösung gleich.
Nach der gesuchten Größe umstellen
Vor dem Einsetzen Einheiten und Modellgrenzen prüfen.
25,00 mL H2SO4 verbrauchen 32,40 mL 0,1000-mol/L-NaOH. Bestimme cA.
25,00 mL H2SO4 werden mit 0,1000 mol/L NaOH titriert.
Bei 32,40 mL am Äquivalenzpunkt und H2SO4+2NaOH→Na2SO4+2H2O ist cA=0,1000·0,03240/(2·0,02500)=0,06480 mol/L.
Probe: 2·n(H2SO4)=n(NaOH)=0,003240 mol.
Die Gleichung ohne Bezugsbedingungen oder mit gemischten Einheiten anwenden.
Einheiten und Modellannahmen vor dem Einsetzen prüfen; der Beispieltext nennt die jeweilige Grenze.
Formelcluster
Die Beziehung caVa/νa = ctVt/νt ergänzt verwandte Größen, ersetzt aber weder Einheitenprüfung noch Modellannahmen.
25,00 mL H2SO4 werden mit 0,1000 mol/L NaOH titriert. Bei 32,40 mL am Äquivalenzpunkt und H2SO4+2NaOH→Na2SO4+2H2O ist cA=0,1000·0,03240/(2·0,02500)=0,06480 mol/L. Probe: 2·n(H2SO4)=n(NaOH)=0,003240 mol.
Säure-Base-, Redox- und Komplexometrie, sofern die umgesetzte Reaktion bekannt ist
Eine typische Aufgabe Schritt für Schritt: Stoffmengenbilanz bei der Titration (cₐVₐ/νₐ = cₜVₜ/νₜ).
Aufgabe
25,00 mL H2SO4 verbrauchen 32,40 mL 0,1000-mol/L-NaOH. Bestimme cA.
Rechenweg
25,00 mL H2SO4 werden mit 0,1000 mol/L NaOH titriert.
Bei 32,40 mL am Äquivalenzpunkt und H2SO4+2NaOH→Na2SO4+2H2O ist cA=0,1000·0,03240/(2·0,02500)=0,06480 mol/L.
Probe: 2·n(H2SO4)=n(NaOH)=0,003240 mol.
Die Titrationsbilanz setzt an der Äquivalenz den stöchiometrischen Stoffmengenumsatz von Probe und Maßlösung gleich. Die Beziehung caVa/νa = ctVt/νt beantwortet damit eine konkrete Frage zu Säure-Base-, Redox- und Komplexometrie, sofern die umgesetzte Reaktion bekannt ist. 25,00 mL H2SO4 werden mit 0,1000 mol/L NaOH titriert. Bei 32,40 mL am Äquivalenzpunkt und H2SO4+2NaOH→Na2SO4+2H2O ist cA=0,1000·0,03240/(2·0,02500)=0,06480 mol/L. Probe: 2·n(H2SO4)=n(NaOH)=0,003240 mol. Die Probe kontrolliert den Rechengang und zeigt, welche Bilanz oder welches Vorzeichen erwartet wird. Ordne vor dem Einsetzen jede Größe der tatsächlichen Probe zu. Ein passender Zahlenwert allein beweist noch nicht, dass die Modellannahmen im Experiment erfüllt sind.
Die Größen bedeuten: cA: Stoffmengenkonzentration des Analyten A (mol/L); VA: Volumen der Analytprobe (L); νA: Koeffizient von A in der ausgeglichenen Reaktionsgleichung (dimensionslos); cT: Konzentration der Maßlösung T (mol/L); VT: bis zum Äquivalenzpunkt verbrauchtes Maßlösungsvolumen (L); νT: Koeffizient von T in der ausgeglichenen Reaktionsgleichung (dimensionslos). Die Einheitenregel lautet c in mol/L · V in L oder derselben Volumeneinheit · ν stöchiometrischer Koeffizient. Zähler und Nenner müssen dieselbe Probe und kompatible Messskalen beschreiben. Bei Lösungen unterscheide Endvolumen und Lösungsmittelmasse; bei Gasen müssen Druck- und Volumeneinheiten zur Gaskonstante passen. Prüfe die Einheiten erst nach dem vollständigen Einsetzen. So erkennst du etwa einen fehlenden Umrechnungsfaktor, bevor er im gerundeten Ergebnis verborgen bleibt. Behalte dabei jedes Symbol an seine Definition gebunden.
Gilt am stöchiometrischen Äquivalenzpunkt für eine bekannte, ausgeglichene Reaktion und standardisierte Maßlösung. Am Äquivalenzpunkt stimmen die um die Reaktionskoeffizienten normierten Stoffmengen überein: nA/νA=nT/νT. Die kompakte Beziehung setzt eine bekannte, vollständig ausgeglichene Reaktion und eine eindeutig ermittelte Äquivalenz voraus. Sie gilt nicht generell als cAV_A=cTV_T; das wäre nur bei einem 1:1-Verhältnis korrekt. Bei mehrstufigen Säuren ist der betrachtete Reaktionsschritt festzulegen. Prüfe diese Grenze vor der Rechnung: Temperatur, Zusammensetzung, Phase und Konzentrationsskala können das Ergebnis beeinflussen. Wenn die Probe die Voraussetzung nicht erfüllt, ist die Formel nicht durch mehr Dezimalstellen zu retten. Nenne die Abweichung oder wähle ein geeigneteres Modell, etwa mit Aktivitäten bei nichtidealen Lösungen oder mit einer Realgasbeschreibung bei hohen Drücken.
Kontrolliere das Beispiel unabhängig: 25,00 mL H2SO4 werden mit 0,1000 mol/L NaOH titriert. Bei 32,40 mL am Äquivalenzpunkt und H2SO4+2NaOH→Na2SO4+2H2O ist cA=0,1000·0,03240/(2·0,02500)=0,06480 mol/L. Probe: 2·n(H2SO4)=n(NaOH)=0,003240 mol. Prüfe danach die Einheit (c in mol/L · V in L oder derselben Volumeneinheit · ν stöchiometrischer Koeffizient) und setze den berechneten Wert zurück in caVa/νa = ctVt/νt. Bei einer Stoffbilanz müssen sich die Anteile konsistent verhalten; bei einem Druck- oder Temperaturgesetz muss die Richtung der Änderung zur Physik passen. Eine abweichende Probe deutet oft auf vermischte Bezugsmengen, einen Einheitenwechsel oder eine falsche Annahme hin.
Stoffmengenbilanz bei der Titration steht neben Stoffmengenkonzentration und Massenwirkungsgesetz (Gleichgewichtskonstante), hat aber eine eigene Aufgabe: Säure-Base-, Redox- und Komplexometrie, sofern die umgesetzte Reaktion bekannt ist. Verknüpfte Beziehungen können Größen liefern, die hier als Eingabe dienen; sie ersetzen die Formel nicht. Prüfe für jede Gleichung separat, ob Standardzustand, ideale Mischung oder Reaktionsschritt passen. In einer mehrteiligen Aufgabe hilft eine Reihenfolge: erst Bilanz oder Messgröße bestimmen, dann Gleichgewicht oder Modell anwenden und am Ende die Einheiten rückprüfen. Eine gute Abgrenzung benennt für jede Beziehung die vorhergesagte Größe und den nötigen Messwert.
Quanta-Prüfungsset
Kuratiertes Prüfungsset für "Stoffmengenbilanz bei der Titration":
Frage (Vorderseite)
Welche Formel beschreibt Stoffmengenbilanz bei der Titration?
Antwort in deinem Set
Frage (Vorderseite)
Wie stellst du cₐVₐ/νₐ = cₜVₜ/νₜ nach Nach der gesuchten Größe umstellen um?
Antwort in deinem Set
Frage (Vorderseite)
Welcher typische Fehler passiert bei cₐVₐ/νₐ = cₜVₜ/νₜ?
Antwort in deinem Set
+ 7 weitere Karten: Einheiten, Variablen, Herleitung, Beispiel, Klausuraufgabe
Das Formelset enthält 10 Karten. Nach der Übernahme kannst du sie prüfen und lernen; deine Bewertungen bestimmen die weiteren Wiederholungen.
Die Liste nennt Fachquellen und weiterführende Literatur. Eine Seiten- oder Abschnittsnummer steht dabei, wenn sie Teil der Literaturangabe ist; es handelt sich nicht um wörtliche Zitate.
Erstelle ein kuratiertes FSRS-Prüfungsset für cₐVₐ/νₐ = cₜVₜ/νₜ: Formelabruf, Variablen, Herleitung, Umstellung, Beispiel, typische Fehler und Klausurkontext.
Kuratiertes Formelset · LaTeX · FSRS Spaced Repetition · übernehmen ab Essential