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Die Ableitung der Umkehrfunktion ist der Kehrwert der ursprünglichen Ableitung am zugehörigen Punkt, sofern diese dort nicht null ist.
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Formel
Die Ableitung der Umkehrfunktion hat Einheit x/y, passend zum Kehrwert von f′ mit Einheit y/x.
| Symbol | Bedeutung | Einheit |
|---|---|---|
| lokal umkehrbare differenzierbare Funktion | y-Einheit pro x-Einheit | |
| Ausgangspunkt im Definitionsbereich | x-Einheit | |
| zugehöriger Punkt im Wertebereich | y-Einheit | |
| f′(x) | ursprüngliche Ableitung am Ausgangspunkt, ungleich null | y-Einheit pro x-Einheit |
(f^{-1})'(y)=\frac{1}{f'(x)},\quad y=f(x),\;f'(x)\ne0Aus f(f−1(y))=y folgt durch Differenzieren f′(f−1(y))(f−1)′(y)=1. Die Funktion muss in einer Umgebung streng monoton und damit lokal invertierbar sein; f′(x)≠0 sichert eine reguläre lokale Umkehrableitung. Die Formel vertauscht Eingabe und Ausgabe und kehrt daher die Steigung um.
Aus f(f−1(y))=y folgt durch Differenzieren f′(f−1(y))(f−1)′(y)=1. Die Funktion muss in einer Umgebung streng monoton und damit lokal invertierbar sein; f′(x)≠0 sichert eine reguläre lokale Umkehrableitung. Die Formel vertauscht Eingabe und Ausgabe und kehrt daher die Steigung um.
Die fachliche Grundannahme wird in eine messbare Beziehung übersetzt: Aus f(f−1(y))=y folgt durch Differenzieren f′(f−1(y))(f−1)′(y)=1. Die Funktion muss in einer Umgebung streng monoton und damit lokal invertierbar sein; f′(x)≠0 sichert eine reguläre lokale Umkehrableitung. Die Formel vertauscht Eingabe und Ausgabe und kehrt daher die Steigung um.
Steigung der Umkehrfunktion
Mit y=f(x) und f′(x)≠0.
Berechne und begründe den im Beispiel genannten Wert: Für f(x)=x3+x an x=1 ist y=2 und f′(1)=3·12+1=4. Daher (f−1)′(2)=1/4. Probe: Eine kleine Änderung Δy≈0,04 entspricht lokal Δx≈0,01, also Δx/Δy≈0,25.
Für f(x)=x3+x an x=1 ist y=2 und f′(1)=3·12+1=4.
Daher (f−1)′(2)=1/4.
Probe: Eine kleine Änderung Δy≈0,04 entspricht lokal Δx≈0,01, also Δx/Δy≈0,25.
Eine Variable mit falscher Bedeutung oder Einheit einsetzen und dadurch die Modellgrenze übergehen.
Ordne jede Variable ihrer Definition zu, gleiche die Einheiten an und nenne die Annahme, die hier gilt.
Formelcluster
Diese Seite ordnet Ableitung einer Umkehrfunktion in Steigungen inverser Kennlinien, inverse trigonometrische Funktionen und Variablenwechsel untersuchen. ein.
Für f(x)=x3+x an x=1 ist y=2 und f′(1)=3·12+1=4. Daher (f−1)′(2)=1/4. Probe: Eine kleine Änderung Δy≈0,04 entspricht lokal Δx≈0,01, also Δx/Δy≈0,25.
Steigungen inverser Kennlinien, inverse trigonometrische Funktionen und Variablenwechsel untersuchen.
Eine typische Aufgabe Schritt für Schritt: Ableitung einer Umkehrfunktion ((f⁻¹)′(y)=1/f′(x)).
Aufgabe
Berechne und begründe den im Beispiel genannten Wert: Für f(x)=x3+x an x=1 ist y=2 und f′(1)=3·12+1=4. Daher (f−1)′(2)=1/4. Probe: Eine kleine Änderung Δy≈0,04 entspricht lokal Δx≈0,01, also Δx/Δy≈0,25.
Rechenweg
Für f(x)=x3+x an x=1 ist y=2 und f′(1)=3·12+1=4.
Daher (f−1)′(2)=1/4.
Probe: Eine kleine Änderung Δy≈0,04 entspricht lokal Δx≈0,01, also Δx/Δy≈0,25.
Die Beziehung (f−1)′(y)=1/f′(x) ordnet Größen aus dem Themenfeld Differentialrechnung einander zu. Sie beantwortet die Frage: Steigungen inverser Kennlinien, inverse trigonometrische Funktionen und Variablenwechsel untersuchen. Entscheidend ist, jedes Symbol mit seiner Definition aus der Variablentabelle zu lesen; dieselbe Buchstabenwahl kann in einem anderen Kapitel etwas anderes bedeuten. Die Gleichung allein legt weder Messverfahren noch Modellannahmen fest. Notiere daher zuerst Eingaben, gesuchte Größe und Einheiten. Prüfe anschließend, ob der in der Formel beschriebene Zusammenhang zur Aufgabe passt. Diese Lesart verhindert, dass eine passende Zahl in eine falsche physikalische oder geometrische Situation eingesetzt wird.
Die Herleitung beginnt bei folgender fachlicher Idee: Leite die Identität f(f−1(y))=y ab. Die Kettenregel liefert f′(f−1(y))(f−1)′(y)=1; durch Isolieren des zweiten Faktors entsteht der Kehrwert, sofern f′ nicht null ist. Daraus wird die Beziehung (f−1)′(y)=1/f′(x) aufgebaut. In einer Lösung trennst du zuerst die Definitionen der Größen von den Modellannahmen; anschließend führst du die nötige geometrische, algebraische oder physikalische Umformung aus. Dieser Weg macht klar, weshalb die Formel gilt und welche Voraussetzung dabei wesentlich ist. Prüfe nach der Umformung, dass die gesuchte Größe wirklich isoliert ist, alle Einheiten zusammenpassen und der ursprüngliche Gültigkeitsbereich erhalten blieb.
Das Beispiel rechnet mit konkreten, kompatiblen Größen: Für f(x)=x3+x an x=1 ist y=2 und f′(1)=3·12+1=4. Daher (f−1)′(2)=1/4. Probe: Eine kleine Änderung Δy≈0,04 entspricht lokal Δx≈0,01, also Δx/Δy≈0,25. Der Zahlenwert ist erst aussagekräftig, wenn Einheiten und Bezugspunkte mitgeführt werden. Rechne deshalb zuerst die Größen in eine gemeinsame Einheit um und setze sie anschließend in die angegebene Beziehung ein. Die Probe im Beispiel prüft eine unabhängige Konsequenz, nicht bloß dieselbe Rechnung ein zweites Mal. Ändert man eine Eingangsgröße, sollte außerdem der erwartete Trend eintreten. Wenn das Resultat diesem Trend widerspricht, kontrolliere zuerst Umrechnung, Vorzeichen und die Zuordnung der Variablen, bevor du mehr Stellen ausgibst.
Vor dem Einsatz prüfst du diese Grenze: Die Funktion muss in der betrachteten Umgebung umkehrbar sein und f′(x) darf nicht null sein. Bei einer waagerechten Tangente würde der Kehrwert divergieren; das ist ein Warnsignal, dass die Umkehrableitung dort nicht regulär existiert. Das ist keine formale Fußnote, denn sie entscheidet, ob die verwendete Beziehung die Aufgabe überhaupt beschreibt. Vergleiche die Angaben mit den Definitionen in der Variablentabelle und schreibe nötige Idealisierungen ausdrücklich dazu. Eine Größenordnung oder ein Grenzfall kann anschließend zeigen, ob das Ergebnis plausibel bleibt. Wenn die Bedingung nicht erfüllt ist, verwende ein erweitertes Modell oder beschränke die Aussage auf den zulässigen Bereich; eine zusätzliche Dezimalstelle behebt keine falsche Modellwahl.
Ein typischer Fehler ist, nur die sichtbaren Zahlen einzusetzen und dabei die Bedeutung der Größen zu übergehen. Hier ist besonders zu beachten: Die Ableitung der Umkehrfunktion hat Einheit x/y, passend zum Kehrwert von f′ mit Einheit y/x. Auch ein geometrisch oder rechnerisch korrektes Ergebnis ist falsch, wenn etwa eine senkrechte Höhe durch eine schräge Seite, ein Betrag durch eine gerichtete Größe oder eine Näherung durch eine exakte Gleichheit ersetzt wird. Verwende eine Skizze oder Vorzeichenkonvention, sofern sie für diese Formel relevant ist. Als Abschlussprobe setzt du dein Ergebnis in die Ausgangsbeziehung ein und prüfst Dimension, Grenzfall und erwarteten Trend.
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