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Die Halbwertszeit gibt an, wann die Konzentration eines Edukts die Hälfte ihres Startwerts erreicht; ihre Abhängigkeit zeigt die Reaktionsordnung.
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Formel
t1/2 in time · k units depend on order · [A]0 in mol/L
| Symbol | Bedeutung | Einheit |
|---|---|---|
| Zeit bis zur Halbierung | s oder passende Zeiteinheit | |
| Anfangskonzentration | mol/L | |
| Geschwindigkeitskonstante | ordnungsabhängig |
t_{1/2}^{(0)}=\frac{[A]_0}{2k};\quad t_{1/2}^{(1)}=\frac{\ln2}{k};\quad t_{1/2}^{(2)}=\frac{1}{k[A]_0}Each expression assumes the corresponding single-reactant integrated rate law and constant temperature; second-order form is for −d[A]/dt=k[A]2.
Each expression assumes the corresponding single-reactant integrated rate law and constant temperature; second-order form is for −d[A]/dt=k[A]2.
Die Halbwertszeit gibt an, wann die Konzentration eines Edukts die Hälfte ihres Startwerts erreicht; ihre Abhängigkeit zeigt die Reaktionsordnung.
Nach einer Zielgröße umstellen
Die Umstellung gilt unter denselben Modellannahmen wie die Ausgangsbeziehung.
Eine Reaktion 1. Ordnung hat k=0,20 min−1. Berechne t½.
Bei k=0,20 min−1 erster Ordnung ist t½=0,693/0,20=3,47 min unabhängig von [A]0.
Bei nullter Ordnung mit [A]0=0,40 mol/L und k=0,020 mol·L−1·min−1 wären es dagegen 10,0 min.
Probe: Reaktionsordnung ändert Konzentrationsabhängigkeit und k-Einheit.
Die Halbwertszeit erster Ordnung auf alle Reaktionsordnungen übertragen
Nutze die zur experimentell bestimmten Ordnung passende Gleichung und prüfe die Einheiten von k.
Formelcluster
Halbwertszeit nach Reaktionsordnung beantwortet eine klar abgegrenzte Teilfrage. Verknüpfte Beziehungen ergänzen sie, wenn deren zusätzliche Voraussetzungen erfüllt sind.
Bei k=0,20 min−1 erster Ordnung ist t½=0,693/0,20=3,47 min unabhängig von [A]0. Bei nullter Ordnung mit [A]0=0,40 mol/L und k=0,020 mol·L−1·min−1 wären es dagegen 10,0 min. Probe: Reaktionsordnung ändert Konzentrationsabhängigkeit und k-Einheit.
Reaktionszeiten vergleichen und aus Halbwertszeiten auf die Modellordnung schließen
Eine typische Aufgabe Schritt für Schritt: Halbwertszeit nach Reaktionsordnung (t½⁽⁰⁾=[A]₀/2k; t½⁽¹⁾=ln2/k; t½⁽²⁾=1/(k[A]₀)).
Aufgabe
Eine Reaktion 1. Ordnung hat k=0,20 min−1. Berechne t½.
Rechenweg
Bei k=0,20 min−1 erster Ordnung ist t½=0,693/0,20=3,47 min unabhängig von [A]0.
Bei nullter Ordnung mit [A]0=0,40 mol/L und k=0,020 mol·L−1·min−1 wären es dagegen 10,0 min.
Probe: Reaktionsordnung ändert Konzentrationsabhängigkeit und k-Einheit.
Die Halbwertszeit gibt an, wann die Konzentration eines Edukts die Hälfte ihres Startwerts erreicht; ihre Abhängigkeit zeigt die Reaktionsordnung. Die Beziehung t½(0)=[A]0/2k; t½(1)=ln2/k; t½(2)=1/(k[A]0) ist für Reaktionszeiten vergleichen und aus Halbwertszeiten auf die Modellordnung schließen gedacht. Bei k=0,20 min−1 erster Ordnung ist t½=0,693/0,20=3,47 min unabhängig von [A]0. Bei nullter Ordnung mit [A]0=0,40 mol/L und k=0,020 mol·L−1·min−1 wären es dagegen 10,0 min. Probe: Reaktionsordnung ändert Konzentrationsabhängigkeit und k-Einheit. Die Probe am Ende kontrolliert eine für diese Formel relevante Bilanz, Richtung oder Größenordnung. Ordne die Größen zuerst dem konkreten Versuch zu; erst dann setzt du Werte ein. Das Ergebnis beschreibt den Modellzusammenhang, nicht automatisch jeden Mechanismus der realen Probe.
Die Symbole bedeuten: t1/2: Zeit bis zur Halbierung (s oder passende Zeiteinheit); [A]_0: Anfangskonzentration (mol/L); k: Geschwindigkeitskonstante (ordnungsabhängig). Beachte t1/2 in time · k units depend on order · [A]0 in mol/L. Alle Konzentrationen, Aktivitäten, Volumina und Zeiten müssen kompatible Skalen verwenden. Ein Logarithmus braucht ein dimensionsloses Argument; eine Bilanz muss alle beitragenden Spezies enthalten. Notiere außerdem Temperatur und Standardzustand, sofern sie Teil der Definition sind. Eine Stoffmenge ist ohne molare Masse keine Masse; eine Aktivität ist keine unnormierte Konzentration. Schreibe dazu, ob Messwerte direkt gemessen oder aus Tabellen übernommen wurden.
Each expression assumes the corresponding single-reactant integrated rate law and constant temperature; second-order form is for −d[A]/dt=k[A]2. Prüfe diese Annahme für die konkrete Probe, Temperatur und Phase. Bei Nichtidealität, Stofftransport oder Nebenreaktionen kann selbst eine genaue Rechnung systematisch falsch liegen. Vergleiche daher Reaktionsgleichung und verwendete Aktivitäts- oder Konzentrationsskala mit dem Modell. Dokumentiere die Annahme, die den Zahlenwert am stärksten beeinflusst. Bei Grenzfällen wie konzentrierten Lösungen prüfe zusätzlich Aktivitäten und Phasenzustand. Andere Bedingungen erfordern eine erneute Modellprüfung. Berichte auch Messunsicherheiten und verwendete Standardwerte.
Rechne das Beispiel nach: Bei k=0,20 min−1 erster Ordnung ist t½=0,693/0,20=3,47 min unabhängig von [A]0. Bei nullter Ordnung mit [A]0=0,40 mol/L und k=0,020 mol·L−1·min−1 wären es dagegen 10,0 min. Probe: Reaktionsordnung ändert Konzentrationsabhängigkeit und k-Einheit. Prüfe t1/2 in time · k units depend on order · [A]0 in mol/L und setze den Wert in t½(0)=[A]0/2k; t½(1)=ln2/k; t½(2)=1/(k[A]0) zurück. Frage zusätzlich, ob Vorzeichen, Bilanz oder Größenordnung chemisch plausibel sind. Bei einer Abweichung prüfe zuerst Einheiten, Koeffizienten und Bezugswerte; Rundung ist selten die erste Ursache. Die Rückeinsetzung kontrolliert die Algebra, der Modellvergleich die Eignung für das Experiment.
Halbwertszeit nach Reaktionsordnung ist mit Integriertes Geschwindigkeitsgesetz nullter Ordnung, Integriertes Geschwindigkeitsgesetz zweiter Ordnung, Integriertes Geschwindigkeitsgesetz erster Ordnung verknüpft, beantwortet aber eine eigene Frage: Reaktionszeiten vergleichen und aus Halbwertszeiten auf die Modellordnung schließen. Verwechsle sie nicht mit einer Formel, die eine benachbarte Größe oder einen anderen Standardzustand beschreibt. Benenne zuerst die gesuchte Größe und die Bedingungen der Probe, dann wähle die Beziehung, die diese Größe enthält. Ähnlich aussehende Gleichungen können andere stöchiometrische Bezüge oder Gültigkeitsbereiche besitzen. Die verwandten Einträge liefern gegebenenfalls Eingaben für den nächsten Schritt, ersetzen diese Abgrenzung aber nicht. So bleibt die Interpretation überprüfbar.
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Kuratiertes Prüfungsset für "Halbwertszeit nach Reaktionsordnung":
Frage (Vorderseite)
Welche Formel beschreibt Halbwertszeit nach Reaktionsordnung?
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Wie stellst du t½⁽⁰⁾=[A]₀/2k; t½⁽¹⁾=ln2/k; t½⁽²⁾=1/(k[A]₀) nach Nach einer Zielgröße umstellen um?
Antwort in deinem Set
Frage (Vorderseite)
Welcher typische Fehler passiert bei t½⁽⁰⁾=[A]₀/2k; t½⁽¹⁾=ln2/k; t½⁽²⁾=1/(k[A]₀)?
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