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Die stationäre Näherung setzt die Bildungs- und Verbrauchsraten eines kurzlebigen Intermediats näherungsweise gleich.
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Formel
k values use mechanism-specific units · concentrations in mol/L · time in s
| Symbol | Bedeutung | Einheit |
|---|---|---|
| Konzentration des Intermediats | mol/L | |
| Bildungskonstante für A+B→I | L·mol−1·s−1 | |
| Rückreaktionskonstante I→A+B | s−1 | |
| Verbrauchskonstante I+C→P | L·mol−1·s−1 | |
| Konzentrationen der Reaktionspartner | mol/L |
\frac{d[I]}{dt}\approx0\Rightarrow[I]\approx\frac{k_1[A][B]}{k_{-1}+k_2[C]}For the elementary mechanism A+B ⇌ I followed by I+C→P, assumes [I] quickly reaches a low, slowly varying level; it is not the pre-equilibrium approximation.
For the elementary mechanism A+B ⇌ I followed by I+C→P, assumes [I] quickly reaches a low, slowly varying level; it is not the pre-equilibrium approximation.
Die stationäre Näherung setzt die Bildungs- und Verbrauchsraten eines kurzlebigen Intermediats näherungsweise gleich.
Nach einer Zielgröße umstellen
Die Umstellung gilt unter denselben Modellannahmen wie die Ausgangsbeziehung.
Berechne Stationäre Näherung für ein Reaktionsintermediat mit den im Beispiel genannten Daten und begründe die Probe.
Bei k1[A][B]=0,020 mol·L−1·s−1, k−1=2,0 s−1, k2[C]=3,0 s−1 ist [I]≈0,020/5,0=0,0040 mol/L.
Probe: Rückbildung plus Weiterreaktion verbrauchen I mit Gesamtfrequenz 5,0 s−1.
Stationären Zustand mit chemischem Gleichgewicht gleichsetzen
Bei stationärer Konzentration können Vorwärts- und Rückreaktion weiterlaufen; nur die Nettoänderung von [I] ist klein.
Formelcluster
Stationäre Näherung für ein Reaktionsintermediat beantwortet eine klar abgegrenzte Teilfrage. Verknüpfte Beziehungen ergänzen sie, wenn deren zusätzliche Voraussetzungen erfüllt sind.
Bei k1[A][B]=0,020 mol·L−1·s−1, k−1=2,0 s−1, k2[C]=3,0 s−1 ist [I]≈0,020/5,0=0,0040 mol/L. Probe: Rückbildung plus Weiterreaktion verbrauchen I mit Gesamtfrequenz 5,0 s−1.
Mechanismen mit kurzlebigen Intermediaten auf beobachtbare Geschwindigkeitsgesetze reduzieren
Eine typische Aufgabe Schritt für Schritt: Stationäre Näherung für ein Reaktionsintermediat (d[I]/dt≈0; [I]≈k₁[A][B]/(k₋₁+k₂[C])).
Aufgabe
Berechne Stationäre Näherung für ein Reaktionsintermediat mit den im Beispiel genannten Daten und begründe die Probe.
Rechenweg
Bei k1[A][B]=0,020 mol·L−1·s−1, k−1=2,0 s−1, k2[C]=3,0 s−1 ist [I]≈0,020/5,0=0,0040 mol/L.
Probe: Rückbildung plus Weiterreaktion verbrauchen I mit Gesamtfrequenz 5,0 s−1.
Die stationäre Näherung setzt die Bildungs- und Verbrauchsraten eines kurzlebigen Intermediats näherungsweise gleich. Die Beziehung d[I]/dt≈0; [I]≈k1[A][B]/(k−1+k2[C]) ist für Mechanismen mit kurzlebigen Intermediaten auf beobachtbare Geschwindigkeitsgesetze reduzieren gedacht. Bei k1[A][B]=0,020 mol·L−1·s−1, k−1=2,0 s−1, k2[C]=3,0 s−1 ist [I]≈0,020/5,0=0,0040 mol/L. Probe: Rückbildung plus Weiterreaktion verbrauchen I mit Gesamtfrequenz 5,0 s−1. Die Probe am Ende kontrolliert eine für diese Formel relevante Bilanz, Richtung oder Größenordnung. Ordne die Größen zuerst dem konkreten Versuch zu; erst dann setzt du Werte ein. Das Ergebnis beschreibt den Modellzusammenhang, nicht automatisch jeden Mechanismus der realen Probe.
Die Symbole bedeuten: [I]: Konzentration des Intermediats (mol/L); k1: Bildungskonstante für A+B→I (L·mol−1·s−1); k_-1: Rückreaktionskonstante I→A+B (s−1); k2: Verbrauchskonstante I+C→P (L·mol−1·s−1); [A],[B],[C]: Konzentrationen der Reaktionspartner (mol/L). Beachte k values use mechanism-specific units · concentrations in mol/L · time in s. Alle Konzentrationen, Aktivitäten, Volumina und Zeiten müssen kompatible Skalen verwenden. Ein Logarithmus braucht ein dimensionsloses Argument; eine Bilanz muss alle beitragenden Spezies enthalten. Notiere außerdem Temperatur und Standardzustand, sofern sie Teil der Definition sind. Eine Stoffmenge ist ohne molare Masse keine Masse; eine Aktivität ist keine unnormierte Konzentration. Schreibe dazu, ob Messwerte direkt gemessen oder aus Tabellen übernommen wurden.
For the elementary mechanism A+B ⇌ I followed by I+C→P, assumes [I] quickly reaches a low, slowly varying level; it is not the pre-equilibrium approximation. Prüfe diese Annahme für die konkrete Probe, Temperatur und Phase. Bei Nichtidealität, Stofftransport oder Nebenreaktionen kann selbst eine genaue Rechnung systematisch falsch liegen. Vergleiche daher Reaktionsgleichung und verwendete Aktivitäts- oder Konzentrationsskala mit dem Modell. Dokumentiere die Annahme, die den Zahlenwert am stärksten beeinflusst. Bei Grenzfällen wie konzentrierten Lösungen prüfe zusätzlich Aktivitäten und Phasenzustand. Andere Bedingungen erfordern eine erneute Modellprüfung. Berichte auch Messunsicherheiten und verwendete Standardwerte.
Rechne das Beispiel nach: Bei k1[A][B]=0,020 mol·L−1·s−1, k−1=2,0 s−1, k2[C]=3,0 s−1 ist [I]≈0,020/5,0=0,0040 mol/L. Probe: Rückbildung plus Weiterreaktion verbrauchen I mit Gesamtfrequenz 5,0 s−1. Prüfe k values use mechanism-specific units · concentrations in mol/L · time in s und setze den Wert in d[I]/dt≈0; [I]≈k1[A][B]/(k−1+k2[C]) zurück. Frage zusätzlich, ob Vorzeichen, Bilanz oder Größenordnung chemisch plausibel sind. Bei einer Abweichung prüfe zuerst Einheiten, Koeffizienten und Bezugswerte; Rundung ist selten die erste Ursache. Die Rückeinsetzung kontrolliert die Algebra, der Modellvergleich die Eignung für das Experiment.
Stationäre Näherung für ein Reaktionsintermediat ist mit Geschwindigkeitsgesetz (Reaktionsordnung), Arrhenius-Gleichung, Eyring-Gleichung verknüpft, beantwortet aber eine eigene Frage: Mechanismen mit kurzlebigen Intermediaten auf beobachtbare Geschwindigkeitsgesetze reduzieren. Verwechsle sie nicht mit einer Formel, die eine benachbarte Größe oder einen anderen Standardzustand beschreibt. Benenne zuerst die gesuchte Größe und die Bedingungen der Probe, dann wähle die Beziehung, die diese Größe enthält. Ähnlich aussehende Gleichungen können andere stöchiometrische Bezüge oder Gültigkeitsbereiche besitzen. Die verwandten Einträge liefern gegebenenfalls Eingaben für den nächsten Schritt, ersetzen diese Abgrenzung aber nicht. So bleibt die Interpretation überprüfbar.
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Frage (Vorderseite)
Welche Formel beschreibt Stationäre Näherung für ein Reaktionsintermediat?
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Wie stellst du d[I]/dt≈0; [I]≈k₁[A][B]/(k₋₁+k₂[C]) nach Nach einer Zielgröße umstellen um?
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Welcher typische Fehler passiert bei d[I]/dt≈0; [I]≈k₁[A][B]/(k₋₁+k₂[C])?
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